Der ehemalige englische Fußballprofi John Barnes musste bei der UK-Ausgabe von "Wer wird Millionär?" auf die Hilfe des Publikums zurückgreifen – das auf ganzer Linie enttäuschte.
Wer sich wundert, warum die Partien aktuell so gut laufen, findet den Grund in der gestiegenen Anzahl an Menschen, die an den Online-Pokertischen zu finden sind, während ein Großteil offenbar noch nicht einmal das Handranking richtig kennt.
Fußballlegende John Barnes aus England hatte sich in dieser Woche bei der Promiausgabe von "Wer wird Millionär?" die Ehre gegeben und wollte dabei Geld für den guten Zweck gewinnen, als eine simple Frage zu Poker aufkam.
Wer das Spiel noch nie richtig gespielt hat, muss sich sicherlich nicht schämen, wenn er nicht weiß, dass ein Vierling ein Full House schlägt. Entsprechend ging Barnes auf Nummer sicher und bat das Publikum um Hilfe:
Die Weisheit unter den Zuschauern war jedoch nicht allzu weit gestreut, nachdem ganze 57% zu Protokoll gaben, dass ein Flush ein Full House schlagen würde. Barnes scheint Opfer kollektiver Verfügbarkeitsheuristik geworden zu sein, nachdem sich das Publikum offenbar für die Hand entschied, mit der man schlichtweg am vertrautesten war.
Wenn diese Geschichte euch also nicht motiviert, die Online-Tische unsicher zu machen, wenn tausende Menschen zum ersten Mal Poker spielen, dann dürfte wohl auch in Zukunft nichts mehr helfen.