Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

UIGEA – Antigua und Barbuda erhalten jährlich 21 Millionen USD

Die WTO spricht Antigua und Barbuda jährlich 21 Millionen USD zu. Die beiden Zwergstaaten hatten 3,4 Milliarden USD gefordert. Der hohen Forderung ist die WTO jedoch nicht nachgekommen.

Antigua und Barbuda hatten wie auch die EU, Japan, Australien, Kanada, Indien und China eine Ausgleichszahlung der USA gefordert. Grund für die Forderung war der UIGEA, der ausländische Firmen vom Onlinglücksspielmarkt der USA ausschließt. Die WTO hat die Forderung von 3,4 Milliarden US Dollar jedoch deutlich reduziert und spricht den beiden Ländern eine jährliche Zahlung von 21 Millionen US Dollar zu. Die USA sah eine Zahlung von $500.000 als angemessen an. Die veranschlagte Zahlung ist zwar ein Sieg für Antigua gegenüber dem größten WTO Mitglied USA, liegt aber letztendlich weit unter der geforderten Summe.

Währenddessen kommen Gerüchte auf, dass die Lösung zwischen der USA und der EU noch scheitert. Wie wir berichtet haben, hat sich die EU und die USA geeinigt, anstatt einer Ausgleichszahlung den amerikanischen Markt in anderen Bereichen zu öffnen. Nun wird jedoch spekuliert, dass dieser Deal noch platzen könnte, da der amerikanische Senat keine Zustimmung zu dem Deal gegeben hat. Allerdings sind dies bislang lediglich Gerüchte. Wir werden euch natürlich auch über die Feiertage auf dem laufenden halten, sollten neue Fakten auf den Tisch kommen.

Außerdem haben letzte Woche 16 Kongressmitglieder ein Schreiben an den Finanzminister Henry Paulson verfasst, in dem sie ihre Bedenken über den UIGEA deutlich machten. Der Hauptkritikpunkt war dabei jedoch nicht der UIGEA an sich, sondern die sehr schwammige Definition, was illegales Glücksspiel im Internet sei.

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