Die Verhandlung Ivey vs. Crockfords Casino ist in vollem Gange und wir berichten von den neuesten Entwicklungen.
Ivey lächelnd vor dem Gericht
Phil Ivey lässt die momentan in Melbourne stattfindende WSOP Asia-Pacific Series aus, um sich voll und ganz seinem Verfahren gegen das Londoner Crockfords Casino zu widmen.
Der zehnfache WSOP-Braceletgewinner verklagt die Spielstätte, da ihm die Auszahlung seiner Gewinne in Höhe von £7,7 Millionen (knapp €10 Millionen), welche er im August 2012 an den Baccarattischen erzielte, verweigert wurde. Die Verteidigung des Casinos ist der Ansicht, dass die von Ivey genutzte Technik namens "Edge-Sorting" eine "unrechte Methode" sei.
"Als professioneller Spieler ist es mein Job, den Hausvorteil im Rahmen der Legalität umzudrehen oder zu reduzieren. Ich halte alle von mir genutzten Strategien für legal und würde niemals in einem Casino betrügen. Es liegt nicht in meiner Natur zu betrügen und ich würde ebenfalls niemals meinen Ruf aufs Spiel setzen, indem ich mich unrechtmäßig verhalte."
"Meine Glaubwürdigkeit ist mir unendlich viel mehr Wert als große Gewinne zu erzielen. Deshalb habe ich dieses Verfahren eröffnet, um zu demonstrieren, dass ich unrechtmäßig behandelt wurde."
Das Verfahren wird heute fortgesetzt, es wird erwartet das Ende nächster Woche ein Urteil fällt.
Vergesst nicht, dass Ivey morgen bei der TV-Show 60 Minutes zu sehen ist. Er wird ausführlich über das "Edge-Sorting" und die Betrugsvorwürfe reden. Hier findet ihr den Teaser:
Steht ihr als Pokerspieler auf Iveys Seite? Wird er das Verfahren gewinnen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.