So lautet der Titel eines Spiegel Online-Artikels in dem Poker zumindest als Volkssport angesehen wird - doch ob gerade beim Onlinepoker alles mit rechten Dingen zu geht, wagt der Autor scheinbar zu bezweifeln.
Poker boomt, da ist der Autor Helmut Merschmann sich sicher. Live-Events, TV-Sendungen und auch Onlinepoker seien so beliebt wie nie: »Kein anderes Online-Spiel fesselt so viele Menschen und beschert den Betreibern so traumhafte Umsätze.«
Nicht nur die Gewinne der Betreiber würden steigen, auch die Spieler gewinnen immer größere Summen. Als Beispiel wird "Snowman" erwähnt, der auf PokerStars in einem Jahr 418.955 Dollar eingespielt habe.
Der Autor äußert jedoch Zweifel daran, ob beim Pokern alles mit rechten Dingen zugehen würde. Und auch vom Skill-Faktor ist er noch nicht überzeugt. Hier einige Zitate:
»Seriöse Anbieter sind unter den virtuellen Casinos zudem klar in der Minderzahl.«
»Profispieler erwirtschaften bis zu tausend Dollar am Tag, indem sie an
mehreren Tischen gleichzeitig operieren. Sie nutzen dabei spezielle
Software, die das Spielverhalten der Gegner analysiert und deren
Spielzüge vorhersagt.«
»Mit Assen und Königen in der Hand, so lautet eine andere Regel, tritt
der sogenannte Anna-Kournikova-Effekt ein: "Sieht gut aus, gewinnt
selten". Die Wahrscheinlichkeit für einen Royal Flush liegt bei 0,003
Prozent.«
Ob Artikel wie diese das Thema Poker in der Öffentlichkeit weiter nach vorne bringen?