Vor dem Poker: Die Top 10 alternativer Karrieren - Teil 2
Teil 2 unserer Top 10 über die Aktivitäten der besten Spieler der Welt, bevor sie zum Poker kamen.
In unserer Top 10 der alternativen Karrieren vor dem Pokern haben wir euch bereits die Plätze 10 - 6 präsentiert und jetzt ist es an der Zeit, die Top 5 Bereiche vorzustellen, aus denen die besten Pokerspieler kommen.
5. Trader
Eine der wenigen Branchen, die keine Angst vor einer Karrierelücke durch das Pokerspielern fürchtet, ist die Welt der Finanzdienstleistungen. Spieler mit einem gesunden Verhältnis zum Risiko und Verständnis von Varianz kommen in beiden Bereichen gut zurecht und so sehen wir immer wieder Trader, die zum Pokern wechseln - obwohl einige auch den umgekehrten Weg gehen.
Bill Chen, Matt Hawrilenko, Brandon Adams, James Bord und Dan Shak sind schöne Beispiele für ehemalige Trader, die jetzt Erfolge beim Pokern feiern.
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| Trader haben mehr Monitore als die meisten Pokerspieler |
4. Videospiele
Einige der aktuellsten Erfolgsgeschichten der Pokerwelt haben erstaunlicherweise ihren Ursprung in der Welt der Videospiele. Manche machen sogar Karriere als professionelle Videospieler und sehen im Poker die Chance, dort noch mehr Geld zu verdienen. Die Ähnlichkeiten dieser beiden Betätigungsfelder sind eindeutig - das Sitzen vor einem Monitor, schnelle Entscheidungsfindungen und ein Karpaltunnelsyndrom.
Lex Veldhuis und ElkY waren beide gute StarCraft-Spieler, Chiren80 war eine Legende bei World of Warcraft und Randy 'nanonoko' Lew war ein Held bei Marvel vs. Capcom2 - bis sie dann alle vom Poker verführt wurden.
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| ElkY grindet sowohl Poker als auch StarCraft |
3. Magic the Gathering
Obwohl das Spiel oft in einem Atemzug mit Videospielen genannt wird, ist Magic the Gathering (MTG) doch ein Fantasy-Kartenspiel, das viele Pokerprofis hervorgebracht hat. Sobald man die doch sehr fantasievolle Fachsprache weglässt, bleibt ein Spiel, das dem Poker sehr ähnlich ist. Es wird mit Karten gespielt, man hat Made Hands und Draws und sowohl Können als auch Glück spielen eine Rolle.
Bryan Devonshire, Noah Boeken, Justin Bonomo, Brock Parker und David Williams sind alle ehemalige MTG-Spieler, die auf Poker umgestiegen sind.
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| Noah Boeken spielt Magic the Gathering |
2. Sport
Pokerspieler wünschen sich immer, dass Poker offiziell als Sport anerkannt wird. Und das obwohl die meisten von uns wahrlich keine Athleten sind. Ob Poker jetzt Sport ist oder nicht, viele Sportstars fühlen sich nach dem Ende ihrer aktiven Karriere beim Poker sehr wohl. Genau wie bei den Stars aus dem Showbiz gibt es auch hier viele schlechte Spieler und nur wenige können sich auch beim Poker zur Spitzenklasse rechnen.
Wahrscheinlich ist es die Wettbewerbssituation, die sie zum Pokern bringt, wenn sie nicht länger in ihrem Sport aktiv sein können. Der Boxer Audley Harrison, die Fußballer Teddy Sheringham und Tony Cascarino und der Eishockeyspieler Greg Mueller sind alle ehemalige Sportstars, die jetzt auch beim Poker erfolgreich sind. Dennoch sind unter den besten Pokerspielern noch mehr ehemals aufstrebende Sportstars vertreten, die durch eine Verletzung zum Pokern gebracht wurden - beste Beispiele sind Patrik Antonius (Tennis) und Sam Trickett (Fußball).
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| Greg 'FBT' Mueller war Eishockeyspieler und hat jetzt 2 WSOP-Bracelets |
1. College/Universität
Das größte Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere als Pokerspieler ist aber eindeutig eine Hochschulbildung. Wenn ihr euch in einem beliebigen Casino umschaut, könnt ihr euren letzten Cent wetten, dass ein Großteil der Profis im Raum ein Studium aufgenommen hat (oder wenigstens noch nie einen richtigen Job hatte). Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass Studenten eine Kombination aus Intelligenz, viel freier Zeit und nur wenig zu verlieren haben.
Tom Dwan, Jonathan Duhamel, Joe Cada, Pius Heinz, Peter Eastgate, Phil Hellmuth.... diese Liste ist endlos.
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| Sowohl Pius Heinz als auch Jonathan Duhamel kamen von der Uni zum Poker |




