Betarten - Warum setzt du?
Einleitung
In diesem Artikel
- Warum du bettest
- Welche Betarten dir zur Verfügung stehen
Welche Waffen stehen dir in No-Limit Hold'em zur Verfügung? Natürlich dein Verstand, deine Erfahrung und deine Reads. Aber was kannst bzw. musst du praktisch einsetzen? Deine Chips!
Somit sind die wichtigsten Fragen: Wann setzt du deine Chips ein und vor allem wie viele davon? Wichtig für dich als Spieler ist es zudem, genau zu wissen, warum du deine Chips setzt und was du dir letztlich davon versprichst.
Dieser Artikel soll dir einen Überblick darüber geben, warum du überhaupt deine Chips setzen solltest und in welchen Situationen du welches Ergebnis damit erzielen willst.
Warum überhaupt setzen?
Warum setzt du überhaupt? Es gibt viele Spieler, die so genannten Callingstations, die selber recht wenig betten bzw. raisen, sondern nur callen. Auch wenn man kurz- und mittelfristig der Meinung sein kann, sie hätten damit Erfolg, so werden sie auf lange Sicht damit Verlust machen.
Die einfachen Gründe dafür sind:
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Durch ihr passives Spiel erzeugen sie keine Foldequity. Sie werden also selten bis nahezu nie einen Pot mit der schlechteren Hand gewinnen können, da sie quasi immer zu einem Showdown gezwungen werden.
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Sie können nicht valuebetten. Wer immer nur callt, kann die Potgröße nur indirekt bestimmen (er betreibt grundsätzlich Potcontrol). Mit starken Händen kann er den Pot nicht aufblähen, denn damit müsste er von seiner Standardline abweichen und selber aktiv werden. Da werden bei jedem aufmerksamen Spieler die Alarmglocken klingeln. Dem entsprechend werden solche Spieler mit ihren Monstern selten ausbezahlt.
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Sie wissen nie wo sie stehen. Sie callen preflop mit eher marginalen Händen und stehen am Flop mit einem weaken Toppair schon vor einer schweren Entscheidung. Wenn der Gegner nun dreimal durchbarrelt, können sie dann mit ihrem Toppair ihren Stack riskieren? Für solche Spieler ist ein Toppair zwar ohnehin meist die stärkste Hand und sie trennen sich viel zu selten davon. Ob sie damit jedoch häufig gewinnen ist zweifelhaft, denn aufgrund der Unwissenheit über Heros Hand bleibt nichts anderes übrig, als runter zu callen und auf den besseren Kicker zu hoffen.
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Sie sind lesbar. Wie bereits erwähnt, kannst du bei einem Raise davon ausgehen, gegen solch passive Spieler hinten zu liegen. Mit vielen marginalen Händen callen sie und zahlen dich aus. Ihre einzige Deception besteht darin, dass sie neben mittelstarken Händen auch viel zu häufig mit schwachen Draws oder totalem Crap einerseits, andererseits mit sehr starken Händen callen.
Dir sollte somit klar sein, dass dieses passive Spiel nicht erfolgreich sein kann. Du willst aggressiv spielen, preflop raisen und auch postflop sehr aggressiv bleiben, alleine um auch unimproved häufig genug Pötte gewinnen zu können und aufgrund deiner Aktivität auch mit deinen sehr starken Händen ausbezahlt zu werden.
Was willst du mit Bets erreichen?
Du weißt, dass passives Runtercallen auf Dauer nicht gut gehen kann. Deshalb bettest und raist du also. Aber was genau willst du damit erreichen? Was ist das Ziel deines Handelns?
Du kannst für den Anfang ganz grob den Sinn deiner Bets und Raises in zwei Gruppen unterteilen:
- Valuebets
- Bluffbets
Du hältst eine so starke Hand, dass du es begrüßen würdest, wenn Villain dich callt. Du bettest, um den maximalen Value von Villain zu bekommen. Am liebsten ist dir dabei natürlich genau solch ein Gegner, wie oben beschrieben, der auch mit marginalen Händen runtercallen muss, da er keine Ahnung hat, wo er mit seiner Hand steht. Sofern du das weißt, bettest du mit einer starken Hand am Flop, am Turn und am River und möchtest dort möglichst All-in gekommen sein. Einfach deswegen, weil du das Geld von Villain haben willst. Und zwar wenn möglich seinen ganzen Stack.
Dies ist einer der Grundgedanken beim Pokern. Mit einer starken Hand willst du Geld von deinen Gegnern haben, und zwar möglichst viel. Da dein Gegner aber eventuell selber nicht auf die Idee kommt zu betten, übernimmst du das. Du bettest und raist, sofern es möglich ist, um Geld zu verdienen.
Der zweite Fall basiert auf einem komplett anderen Gedankengang. Du hast keine starke Hand, sondern eine eher schwache Hand bis hin zu einer Craphand, mit der du wohl selten bis nie in der Lage sein wirst, einen Showdown zu gewinnen. An Value ist hier nicht zu denken. Es gibt keine schlechtere Hand, von der du Geld gewinnen kannst. Was ist also dein Ziel mit dieser Hand?
Du hast zwei Möglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit des Aufgebens, du check/foldest einfach und überlässt deinem Gegner den Pot. Es kostet dich kein weiteres Geld und erspart dir Trouble und Nerven. Jedoch wird es schwer für dich, wenn du das jedes Mal machst. Denn auch dann wirst du wieder lesbar und die Frage nach der Deception muss gestellt werden. Wenn du nur mit starken Händen bettest und mit schwachen Händen immer check/foldest, können sich deine Gegner darauf einstellen.
Du solltest also auch hier ab und an betten oder raisen. Der Sinn liegt natürlich nur darin, deinen Gegner zu einem Fold zu bewegen. Im Idealfall foldet er eine bessere Hand, denn genau das ist die Definition einer Bluffbet. Du bettest, um eine stärkere Hand zum Folden zu bringen und den Pot direkt einzusacken.
Natürlich ist diese Unterteilung sehr grob und wird weiter unten und in den folgenden Artikeln noch wesentlich ausführlicher definiert.
Diese Grundgedanken solltest du dir aber immer wieder ins Gedächtnis rufen. Du solltest wissen, welche Möglichkeiten du hast, deine Chips einzusetzen.
Erweiterte Betarten
Die Unterteilung im letzten Abschnitt war wie gesagt sehr grob. In der folgenden Auflistung siehst du noch genauer, welchen Zweck eine Bet oder ein Raise erfüllen kann:
- Valuebets
- Protectionbets
- Bluffbets
- Semibluffbets
- Continuationbets
- Probebets
- Positionbets
- Informationbets
- Blockbets
- Donkbets
Das ist nun ersteinmal eine Aufzählung. Dabei sind den Valuebets die Protectionbets zugeordnet, den Bluffbets die Semibluffbets sowie die Continuationbets und die restlichen Betarten etwas gesondert aufgeführt. Ob das Sinn macht oder nicht, wirst du am Ende selber beurteilen können, denn nur ganz selten erfüllt eine Bet einen einzigen Zweck.
Schau dir nun für jede der oben genannten Bets die Definition an und überlege, was du mit solch einer Bet erreichen willst. Die Definitionen einer Valuebet und einer Bluffbet bleiben nun außen vor.
Protection bedeutet, dass du deine Hand schützen willst. Solltest du am Flop getroffen haben und dort eine starke Hand vorweisen können, mit der du dich sehr häufig in Führung siehst, so solltest du diese beschützen. Natürlich wird dieses Kriterium umso wichtiger, wenn das Board sehr drawheavy ist (also mindestens 2-suited oder stark connectet) und du davon ausgehst, dass dein Gegner hier recht häufig eine dazu passende Hand halten könnte er also einen Draw hält, der viele Outs gegen dich besitzt.
Dadurch wird natürlich eines klar: In dem Moment, in dem du die Protection als wichtig erachtest, bettest du natürlich auch gleichzeitig for Value. Gehst du bei deinen Grundgedanken davon aus, dass du bei einer Valuebet von einer schwächeren (made) Hand ausbezahlt werden willst, so gilt dies natürlich ebenso für einen Draw. Du willst deinem Gegner möglichst inkorrekte Odds geben, um auf seine Outs zu drawen. Gleichzeitig willst du durch seinen Fehler aber natürlich auch Geld verdienen.
Ein Semibluff zeichnet sich dadurch aus, dass du einen Draw hältst bzw. einige Outs in der Hinterhand hast und damit in der Hoffnung bettest bzw. raist, deinen Gegner zum Folden einer besseren Hand bewegen zu können.
Der Erfolg einer Semibluffbet ist also dadurch gekennzeichnet, dass du zum einen auf deine Foldequity hoffen kannst, andererseits jedoch deine Hand auf den späteren Streets noch verbessern und dort weiteren Value erwarten kannst.
Diese Bets sind vor allem wichtig, damit du nicht lesbar wirst. Sofern du mit starken Händen und Draws gleichermaßen aggressiv spielst, zwingst du deine Gegner zu Fehlern. Solltest du jedoch nur mit starken made Hands betten, mit starken/mittelstarken Draws aber nur c/c spielen, so wirst du mit deinen made Hands nicht mehr häufig genug ausbezahlt und erhältst auch für deine ankommenden Draws kaum noch Value, da deine Gegner irgendwann mitbekommen werden, dass du deine Draws so spielst.
Ein Semibluff zeichnet sich also im Gegensatz zu einer reinen Bluffbet dadurch aus, dass du immer noch davon ausgehen kannst, auf späteren Streets eine gute made Hand zu halten und somit ab Turn oder River auf Valuebets umsteigen kannst (neben einem Flush- oder Straightdraw könnte man hier auch beispielsweise Overcards nennen).
Einen Versuch ist es wert, die Continuationbet zu definieren. Auch wenn es dazu verschiedene Meinungen gibt.
Einerseits ist die Continuationbet eine Folgebet am Flop, nachdem du preflop der letzte Aggressor warst und somit die Initiative hast. Wenn du also preflop geraist hast, bettest du auch den Flop, da du dir gegen deinen Gegner genug Foldequity gibst.
Versuchst du also eine bessere Hand zum Folden zu bringen, bewegst du dich im Bereich einer Bluffbet. Was ist aber, wenn du stark getroffen hast? Auch dann bettest du meistens direkt am Flop, aber natürlich nur, weil du von deinem Gegner ausbezahlt werden willst. Man kann somit die Continuationbet nicht mehr als eine Bluffbet definieren.
Grundsätzlich ist die Continuationbet eine Bet am Flop als Preflopaggressor (PFA). Egal, ob du getroffen hast und for Value bettest, oder das Board verfehlt hast und auf deine Foldequity setzt.
Es wird also klar, dass du auch auf verpassten Flops schon allein deshalb betten solltest, um nicht lesbar zu werden. Du triffst den Flop recht selten perfekt und wirst weit seltener ausbezahlt, wenn du nur dann bettest. Selbstverständlich kann es auch nicht profitabel sein, jeden verpassten Flop zu check/folden.
Eine Probebet zeichnet sich dadurch aus, dass du schauen möchtest, ob du den Pot nicht durch eine kleine Bet gewinnen kannst. Dazu benötigst du meist einen kleinen Pot und eine marginale Hand, die du nicht unbedingt zum Showdown führen musst bzw. befürchtest, von anderen Gegnern eine Bet vorgesetzt zu bekommen.
Hast du beispielsweise in einem unraised Multiwaypot ein middle Pair getroffen und bist first to act (entweder als SB-Completer oder als BB, nachdem du nur gecheckt hast), so bettest du einfach mal an. Auf ein Raise würdest du wohl meistens aufgeben, so dass du die Bet eher in Richtung Bluffbet einordnen kannst. Value bekommst du wohl eher selten von schwächeren Händen, allerdings ist das auch abhängig von deinen Gegnern. Da die Möglichkeit dazu natürlich besteht (z.B. könnte dein Gegner einen Draw halten oder ebenfalls ein middle Pair mit schlechterem Kicker), hat eine Probebet schon verschiedenste Aufgaben. Wenn du also Möglichkeiten siehst, den Pot direkt zu gewinnen oder von einer schwächeren Hand ausbezahlt zu werden, solltest du ruhig betten.
Ein Grundgedanke dazu: Wenn du vorhast, auf einer Street check/call zu spielen, solltest du lieber selber betten.
Eine Positionbet kommt einer Probebet schon sehr nahe. Jedoch gibt es hier zwei entscheidende Unterschiede.
Zum einen machst du solch eine Bet, wie der Name schon sagt, in Position. Also bist du dabei meistens last to act. Diese Bet ist auch gut in raised Pots möglich, nachdem der Preflopaggressor oder andere Spieler nur checken und dir die Möglichkeit geben, als Erster den Flop zu betten.
Hast du nun eine Hand, die absolut keinen Showdownvalue hat oder zumindest von dir so eingestuft wird, dass du so selten einen Showdown damit gewinnen wirst, dass du auf den zukünftigen Streets keine Bet callen kannst, kannst du betten. Somit ist eine Positionbet durchaus als eine Bluffbet zu verstehen, die hauptsächlich auf der Foldequity beruht.
Hast du hingegen eine Monsterhand, so bettest du um Value zu extrahieren. Hast du im Heads-up eine mittelstarke Hand, so kannst du behind checken und eher auf way ahead / way behind umstellen. Solltest du nämlich eine mittelstarke made Hand halten, wäre es ärgerlich, wenn du damit bet/fold spielen und quasi bluffen würdest.
Grenzwertig wird es bei einem starken Draw. Auch hier ist ein Checkbehind möglich, da du bei einem Hit auf zukünftigen Streets weiterhin in Position agieren kannst und somit ausreichend Möglichkeiten hast, ausbezahlt zu werden. Jedoch spielen hier weiterführende Gedanken eine Rolle, wie z.B. der Vorteil am Flop noch zwei ausstehende Karten zu haben (du besitzt eine höhere Equity am Flop als am Turn, solltest du dort nicht treffen) und durch die Bet eventuell eine Freecard am Turn zu bekommen (dein Gegner wird recht häufig auch den Turn checken, dann kannst du die Rivercard umsonst sehen).
Über die Informationbets gibt es viele Diskussionen. Auch wenn sie theoretisch einen Sinn hat, so hast du hiermit genau das Problem, welches eben bei den Positionbets angesprochen wurde.
Solltest du eine made Hand halten, die durchaus die Beste sein kann, ist bet/fold hiermit recht ärgerlich. Mit bet/fold verwandelst du deine Hand in einen Bluff, dafür würdest du keine made Hand benötigen. Andererseits würdest du damit sehr gerne protecten, bei einem großen Widerstand bekämst du aber wohl die Information, eher die zweitbeste Hand zu halten, als gegen einen möglichen Draw anzulaufen.
Hier konkurrieren also nun unterschiedlichste Gedanken. Bettest du also, um Value zu erhalten? Protectest du? Bluffst du? Verkaufst du deine Hand unter Wert oder overplayst du sie?
Eine Blockbet ist eine Bet, die dir out of Position soviel Informationen wie möglich geben soll. Du versuchst dadurch, deinen positionellen Nachteil wett zu machen. Meistens wird diese Bet am River verwendet.
Solltest du am Flop und Turn mit einer guten Hand jeweils gebettet haben um zu protecten bzw. von einer schlechteren Hand ausbezahlt zu werden, so stehst du häufig am River und weißt nicht, ob du eine weitere Valuebet hast. Sollte ein Draw angekommen sein, willst du diesen natürlich nicht voll ausbezahlen. Würdest du hoch betten, bekämst du nach drei Barrels wohl so gute Odds, dass du mit normalen 100BB Stacks einen Push deines Gegners wohl callen müsstest. Solltest du check/call spielen, bekämst du einen ebenfalls großen Pot, den du eigentlich gar nicht wollest. Du siehst dich nicht mehr häufig genug vorne, um eine mindestens 2/3 Potsize große Riverbet deines Gegner zu callen.
Was hast du demnach für Optionen? Du spielst eine Blockbet. Du setzt eine Bet in Höhe von ca. 1/5 – 1/3 Potsize an. Du kannst davon ausgehen, dass dein Gegner meistens nur mit sehr starken Händen raisen wird und du demnach so häufig beat bist, dass du einen leichten Fold finden könntest. Grundsätzlich fällt es deinen Gegnern wesentlich leichter, eine Bluffbet anzubringen, als ein Bluffraise. Das nutzt du aus.
Andererseits hast du die Hoffnung, dass dein Gegner mit sehr schwachen Händen deine kleine Bet sogar noch callen könnte. Deine Blockbet ist also auch eine Valuebet, verbunden mit einer Informationbet.
Eine Donkbet leitet sich von dem Begriff Donkey (Esel) ab und sagt aus, dass du entgegen der vorherigen Logik auf den bislang gespielten Streets handelst. Wer preflop zuletzt die Aggression gezeigt hat, sollte ein theoretisches Vorrecht auf die erste Aktion am Flop haben. Ist ein Spieler jedoch out of Position und bettet zuerst, so durchbricht er diese Theorie und handelt entgegen der Spiellogik.
Selbstverständlich ist dieses Vorgehen absolut legitim und kann unterschiedlichste Hintergründe haben. Mit einer nicht getroffen Hand kann ein Spieler donkbet/fold als reinen Bluff spielen.
Mit einer mittelstarken Hand könnte er donkbet/fold spielen, um zu sehen wo er steht. Es geht also in Richtung Informationbet. Auch hier kannst du wieder den Sinn anzweifeln (schwache Hände werden folden, du bekommst keinen Value mehr. Starke Hände werden raisen, auch hier bekommst du keinen Value. Zudem bietest du deinem Gegner die Option zu bluffraisen, selbst mit der stärkeren Hand müsstest du aufgeben).
Ebenso ist es möglich, mit einer sehr starken Hand donkbet/3-bet zu spielen. Dies bietet sich vor allem dann an, sofern man recht häufig die ersten beiden Varianten spielt, sprich häufig den Flop „donkt“, danach bei weiterer Action aber die Hand aufgibt. Du würdest damit deiner Verhalten „balancen“, da dein Gegner nicht genau definieren kann, ob du eine starke Hand hältst und Value extrahieren willst oder ob du bluffst.
Zusammenfassung
Du hast dich nun mit einigen Betarten beschäftigt und dir angeschaut, welchen Zweck diese erfüllen. Es sind nur ein paar Grundgedanken, so dass du dich damit beschäftigen kannst, welche Möglichkeiten dir zur Verfügung stehen.
Wichtig ist es, Vor- und Nachteile einer Bet abzuwägen. Denn wie erwähnt, dient eine Bet selten nur einem einzigen Zweck. Häufig genug musst du dir die Frage stellen, ob du wirklich bettest um Value von einer schwächeren Hand zu bekommen oder ob du möchtest, dass eine stärkere Hand foldet. Solltest du lieber protecten oder vertreibst du damit nur schlechtere Hände und verpasst Value?
Erst wenn du genau weißt, welches Ziel du mit deiner Bet in einer speziellen Situation verfolgst, kannst du auch den Erfolg einer Bet abschätzen.
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