Pokerprofi Peter Jetten entdeckt markierte Karte im Omaha-Event der WSOP
Im heutigen Daily Rewind berichten wir über Neuigkeiten bei der World Series of Poker, denn es wurde eine verdächtige Karte entdeckt und Vanessa Selbst schnuppert am nächsten Bracelet.
Verdächtige Karte bei der WSOP gefunden
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Bei der WSOP 2014 läuft noch nicht alles rund, denn erneut gab es einen Eklat: Nachdem wir erst gestern über Diebe im Rio berichtet hatten, erfuhren wir heute von einer markierten Karte im $1.000 Omaha-Event.
Pokerpro Peter Jetten sagte einem PokerNews-Reporter, dass ihm eine verdächtige Karte aufgefallen sei. So soll die Rückseite des Pik-Königs anders gewesen sein als die übrigen Karten, Jetten sprach von einem Fehldruck an einer Ecke und verlangte ein neues Kartendeck.
Die Karten wurden ausgetauscht und man kann sicher sein, dass die Sicherheitsleute im Rio den Vorfall noch genauer untersuchen werden. Denn es ist unklar, ob die Karte wirklich von einem Spieler markiert wurde, oder ob es sich um einen Produktionsfehler handelt. Fest steht, dass es erneut große Diskussionen gab.
Vanessa Selbst im Heads-Up des $25.000 Mixed Max-Events
Sie gehört ohne Zweifel zu den besten Spielerinnen der Welt und könnte sich nun einen weiteren Titel schnappen. Vanessa Selbst konnte sich bei Event #2 der WSOP ($25.000 Mixed Max) an den Final Table kämpfen und befindet sich nun im Heads-Up gegen Jason Mo.
Die US-Amerikanerin, die zwei WSOP-Bracelets besitzt und Mitglied im Team PokerStars Pro ist, hat bereits $538.308 sicher. Aber natürlich möchte sie das Duell gegen Mo für sich entscheiden, um das Armband und die Siegesprämie in Höhe von $871.148 zu bekommen.
Jason Mo führt allerdings mit 5,8 Millionen Chips, Vanessa besitzt 3,9 Millionen Chips. Die Blinds liegen bei 50.000/100.000 (Ante: 10.000). Bei diesem Event konnten sich zahlreiche Profispieler bis ganz nach vorne spielen, so wurde JC Tran Vierter ($290.622 Preisgeld) und Matthew Giannetti Fünfter ($171.461 Preisgeld).
Auch Marvin xcrash154 Rettenmaier hatte sein Glück versucht, doch der deutsche Turnierspezialist schied als erster Spieler aus dem Event aus. Mehr Infos zu seinem kurzen Auftritt gibt es in unserem DE-Round-Up.
Kurioser Schlussakt beim PokerStars Canada Cup
Es ist ein gutes Gefühl, wenn man bei einem Turnier Chipleader ist. Noch besser wird es, wenn nur noch vier Spieler übrig sind und man K-K besitzt. Und am besten ist es, wenn alle Kontrahenten bereits All-In sind und ein Call nur noch Formsache sein dürfte.
Gibt es nicht? Gibt es doch: Beim Canada Cup von PokerStars kam es im Playground Poker Club zu dieser kuriosen Situation. Chipleader Robert Notkin hatte die Könige, warf seine drei Gegenspieler in einer Hand aus dem Turnier und sicherte sich den Sieg.
Wer es nicht glaubt, sollte sich hier den Videobeweis anschauen:
Frage des Tages
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Das erste Bracelet bei der WSOP 2014 ist nun vergeben worden, beim $500 Casino Employee-Event konnte sich Roland Repajero über das begehrte Armband freuen. Der US-Amerikaner setzte sich in einem kurzen Heads-Up gegen Corey Emery durch und sicherte sich $82.835 Preisgeld. Sein unterlegener Kontrahent musste sich mit $51.037 zufriedengeben. Bester deutschsprachiger Spieler war Ludwig Berger aus Österreich, der auf Rang 28 landete und $2.168 erhielt.
Eine baldige Entscheidung wird es auch beim $1.000 Omaha-Event geben, denn nur noch sechs Spieler haben Chancen auf den WSOP-Titel. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Chipleader Steve Billirakis mit 961.000 Chips. Außerdem befinden sich noch Brandon Shack-Harris (695.000), Matthew Ryan (604.000), Iori Yogo (575.000), Morgan Popham (303.000) und Robert Paddock (250.000) im Rennen. Unterdessen sind zwei weitere Events gestartet: Event #4 ($1.000 NLHE) und Event #5 ($10.000 2-7 Triple Draw).
Daily Sign-Off
Heute wollen wir den Daily Rewind mit dieser aggressiven Auseinandersetzung zwischen A.J. Jejelowo und Manos Foudoulakis beenden:
Der gestrige Daily Rewind: WSOP-Diebe nehmen das Rio ins Visier
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