Galfond bei Twitter wegen heftiger Beleidigung gesperrt
Nachdem sich kaum noch jemand für ein Heads-up gefunden hat, ist Phil Galfond deutlich aggressiver auf Gegnersuche gegangen – was ihm nun allerdings eine Auszeit bei Twitter einbrachte.
In einer Woche, in der in der Pokerszene mehrere Heads-up-Challenges und neue Fehden entfacht wurden, wurde Phil Galfond bei Twitter gesperrt, nachdem er auf der Suche nach zukünftigen Heads-up-Gegnern ausfallend gegenüber der Konkurrenz wurde.
Es ist noch schwierig zu sagen, was genau ihm die Twittersperre einbrachte, bei 2+2 wurde allerdings berichtet, dass er vor allem die Protagonisten der aktuellen Fehden ins Visier nahm, darunter Doug Polk, Nik Airball und Garrett Adelstein.
Die deutlich unter die Gürtellinie gehenden Tweets wurden nach Veröffentlichung zwar schnell wieder gelöscht, allerdings liegen noch Screenshots der Tirade vor, die Galfond nun seine Twittersperre eingebracht haben dürfte:
Strategiewechsel oder Hack?
Es scheint, als würde Galfond seine Strategie, um weitere mögliche Gegner für ein Heads-up zu gewinnen, deutlich aggressiver gestalten als zuvor, nachdem bereits Polk und auch jüngst Nik Airball so vorgegangen waren. Dennoch wirkt ein derartiger Ton Galfonds so befremdlich, dass manch einer vermutet, dass sein Twitter-Account gehackt wurde:
Was auch immer passiert ist, Phil Galfond ist aktuell bei Twitter gesperrt, was in vielerlei Hinsicht keine gute Nachricht für ihn ist, nachdem er aktuell auch in eine Propbet involviert ist, bei der es gilt, die Anhängerschaft in den sozialen Medien zu erhöhen:
Wir haben versucht, eine Stellungnahme Galfonds zu den Vorkommnissen zu bekommen. Bisher gab es aber keinerlei Rückmeldung.