Nicht Dario Minieri oder Luca Pagano, sondern Salvatore Bonavena wird die Ehre zuteil, erstmals einen EPT-Titel nach Italien geholt zu haben. Im Finale der PokerStars European Poker Tour (EPT) Prag ließ der 44-jährige alle hinter sich und gewann €774.000.
Im Heads-up besiegte Bonavena seinen Landsmann Massimo Di Cicco. Beim Flop pushte Di Cicco all-in. Bonavena callte und zeigte zum Toppair. Di Cicco deckte zum Ace-High samt Straightdraw um und brauchte Hilfe vom Board. Das kam jedoch und ließ somit Salvatore Bonavena jubeln.
Der war an Tag 3 noch als Shortstack gestartet und begann seinen Run ausgerechnet gegen die Luckbox, die ihn zweimal verdoppeln lassen musste, woraufhin Bonavena nicht mehr zu stoppen war und zunächst den Chiplead und zum Ende sogar noch den Titel gewann. Laut EPT erst der sechste Amateur, welcher eins der inzwischen 38 EPT-Events gewann.
Für den letzten Deutschen im Turnier, Nasr el Nasr, war das Turnier leider bereits auf Platz 7 beendet. Nachdem er zunächst noch gegen Fredrik Nygards verdoppeln konnte, kam es zum All-in mit Andrew Chen. Beide Spieler hatten gerade erst ihre Stacks vergrößert und waren in etwa Gleichauf. Chen raiste preflop, Nasr reraiste all-in. Chen callte und zeigte . Nasr hielt zum Coinflip mit knappen Vorteil Chen. Das Board kam und Chen eliminierte den jungen Deutschen, der aber immerhin €99.500 erhielt.