Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Deutsche Pokermeisterschaft 2007 - Tag 1B - Florian Langmann weiter

Der Titelverteidiger Florian 'morgoth' Langmann hat den Einzug in die Final Runde geschaft. Mit 30.000 Chips geht er in den morgigen Tag und ist damit zweiter im Chip Count.

Man hätte heute den Eindruck haben können, dass die Spieler des heutigen Tages besser mit der Blind Struktur klar kamen. Zwar waren alle ständig recht short, aber es hat sich heute etwas besser verteilt.

Florian 'morgoth' Langmann konnte zu Beginn des Turniers seine Chips recht schnell verdoppeln und war dadurch in der Lage seine Chips immer weiter auszubauen.

Damit haben zwei PokerStrategy Mitglieder die Final Runde erreicht. Bereits gestern konnte
sich Julian "crazytalent" Peschel für dieselbige qualifizieren.

» Mehr Infos zu Tag 1A

Am Samstag werden die blinds auf 200/400 herab gesetzt und somit hat Florian ca. 75BB und kann gutes Big Stack Game zeigen.

Die Fans aus der PokerStrategy.com Community scheinen nicht die einzigen zu sein, die auf Florian bauen. Es laufen mehrere Wetten über meist 500€, dass der noch amtierende deutsche Meister es an den Final Table schafft.

Morgoth ist mit seinen ca 30.000 Chips zweiter im Chip Count. An Platz eins befindet sich ein gewisser Herr Dagli mit 75.000 Chips.

» Den genauen Verlauf von Tag1B könnt ihr hier nachlesen

Hier noch zwei Statements von den unseren beiden Finalisten:

Florian 'Morgoth' Langmann über das Turnier:

"Naja, die Blindstruktur ist halt nicht so dolle. Man fängt zwar sehr deep an, aber mit 30 Minuten pro Level ist man schnell in der Situation, dass man auf Short Stack Spiel umstellen muss und da heißt es nur noch Push-or-Fold, wie uns der ICM Trainer ja lehrt. Dadurch ist es umso wichtiger, dass man sich einen großen chipstack rechtzeitig aufbaut um dann in der entsprechenden Phase Druck ausüben zu können.
Die Ausführung des Turniers ist leider nicht wirklich auf dem Level, wie man es von der WSOP oder EPT gewohnt ist, aber wenn ich den Titel verteidigen kann, dann ist mir jede Blindstruktur recht."

Julian "crazytalent" Pesche freut sich unterdessen auf den nächsten Tag:

"Die Blindreduzierung kommt mir zwar ganz gelegen, aber merkwürdig ist es doch schon. Ich hab so etwas jedenfalls bisher noch von keinem Turnier gehört. Aber somit kann man befreit am Finaltag spielen und die Sache etwas entspannter angehen lassen. Dennoch bin ich mir sicher, dass kaum jemand das Turnier besuchen würde, wenn es genauso aufgezogen wird, nur der Titel "Deutscher Meister" nicht vergeben wird. Einige Profispieler haben es gar nicht erst versucht und direkt auf die Teilnahme verzichtet, die Blindstruktur hat sicherlich einiges dazu beigetragen.