WSOP Event #34: Eric Baldwin gewinnt
Der Amerikaner Eric Baldwin konnte mehr als 2.000 Spieler im $1.500 No Limit Event hinter sich lassen, bevor er Jonas Klausen im Heads-up eliminierte und sich damit $521.932 verdiente.


Der Titel als Bubble Boy gebührte letztlich Young Phan, der seine letzten 250.000 Chips preflop mit Q8 in die Mitte stellte, einen Call von Benjamin Scholl mit einem Paar JJ bekam, keine Hilfe auf Board sah und immerhin $42.895 für den 10. Platz einkassierte.
Ihm folgte Eric DeFontes auf dem 9. Platz, als er den Preflop-Raise von Jonas Klausen auf 80.000 mit einem Push für 359.000 erwiderte. Klausen lies sich nicht abschütteln und callte mit . DeFontes zeigte
und musste mit ansehen, wie der Flop
seinen Untergang einleitete. Die
und
am Turn und River änderten nichts mehr am Ausgang der Hand, so dass der erste Abgang am Final Table besiegelt war.

und Klausen setzte 75.000. Youngblood raiste schnell auf 420.000 und mindestens genau so schnell kam der All-in Ruf von Klausen. Defintiv noch schneller callte Youngblood und zeigte
zum Set. Nicht genug, denn Klausen hatte mit
eine Straight gefloppt, die an Turn (
) und River (
) nicht mehr geschlagen werden sollte.
Klausen erlangte durch diesen Pot einen Chipstapel in Höhe von 4.4 Millionen Jetons. Das war ihm anscheinend noch immer nicht genug, da er in der nächsten nennenswerten Hand den Shortstack Roland de Wolfe eliminierte, indem er mit A6 gegen de Wolfes 67 bestand.
James Taylor haute Benjamin Scholl auf dem vierten Platz raus, so dass nur noch Taylor, Baldwin und Klausen um den Sieg im 34. Event spielen konnten. Die drei Spieler hatten zwar anfangs nahezu gleichgroße Stacks, doch Baldwin konnte durch seine aggressive Spielweise die Führung erklimmen und Taylor zum Shorty werden lassen. Schließlich nahm er Taylor seine letzten Chips ab, als er ein Toppair floppte und damit all-in ging. Taylor musste mit seinen Overcards lange überlegen, doch die Frust über Baldwins Aggression führte dazu, dass er callte. Seine sechs Outs auf alle Könige und Damen im Deck kamen nicht an und Baldwin konnte sich über einen leichten Chiplead im Heads-up freuen.
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| Source: IMPDI for 2009 WSOP |
Die entscheidene Hand im Kampf um das Bracelet kam kurz nachdem Klausen die Führung erlangen konnte. Baldwin (Bild rechts) floppte ein Set Vierer mit dem er all-in ging, während Klausen mit das Top Twopair auf dem
Flop inne hatte. Die die
am Turn und
am River halfen nichts, so dass sich Baldwin einen Chiplead von 8:1 aufbauen konnte.
Diese Führung lies er sich dann nicht mehr nehmen. Ein Coinflip brachte die Entscheidung, als Klausen das Preflop-Raise seines Gegners mit einem All-in beantwortete. Baldwin callte mit und hatte sich wahrscheinlich klarere Verhältnisse gehofft, denn Klausen konnte immerhin
aufweisen. Der Dealer warf
am Flop aus, womit schonmal die Flush-Hoffnungen Klausens eliminiert waren. Doch nun halfen ihm jede weitere Zehn, die Baldwin nun bloß nicht mehr sehen wollte, jedes Ass und jede Dame zum Verdoppeln. Der komplette Saal äußerte seine Wünsche auf weitere Karten am Turn und River und man konnte nur noch wirre Rufe von Fans beider Seiten vernehmen: "Ten! Ace! Brick! Queen! Six! Ace!
Ten!"
Dem schönen Chor folgte die auf dem Turn. Mehr als eine Blank! Denn sollte Klausen nun doch noch eine Zehn am River treffen, würde er trotzdem verloren haben, da diese das Full-House für Baldwin bedeutet hätte. Es blieben also nur noch sechs Outs für eine vermeintlich letzte Karte im Turnier. Der so laute Saal verstummte, als der Dealer ausholte, um die entscheidene Karte umzudrehen. Es war die
, die das Turnier beendete und Eric Baldwin um das Bracelet und $521.932 bereicherte.
Klausen verdiente sich für seine sehr starke Leistung in diesem Event immerhin $322.271.
| World Series Of Poker Event #34 Ergebnisse |
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| Platz | Name | Preisgeld |
| 1. | Eric Baldwin | $521.932 |
| 2. | Jonas Klausen | $322.371 |
| 3. | James Taylor | $213.046 |
| 4. | Benjamin Scholl | $150.133 |
| 5. | Roland de Wolfe | $112.957 |
| 6. | Andrew Youngblood | $89.222 |
| 7. | Steven Bradbury | $74.352 |
| 8. | Martin Jacobson | $65.487 |
| 9. | Eric DeFontes | $60.335 |
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