Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

European Poker Championships 2008

Seit rund einer Woche laufen in Wiener Neustadt die European Championships 2008. Trotz moderaten Buy-Ins von 1.000€ fehlt eigentlich nur eines im Poker Royale Card Casino: Teilnehmer.

30 Turniere werden vom 18. April bis zum 04. Mai ausgetragen. Höhepunkte sind die „European Champion“ Events mit einem Buy-In von 1.000€. In den Varianten No Limit Hold'em, Limit Hold'em, Limit 7 Card Stud und Pot Limit Omaha sucht das Royale den europäischen Pokerchampion.

Am Mittwoch, dem 23. April ging es los mit dem No Limit Hold'em Championship. Die Teilnehmerzahl fiel mit 71 Spielern eher ernüchternd aus. Der Cap liegt für alle Turniere bei 600 Spielern. Auch die geplante TV-Aufzeichnung des Events wurde abgesagt. Selbst die Stars ließen sich Bitten und kamen nicht in den Mengen wie erhofft.

Michael Keiner und Sigi Stockinger gehörten zu den bekanntesten Gesichtern an den Tischen. Aus Deutschland traten unter anderem außerdem Benjamin Kang und Christoph Haller an. Haller ist seit Jahren aktiv im Pokergeschäft und kann in seiner Karriere bereits über 50 Cashes vorweisen. Was ihm fehlt, sind lediglich Cashes bei den großen Majors der vergangenen Jahre.

Sieger wurde der aus Ungarn stammende Peter Kamaras vor dem Österreicher Andreas Stadler und Tobias Lintzel aus Deutschland. Zu dritt dealten sie aus, einen Teil des Preispool nach den Chipcounts zu verteilen und den Rest auszuspielen. Stadler war zu diesem Zeitpunkt Chipleader und kam dadurch am Ende auf etwa das gleiche Preisgeld wie der spätere Sieger.

NLH Championship
Platz
Name
Land
Preisgeld
1 Peter Kamaras Ungarn 16.625€
2 Andreas Stadler Österreich 16.485€
3 Tobias Lintzel Deutschland 8.920€
4 Dieter Frank Österreich 5.680€
5 Vincent Conte Deutschland 3.980€
6 Dag Palovic Slovakei 2.840€
7 Marco Joos Deutschland 2.270€

Einen Tag später, am 24. April wurde das Limit Hold'em Championship ausgetragen. War man nach dem NLH-Championship bereits enttäuscht über die geringe Teilnehmerzahl, so dürfte das Limit-Event den Veranstaltern ebenfalls kein Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben. Nur 15 Spieler fanden sich zu dem Event an den Tischen zusammen. So war das Turnier zwar sehr familiär, entsprach aber nicht dem Anspruch, welchen das Royale Card Casino an sich und das EPC stellt.

Dabei waren Anton Gebauer, Georg Grötz, Kurt Haindl, Christoph Haller, Benjamin Kang, Casey Kastle, Michael Keiner, Miroslav Kles, Alex Leviev, Konstantin Nova, Martin Pollak, Marianne Ruck, Manfred Ruck, Wolfgang Wessin und Stefan Willinger.

15 Teilnehmer bedeuteten in diesem Fall, dass drei Spieler im Geld landen sollten. Sieger wurde Stefan Willinger (6.000€) vor Martin Pollak (3.600€) und Georg Grötz (2.400€).

Das 7 Card Stud Championship konnte die Teilnehmerzahl des Limit-Events sogar noch einmal unterbieten. 13 Spieler zahlten das Buy-In von 1.000€ und erzeugten dadurch einen Preispool von 13.000€. Von diesem wurden wie bereits bei den Turnieren zuvor 18 Prozent für das „Lord of Poker“ Turnier abgezogen und zwei Prozent gingen an die Dealer, so das am Ende 10.400€ im Pot lagen.

Die Teilnehmer hießen Anton Gebauer, Kurt Haindl, Peter Hajszan, Christoph Haller, Gerhard Kadlec, Benjamin Kang, Casey Kastle, Michael Keiner, Patrick McIntire, Erika Müller, Harald Pasquali, Hu Zhi Ping und Markus Stöger.

Mit Keiner und Hajszan waren zwei absolute 7 Card Stud Experten mit dabei. Beide mussten jedoch relativ knapp vor den Geldrängen an die Rails. Gewonnen hat das Turnier der Österreicher Gerhard Kadlec (4.160€) vor Harald Pasquali (4.160€) und Hu Zhi Ping (2.080€). Kadlec und Pasquali einigten sich darauf das Preisgeld zu teilen, spielten den ersten Platz aber dennoch aus.

Heute startet das Pot Limit Omaha Championship. Wer also noch kurzfristig etwas Lust auf ein nettes Turnier in gemütlicher Runde hat, der hat heute noch einmal die Möglichkeit dazu.

Morgen beginnt das "The Lord of Poker" Event. Ein NL Hold'em / PL Omaha / Limit Stud Mix-Turnier. Der Preispool wird über die erwähnte 18-Prozent-Extrakommission bei den Championship-Events gespeist. Qualifizieren kann man sich durch ein Punktesystem. Für jede Final Table Platzierung bei einem Championship-Event vergibt das Casino Punkte an die Spieler. Die Gewinner eines Championship-Events sowie die 20 Spieler mit den meisten Punkten qualifizieren sich für das Turnier.