EPT Dublin - Tag 1A
Der ersten Tag bei der PokerStars.com European Poker Tour in Dublin begann mit einer Enttäuschung: Nur 89 Spieler meldeten sich für Tag 1A an!
Zwar werden für den heutigen zweiten Starttag mehr Teilnehmer erwartet, von den 389 Spielern im letzten Jahr wird man jedoch weit entfernt bleiben. Ein leichtes Feld wird es aber dennoch nicht, denn auch einige Profis fanden den Weg nach Dublin:
Bertrand 'ElkY' Grospellier, Pascal Perrault, Andy Black, Dario Minieri, Noah Boeken, Rob Hollink, Thierry van den Berg, Johnny Lodden, Barny Boatman, Brandon Schaefer, Eric Seidel und mehr. Aus Deutschland und Österreich gingen Johannes Steindl, Adrian Koy, Marcel Baran und Sebastian Ruthenberg an Tag 1A an den Start.
Diese vier konnten ihre 15.000 Startchips allesamt mehr als verdoppeln - Marcel und Sebastian, die später zusammen an einem Tisch saßen, konnte beide kurz vor Tagesende noch eine Menge Chips sammeln:
Nach einem UTG-Raise und einem Caller callt Marcel in den Blinds und checkt beim Board K4x. Der Raiser checkt ebenfalls, Stig Top-Rasmussen bettet. Marcel bringt den ursprünglichen Raiser mit einem Check-Raise zum Folden - Top-Rasmussen überlegt lange und geht mit unzufriedenem Blick All-In. Marcel callt sofort und zeigt 44 und somit ein Set, sein Gegner hat JJ und bekommt keine Hilfe auf Turn und River. Durch diesen Pot beendet Marcel den Tag mit 40.150 Chips auf Platz 10.
Weniger später am selben Tisch: Sebastian raist, Top-Rasmussen callt und ein Shortstack geht All-In - Sebastian callt, Top-Rasmussen foldet. Mit AKo liegt Sebastian gegen K5s seines Gegners weit vorne: Doch der Flop bringt eine 5 - aber auch drei Herzen und Sebastian damit den Flushdraw. Turn: Blank. River: Herz und somit der Flush für Sebastian. Mit 35.175 Chips liegt dieser zur Zeit auf Platz 18.

Heute werden Spieler wie Luca Pagano, Annette 'Annette_15' Obrestad, Roland de Wolfe und Florian 'Morgoth' Langmann, der sich die Zeit bisher an den Cashgame-Tischen vertrieben hat, ins Rennen gehen.
| Chipstände Tag 1A | ||
| Platz | Name | Chips |
| 1 |
Mike McDonald, Kanada | 67.250 |
| 2 |
Dave Colclough, UK | 59.350 |
| 3 |
Phidias Georgiou, Zypern | 55.475 |
| 4 |
Kristian Kjøndal, Norwegen | 53.150 |
| 5 |
Jacques Zaicik, Frankreich | 48.225 |
| 6 |
Andrew Black, Irland | 45.675 |
| 7 |
Simon Christensson, Schweden | 45.000 |
| 8 |
Christoffer Egemo Hansen, Dänemark | 43.050 |
| 9 |
Kevin Vreeswijk, Niederlande | 42.725 |
| 10 |
Marcel Baran, Deutschland | 40.150 |
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Bericht aus Dublin - Tag 1
Von David Markwart:

Aber in Irland wird auch gepokert und das macht die Iren ungemein sympathisch!
Vom 30. Oktober bis zum 3. November stationiert die EPT in Baile Átha Cliath lässt die Stars der Szene ihr Können beweisen. Leider ist Dublin nicht der Nabel der Welt und somit finden sich zum Day 1a gerade mal 89 Spieler ein. Für den morgigen Day 1b sind ein paar mehr Spieler angekündigt, aber wirklich groß wird das Feld damit nicht und ebenso wenig der Pricepool.
Glücklicherweise haben Turniere mit weniger Teilnehmern einen Vorteil für die angereisten Profis; die Wahrscheinlichkeiten weit nach vorn zu kommen ist natürlich um einiges höher, als z.B. bei einem WSOP Main Event mit über 6.000 Teilnehmern.
Die Turnierleitung (in persona Thomas Kremser) hat deshalb spontan die Anfangschips auf 15.000 (statt 10.000) angehoben und es werden am ersten Tag auch nur sieben Level gespielt. Dennoch ist das Teilnehmerfeld sehr stark und es wird für Florian „Morgoth" Langmann kein No-Brainer. Aber wir alle kennen seine Stärken und seinen Erfolg von der EPT in London - somit heißt es ab Mittwoch Daumen drücken, damit die Dealer Florian auch die richtigen Karten geben.
Ab Mittwoch werden wir natürlich wieder so ausführlich wie möglich über Florians Treiben berichten und wenn ihr spezielle Wünsche oder Fragen habt, die ich an die anwesenden Pros stellen soll, dann immer her damit. Ich werde mein Bestes geben um Antworten für die Fragen zu finden, aber versprechen kann ich natürlich nichts, weil die Pros immer hart belagert sind und wenn sie dann ausscheiden, dann sind sie nicht wirklich ansprechbar."


