Beim One Drop landeten fünf deutschsprachige Spieler unter den ersten Sechs. Auch bei anderen Events lief es bisher sehr gut für deutsche Spieler.
Nitsche bekommt für seinen vierten Sieg bei einem WSOP-Event nicht nur ein weiteres Bracelet für seine Sammlung, sondern vor allem knapp €3,5 Millionen Preisgeld. Doch nicht nur der 888poker-Botschafter darf laut jubeln, am Final Table saßen mit ihm drei weitere deutsche Spieler sowie ein Österreicher.
Als erster Deutscher musste der als Chipleader in den Tag gegangene Christoph Vogelsang an die Rails, am Ende blieb ihm der sechste Platz. Einen Platz weiter vorne lief mit Steffen Sontheimer ein weiterer High-Roller-Spezialist ein. Ein ebensolcher ist auch Thomas Mühlöcker. Der Österreicher wurde Vierter und damit der erste Spieler, der sich mehr als €1.000.000 sichern konnte.
Nachdem sich mit Mikita Badziakouski ein Weißrusse auf den dritten Platz geschoben hatte, war das Heads-Up erneut eine rein deutsche Angelegenheit. Dominik Nitsche verband seinen Chiplead mit gutem Spiel und Kartenglück, was dazu führte, dass er dem unbekanntesten der deutschen Spieler am Final Table, Andreas Eiler, keine Chance ließ. Das gute Resultat von Eiler war insgesamt eine zumindest kleine Überraschung. Als einziger der Top Sechs konnte er vor dem Turnier erst einen sechsstelligen Cash vorweisen.
Der Ex-Fußballer Sergej Barbarez ist nicht nur in Vegas erfolgreich, auch in Rozvadov konnte er in seiner Lieblingsvariante Omaha auftrumpfen. Im €2.200 Omaha Event #6 schaffte er es auf den fünften Rang und nahm damit mehr als €20.000 mit nach Hause.
Eine noch bessere Leistung konnte vorher schon Fabian Fuchs abliefern. Der Österreicher wurde Zweiter im THE COLOSSUS und machte aus nur €550 Buy-in mehr als das Dreihundertfache. Last but definitely not least konnten sich der Schweizer Thomas Hofmann und der Deutsche Johannes Toebbe über den zweiten und dritten Platz im €1.111 Little One for One Drop freuen.