Konzepte: Pure Bluffs
Einleitung
In diesem Artikel
- Wann ist ein Pure Bluff profitabel
- Die Mathematik von Pure Bluffs
- Einige Grundregeln
Bevor das Thema Pure Bluffs angeschnitten wird, noch ein paar mahnende Worte:
Generell sind Pure Bluffs im Limit Texas Hold’em - mit Ausnahme von HU-Situationen in ungeraisten Pots - nur äußerst selten und in GANZ speziellen Situationen angebracht. Versucht NICHT, krampfhaft nach Spots zu suchen, wo ihr bluffen könnt. Das wäre MINUS EV!
Manchmal eröffnen sich einem ganz einfach Spots für Pure Bluffs; das kann zweimal in zehn Minuten passieren, aber auch mal 1000 Hände gar nicht. Okay, aber nun zum Thema!
Was ist ein Pure Bluff?
Unter einem Pure Bluff versteht man eine Situation, in der Hero bettet oder raist, obwohl er eine Hand hat, mit der er realistisch gesehen keine oder nur eine sehr geringe Chance hat, den Pot am SD zu gewinnen.
Man macht diesen Move also nur, um Gegner zum folden zu bringen und sich so den Pot mit einer eigentlich wertlosen Hand zu sichern. Grundsätzlich hat man ja fast immer noch eine theoretische Chance zu gewinnen, wenn man nicht gerade am River mit 23o bei einem Board mit fünf Overcards und keinem Straight oder Flush für uns dabei ist.
Aber da wir kein Lotto spielen, bezeichne ich einen Pure Bluff einfach mal willkürlich als einen Move, den man mit der wahrscheinlich NICHT besten Hand mit 3 oder weniger Outs macht.
Die Mathematik von Pure Bluffs
Wie errechne ich, ab wann ein reiner Bluff für uns profitabel ist? Die Berechnung des Erwartungswertes für Pure Bluffs ist relativ simpel, wir brauchen nur 3 Größen, die da sind:
- Die Potgröße (Pot) (Wichtig: Es zählt die Potgröße, NACHDEM Hero seinen Move gemacht hat)
- Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner foldet = Fold Equity = P(fold)
- Die Anzahl der Bets, die uns der Bluff kostet (Bets)
Demnach ist ein Pure Bluff für uns profitabel, wenn gilt:
Beispiel: Wir sind am Turn am Button gegen den SB - unsere Hand ist wertlos. Der Pot ist 7 BB, der SB bettet; Hero könnte nun entweder aufgeben und dem SB den nun 8 BB-Pot überlassen oder er könnte in der Hoffnung raisen, dass der SB foldet. Wie oft muss der SB nun folden, damit der Bluff profitabel ist?
Nach einem Raise wäre der Pot 10 BB groß. Es muss also gelten:
P(fold) * 10 BB – 2 BB > 0
Ist die Fold Equity beim Gegner hier 20 % (ergo P(fold) = 0,2), so hätten wir:
0,2 * 10 BB – 2 BB = 0
Wir sehen also, dass in diesem Fall die Grenze für die Profitabilität des Bluffs bei einer Fold-Wahrscheinlichkeit von 20 % liegt. Mit anderen Worten: Foldet der Gegner in mehr als 20 % der Fälle, so ist der Bluff profitabel; foldet er seltener, so sollte man die Finger vom Bluff lassen.
Allgemein kann man die Grenze der Profitabiltität des Bluffs folgendermaßen ausdrücken:
Bluff ist +EV wenn gilt: P(fold) > Bets/Pot
Hierbei ist nun vernachlässigt, dass Hero evtl. doch noch eine Miracle Card treffen könnte.
OK, alles schön und gut, aber wir haben hier mit einer recht abstrakten Größe zu tun: der Fold Equity. Wie kann man bitte berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Gegner foldet? Natürlich kann man dies nicht exakt durchführen. Man muss lernen, den Wert aus der Mischung PT-Stats des/der Gegner(s), bisherige Action der Hand, Boardtextur, Potgröße und speziellen Reads über einige Gegner annäherungsweise abzuschätzen.
Im Folgenden sollen nun einige Grundregeln zum Thema Bluff und anschließend einige Spots erläutert werden, in denen (vorsichtig ausgedrückt) ein Bluff EVENTUELL einigermaßen gut platziert sein könnte.
Einige Grundregeln zum Thema Bluff
Ohne nun direkt auf spezielle Spots einzugehen, im Folgenden ein paar Grundregeln, die generelle Voraussetzungen beschreiben sollen, die für die Platzierung eines Bluffs gegeben sein sollten.
a) Die Gegner: Ein Bluff hat das Ziel, den Pot zu gewinnen, indem man alle Gegner zum folden bringt. Ohne großen Denkaufwand lässt sich nun schlussfolgern, dass man am besten gegen Gegner blufft, die wissen, dass es den Fold-Button überhaupt gibt. Demzufolge funktionieren Bluffs am besten gegen Rocks und gegen TAGs. Nicht Bluffen sollte man gegen Calling-Stations und schon gar nicht gegen Maniacs.
b) Das Board sollte möglichst wenig Draws bieten und möglichst schlecht getroffen werden können. Wir wollen mit unserem Bluff den Gegner vor eine schwere Entscheidung stellen und ihn am liebsten sofort zum folden bringen. Die Entscheidung, ob man nun callt oder foldet, hängt aber auch entscheidend von den Pot Odds ab, falls sich unser Bluffopfer tatsächlich hinten sieht. Wenn er nun dank der Drawlastigkeit des Boards sogar Pott Odds für einen Call hat, so ist die Entscheidung für ihn leicht und schlecht für uns, denn wer foldet schon, wenn er Pot Odds für einen Call hat?
Ein Board mit K








c) Die Anzahl der Gegner sollte möglichst gering sein. Ich denke, das klingt logisch, denn die Chance, dass ein Gegner foldet ist höher als dass es gleich drei Gegner tun. Gegen drei und mehr Gegner sollte man nur in GANZ besonderen Ausnahmefällen bluffen (ein bis zwei Beispiele werden noch folgen).
Heads-Up im ungeraisten Pot am Flop
Dieser Punkt wird zwar ausführlich in HU-Standardmoves erläutert, passt aber auch in dieses Thema, denn es ist die einzige Situation, in der auch ein nahezu purer Bluff immer profitabel angewendet werden kann.
Da der aggressive Pokerstrategy.com-Spieler nur selten Open Limping betreibt, kommt diese Situation am häufigsten vor, wenn Hero in den Blinds sitzt, also zum Beispiel: Hero ist BB, MP2 limpt, alle folden, Hero blickt voller Begeisterung in den Augen auf 72o und checkt.
Hier gilt: Flop egal, Gegner egal, Hand egal … Hero bettet!!!
Es lässt sich leicht nachrechnen, dass unser Gegner hier nur jedes dritte Mal folden muss, damit die Bet allein profitabel ist - wobei man hier noch jede Möglichkeit gar nicht mit einberechnet, in der Hero seine Hand noch verbessern könnte.
Zusammenfassend: In ungeraisten Pots HU am Flop IMMER betten - sowohl OOP in den Gegner reinbetten, als auch IP, wenn der Gegner vorher gecheckt hat.
Der Pot, den keiner haben will
Ein Grund, mit einer eigentlich wertlosen Hand dennoch zu betten, tritt dann auf, wenn unsere Gegner uns ihre Schwäche zur Schau stellen und uns quasi anflehen, den Pot doch bitte nach Hause zu nehmen, damit schnell eine neue Hand ausgeteilt werden kann. Wir gehen mal von einem loosen Full-Ring 2$/4$-Game aus. Hero bekommt JTs in UTG und limpt …
1) Pre-Flop: Hero ist UTG mit J

Hero callt, 7 folden, SB (ROCK) completet, BB (TAG) checkt
Flop: (3 SB) K


SB checkt, BB checkt, Hero???
Wir haben einen Flop, der nur sehr schwer zu treffen ist. Es liegen kaum Draws auf dem Board und vor allem scheinen unsere Gegner an diesem Pot nicht interessiert zu sein. Ein TAG bettet hier in der Regel selber, wenn er etwas hat, denn er will keine Freecards verschenken, wenn er eine Hand wie vielleicht 44 hat. Auch der Rock wird hier wohl kaum mit einer schwachen Hand ins Blaue hineincallen, genauso wird er keine Tricky Moves versuchen. Man kann hier durchaus berechtigt davon ausgehen, dass hier beide Gegner in mehr als 25 % der Fälle folden werden; darum kann man hier ohne echte Hand einfach ins Feld hineinbetten.
Ein zweites Beispiel soll hier noch aus „How good is your Limit Hold’em“ dargestellt werden:
15$/30$, 9 handed: Das Spiel ist loose und passiv, nicht tricky und so sind auch unserer Gegner am Flop.
2) Pre-Flop: Hero ist BB mit 7

2 folden, UTG+2 callt, MP2 callt, 3 folden, SB completet, Hero checkt
Flop: (4 SB) Q


SB checkt, Hero checkt, UTG+2 checkt, MP2 checkt
Turn: (2 BB) 2
SB checkt, Hero???
Hier kommt in der Tat ein Pure Bluff zum tragen, denn hier kann Hero betten! Die Gründe für diesen Bluff sind:
- Keiner schien am Flop an dem Pot interessiert zu sein
- Die Gegner sind nicht tricky oder aggressiv
- Die Turn-Karte wird wohl niemandem geholfen haben, des weiteren bringt sie nicht mal einen potentiellen Flushdraw auf das Board
In dieser Situation kann man durchaus begründet die Annahme treffen, dass hier mehr als jedes dritte Mal alle Gegner folden, so dass unser Bluff profitabel ist.
Zu dem Thema auch noch ein Beispiel aus dem echten Leben:
3) Party Poker 10/20 Hold'em (Shorthanded)
Pre-Flop: Hotte ist BB mit 3

1 foldet, MP callt, CO callt, 1 foldet, SB completet, Hotte checkt.
Flop: (4.00 SB) 6


SB checkt, Hotte checkt, MP checkt, CO checkt.
Turn: (2.00 BB) 8
SB checkt, Hotte checkt, MP checkt, CO checkt.
River: (2.00 BB) 2
SB checkt, Hotte bettet, MP foldet, CO foldet, SB foldet.
Final Pot: 3.00 BB.
Die Situation ist ähnlich wie oben. Ich habe nichts und bin an der Hand eigentlich nicht interessiert. Die Gegner sind tight bis loose und aggressiv bis semi-aggressiv. Meinen Reads nach keine Deppen und keine Art von Spielern, die mit einer mittleren Hand am Turn Freecards verschenken. Die 2 am River war meine Initialzündung für den Bluff, da sie nur sehr unwahrscheinlich jemandem geholfen hat. Klar kann man hier in Trips oder Slowplay laufen, aber bei den Gegnern eher unwahrscheinlich, und es handelt sich auch nicht um Downcaller mit High-Card Ass oder König, darum nehme ich an, dass hier in mehr als 33 % der Fälle alle Gegner folden, was den Bluff profitabel macht, in diesem Fall im Vorbeigehen 2 BB.
Bluff Raises
Bis jetzt sind Situationen besprochen worden, in denen Hero durch eine einfache Bet mit einer wertlosen Hand den Pot an sich zu reißen versucht. Es ist natürlich auch möglich, durch einen Bluff-Raise alle Gegner zum folden bringen zu wollen. Diese Spots sind jedoch mit noch mehr Sorgfalt auszusuchen. Denn zum einen kostet ein Bluff-Raise das Doppelte einer einfachen Bluff-Bet und zum anderen liegt es einfach in der Natur der meisten Pokerspieler, dass sie - wenn sie bereits Geld an der jeweiligen Straße investiert haben - noch unlieber als sowieso schon folden. Darum sollte man solche Moves auch nur gegen Gegner machen, bei denen man am besten schon mit eigenen Augen gesehen hat, dass sie nach Raises zu Laydowns in der Lage sind. In der Tat machen solche Raises meist nur gegen gute Spieler Sinn, die optimal spielen wollen. Gegen Maniacs und Calling-Stations kann man einen Bluff-Raise prinzipiell vergessen. Für einen Pure Bluff-Raise gibt es auch hier keinen perfekten Spot, sondern lediglich Situationen, die vielleicht besser geeignet sind als andere; einige sollen hier kurz angeschnitten werden.
Der Bluff Check-Raise
Der Bluff Check-Raise
bei ragged Flops OOP ohne Initiative:
Diese Situation entsteht meistens dann, wenn wir unsere Blinds defenden wollen.
Wir nehmen folgendes Beispiel:
Alle folden zum MP2, der raist; alle folden zu Hero im BB, der T

4) Der Flop kommt 7


Hero checkt, MP2 bettet, Hero ???
Okay, die Bet wundert uns nicht, Villain weiß durchaus, was eine Continuation-Bet ist und wird hier jeden Flop betten, den wir zu ihm checken. Unter Berücksichtigung unseres Reads machen wir nun folgende Annahmen:
1) Villains range ist 99+, ATs+, AJo+, KJs+, KQo.
2) Villain called mit Overcards den Flopraise und foldet den Turn, wenn er nicht trifft
3) Villain spielt mit einem Overpair call Flop, Raise Turn.
Wäre unter diesen durchaus realistischen Annahmen ein Bluff Check/raise am Flop +EV? Ehrlicherweise sollte man zugestehen, dass es gar kein echter Bluff ist, wenn der Gegner Overcards hat, da wir in diesem Fall 6 Outs haben, aber wir wollen mal sehen, ob hier ein Move auch ohne Berücksichtigung der Outs Sinn macht.
Der Erwartungswert berechnet sich folgendermaßen:
EV(Hero bluffed) = P(Bluff klappt) x Gewinn – P(Bluff klappt nicht) x Kosten
Diese Variablen müssen nun mit Leben gefüllt werden.
Damit der Bluff klappt, muss der Gegner Overcards halten UND er darf am Turn kein Out treffen. Daraus ergibt sich:
P(Bluff klappt) = P(Villain hat am Flop Overcards) * P(Villain trifft kein Out am Turn)
Wie ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass Villain am Flop Overcards hat? Dazu müssen wir einfach alle Möglichkeiten seiner Raise-Range vergleichen. Offsuited Cards haben 12 Möglichkeiten, Suited Cards 4 und Pocket Pairs 6. Villain hat keine Overcards, sondern Overpair (= schlecht für unseren Bluff) wenn er AA-99 hält, und dafür gibt es zusammen 6 x 6 = 36 Möglichkeiten (theoretisch weniger, weil wir eine 9 und eine T halten, aber das wollen wir jetzt mal vernachlässigen); für AJ, AQ, AK, KQ, KJs und ATs gibt es zusammen 72 Möglichkeiten. Das bedeutet, dass Villain am Flop mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 % Overcards hat.
Zusätzlich darf Villain am Turn aber kein Out treffen, wenn er Overcards hält. Da Overcards 6 Outs darstellen, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass er keine davon trifft 41/47. Daraus ergibt sich:
P(Bluff klappt) = 0,66 x 41/47 = 0,58
In allen anderen Fällen klappt der Bluff nicht, es ergibt sich:
P(Bluff klappt nicht) = 1 - P(Bluff klappt) = 0,42
Die Kosten belaufen sich auf 4 SB. 2 SB für den C/R am Flop und 2 SB für die bet am Turn. Der Gewinn beträgt 6,5 SB, wenn der Bluff klappt. Diese setzen sich aus dem 4,5 SB zusammen, die bereits am Flop im Pot waren und den 2 SB von Villain die er für Bet/Call bezahlt hat. Somit sind alle Variablen bestimmt und der Gesamt-EV ergibt:
EV(Hero bluffs) = 0,58 * 6,5 SB – 0,42 x 4 SB = +2,1 SB
Unter diesen gar nicht mal realitätsfernen Bedingungen wäre ein Bluff mit jeder Hand profitabel.
Der Extreme Scary Board River-Bluff
Dieser Bluff-Move ist mit äußerster Sorgfalt anzuwenden, weil er einfach mal so 2 BB in den Sand setzen kann. Gegen den richtigen Gegner an der richtigen Stelle kann man sich so aber auch mal im Vorbeigehen einen ganzen Pot kaufen. Ich möchte für diesen Move mal 2 mögliche River-Situationen vorstellen:
A) Board: A




Wir gehen einfach mal davon aus, dass Hero so was wie 7

Wir nehmen ein anderes Board:
B) Q




Hero geben wir hier einfach mal K

- Villain ist in der Lage, am River Laydowns zu machen (klingt wohl einleuchtend)
- Villain ist in der Lage, am River dünne Value-Bets oder Desperation-Bets zu machen
Mit einer dünnen Value-Bet meine ich z. B. im Fall 1 eine Bet mit A9 oder vielleicht eine Bet in Hand 2 mit Q3 oder KT (OHNE Spade natürlich). Eben ein Gegner, dem Bet-Fold River ein Begriff ist.
Hat man also dementsprechendes Verhalten mal beobachten können, dann darf man so einen Move ruhig mal platzieren.
Die Psychologie von Bluffs
Beim Limit Hold’em braucht man ja nicht gerade Nerven aus Stahl, um einen Bluff zu platzieren, denn im Gegensatz zum NL Hold’em kostet er uns in der Regel nicht mehr als 2 BB. Dennoch fühlt man sich oft schlecht, wenn ein Bluff in die Hose geht, und hat das Gefühl, gerade sinnlos Geld aus dem Fenster geschmissen zu haben. Wie ich schon sagte, sollte man mit reinen Bluffs auch nicht am laufenden Band um sich werfen; zwei Dinge sollte man sich aber vor Augen halten, falls es nicht klappt.
Zuerst ist die Mathematik der meisten Bluffs so gestrickt, dass sie in deutlich weniger als 50 % der Fälle klappen müssen. Somit spielen wir oft +EV, auch wenn es in der Mehrzahl der Fälle nicht klappt. Der zweite Punkt ist der Einfluss des misslungenen Bluffs auf das Table-Image. Es gibt oft zwei Arten von Image, die Leute haben möchten. Die erste ist das Image des Spielers, der immer eine Hand am Start hat, wenn er Action macht. Mit diesem Image lässt es sich gut bluffen. Das andere Image ist eben das Image des Bluffers, das uns droht, wenn ein Bluff nicht funktioniert. Bluffs macht man am liebsten gegen starke Gegner. Diese sind auch meist beobachtbar. Folglich haben wir bei einem misslungenen Bluff zwar Geld an sie verloren, aber da sie nun wissen, dass wir zu Bluffs in der Lage sind, werden sie uns in Zukunft wohl lieber ausbezahlen, wenn wir eine echte Hand haben. Folglich kann dieser eine misslungene Bluff uns in der Zukunft gegen diesen Gegner Bonus-Bets bringen, was uns auf den ersten Blick gar nicht bewusst wäre. Natürlich ist hier ein fähiger Gegner, der sich solche Moves merken kann, eine wesentliche Voraussetzung.
