Es könnten erfreuliche Neuigkeiten für die Highstakes-Szene sein, dass Guy seine Anteile mit einem geschätzten Wert von $1,5 Milliarden verkaufen will.
Laut einigen unbestätigten Berichten im Web steht der kanadische Unternehmer und begeisterte Pokerspieler Guy Lalibertékurz davor, den Großteil seiner Anteile am Cirque du Soleil zu verkaufen.
Das außerbörsliche Unternehmen TPG Capital LP und der chinesische Zusammenschluss Fosun International sollen Gerüchten nach die neuen Hauptinvestoren werden und schätzen die in Montreal beheimatete Firma auf $1,5 Milliarden - erheblich weniger als die von Laliberté geforderten $2 Milliarden.
Außerdem soll auch die Regierung von Québec daran interessiert sein, ein kleineres Investment zu tätigen. Einige Politiker verdeutlichten, dass es wichtig sei, den Cirque du Soleil - und die mit ihm verbundenen 1.600 Stellen - in der Region zu halten.
Laliberté, welcher zurzeit 90% hält, soll mit mindestens 10% beteiligt bleiben und somit weiterhin eine gewichtige Rolle im Geschäft spielen.
Eine Rückkehr auf die Highstakes?
In letzter Zeit ist es im Bezug auf Poker eher ruhig um ihn geworden, doch vor einigen Jahren spielte der Milliardär noch eine große Rolle in Hinsicht auf die Entwicklung des Spiels.
Er war Teil der aufregendsten Folgen von High Stakes Poker, die es jemals gab. Während der vierten Staffel maß er sich in einer No-Limit Hold'em Cashgame-Partie mit einem Buy-in von $500.000 mit Größen wie Tom Dwan, Doyle Brunson, Patrik Antonius und Barry Greenstein.
Mit dem 'Big One for One Drop'-Event bei der World Series of Poker, dessen Buy-in $1 Million beträgt, schuf er außerdem das größte Turnier, das die Pokerwelt je gesehen hat. Durch das Turnier und seine Mitspieler konnten seit 2011 bereits $10 Millionen für den guten Zweck gesammelt werden.
Aber seine Pokergeschichte hat auch eine dunkle Seite. Laliberté soll im Zeitraum von 2007 bis 2010 in den Online-Partien bei Full Tilt insgesamt $25 Millionen verloren haben. Der kanadische Spacetourist ist jedoch der Überzeugung, bei mehreren Begegnungen betrogen worden zu seien und dass seine hohen Highstakes-Verluste so zum Großteil durch gezieltes Colluding zustande kamen.
Wird Laliberté nach einer potenziellen Geldflut an die Online-Tische zurückkehren? Welchen Effekt hätte das auf die Nosebleeds? Schreibt uns eure Gedanken in die Kommentare.