Kläser: Von der FT Mio. Euro Challenge zum Bracelet
Martin Kläser, der Gewinner der Million Euro Challenge, gewann das $1.500 Pot Limit Omaha Hi-Low Split-8 or Better Turnier (Event 43). Im Heads-up besiegte er Casey Kastle und holte damit für dieses Jahr das dritte Bracelet nach Deutschland.
Raketenhafter Aufstieg
Im November vergangenen Jahres gewann Martin Kläser die Full Tilt Million Euro Challenge. Im Finale besiegte er zwei der drei Pros im Heads-Up und räumte nebst 300.000€ Preisgeld auch noch gleich einen Vertrag als Full Tilt Pro ab. Nicht einmal ein Jahr später gewann Kläser sein erstes Bracelet und bezwang im Finale Gegner wie Erik Seidel und Kastle.
Der Final Table
Mit 337.000 Chips hatte Kläser eine gute Ausgangslage am Final Table. Lediglich zwei Spieler konnten mehr Chips aufweisen. Chipleader war Jon Maren mit 377.000 Chips. Die Giganten Seidel und Kastle hatten 340.000 und 188.000 Chips.
Kastle und Kläser dominieren den Tisch
Die beiden Heads-up-Kontrahenten Kläser und Kastle schickten ihre Gegenspieler im Alleingang an die Rails. Nach knapp 30 Minuten Spielzeit nahm Kastle Tom Chambers vom Tisch (Platz 9). Ultrashortstack Larry Wright war das nächste Opfer des US-Amerikaners (Platz 8).
Anschließend schickte Kläser Joseph Haddad aus dem Rennen (Platz 7). Martin erhöhte preflop auf 30.000, und Haddad pushte seinen verbliebenen 60.000 Chips All-In. Kläser haderte mit sich, callte aber und zeigte . Haddad deckte
auf. Der Flop kam
und brachte Martin das Wheel. Turn und River veränderten nichts mehr. Haddad schied auf Rang 7 aus.
Chad Burum musste als Nächster dran glauben. Martin raiste preflop, und Burum callte. Der Flop kam . Burum shovte All-In mit
zum 2nd-Nut-Lowdraw und einem Flushdraw. Martin hielt
zum Twopair und dem Nut-Lowdraw. Turn und River kamen
. Chad Burum musste auf Position 6 an die Rails.
Kastle eliminierte Maren auf Platz 5 und Seidel auf Platz 4, bevor Kläser den Shortstack Michael Fetter aus dem Spiel nahm.
Martin dominiert Heads-up
Das Finale der letzten Zwei gewann Kläser in nur 19 Händen. Mit einer 3:1-Führung gestartet, musste der junge Rheinbacher nur drei Hände an Kastle abgeben. Von den ersten zehn Händen gewann Kläser neun und lag anschließend schon mit 1.860.000 zu 250.000 Chips in Führung.
In der entscheidenden Hand bettete Kläser preflop den Pot, und Kastle callte. Der Flop kam . Kastle pushte All-In, und Kläser callte. Kläser hatte
. Kastle hielt
. Auf dem Turn kam die
und machte es für Kläser perfekt. Kastle war drawing-dead. Kläser gewann sein erstes Bracelet.
| WSOP 2008 Event 43 $1.500 Pot Limit Omaha Hi-Low Split-8 or Better |
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| Platz |
Name |
Preisgeld |
| 1 | Martin Kläser | $216.249 |
| 2 | Casey Kastle | $137.985 |
| 3 | Michael Fetter | $83.538 |
| 4 | Erik Seidel | $68.304 |
| 5 | Jon Maren | $56.019 |
| 6 | Chad Burum | $44.226 |
| 7 | Joseph Haddad | $34.389 |
| 8 | Larry Wright | $27.027 |
| 9 | Tom Chambers | $19.656 |