Steht das Pokerblatt vor dem Aus?
Es sieht so aus als ginge das Sterben der Poker-Printmagazine weiter. Jan-Peter Jachtmann zieht sich auf jeden Fall vom Pokerblatt zurück und stellt damit die Zukunft des Projektes in Frage.
Vor fünf oder sechs Jahren sah die Landschaft der Poker-Printmagazine noch ganz anders aus. Der Poker-Fan konnte aus zahlreichen Publikationen wie dem Ace, dem Royal Flush Magazin, dem DonkMag, dem Pokerblatt oder dem PokerMagazin wählen.
Mit der Einstellung des Royal Flush im März 2013 gab es dann nur noch das deutsche Pokerblatt und das österreichische PokerMagazin. Und laut einem Facebook-Post von Pokerpro Jan-Peter Jachtmann von Montag steht nun auch das Pokerblatt unmittelbar vor dem Aus.
Wie Jachtmann bekannt gab, zieht er sich als Projektleiter und Chefredakteur vom Pokerblatt zurück. Das ganze Projekt steht zum Verkauf. Gründe seien stark rückläufige Werbeeinnahmen vor allem im Printbereich. Sämtliche Verkaufs- und Übernahmeverhandlungen seien bisher gescheitert.

Vorerst wird es keine weitere Ausgabe des Pokerblattes geben. Wie und ob es nun mit dem Pokerblatt weitergeht, liegt in den Händen der Masterplan Media GmbH, dem Herausgeber und Verlag. So gibt es aktuell mit dem österreichischen PokerMagazin nur noch eine Poker-Printzeitschrift.
Hier das Original-Facebook-Zitat von Jachtmann:
Liebe Leser, Freunde und Fans des PokerBlatt!
Vor mehr als 7 Jahren habe ich als Projektleiter und Chefredakteur das Fachmagazin PokerBlatt für den Masterplan Media Verlag entwickelt und herausgebracht. In einem umkämpften Markt, waren wir immer das größte, auflagenstärkste Pokerfachmagazin im deutschsprachigen Raum, bis heute! Aber seit weit über einem Jahr sind die Werbeeinnahmen im gesamten Pokermarkt (besonders im Print) leider stark rückläufig. Deshalb ist es für ein Hochglanzmagazin, wie dem PokerBlatt mit hohen Fixkosten für Druck, Layout, Vertrieb etc. wirtschaftlich sehr schwer!
Inhaber und Geschäftsführung haben jetzt die Zukunft des PokerBlatt in Frage gestellt... Verkaufs- u. Übernahmeverhandlungen, auch mit mir, sind leider bislang gescheitert. Nach langem Überlegen, habe ich mich jetzt endgültig dazu entschlossen das Kapitel PokerBlatt in meiner Vita für immer zu beenden! Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn es fällt einem halt schwer sein "Baby"loszulassen...
Was nun mit dem Magazin und der Marke PokerBlatt passiert, liegt einzig in der Hand der Inhaber des Verlages!
Ich möchte mich persönlich bei allen treuen Lesern und Unterstützern sowie langjährigen Anzeigenkunden des PokerBlatts bedanken! Mein herzlichster Dank geht auch an das tolle, kompetente Redaktionsteam! Insbesondere möchte ich hier Stefan Hachmeister, Rainer Vollmar und Mirijam Evita Wallinger-Koy (als "Pionierin" und Powerfrau der ersten 2 Jahre) hervorheben! Man konnte sich wirklich "blind" auf Euch verlassen, das bedeutet bei einem "nörglerischem Perfektionisten" wie mir sehr viel!
Der Pokerwelt bleibe ich natürlich weiterhin als Spieler, Promoter, Eventmanager, German Highroller und "Typ"erhalten!
So wie immer/ As always : Love me or hate me! (Quelle: Facebook)
