Joe Hachems $200.000-Limousine gestohlen
Diebe hätten fast ein Charityevent ruiniert, indem sie sich auf eine teure und gefährliche Spritztour begaben.

Die australische Pokerikone und Gewinner beim WSOP Main Event 2005, Joe Hachem, wurde Opfer eines sehr ungewöhnlichen Autodiebstahls, denn die ihm zur Verfügung gestellte Limousine im Wert von $200.000 wurde kurzerhand entwendet.
Er und der Australian Footballer Brendan Fevola sollten mit der Limo ins Sphinx Hotel in Geelong, Australien, chauffiert werden, um in einem Turnier der All In For Charity mitzuspielen. Hachem unterstütze zudem Kricketspieler Shane Warne bei der Moderation.
Das Fisherman's Pier Restaurant hatte für die Charity zwei Limos gespendet. Hachem und die anderen wollten sich gerade auf den Weg machen, doch als der Fahrer seine Kunden abholen wollte, wurde das kleine Zeitfenster genutzt, um den Wagen zu stehlen.
Eine $200.000-Spritztour
Die Diebe gingen dann auf eine Spritztour. Ihre Vollgasfahrt endete mit einem Unfall, welcher die Front des Wagens beschädigte. Um sich aus dem Staub zu machen, drangen sie in ein Haus ein, um die Schlüssel eines weiteren Autos zu klauen.
Es ist einer von vielen Zwischenfällen, bei denen bekannte Pokerspieler zum Opfer eines Raubes werden. Doyle Brunson wurde bereits einige Male überfallen. Beim Letzten täuschte er einen Herzinfarkt vor, um die Angreifer zu verschrecken. Greg Raymer wurde bei einem bewaffneten Überfall in seinem Hotelzimmer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Auch Theo Jorgensen und Jonathan Duhamel wurden in den letzten Jahren zum Ziel für Kriminelle. Man versuchte sie auszurauben und überfiel sie sogar im eigenen Heim. Unvergessen bleibt auch der bewaffnete Überfall auf die EPT Berlin im Jahr 2010.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die beiden schafften es zum Event und es konnte viel Geld für die Prävention von Brustkrebs gesammelt werden.

Denkt ihr, dass man Hachem bewusst schaden wollte? Oder handelte es sich um eine opportunistische Spritztour?