Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Schweiz leistet Pionierarbeit bei der Legalisierung von Pokerturnieren

Die Eidgenössische Spielbankenkommission in der Schweiz hat eine Ausnahmegenehmigung erlassen, nach denen Pokerturniere unter bestimmten Umständen als Geschicklichkeitsspiel eingestuft werden können und damit auch unabhängig von staatlichen Spielbanken ausgetragen werden dürfen.

In der Schweiz galten bislang ähnlich
strenge Reglementationen beim Poker, wie in Deutschland. Poker wird
auch in der Alpenrepublik als Glücksspiel angesehen und durfte
bisher nur in staatlichen Spielbanken gespielt werden.

Die ESKB (Eidgenössische
Spielbankenkommission) hat nun jedoch eine Ausnahmeregelung erlassen,
nach der es unter bestimmten Umständen legal wird ein
Pokerturnier außerhalb der staatlichen Kasinos zu veranstalten.
Dazu muss das Turnier jedoch strenge Kriterien erfüllen. Unter
anderem prüft die ESKB die Blindzeiten und das Verhältnis
der Starstacks zu den Blinds. Hinzu kommt, dass die
Gewinnausschüttung dem Geschicklichkeitscharacter entsprechen
muss. Die Anzahl der Teilnehmer an dem Turnier wird ebenfalls
berücksichtigt wie eine transparente Durchführung des
Turniers.

Jede Anfrage auf die Durchführung
eines solchen Turniers wird individuell geprüft. Die Prüfung
kostet vorab 300 Schweizer Franken und dauert bis zu zwei Monaten.
Empfindet die ESKB, das der Antrag ein Turnier garantiert, in dem der
Geschicklichkeitscharacter des Spieles überwiegt und das die
notwendigen Kriterien erfüllt werden, kann eine Erlaubnis
ausgestellt werden.