Wie Brunson bei Twitter bestätigte, scheint es aufgrund einer Verwechslung des Hauses stattdessen einen seiner Nachbarn getroffen zu haben:
Kein Cash aber eine Knarre
Doyle Brunson
Da die Täter sehr wahrscheinlich wissen, wer eigentlich ihr Ziel war, hat Brunson auf seinem Social-Media-Kanal direkt eine Warnung mit Blick auf einen erneuten Versuch hinterlassen: Er trage zwar keine großen Summen Bargeld bei sich, stattdessen jedoch eine Pistole.
In der Vergangenheit sind Pokerspieler schon häufig Opfer von bewaffneten Räubern geworden, zweifellos weil die Täter davon ausgehen, dass die Spieler viel Geld mit sich herumtragen müssen.
Nicht zuletzt weil er einer der bekanntesten Spieler ist und seit Jahrzehnten die Tische unsicher macht, wurde Brunson schon mehrmals das Ziel von Kriminellen. Unter vorgehaltener Waffe wurde er einst in seiner Anfangszeit ausgeraubt. Zudem erwischte es ihn 1998 und 2012 bereits zweimal in seinem Zuhause. Im letzteren Fall hatte er sogar einen Herzanfall vorgetäuscht, um nicht erschossen zu werden. 2014 wurde er außerdem noch Geschädigter bei einem Identitätsbetrug.
Drei weitere Pokerspieler leben im Southwest Valley in Las Vegas, Brunson ist jedoch überzeugt, dass er das eigentliche Ziel sein sollte. Der Vorfall ist eine gute Erinnerung an alle Pokerspieler dieser Welt, dass man stets wachsam sein und keine großen Summen Bargeld bei sich tragen sollte.