Slowroll des Jahres oder Anfängerfehler?
Bei der Irish Open wurde mittlerweile der neue Champion gekrönt, allerdings stand eine kontroverse Hand vom Final Table im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Die paddypowerpoker Irish Open in Dublin wurde am Ostermontag beendet und Ioannis Triantafyllakis aus Griechenland konnte den Sieg einfahren. Top-Thema des Abends war jedoch eine ganz spezielle Hand.
Die irische Pokerlegende Donnacha O'Dea war wohl überzeugt, dass sein Two Pair reichen würde, als der unbekannte deutsche Spieler Andreas Gann in Tankmode ging, nachdem er mit dem All-in des Iren konfrontiert wurde.
Letztendlich callte der Deutsche dann doch und zeigte nicht weniger als die Nuts. O'Dea, bekannt als Gentleman unter den Spielern, blieb gelassen, ganz im Gegensatz zum Rest des Final Table, wo sich reichlich Empörung breitmachte.
Scheinbar entschlossen sich in der Folge die Pokergötter zu intervenieren, ganz zur Freude des Publikums, der restlichen Spieler am Final Table und der Kommentatoren. Gann schied auf Platz 8 für €26.750 aus, als O'Dear in allerletzter Sekunde eine Sechs am River traf.
Nun fragt sich die Pokerszene, ob das Ganze der Slowroll des Jahres oder ein simpler Anfängerfehler war.
Ioannis Triantafyllakis siegt

Im Anschluss an das kleine Zwischendrama sicherte sich Ioannis Triantafyllakis, der sich via Online-Satellite qualifiziert hatte, nach einem Deal mit Kevin Killeen den prestigeträchtigen Sieg und ein Preisgeld von €209.500.
Als paddypowerpoker-Onlinequalifikant hatte er auch die "Sole Survivor"-Promo gewonnen, da er länger als jeder andere Qualifikant im Rennen verblieb. Das Ganze wurde mit weiteren €50.000 für Triantafyllakis belohnt.
O'Dea landete am Ende noch auf Platz 5 für €61.850.
Slowroll des Jahres oder Anfängerfehler? Was meint ihr?