Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Hat Daniel Cates einen Killer engagiert?

Im heutigen Daily Rewind sorgt Olivier Busquet für Wirbel bei der EPT Barcelona und Daniel Cates verängstigt Noah Boeken.

Cates und der Killer

Hitman
Gab es einen Killer?

Es ist bekannt, dass Daniel Cates auf Tilt gehen kann. Allerdings scheint er eine viel unheimlichere Seite zu haben, wenn man einem kürzlichen Chat zwischen ihm und Noah Boeken glauben schenken kann.

Natürlich kann nichts allzu ernst genommen werden, was zwei Spieler im begrenzten Handlungsrahmen einer Chat-Box äußern, doch nachdem Boeken das Wort "hitman" nutzte, waren die Railbirds aufgescheucht.

Nach einer Tirade von Cates, während der er Boeken des Account-Sharings mit Patrik Antonius beschuldigte, sagte der niederländische Profi: "Hauptsache du schickst mir keinen Killer zu Weihnachten."

Cates antwortete, dass es "verlockend" sei, räumte daraufhin aber ein, nichts über "diesen Typen" zu wissen.

Offensichtlich gab es einen Zwischenfall mit einem gemeinsamen Bekannten der beiden Spieler, doch was genau passierte und wer "dieser Typ" war, wird vermutlich unbekannt bleiben.

Sicher ist auf jeden Fall, dass Cates und Boeken nicht viel füreinander übrighaben:

Cates: "Hey add me on Skype and we can play later also."

Boeken: "Rather not, you'll probably hack me."

Boeken: "You and your hacker friends. And your hitman."

Cates: "I've never hacked anyone."

Cates: "I'm tempted to report you and push for my money back."

Boeken: "Whenever you lose you just think people cheat."

Cates: "You admitted Patrik played."

Boeken: "You played so ***** bad that day my sister would have beaten you."

Busquets dramatischer Sieg

Die guten Freunde Olivier Busquet und Daniel Colman bestritten letzte Nacht das Heads-up beim "EPT Super High Roller"-Event und sorgten auf ihre Art und Weise für Action und Aufregung.

Schon bevor die ersten Chips über den Filz flogen, präsentierten die Beiden ihre politischen Ansichten, indem sie T-Shirts mit den Aufschriften "Free Palestine" bzw. "Save Gaza" trugen.

Immer wenn ein bekannter Spieler seine politischen Ansichten öffentlich kundtut, gibt es eine Reaktion der Community. Auch letzte Nacht wurde Colman von einigen Railbirds prompt für seine "fehlgeleiteten" Ansichten kritisiert.

Politische Überzeugungen außen vor: Am Pokertisch gelang Busquet ein unfassbares Comeback.

In Schwierigkeiten geriet er bereits, als er mit A2All-in ging und Sven Reichardt KKumdrehte. Auch der Flop mit 88Kwar ihm alles andere als eine Hilfe.

Doch das Unglaubliche passierte: Turn und River brachten jeweils ein Ass und Busquet, der eigentlich so gut wie ausgeschieden war, konnte sich den Pot angeln.

Nach diesem wunderlichen Double-up war Busquet im wahrsten Sinne des Wortes unaufhaltbar und einigte sich mit Colman auf einen Chop, nachdem Vladimir Troyanovskiy als Dritter ausgeschieden war.

Nach einem kurzen Schlagabtausch konnte sich Busquet endlich seinen zweiten Major-Titel sichern, indem er den letzten Pot mit QJgegen Colmans AKgewinnen konnte.

EPT €50.000 Super High Roller
Endergebnis
Platzierung Name Preisgeld
1. Olivier Busquet €896.434*
2. Daniel Colman €843.066*
3. Vladimir Troyanovskiy €473.200
4. Scott Seiver €364.200
5. Sam Trickett €288.400
6. Sven Reichardt €225.500
7. Morten Klein €177.500
8. Dan Shak €138.600
Spieler: 77 | Preispool: €3.697.155
*Deal

Tillys Poker-Rolle

Wir kennen sie als dralle Präsenz, die bei vielen Top-Class-Turnieren zugegen ist, doch wie kam Jennifer Tilly überhaupt zum Pokern?

Dank einer weiteren Folge von PokerStars "The Bonus Cut", erhalten wir Einblick in die Poker-Karriere der Schauspielerin und sehen unter anderem, wie sie als Supernova-Spielerin 16 Tische gleichzeitig spielte.

Frage des Tages

"Glaubt ihr, dass Daniel Cates seine Gewinne erhöhen könnte, wenn er an seinen Tilt-Problemen arbeiten würde?"

cates

High Stakes Corner

Es wird zwar nicht annähernd reichen, um seine Verluste auszugleichen, aber immerhin konnte Gus Hansen vergangene Nacht $131.485 gewinnen und sich damit an der Spitze des letzten High-Stakes-Leaderboards platzieren.

Nach 843 Händen konnte der dänische Profi seine Session mit mehr Profit als Sebastian Ruthenberg und Alexander Kostritsyn beenden, die beide keinen sechsstelligen Gewinn verzeichnen konnten.

Auf der anderen Seite des Leaderboards findet sich Viktor Blom, der trotz 1.223 absolvierten Händen einen Verlust von $120.612 wegstecken musste. Damit war er noch vor Ben Tollerene und Chun Lei Zhou der größte Verlierer des Tages.

TOP WINNER

Gus Hansen
Profit:$131.485
Sebastian Ruthenberg$99.376
Alexander Kostritsyn$66.190

TOP LOSERS

Viktor Blom
Verlust:$120.612
Ben Tollerene$87.837
Chun Lei Zhou$70.000

Daily Sign-Off

Berichtet haben wir darüber bereits. Hier gibt es das Video mit Busquets phänomenalem Comeback.

Der gestrige Daily Rewind: Reddit urteilt: Poker ist kein Sport