Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Schlägerei sorgt für Chaos in US-Casino

Chips, Stühle und Menschen flogen durch ein Cardroom in Arizona, nachdem ein Streit um einen Big Blind völlig aus dem Ruder lief.

Dass man in den Pokerräumen dieser Welt hin und wieder auch mal Spieler auf Tilt antrifft, ist nichts Neues. Dass das Ganze in echte Gewalt ausartet, passiert dann aber doch sehr selten. Mehrere Videos, die in dieser Woche die Runde machten, zeigen nun genau solch einen Moment.

Im Talking Sticks Casino in Arizona hatte ein Spieler in einer $3/$6-Limit-Partie angeblich dermaßen einen sitzen, dass er gebeten wurde, den Tisch zu verlassen. Wer denkt, dass er das dann auch in aller Ruhe machen würde, hat sich natürlich getäuscht:

Trotz des mehr als lautstarken Protests schien sich die Situation ohne Eskalation zu lösen, bis ein anderer Spieler, der aus dem Nichts auftauchte, versuchte den Störenfried per Schwitzkasten in die Schranken zu weisen. In der Folge nahm das Chaos seinen Lauf:

Auch Joe Ingram wurde auf den Vorfall aufmerksam und konnte eine weitere Perspektive auf die Auseinandersetzung liefern:

Laut mehrerer Spieler im 2+2-Forum war der Grund für den ganzen Schlamassel ein Streit über einen nicht gesetzten Big Blind. Nun scheinen der lautstarke Schluckspecht wie auch der angehende Amateur-Wrestler für ihre Heldentaten eine lebenslange Sperre im besagten Casino zu bekommen.

Interessant zu beobachten war einmal mehr, dass sich etliche Spieler nicht einmal von einer derartigen Schlägerei aus der Ruhe bringen lassen und gemütlich ihre Karten weiterspielten. Die einen scheinen Tilt recht gut im Griff zu haben, anderen wiederum gelingt das leider nicht ganz so gut.

Eine gerechte Strafe für beide beteiligten Spieler? Wir freuen uns auf eure Meinung?