'The Poker Brat' liebäugelt mit einem 15. Bracelet. Sein Schüler muss lediglich das Main Event gewinnen.
Diese Woche gab Phil Hellmuth bekannt, dass er Federico Butteroni für fünf Tage im nächsten Monat coachen wird.
Seine Ankündigung zum Coaching, inklusive Artikulationsschwierigkeiten mit dem Namen seines Schülers, findet ihr hier:
Ist The Poker Brat ein guter Mentor?
Federico Butteroni
Butteroni kehrt im November mit nur 16 Big Blinds zurück an den Finaltisch. Das ist deshalb interessant, da Hellmuths Spiel mit dem Shortstack der Part ist, der am meisten kritisiert wird.
Für November Niner ist es nicht gerade ungewöhnlich, sich während der viermonatigen Pause einige Coaches zu suchen. Jesse Sylvia engagierte Vanessa Selbst, Russell Thomas heuerte Jason Somerville an und Jorryt Van Hoof war Langzeitkunde von Mentalgame-Coach Jared Tendler, der mit ihm ebenfalls während der Pause arbeitete.
Wie dem auch sei, Hellmuth ist der bisher wohl bekannteste Mentor eines November Niners und zieht so vielleicht auch die Aufmerksamkeit während des Finales auf sich. Sein Talent steht außer Frage, das spieltheoretische Wissen Hellmuths wurde jedoch häufig hinterfragt. Das wirft die Frage auf, ob er wirklich das Zeug zum Coach hat.
Wenn es aber einen Spieler gibt, der weiß, wie man sich auf großer Bühne vor TV-Kameras schlägt, dann ist es The Poker Brat. Bei der Vorbereitung auf den Umgang mit der medialen Aufmerksamkeit und dem Druck eines 'Main Event'-Finaltischs könnte Hellmuth also glänzen.
Ist Hellmuth ein guter Coach? Würdet ihr ihn nach Tipps für euer Shortstack-Spiel fragen? Schreibt es uns in die Kommentare.