Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Die spektakulärste Hand der WSOP 2016?

Ein Three-Way-All-in um das Bracelet und das war nur der Anfang ...

Die $10.000 Six Handed No Limit Hold'em Championship ist eines der prestigeträchtigsten Events im Pokerkalender. Dieses Mal ging es jedoch vor allem um Chris Fergusons Platzierung als Vierter und die Sticheleien durch die Rail, die sich während des Final Tables gegen ihn richteten.

Dabei geriet eine interessante Geschichte in den Hintergrund: Justin Bonomo spielt nämlich eine großartige WSOP. Er wurde bei diesem Event Dritter und zog bei der WSOP 2016 somit bereits zum vierten Mal an den Final Table. Das macht ihn zum heißen Kandidaten im Rennen um den Titel WSOP Player of the Series. 

Die größte Story des Events ließ aber bis zum Schluss auf sich warten, genauer gesagt bis zur letzten Hand. Es kommt nicht häufig vor, dass die Entscheidung um das Bracelet durch ein Three-Way-All-in fällt, das war jedoch erst der Anfang: 

Die Hand spielt sich von selbst, bis Bonomo sein All-in annonciert. Nun stellt sich die Frage, ob Davidi Kitais Shove wirklich gut ist. Immerhin geht er noch einmal über ein All-in von 29 Big Blinds und nach ihm kommt noch der Chipleader, welcher zuvor bereits geraist hat.

Kozlov hat fast jeden Button geraist, man kann also davon ausgehen, dass Bonomo hier etwas lighter shovt. Sind Pocket-Sechser aber wirklich die Hand, mit der man in diesem Spot etwas beweisen will?

Egal was man von Kitais Aktion halten will, für Martin Kozlov ergibt sich vor dem Flop eine wunderbare Situation, welche sich für ihn danach nicht schöner entwickeln könnte.

 

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