Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Studie über Online-Poker

In Kürze werden die Ergebnisse der weltweit ersten epidemiologischen Studie über das Spielverhalten beim Online-Poker veröffentlicht. Unterstützt wurde diese von unserem Partner-Pokerraum bwin.

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But how much did you lose...

"Online-Poker macht süchtig", "Du sitzt ja ewig vor der Kiste", "Wieviel hast du da schon verloren?" - solche oder ähnliche Sprüche sind wohl keinem von uns fremd.

Mit den wilden Spekulationen besorgter Angehöriger könnte womöglich bald endgültig Schluss sein: Grund dafür ist eine Studie über Online-Poker Spielverhalten.

Durchgeführt wird diese in Zusammenarbeit mit bwin von der Division on Addictions, Cambridge Health Alliance, ein Harvard Medical School Teaching Affiliate.

Die aktuelle Forschungsarbeit ist die weltweit größte Longitudinalstudie und die erste epidemiologische Studie ihrer Art: Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurde ein Sample von 3.445 Online-Pokerspielern untersucht.

rationales spielerverhalten 

Die Schlüsselbotschaft der Untersuchungen lautet: Online-Gaming weist kein höheres Problempotential als Offline-Gaming auf, und Maßnahmen im Bereich Responsible Gaming zeigen Wirkung.

Der Studie nach legt der Großteil der User, die im Internet spielen, ein gemäßigtes Spielverhalten an den Tag. Außerdem reduzieren die Spieler bei höheren Verlusten die Dauer und Anzahl der Spielsitzungen sowie die insgesamt gesetzten Beträge - das weist auf ein "rationales Wettverhalten" hin.

ManfredBodner, Co-CEO von bwin: „Im Zuge unserer Bemühungen, Mutmaßungen durch wissenschaftliche Belege zuersetzen, bringt uns diese Studie einen großen Schritt näher an unser Ziel, dasVerhalten von Online-Pokerspielern zu verstehen. Letztendlich möchten wirAlgorithmen entwickeln, die in der Lage sind, Verhaltens- oder Risikomuster zuerkennen, die in Verbindung mit Spielproblemen auftreten”.

Noch interessanter lautet die Interpretation der Daten der aktivsten Pokerspieler: Diese Untergruppe verzeichnet einen geringeren Prozentsatz an Verlusten als die Mehrheit des Samples, was darauf hindeutet, dass Können ein entscheidender Faktor beim Pokerspiel ist und Spieler ihre Leistungen verbessern können.

Bei reinem Glücksspiel ist dies nicht der Fall!

die blanken Zahlen und fakten 

  • Durchschnittsalter: 27,9 Jahre
  • Geschlechterverteilung: 95% Männer
  • Ein typischer User:
    • ist seit rund sechseinhalb Monaten aktiver Pokerspieler
    • nimmt im Durchschnitt alle drei Tage an einer Pokersitzung teil
    • reduziert Spielvolumen und Einsätze wenn er Verluste einfährt
  • In eine typische Sitzung:
    • wurden im Schnitt 13 Euro gesetzt
    • und die Durchschnittskosten des Pokerspiels betrugen €1.80
  • Die aktivsten User:
    • sind seit 18.5 Monaten aktiv
    • nehmen im Durchschnitt an zehn Pokersitzungen pro Woche teil
    • verzeichnen im Schnitt einen geringeren Prozentsatz an Verlusten als die Mehrheit des Samples (Können ist ein Faktor beim Pokern, man kann Leistungen verbessern)
    • reduzieren auch Spielvolumen und Einsätze wenn sie Verluste einfahren
  • Weitere Informationen: www.divisiononaddictions.org