Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Tag 2A des Mainevents auf ESPN mit Greg Raymer

Der Mainevent Champion von 2004, Greg "Fossilman" Raymer, war an Tag 2A am TV-Table. Chris Ferguson, der im Jahr 2000 gewinnen konnte, war am zweiten Feature-Table.

Greg RaymerIn der ersten, zweistündigen Übertragung von Tag 2A des WSOP Mainevents auf ESPN stand der Gewinner von 2004, Greg "Fossilman" Raymer (Bild rechts) im Mittelpunkt. Zu seiner linken saß an diesem Feature-Table der aus Seinfeld bekannte Schauspieler, Sänger und Comedian Jason Alexander.

Andere bekannte Namen, die einen Auftritt in der Sendung hatten, waren der immer unterhaltsame Brad Garrett, die WSOP Bracelet Gewinner Mike Matusow, Greg Mueller, Vitaly Lunkin, Erik Seidel und die ehemaligen Mainevent Champions Johnny Chan, Berry Johnston und Joe Hachem.

Greg Raymer, Genie oder Idiot?

Jason AlexanderDer "Fossilman" und Alexander (Bild rechts) schienen am Tisch viel Spaß zu haben und sangen sogar ein paar Lieder zusammen. Sie vereinbarten auch gleich, sich am Final Table im November wieder zu treffen, wobei Alexander von seinem Versprechen nicht sehr überzeugt zu sein schien.

Zwischendurch wurde es aber immer wieder ernst, als sich die beiden in ein paar Händen gegenüber standen. Nachdem er von seinem neuen Freund in einer Hand sehr unter Druck gesetzt wurde, bemerkte Raymer: "Whether I fold or call, I'm a genius or an idiot."

In einem der Sonderbeiträge der Show erklärte Raymer, wie er im Mainevent 2004 durch Konzentration auf seinen Gegner einen Bluff spielen konnte. Als er das Zögern eines Gegners erkannte, ging er all-in und konnte so einen recht großen Pot einsammeln. Auch Mike Matusow wurde in einem Beitrag gezeigt, wie er seinen guten Freund Daniel Negreanu in einem anderen Turnier aus einem Pot bluffte.

Chris Ferguson muss besser spielen

Roland De WolfeEin zweiter ehemaliger Mainevent Champion saß am anderen Feature-Table. Der Sieger von 2000, Chris "Jesus" Ferguson, spielte dort unter anderem mit dem englischen Poker Pro Roland De Wolfe (Bild rechts). In einem kurzen Interview sagte De Wolfe: "... that's one non-Hold'em bracelet more than Phil Hellmuth," nachdem er in diesem Jahr endlich sein erstes WSOP Bracelet gewinnen konnte. Und das beim PL Omaha.

In einem anderen Interview kommentierte Ferguson seinen schlechten Lauf so: "... losing streaks are a mathematical fact, but that doesn't mean that they are not psychologically very difficult to deal with. You just get up every day and try again, eventually it's going to end." De Wolfe, der nie um einen bissigen Kommentar verlegen ist, gab "Jesus" noch ein paar Tips mit auf den Weg. "You know what you should do next year?" fragte er Ferguson. "Play better."

Am Ende der Show wurde noch aufgelöst, dass Justin Bonomo die "Panorama Towers Prop Bet" gewonnen hat, die in einer vorangegangenen Sendung vorgestellt wurde. Greg Mueller bescherte Bonomo den Sieg, nachdem er ganze zwei Bracelets der WSOP 2009 gewinnen konnte. Bonomo wettete, dass mindestens einer der 43 Pros, die in den Panorama Towers lebten, in diesem Jahr ein WSOP Bracelet gewinnen würden.

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