Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

WSOP Champs Invitational: McEvoy erfolgreich

20 Main Event-Gewinner vergangener Jahre spielten das erstmals ausgetragene Einladungsturnier der WSOP unter sich aus. Tom McEvoy, Main Event-Champion im Jahre 1983, konnte sich am Ende durchsetzen.

Von Amarillo Slim Preston (Sieger 1972) bis Peter Eastgate (2008) fanden sich einige Stars der Pokerszene zusammen, die bereits in den Genuss gekommen sind, ein Main Event der World Series zu gewinnen.

WSOP Invitational Final Table
Bildquelle: IMPDI für die WSOP 2009

Das zweitägige Event fand in Tom McEvoy seinen Sieger, der nach dem ersten Tag noch den zweiten Platz im Chipranking hinter Carlos Mortensen eingenommen hatte.

Einige Spieler hatten derweil damit zu kämpfen in zeitgleich stattfindenden Events noch im Rennen zu sein. So musste beispielsweise Greg Raymer versuchen zu multi-tablen, da er noch am Final Table von Event #2 saß. Dementsprechend überraschte es nicht, dass er bereits am ersten Tag eliminiert wurde.

TOM MCEVOY immer in front

Tom McEvoy

Bildquelle: IMPDI für die WSOP 2009

Phil Hellmuth wiederum konnte sich zwar an den Final Table und somit in den zweiten Tag spielen, überlebte dort jedoch nicht lang, da er sehr short in Chips startete.

Peter Eastgate folgte ihm kurze Zeit später, als er mit 7s8s in Dan Harringtons AcAh lief.

Harrington wiederum hatte sich erst auf Platz 3 zu verabschieden, als er gegen Tom McEvoy (Bild rechts) ausschied, der es verstand immer wieder Pötte für sich einzustreichen und dementsprechend beinahe über den gesamten Zeitraum des Final Tables den Chiplead inne hatte.

McEvoys Heads-up-Gegner war Robert Varkonyi. Der Main Event-Gewinner aus dem Jahre 2002 hatte vorher bereits dreimal verdoppeln können und so bahnte sich ein spannendes Heads-up an.

In der entscheidenden Hand hielt Varkonyi Jd5c. Auf dem Flop 7c5s7c spielte Varkonyi an und wurde von McEvoys Tc9d gecallt. Auf dem Turn 6c sollte es daraufhin zur Sache gehen.

McEvoy setzte, Varkonyi pushte mit seinem Paar und Open-Ended Straight Flush Draw all-in, um zu sehen, wie McEvoy mit seiner Straße sofort callte und darüber hinaus den besseren Flushdraw vorzuweisen hatte. Varkonyi blieb so effektiv nur noch eine einzige Karte, die ihm helfen konnte - die 4c. Der River Kc änderte jedoch nichts an den Gegebenheiten und McEvoy konnte sich als erster Gewinner eines solch ausgetragenen Turniers feiern lassen.

Dabei gewann er kein Bracelet, sondern den erstmals ausgespielten 'Binion Cup'. Darüber hinaus kann er sich nun stolzer Besitzer einer voll restaurierten vintage 1970 Corvette Stingray convertible nennen.

Nachfolgend findet ihr die Platzierungen am Final Table:

World Series Of Poker
 Champions Invitational
Platz Name
1 Tom McEvoy
2 Robert Varkonyi
3 Dan Harrington
4 Jim Bechtel
5 Carlos Mortensen
6 Huck Seed
7 Berry Johnston
8 Doyle Brunson
9 Peter Eastgate
10 Phil Hellmuth