Veränderungen für "WSOP Player of the Year"
Die WSOP hat ihre Kriterien für die Ermittlung des Spielers des Jahres geändert. In Zukunft wird auf ein System gesetzt, das die Buy-ins eines Turnieres berücksichtigt und entsprechend Punkte vergibt sowie die Anzahl der gespielten Turniere.
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| Frank Kassela, der letztjährige WSOP Player of the Year |
Wie bereits in einer früheren News berichtet wurden in diesem Jahr einige Änderungen am WSOP-Regelwerk vorgenommen. Dazu zählt auch das Verfahren, nach dem der Spieler des Jahres ermittelt wird, da es im letzten Jahr Diskussionen über den Gewinner des Preises gab, der an Frank Kassela ging.
Obwohl Kassela zwei Bracelets gewinnen konnte, waren viele der Meinung, dass der Grinder Michael Mizrachi den Titel eher verdient hatte, weil dieser die prestigeträchtige $50.000 Poker Player's Championship gewann und zusätzlich einen deepen Run im Main Event hatte.
In diesem Jahr werden die Punkte, die es für das jeweilige Abschneiden gibt, mit einem Faktor multipliziert, der von der Größe des Teilnehmerfeldes abhängt:
- Für Buy-ins zwischen $2.500 und $4.999 werden die Punkte mit 1.25 multipliziert
- Für Buy-ins zwischen $5.000 und $9.999 werden die Punkte mit 1.5 multipliziert
- Für Buy-ins zwischen $10.000 und $24.999 werden die Punkte mit 2.25 multipliziert
- Für Buy-ins zwischen $25.000 und $49.999 werden die Punkte mit 2.5 multipliziert
- Für Buy-ins über $50.000 werden die Punkte mit 3 multipliziert
Daneben werden die erspielten Punkte abhängig von der Anzahl der Teilnehmer um einen bestimmten Faktor multipliziert. Bei Feldern mit 1.101 bis 1.300 Teilnehmern beträgt der Faktor 2, für Felder mit mehr als 5.000 Teilnehmern beträgt der Faktor 3.
Außerdem werden sieben Events der World Series of Poker Europe einbezogen, die zusammen mit den 55 Events der WSOP die Basis für die Punkterangliste bilden. Dies bedeutet, dass alle Fans bis zum Oktober warten müssen, ehe der Player of the Year bekannt gegeben werden kann.
Das WSOP Main Event sein eigenes Punktesystem haben, bei dem 500 Punkte an den Gewinner und 350 Punkte an den Zweitplatzierten verteilt werden. Mindestens die Hälfte der Spieler, die es im Main Event ins Geld schaffen, bekommen mindestens 25 POY-Punkte.
Das neue POY-System wurde vom Bluff Magazine inspiriert
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| Der WSOP 2009 Player of the Year Jeffery Lisandro |
Die WSOP hat sich mit ihrem neuen System vom Bluff Magazine inspirieren lassen. WSOP-Vizepräsident Ty Stewart formulierte drastisch, dass eine "Bypass-Operation" nötig sei, "um die verschiedenen Buy-in-Stufen und die Teilnehmerzahlen der WSOP-Events korrekt wiederzuspiegeln."
Bluff-Chefredakteur Lance Bradley bestätigte, dass "wir die Formel nur leicht von unserer eigenen abgewandelt haben, um die verschiedenen Buy-in-Level und Feldgrößen der WSOP-Events wiederzuspiegeln. Das neue System verbessert die Glaubwürdigkeit des ohnehin schon prestigeträchtigen Titels WSOP Player of the Year."
Lehavot in Führung
Amir Lehavot ist momentan im Rennen um den Titel des 2011 WSOP Player of the Year in Führung, nachdem er sich den Sieg in der $10.000 Pot Limit Hold'em Championship sichern konnte. Er erhielt $573.456 sowie 315 POY-Punkte für seine Mühen.
Andere bekannte Namen in diesem Rennen sind Jake Cody (300 Punke), John Juanda (270 Punkte), Yevgeniy Timoshenko (210 Punkte) und Phil Hellmuth (189 Punkte). Der aktuelle Stand beim POY-Award kann hier eingesehen werden.
Berühmte Gewinner des WSOP Player of the Year Award sind unter anderem Daniel Negreanu aus dem Jahr 2004 und Erick Lindgren aus 2008. Jeffrey Lisandro (rechts im Bild) sicherte sich den Titel 2009, indem er 3 Bracelets gewann.

