Phil Hellmuth hat sein 17. WSOP-Bracelet gewonnen
Die Raupe Nimmersatt der World Series hat wieder zugeschlagen! Im Super Turbo Bounty der WSOP 2023 hat Phil Hellmuth rund $800.000 eingetütet und seinen Bracelet-Rekord ausgebaut.

Abgesehen von den Rekordteilnehmerzahlen war die bisher bestimmende Story der WSOP vor allem die Tatsache, dass viele in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Spieler ihre Bracelet-Ausbeute steigern konnten.
Shaun Deeb, Jeremy Ausmus, Jason Mercier, Brian Rast, Benny Glaser, Josh Arieh, John Monnette und Brian Yoon holten allesamt ihr sechstes oder fünftes Bracelet in diesem Jahr – und viele von ihnen wurden im Nachhinein als potenzielle Herausforderer des Rekordhalters Phil Hellmuth genannt.
Phil selbst hatte aber andere Vorstellungen und so holte er in den frühen Morgenstunden der gestrigen Nacht sein insgesamt 17. Bracelet bei der World Series of Poker. Damit wächst sein Vorsprung auf seine nächsten Verfolger Phil Ivey und Johnny Chan auf 7.
Triumphiert hat er dieses Mal beim $10.000 Super Turbo Bounty, nachdem er sich gegen ein Feld von 642 Spielern durchsetzte für einen Hauptpreis von $803.818. Am Finaltisch des Turniers hatte unter anderem der zuvor genannte Phil Ivey mitgemischt und auch Tom Kunze aus Deutschland war mit von der Partie, der im vergangenen Jahr das Main-Event-Finale bei der WSOP denkbar knapp verpasst hatte.
BOOM!! Hello 17th World Championship!!! #POSITIVITY @WSOP #PHNiceLife pic.twitter.com/HHDjAPvG6v
— phil_hellmuth (@phil_hellmuth) July 2, 2023
Das Preisgeld war das zweithöchste bei der WSOP für Phil Hellmuth nach seinem Main-Event-Triumph bei der WSOPE 2012, der ihm damals €1.022.376 einbrachte. Es ist zudem sein 14. Bracelet im Hold'em und sein vierter WSOP-Sieg in den letzten zehn Jahren. Bei der WSOP 2023 hatte Phil Hellmuth bisher 10-mal die Preisränge erreicht und nun zum ersten Mal in diesem Jahr auch einen Final Table.
Egal, wie sehr man ihn abschreibt, die World Series of Poker hat einfach etwas an sich, das Phil Hellmuth zu Höchstleistungen anspornt. Und mit mittlerweile 58 Jahren sieht es nicht danach aus, als würde er diesen Trend in nächster Zeit beenden.
| Platz | Spieler | Nationalität | Payout |
|---|---|---|---|
| 1. | Phil Hellmuth | USA | $803.818 |
| 2. | Justin Zaki | USA | $496.801 |
| 3. | Tom Kunze | Deutschland | $349.737 |
| 4. | Kelvin Kerber | Brasilien | $249.876 |
| 5. | Chris Savage | USA | $181.230 |
| 6. | Phil Ivey | USA | $133.461 |
| 7. | Brandon Steven | USA | $99.817 |
| 8. | Marc Foggin | Großbritannien | $75.837 |
Die WSOP-Karriereausbeute von Phil Hellmuth in ihrer ganzen Pracht
| Jahr | Turnier | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1989 | $10.000 No Limit Hold'em World Championship | $755.000 |
| 1992 | $5.000 Limit Hold'em | $168.000 |
| 1993 | $1.500 No Limit Hold'em | $161.400 |
| 1993 | $2.500 No Limit Hold'em | $173.000 |
| 1993 | $5.000 Limit Hold'em | $138.000 |
| 1997 | $3.000 Pot Limit Hold'em | $204.000 |
| 2001 | $2.000 No Limit Hold'em | $316.550 |
| 2003 | $2.500 Limit Hold'em | $171.400 |
| 2003 | $3.000 No Limit Hold'em | $410.860 |
| 2006 | $1.000 No Limit Hold'em mit Rebuys | $631.863 |
| 2007 | $1.500 No Limit Hold'em | $637.254 |
| 2012 | $2.500 Seven-Card Razz | $182.793 |
| 2012 | €10.450 WSOPE Europe No Limit Hold'em Main Event | €1.022.376 |
| 2015 | $10.000 Seven-Card Razz | $271.105 |
| 2018 | $5.000 No Limit Hold'em | $485.082 |
| 2021 | $1.500 No Limit 2-7 Lowball Draw | $84.851 |
| 2023 | $10.000 Super Turbo Bounty No-Limit Hold'em | $803.818 |