	{"id":52664,"date":"2022-10-04T13:05:00","date_gmt":"2022-10-04T13:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/professionelle-einstellung\/"},"modified":"2026-03-12T09:18:02","modified_gmt":"2026-03-12T09:18:02","slug":"professionelle-einstellung","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/professionelle-einstellung\/","title":{"rendered":"Die Einstellung eines Pokerspielers"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Die Einstellung eines Pokerspielers<\/h1><h2>Einleitung<\/h2><div class=\"modulRight cstVideoButton\"><\/div><p><strong><i>In diesem Artikel<\/i><\/strong><\/p><ul>\n<li><i>Die Downswing-Ausrede<br><\/i><\/li>\n<li><i>Das Popstars-Prinzip<br><\/i><\/li>\n<li><i>4 Wege zum besseren Spieler<br><\/i><\/li>\n<\/ul><p>Ein Pokerspieler ben&ouml;tigt eine professionelle Einstellung, um erfolgreich zu sein. Leider stellt dies eine der am h&auml;ufigsten untersch&auml;tzten Qualit&auml;ten eines guten Spielers dar. Talent allein ist nichts wert, solange keine vern&uuml;nftige Einstellung gegen&uuml;ber Lesen, Lernen und der Optimierung der eigenen F&auml;higkeiten besteht.<\/p><p>Das Wichtigste vorab: Um auch auf den mittleren Limits als Pokerspieler Erfolg zu haben, sollte man sich einer Tatsache bewusst sein, n&auml;mlich der, dass man zu diesem Zeitpunkt noch kein besonders guter Spieler ist. Ungl&uuml;cklicherweise scheitern die meisten Pokerkarrieren bereits an diesem Punkt. Die Pokerlaufbahn endet, bevor sie &uuml;berhaupt begonnen hat.<\/p><h2>Die Downswing-Ausrede<\/h2><p>Um wenigstens ansatzweise gewinnbringend zu pokern, sollte man eine Regel besonders beherzigen. Hierbei handelt es sich um die so genannte &bdquo;Downswing-Ausrede&ldquo;, von der es sich zu l&ouml;sen gilt.<\/p><p>Folgenden Satz sollte sich jeder Anf&auml;nger besonders gut einpr&auml;gen:<\/p><div class=\"hintBox\">\n<p>Es gibt beim Pokern keinen Downswing - es gibt nur schlecht gespielte H&auml;nde.<\/p>\n<\/div><p>Sp&auml;testens jetzt werden wohl alle selbst ernannten Pokerprofis aufspringen und laut lachen. Sollten die ganzen Sklanskys und Greensteins dieser Welt denn wirklich Unrecht haben?<\/p><p>Der Mensch besitzt eine, so scheint es, angeborene F&auml;higkeit: Er ist der Gro&szlig;meister im Ausreden finden und <i>er<\/i>finden. Nichts anderes als Vorw&auml;nde und Ausfl&uuml;chte, die die Verhaltensweisen, das Ungl&uuml;ck oder begangene Fehler rechtfertigen sollen. Man findet solche Ausreden tagt&auml;glich, egal ob auf der Arbeit, im Privatleben oder beim Sport.<\/p><p>&bdquo;Die gro&szlig;e Liebe meines Lebens hat mich armen Kerl einfach so verlassen und hat jetzt einen anderen!&ldquo; Es ist doch viel sch&ouml;ner, sich selbst als den bemitleidenswerten Menschen darzustellen, anstatt sich einzugestehen, dass man an dem ganzen Dilemma vielleicht selbst die Schuld tr&auml;gt, weil man es vorzog, lieber unz&auml;hlige Abende mit den Freunden beim Billard zu verbringen, als sich um die Freundin zu k&uuml;mmern, die alleine zu Hause sa&szlig;.<\/p><p>Oder der gute Kollege wurde bef&ouml;rdert, und man selbst findet, dass diese Ehre vielmehr einem selbst h&auml;tte zuteil werden m&uuml;ssen. Aber auch hier verdr&auml;ngt man dann gerne die Realit&auml;t: Der Mitarbeiter setzte sich f&uuml;r den Betrieb ein und arbeitete auch mal 10 Stunden mehr die Woche, w&auml;hrend man selbst seine Pr&auml;ferenz darin sah, die &auml;u&szlig;erst akute Krankheit namens Schnupfen mal besser eine Woche zu Hause im Bett auszukurieren.<\/p><p>Oder sei es auch einfach nur das Fu&szlig;ballspiel mit dem unf&auml;higen Schiedsrichter, der die andere Mannschaft favorisiert. Seit dem Fall Robert Hoyzer ist so eine Ausrede nat&uuml;rlich naheliegend, erst recht in der Kreisliga C, wo es ja schlie&szlig;lich noch um die Ehre geht.<\/p><p>Wie man sieht, kennt der Mensch keine Grenzen beim Suchen und erst recht nicht beim Finden von Ausreden und Entschuldigungen, die das eigene fehlerhafte Verhalten, kurzum Versagen, erkl&auml;ren.<\/p><p>Dieses Verhalten des Menschen stellt jedoch nichts anderes als einen reinen Abwehrmechanismus dar. &Auml;hnlich wie wir unsere Augen reflexartig schlie&szlig;en, wenn sich ihnen ein Gegenstand n&auml;hert (hoffen wir mal, dass es sich in den meisten F&auml;llen um eine Fliege handelt und keine Faust), so sch&uuml;tzen wir ebenfalls unser Ego. Die oben angesprochenen Beispiele sind in der Regel Abwehrmechanismen, oder anders ausgedr&uuml;ckt aufgebaute geistige Mauern, die unser eigenes Selbstwertgef&uuml;hl davor bewahren sollen, Schaden zu nehmen.<\/p><p>Und jeder, der ehrlich zu sich selbst ist, wird feststellen, dass er von diesem Mechanismus sicherlich schon das ein oder andere Mal Gebrauch gemacht hat.<\/p><p>Wie schnell schalten wir bei der Kritik unserer Person oder unseres Verhaltens in einen Zustand der v&ouml;lligen Abwehr, basierend auf dem Anspruch: &bdquo;Mein Gegen&uuml;ber hat Unrecht!&ldquo; F&auml;llt es uns nicht allen unheimlich schwer, auch mal dar&uuml;ber nachzudenken, ob die Kritik vielleicht gerechtfertigt ist? Das Standardverhalten in solchen Situationen ist sogar meistens, dass man mit Argumenten kontert, die nicht weiter von der augenblicklichen Situation entfernt sein k&ouml;nnten:<\/p><p><i>&bdquo;Findest du nicht, dass du manchmal ziemlich arrogant bist?&ldquo; <\/i><\/p><p><i> Antwort: &bdquo;Daf&uuml;r bin ich nicht so kleinlich wie du!&ldquo; <\/i><\/p><p>Die perfekte Grundlage f&uuml;r eine hervorragende Diskussion. Anstatt erst einmal dar&uuml;ber nachzudenken, was einem vorgeworfen wird und ob es vielleicht der Realit&auml;t entsprechen k&ouml;nnte, gehen wir lieber in die Offensive, weil wir uns in die Enge gedr&auml;ngt f&uuml;hlen.<\/p><p>Was hat das alles aber mit Pokern zu tun?<\/p><p>Die Antwort ist recht simpel. Die genannten Situationen, denen wir im t&auml;glichen Leben andauernd begegnen, k&ouml;nnen bzw. werden auf Dauer t&ouml;dlich f&uuml;r unser Pokerspiel sein, bzw. t&ouml;dlich f&uuml;r unsere Bankroll.<\/p><p>Das Problem jedoch ist, dass in vielen Artikeln und B&uuml;chern dem Pokerspieler die perfekte Ausrede auf einem Silbertablett pr&auml;sentiert wird. Es gibt zahlreiche Artikel &uuml;ber Bad Beats und ebenso &uuml;ber Downswings. Und sobald ein Anf&auml;nger diese Artikel\/B&uuml;cher gelesen hat, bekommt er f&uuml;r den Rest seiner Pokerkarriere (welche mit der Befolgung dieser Ratschl&auml;ge nicht lange dauern wird) die wohl beste Ausrede f&uuml;r sein Versagen serviert.<\/p><p>Ist es nicht viel leichter zu behaupten, dass man ein paar Bad Beats kassiert hat oder sich gerade in einem schrecklichen Downswing befindet, anstatt dar&uuml;ber nachzudenken, was man denn in der zuletzt verlorenen Hand so alles falsch gemacht hat?<\/p><p>Ist es nicht auch viel leichter zu behaupten, man habe ein Bad Beat erhalten, anstelle sich die Hand des Spiels noch einmal in Ruhe anzusehen, sie zu kopieren und im Beispielh&auml;nde-Forum zu posten, so dass ein bereits erfolgreicher Spieler diese analysieren kann?<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist das Ganze mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden, aber nur so k&ouml;nnen wir erfolgreicher werden - und das Geld des Gegners kassieren.<\/p><p>Lustig wird es nat&uuml;rlich, wenn Mister Downswing dann tats&auml;chlich eine Hand ungl&uuml;cklich verliert, bei der sein Nutflush am River noch von einem Full House mit 72o gebustet wird. Da hat man dann doch direkt mal eine &auml;u&szlig;erst gute Hand (von etwa 100 gespielten H&auml;nden), die es sich lohnt zu posten, um das ganze Mitleid zu ernten, das man als Profispieler doch so sehr verdient!<\/p><p>Die vorherigen 99 H&auml;nde jedoch, bei denen man durch dumme Calls und v&ouml;llig realit&auml;tsfremde Raises hier und da einen SB oder BB verschenkt (in der Regel sind es gerade bei Anf&auml;ngern oft noch mehr), werden hierbei nat&uuml;rlich geflissentlich &uuml;bersehen.<\/p><p>W&auml;re es denn nicht viel motivierender, wenn man nach einer verlustreichen Session seine H&auml;nde analysiert und feststellen muss, dass man mit schlechtem Spiel aus einer eigentlichen Break-even-Session erst eine verlustreiche Pokerrunde eingel&auml;utet hat?<\/p><p>Ein h&auml;ufig zu lesender Satz bei Anf&auml;ngern ist der Folgende: &bdquo;...<i>mir ist schon klar, dass ich hier und da ein paar Leaks habe...&ldquo; <\/i><\/p><p>Wenn man solche S&auml;tze liest, nimmt man an, dass die betreffende Person insgeheim von sich behauptet, dass ihr Spiel einen Perfektionsgrad von 70 bis 80 % besitzt. Denn &bdquo;hier und da&ldquo; bedeutet sicherlich nicht, dass mehr als 30 Prozent an Leaks vorhanden sind.<\/p><p>Barry Greenstein schreibt in seinem Buch &bdquo;Ace on the River&ldquo;, dass er an jedem Pokerabend etwa 10% schlechte Calls\/Raises\/Folds macht. In diesem Fall k&ouml;nnen wir unserem Anf&auml;nger von oben nur gratulieren, denn er ist gerade einmal 10 bis 20% vom Niveau Barry Greensteins entfernt. &Auml;rgerlich nur, dass er noch nicht auf seinem Limit spielt.<\/p><p>Jedoch gibt es eine bestimmte Gruppe von Pokerspielern, auf die die oben erw&auml;hnte Situation sehr h&auml;ufig zutrifft. Hierbei handelt es sich um die Spieler, die direkt mit einem Upswing einsteigen und zun&auml;chst keinen Downswing durchlaufen. Sie erst&uuml;rmen die Limits in einem unglaublich gro&szlig;en Tempo mit 4 - 5 BB\/100 H&auml;nde, kommen in ihrem Upswing auch recht schnell auf die Limits von $1\/$2 oder h&ouml;her.<\/p><p>Scheinbar gibt es nicht den geringsten Grund, an ihren F&auml;higkeiten zu zweifeln. Daran zu denken, dass sie schlechte Spieler sind, w&auml;re absurd (<i>Anm. d. Autors: So ist es &uuml;brigens auch mir zu Beginn meiner Pokerzeit ergangen<\/i>).<\/p><p>Aber auf einmal schl&auml;gt die Pokerwelt zur&uuml;ck und das ziemlich hart. Man erf&auml;hrt seinen ersten richtig gro&szlig;en Downswing, bei dem es sich ja eigentlich um keinen richtigen Downswing handelt, sondern viel eher um schlechtes Spiel, das aufgrund des h&ouml;heren Limits nur noch h&auml;rter zum Tragen kommt. Man verliert innerhalb von knapp 1000 H&auml;nden 150 BB oder mehr und b&uuml;&szlig;t die H&auml;lfte seiner Bankroll ein. Psychologisch gesehen ist dies nat&uuml;rlich eine &auml;u&szlig;erst ung&uuml;nstige Situation.<\/p><p>Nun startet aber ein interessanter Denkprozess in den K&ouml;pfen der meisten Spieler:<\/p><ul>\n<li><i>These 1: Ich habe auf knapp 20.000 H&auml;nden eine Winrate von +1,5 BB\/100.<\/i><\/li>\n<li><i>These 2: &bdquo;Winning Player&ldquo; haben eine Winrate von +1 BB\/100.<\/i><\/li>\n<li><i><strong>Konklusion<\/strong>: Ich bin ein &bdquo;Winning Player&ldquo;.<\/i><\/li>\n<\/ul><p>Daraufhin folgt:<\/p><ul>\n<li><i>These 1: Ich wei&szlig;, selbst &bdquo;Winning Player&ldquo; k&ouml;nnen Dowswings in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 200 BB oder sogar mehr haben. <\/i><\/li>\n<li><i>These 2: Ich bin ein &bdquo;Winning Player&ldquo;.<\/i><\/li>\n<li><i><strong>Konklusion<\/strong>: Mein Verlust von -150 BB muss ein Downswing sein. Ich kann also weiter spielen wie bisher und mein Gl&uuml;ck wird bald wiederkehren. <\/i><\/li>\n<\/ul><p>Leider handelt es sich um eine Ausnahme, dass Spieler diese Alarmglocke h&ouml;ren, die solch ein Downswing doch zwangsl&auml;ufig mit sich bringt. Diese Spieler gehen den Weg des geringsten Widerstandes und greifen mit Vorliebe zur&uuml;ck auf die Downswing-Ausrede.<\/p><p>An dieser Stelle ein passendes Zitat von Thomas Jefferson: &bdquo;<i>I'm a great believer in luck and I find the harder I work, the more I have of it.&ldquo;<\/i><\/p><p>Doch kommen wir zur&uuml;ck zur anf&auml;nglichen Aussage: Es gibt keinen Downswing im Poker! Ein kleines Beispiel hierzu: Ein Bekannter meiner Familie arbeitet als klassischer Glasbl&auml;ser. In seinem Betrieb wird eine bestimmte Sorte Glas hergestellt. Beim Glasblasen kann es dennoch immer wieder vorkommen, dass das Glas trotz eines unver&auml;nderten Herstellungsprozesses zerspringt oder einen Riss bekommt und dadurch unbrauchbar wird. Fakt jedoch ist: Je erfahrener der Glasbl&auml;ser, desto unwahrscheinlicher ist das Eintreffen dieses Ereignisses.<\/p><p>Nehmen wir also an, in diesem Betrieb g&auml;be es einen Lehrling, der fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch an diesen Gl&auml;sern arbeiten darf. Jedoch gelingt ihm das Glasblasen beim ersten Mal nicht, das Glas wird unbrauchbar und landet im M&uuml;ll. Wie gro&szlig; ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fehler auf die derzeitige Unf&auml;higkeit des Lehrlings zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist oder auf die Tatsache, dass so etwas halt ab und zu mal passieren kann, ungeachtet der Professionalit&auml;t des Glasbl&auml;sers?<\/p><p>Worauf ich hinaus will ist, dass gerade im Anf&auml;ngerstadium die Wahrscheinlichkeit eines gro&szlig;en Verlustes durch schlechtes Spiel h&ouml;her ist als durch einen generellen Downswing.<\/p><p>Im Pokern gibt es zwei M&ouml;glichkeiten, mit denen man Erfolg messen kann.<\/p><ul>\n<li>\n<p class=\"&lsquo;emoNormal&lsquo;\">Die Qualit&auml;t der geposteten H&auml;nde: Angenommen Spieler A f&auml;ngt an zu pokern und postet am Ende einer Session jeweils 20 H&auml;nde. So wird man mit der Zeit feststellen, dass die geposteten H&auml;nde immer besser werden und weniger fehlerhaft sind. Der Grad des Erfolgs wird dadurch bestimmt, wie schnell und gut sich die Qualit&auml;t der geposteten H&auml;nde verbessert.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"&lsquo;emoNormal&lsquo;\">Das Geld, sprich die Winrate: Je mehr H&auml;nde wir auf einem Limit spielen, umso n&auml;her kommen wir unserer tats&auml;chlichen Spielst&auml;rke, in g&auml;ngiger Weise ausgedr&uuml;ckt durch x BB\/100.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><p>Zu Beginn der Pokerkarriere ist Methode Nummer 2 v&ouml;llig wertlos. Egal welche Winrate man auf 3000, 4000 oder 8000 H&auml;nde hat, sie wird einem in den seltensten F&auml;llen einen ad&auml;quaten Ma&szlig;stab bieten. Methode Nummer 1 hingegen ist die verl&auml;sslichere Methode in der Anfangszeit.<\/p><p>Was man jedoch tun kann um sein Spiel zu verbessern wird in Teil 2 und 3 dieses Artikels besprochen. Zum Abschluss m&ouml;chte ich nur noch einmal alle Anf&auml;nger darauf hinweisen, dass Downswings zu Beginn der Pokerzeit viel &ouml;fter das Resultat spielerischer Schw&auml;che als tats&auml;chliches Pech sind.<\/p><p>Daher sollte man bei verlustreichen Abenden zun&auml;chst davon ausgehen, dass man nicht gut gespielt hat, und vielleicht mehr Zeit ins Training investieren sollte.<\/p><h2>Das Popstars-Prinzip<\/h2><p>Fangen wir dieses Kapitel mit einer kleinen Geschichte an. Es ist Donnerstagabend und vor wenigen Minuten habe ich eine zweist&uuml;ndige Pokersession beendet, um mich nun ein wenig auszuruhen. Und ich mache das, was ich meistens tue, um mich auszuruhen, n&auml;mlich etwas, bei dem ich nicht viel nachdenken muss. Also schalte ich den Fernseher ein und lande dann bei Pro7, wo gerade eine junge Dame mit verzerrtem Gesicht ins Mikro tr&auml;llert. &bdquo;Popstars&ldquo; der Name der Sendung.<\/p><p>Der Sinn dieser Show ist (abgesehen davon gelangweilte Zuschauer wie mich zu unterhalten), Nachwuchsk&uuml;nstlern die M&ouml;glichkeit zu geben, ihr Talent unter Beweis zu stellen und sich durch ihre F&auml;higkeiten von den anderen Teilnehmern abzuheben.<\/p><p>Doch je l&auml;nger ich meine Aufmerksamkeit diesem Spektakel widme, desto mehr frage ich mich: Welche der Teilnehmerinnen kommt weiter, welche fliegt wohl raus?<\/p><p>Aber vor allem: Warum? Anders gesagt: Was sind die Kriterien, auf die die Juroren achten, wenn sie einen zuk&uuml;nftigen &bdquo;Popstar&ldquo; aufbauen wollen?<\/p><p>Davon abgesehen, dass man im Fernsehen nat&uuml;rlich nicht alles f&uuml;r bare M&uuml;nze nehmen sollte, war ein Trend bei der Jury klar zu erkennen. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren in der Maschinerie der Popmusik immer mehr herauskristallisiert hat und der sich fast unver&auml;ndert auf die Pokerwelt &uuml;bertragen l&auml;sst. N&auml;mlich dass nicht (wie man es erwarten k&ouml;nnte) in erster Linie auf Talent oder Stimme geachtet wird, wenn es darum geht, einen neuen Gesangsstar aufzubauen, sondern um etwas ganz anderes.<\/p><p>Nimm an, dir w&uuml;rde die verhei&szlig;ungsvolle Aufgabe &uuml;bertragen, als Musikproduzent einem neuen Popstar den Weg nach ganz oben zu ebnen. Worauf w&uuml;rdest du achten?<\/p><p>Auf die Stimme? Das w&uuml;rde nat&uuml;rlich naheliegen, aber gerade in Zeiten von technisch immer weiter entwickelten Tonstudios und der M&ouml;glichkeit, selbst bei Live-Auftritten die Stimme technisch zu optimieren und zu unterst&uuml;tzen, r&uuml;ckt dieser Punkt wohl immer mehr in den Hintergrund.<\/p><p>Auf das Aussehen? Nat&uuml;rlich w&auml;re es nett, wenn dein Popstar eine Sch&ouml;nheit ist, doch auch hier er&ouml;ffnen Make-up, Styling und bei Bedarf chirurgische Eingriffe ein breites Spektrum an M&ouml;glichkeiten, so dass wohl auch dieser Punkt eher als sekund&auml;r angesehen werden kann.<\/p><p>Auf die t&auml;nzerischen F&auml;higkeiten? Zwei linke Beine sind sicherlich kein Vorteil auf dem Weg einer Popstar-Karriere, aber gerade f&uuml;r solche F&auml;lle gibt es etliche Trainer, die sich des Popstars annehmen w&uuml;rden, um in etlichen Stunden Arbeit selbst aus ihm einen passablen T&auml;nzer zu machen.<\/p><p>Und genau damit w&auml;ren wir beim eigentlichen Hauptkriterium angelangt: Denn gerade um den letzten Punkt in die Tat umzusetzen, ben&ouml;tigt dein Sch&uuml;tzling vor allem eins: Bereitschaft! Die Bereitschaft zu tun, was n&ouml;tig ist, um erfolgreich zu werden!<\/p><p>Wie bereits erw&auml;hnt, kannst du als Musikproduzent auf eine Maschinerie zur&uuml;ckgreifen, die bereits seit Jahren erprobt ist und funktioniert: Werbeauftritte, Autogrammstunden, stundenlanges Training oder &auml;hnlich viel Schwei&szlig; und Flei&szlig; im Tonstudio.<\/p><p>Das einzige, dessen du dir nicht sicher sein kannst, ist: Macht mein zuk&uuml;nftiger Popstar das alles mit? H&auml;lt er durch und ist er bereit, diesen harten Weg zu gehen?<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich w&auml;rst du als Musikproduzent auf der Suche nach dem perfekten K&uuml;nstler mit hervorragender Stimme und einem gro&szlig;em Ma&szlig; an Bereitschaft. Da du jedoch kein Tr&auml;umer, sondern Realist bist, verabschiedest du dich recht schnell von diesem Gedanken und stellst eine pers&ouml;nliche Priorit&auml;tenliste auf.<\/p><p>Und auf dieser Liste steht: <i>Es ist m&ouml;glich, fehlendes Talent zu kompensieren durch die Bereitschaft hart zu arbeiten. Aber es ist unm&ouml;glich, die fehlende Bereitschaft, hart zu arbeiten, durch Talent wettzumachen.<\/i><\/p><p>Kurzum: Die Stimme des Jahrhunderts ist keinen Cent wert, wenn nicht die n&ouml;tige Bereitschaft vorhanden ist, f&uuml;r den Erfolg zu k&auml;mpfen. Und ob man will oder nicht, genau so verh&auml;lt es sich auch mit dem Pokern.<\/p><p>Man muss das Rad (bzw. in unserem Fall das Pokern) nicht neu erfinden. Das ganze Material, die ganzen Abhandlungen zu spezifischen Situationen sind bereits bei PokerStrategy vorhanden. Und sie sind nicht einfach nur vorhanden, sondern auch schon von hunderten Leuten erfolgreich genutzt worden. Nur was n&uuml;tzt einem das alles, wenn man nicht die n&ouml;tige Bereitschaft aufbringt, sich auch damit zu besch&auml;ftigen?<\/p><p>Es ist nat&uuml;rlich von Vorteil, wenn man ein gewisses mathematisches Wissen mit sich bringt. Andererseits gibt es f&uuml;r fast jede Situation die entsprechende Tabelle und so ben&ouml;tigt man nur ein wenig Bereitschaft, das System dahinter zu verstehen. Ein Albert Einstein muss man daf&uuml;r aber noch lange nicht sein.<\/p><p>Es ist gut, wenn man emotional in der Lage ist, Bad Beats und Downswings beim Pokern einfach hinzunehmen, ohne sich den Kopf gro&szlig;artig zu zerbrechen. Nur das allein wird einen nicht zum winning Player machen.<\/p><p>Wenn du ein Talent daf&uuml;r hast, Board-Strukturen angemessen zu analysieren, kann sich dies vorteilhaft auf dein Spiel auswirken. Aber auch mit der n&ouml;tigen Bereitschaft und Erfahrung l&auml;sst sich dies problemlos erlernen.<\/p><p>Was ich versuche, hier deutlich zu machen, ist die Tatsache, dass du mit Pokern nur erfolgreich wirst, wenn du bereit bist, dein K&ouml;nnen und Wissen immer wieder neu zu hinterfragen, und wenn du gewillt bist, kontinuierlich an deinem Leistungsniveau zu arbeiten. Das einzige, das du mitbringen musst, ist die n&ouml;tige Bereitschaft zu tun, was getan werden muss. Und was getan werden muss, wird im n&auml;chsten Teil besprochen.<\/p><h2>Praktische Anwendung<\/h2><p>Nachdem wir nun gekl&auml;rt haben, welcher Voraussetzungen es bedarf, um erfolgreich zu pokern, sollten wir ab jetzt davon ausgehen, dass du diese besitzt und\/oder bereit bist, hart zu arbeiten, um eben diese zu erlangen. Aber was muss denn nun getan werden?<\/p><h3>H&auml;nde posten\/Session Review<\/h3><p>Poste so viele H&auml;nde wie m&ouml;glich! Poste so viele H&auml;nde wie m&ouml;glich! Poste so vie ...! OK, ich denke es sollte klar sein, wie wichtig dieser Punkt ist. Es gibt definitiv keinen besseren und kosteng&uuml;nstigeren Weg, sein Spiel zu verbessern, als <strong>kontinuierlich<\/strong> (es hat schon seinen Grund, warum manche W&ouml;rter <strong>fett<\/strong> gedruckt sind) seine H&auml;nde zu posten.<\/p><p>Worauf sollte man achten?<\/p><ul>\n<li>\n<p class=\"&lsquo;emoNormal&lsquo;\">Die Nutzung von Trackingtools wie <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/poker-software-tools\/poker-tracker-4\/\">PokerTracker 4<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/poker-software-tools\/holdem-manager-2\/\">Holdem Manager 2<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/poker-software-tools\/sidekick\/\">unserem kostenlosen SideKick<\/a> erm&ouml;glicht die Nachbetrachtung von gespielten H&auml;nden und die einfache Umwandlung dieser in das entsprechende Format unseres Forums.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Notier dir jede Hand, bei der du dir unsicher bist, und analysiere sie im Nachhinein oder lass sie im Forum analysieren. Selbst winning Player auf den Mid- und Highstakes h&ouml;ren nie auf, ihre gespielten H&auml;nde immer wieder zu hinterfragen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Es gibt f&uuml;r jedes Forum professionelle Handbewerter. Achte vor allem auf deren Meinung.<\/p>\n<\/li>\n<li>Lies selbst viel in den Beispielh&auml;nde-Foren. Verschwende nicht zu viel Zeit und vor allem Energie in das Lesen von Texten, die dich spielerisch nicht weiterbringen k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul><h3>Mit Artikeln arbeiten<\/h3><p>Arbeiten bedeutet <u>NICHT<\/u>, einen Artikel nur einmal zu lesen. Arbeiten bedeutet: Einen Artikel so oft zu lesen, bis man den Inhalt ohne Z&ouml;gern einem Dritten wiedergeben kann.<\/p><p>Arbeiten bedeutet: Den Artikel zusammenzufassen und die Zusammenfassung noch einmal zusammenzufassen.<\/p><p>Arbeiten bedeutet: Einen Artikel mit einem bestimmten Thema zu suchen und im Forum passende Beispielh&auml;nde dazu zu suchen.<\/p><p>Arbeiten bedeutet: Lieber nur einen Artikel mehrmals zu lesen, als mehrere Artikel einmal zu lesen. Denn gerade bei letzterem f&uuml;hrt das angelesene Halbwissen meist nur zu einer erh&ouml;hten Anzahl schlecht gespielter H&auml;nde.<\/p><h3>Fokussiert bleiben\/Arbeitsumgebung<\/h3><p>Wenn du pokerst, dann solltest du pokern! Und nicht pokern und fernsehen oder dabei im Internet surfen oder mit der Freundin telefonieren. All dies sind Faktoren, die deine Konzentration beeinflussen. Lies dazu unbedingt den folgenden Artikel durch: <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/120\/\">Wie bleibst du konzentriert?<\/a><\/p><p>Nat&uuml;rlich sieht man Pokern erst mal &bdquo;nur&ldquo; als Hobby an. Aber es spielen wahrscheinlich auch viele Leute als Hobby Fu&szlig;ball im Verein. Und wenn man am Wochenende ein Ligaspiel hat, geht man auch mit den passenden Fu&szlig;ballschuhen auf den Platz und telefoniert nicht in der Halbzeit mit der Freundin.<\/p><p>Die richtige Ausr&uuml;stung beim Pokern sind nun mal das Starting Hands Chart und die Odds- und Outs-Tabelle. Und der Anpfiff erfolgt mit dem Posten des ersten Big Blinds und das Spiel endet erst wieder, wenn du alle Tische verlassen hast.<\/p><p>Nat&uuml;rlich sollte am Anfang der Spa&szlig; im Vordergrund stehen. Wenn wir jedoch ehrlich sind, so wissen wir, dass das am meisten Spa&szlig; bereitet, was wir <u>erfolgreich<\/u> betreiben. Ich kann ein noch so gro&szlig;er Fu&szlig;ballfan sein, wenn ich beim Spiel aber immer nur auf der Bank sitze und mir die Mitspieler beim Training den Ball nicht zuspielen wollen, weil ich so schlecht bin, so werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch der Spa&szlig; und die Motivation darunter leiden. Wenn Leute dann immer noch regelm&auml;&szlig;ig zum Training kommen, haben sie vielleicht andere Motive, zum Beispiel die Gemeinschaft im Verein, aber garantiert nicht den Spa&szlig; am Fu&szlig;ball. Im &Uuml;brigen trifft dies auf fast jede T&auml;tigkeit zu, die man betreibt.<\/p><h3>Coachings<\/h3><p>PokerStrategy bietet seinen Mitgliedern ein umfangreiches <a href=\"#\">Public Coaching Programm<\/a> an. Zu jedem Thema, sei es NL, FL, SNGs oder MTTs, findest du hier Topspieler, die bereit sind ihr Wissen mit anderen zu teilen. Und es kostet nichts au&szlig;er der Bereitschaft, Zeit zu investieren. Es gibt keinen triftigen Grund f&uuml;r einen ambitionierten Pokerspieler, dieses Angebot nicht <strong>REGELM&auml;SSIG<\/strong> zu nutzen.<\/p><p>Hinzu kommt ein Angebot von sehr guten Private Coaches mit fairen Preisen. Man sollte &uuml;brigens das Private Coaching Angebot nicht als Ausgabe, sondern als Investition in das Unternehmen &bdquo;Poker&ldquo; sehen.<\/p><p>Nehmen wir an, du buchst alle zwei Wochen eine Stunde Private Coaching, was Ausgaben in H&ouml;he von $50 pro Monat entspricht. Du selbst spielst auf dem Limit $1\/$2. Du spielst am Tag etwa 500 H&auml;nde, was 15.000 H&auml;nden im Monat entspricht. Jetzt musst du aufgrund des Coachings nur einen kleinen Fehler in deinem Spiel entdecken, der dich auf 100 H&auml;nde nur 0.2 BB kostet, und du machst sogar einen Gewinn von 5 BB.<\/p><p>In diesem Beispiel habe ich absichtlich versucht, m&ouml;glichst &bdquo;klein&ldquo; zu rechnen. In der Regel spielt man vielleicht noch mehr H&auml;nde und gerade als Anf&auml;nger ist der Gewinn oft gr&ouml;&szlig;er als nur 0.2 BB auf 100 H&auml;nde.<\/p><p>Warnen m&ouml;chte ich hier noch vor folgendem Ph&auml;nomen: Ein Spieler hat aufgrund eines Upswings eine Bankroll, die nicht seinem Wissensstand entspricht, sprich: er hatte einfach Gl&uuml;ck - siehe erstes Kapitel. Zu diesem Zeitpunkt h&auml;tte er ohne Probleme das n&ouml;tige Kapital, um sein Wissen durch Private Coaching anzugleichen, jedoch warum sollte er dieses tun? Der Erfolg gibt ihm Recht. Wenn dann jedoch die Realit&auml;t zur&uuml;ckkehrt, befindet sich seine Bankroll wieder auf dem Stand seines Wissens und er kann sich kein Private Coaching mehr leisten. Er hat hier den Vorteil durch den Upswing nicht richtig ausgenutzt und muss sich weiter nach vorne arbeiten - allein.<\/p><p>Warum ich hier explizit &uuml;ber Private Coaching spreche? Nun ja, es gibt als Anf&auml;nger zwei M&ouml;glichkeiten, was man mit Gewinnen aus Pokern machen kann, au&szlig;er es einfach in seinem Pokerkapital zu belassen.<\/p><ul>\n<li>\n<p class=\"&lsquo;emoNormal&lsquo;\">Auscashen und sich eine Kleinigkeit kaufen. Warum das nicht immer der beste Weg ist, aber manchmal eben doch, wird im Artikel <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/fixed-limit\/130\/\">Bankrollmanagment f&uuml;r Fortgeschrittene<\/a> angesprochen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"&lsquo;emoNormal&lsquo;\">Das Geld investieren in B&uuml;cher oder eben Private Coaching.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><p>Nur erachte ich hier den Weg des Private Coachings f&uuml;r sinnvoller. Jeder Private Coach besitzt bereits das Wissen aus diesen B&uuml;chern und ist so in der Lage, dieses direkt auf ihr Spiel anzuwenden.<\/p><h2>Fazit<\/h2><p>Das waren die 4 wichtigsten Punkte, die einen erfolgreichen Pokerspieler von einem erfolglosen Pokerspieler unterscheiden. Der Grund warum die wenigsten Leute beim Poker erfolgreich werden, ist folgender: Man muss <strong>bereit<\/strong> sein, &uuml;ber mehrere Monate sehr viel Zeit und sehr viel Arbeit in sein Training zu stecken, ohne daf&uuml;r einen nennenswerten Gegenwert zu erhalten. Wer bereit ist diesen Weg zu gehen, wird sich am Ende &uuml;ber ein Hobby erfreuen k&ouml;nnen, aus dem vielleicht sogar mal mehr wird als &bdquo;nur&ldquo; ein Hobby. Und vielleicht ermutigt dieser Artikel, den ein oder anderen Leser, diesen Weg zu gehen.<\/p><p>Wer zudem noch bereit ist, an den tiefergehenden Qualit&auml;ten eines Pokerspielers, die im ersten Kapitel besprochen wurden, zu arbeiten, wird nicht nur beim Pokern davon profitieren.<\/p><div class=\"tableWrapper\">\n<div class=\"tableWrapper--responsive\">\n<table class=\"tableDefault\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_artikel.jpg\" alt=\"\"><\/td>\n<td colspan=\"2\"><strong>Verwandte Artikel:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/120\/\">Wie bleibst du konzentriert?<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/1335\/\">Wie sch&uuml;tzt du dein Geld vor Tilt?<\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/204\/\"><br><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" alt=\"\"><\/td>\n<td colspan=\"2\"><strong>Diskussionsforum:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=46895\">Diskutiere den Inhalt dieses Artikels im Forum<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer erfolgreich pokern m\u00f6chte, der braucht mehr als Talent. 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