Amaya, der Mutterkonzern von PokerStars, und David Baazov gehen fortan getrennte Wege. Der CEO wird alle Ämter beim kanadischen Anbieter niederlegen.
Amaya gab am Freitag bekannt, dass der ehemalige CEO David Baazov mit sofortiger Wirkung alle seine Ämter niederlegt.
Im März ging der Unternehmer freiwillig in eine bezahlte Beurlaubung, bis dahin erfüllte er die Positionen des CEOs und Vorsitzenden. Der offizielle Grund lautete damals, dass er sich mehr Zeit nehmen müsse, um die Übernahme des kanadischen Unternehmens vorzubereiten. Dies alles folgte eine Woche nach der Nachricht, dass das Autorité des Marchés Financiers (AMF) gegen ihn ermittelt. Man warf ihm vor, dass die Übernahme von PokerStars durch Amaya von Insidergeschäften beeinflusst wurde. Diese Anschuldigungen bestreitet Baazov jedoch vehement.
Ashkenazi ist der nachfolgende CEO
Rafi Ashkenazi übernahm die Positionen als CEO seit März übergangsweise und wird die führende Position nun permanent besetzen. Divyesh Gadhia wird zudem neuer Vorsitzender.
Mit einem Anteil von ca. 70% am globalen Pokermarkt ist Amaya mit den Plattformen Full Tilt und PokerStars der bei Weitem größte Anbieter.