	{"id":52686,"date":"2009-08-06T14:40:00","date_gmt":"2009-08-06T14:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bankroll-management\/"},"modified":"2026-03-12T09:20:05","modified_gmt":"2026-03-12T09:20:05","slug":"bankroll-management","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/omaha-poker\/bankroll-management\/","title":{"rendered":"Bankrollmanagement"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Bankrollmanagement<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Die Prinzipien des Bankrollmanagement<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Was das f&uuml;r dich in der Praxis bedeutet<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Der Spagat zwischen Profitmaximierung und Lernfortschritt<br>\n\t<\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center; margin-bottom: 12px\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" height=\"1\" width=\"100%\">\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWie in jeder Pokervariante ist es auch beim Pot Limit Omaha absolut unerl&auml;sslich, ein gutes Bankrollmanagement zu betreiben. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind nat&uuml;rlich die selben, wie bei Texas Hold'em. Deine Bankroll ist dein Spielkapital und ohne dieses kannst du nicht spielen. Ein gutes Bankrollmanagment sch&uuml;tzt dich vor dem Totalverlust, da du immer rechtzeitig im Limit absteigst. Andererseits sagt es dir auch, wann du ein Limit aufsteigen kannst, wenn deine Bankroll daf&uuml;r ausreichend ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs gilt also immer, zwischen Risikominimierung und Gewinnmaximierung abzuw&auml;gen. Dieser Artikel wird dir dabei helfen, ein passendes Bankrollmanagement f&uuml;r deine Omaha-Karriere zu betreiben.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Kapitalerhaltung<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nKapitalerhaltung sollte bei jedem Bankroll Management an oberster Stelle stehen. Ohne Kapital kann man nicht pokern (das Pokern um Playmoney hat mit Realmoney Poker den Namen gemein, mehr nicht). Es ist ja nicht nur so, dass man das Geld beim Pokern zum Wetten braucht. Vielmehr ist es (in Gestalt der Chips) so etwas wie eine Spielfigur. Schach spielen ohne K&ouml;nig ist ebenso undenkbar.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nKapitalerhaltung ist ein bedeutendes Thema, weil dem Kapital beim Poker kurzfristig gro&szlig;e Gefahren drohen. Diese Gefahren nennt man Downswings (Pechstr&auml;hnen). Downswings k&ouml;nnen, wenn es besonders schlecht l&auml;uft, in kurzer Zeit einen gro&szlig;en Teil der Bankroll kosten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJeder Spieler, auch jeder Fortgeschrittene oder Profi, kennt es, wenn tage- oder sogar wochenlang einfach nichts l&auml;uft, und man in Situationen, in denen man eigentlich der Favorit ist, immer wieder verliert. Um dabei nicht bankrott zu gehen, braucht man ausreichend gro&szlig;e R&uuml;cklagen f&uuml;r das Limit, das man gerade spielt. Reichen die R&uuml;cklagen nicht mehr, muss man ein Limit mit niedrigeren Eins&auml;tzen w&auml;hlen.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Nachhaltigkeit<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nBevor man auf ein h&ouml;heres Limit wechselt, sollte man das gegenw&auml;rtige Niveau nachhaltig geschlagen haben. Man erreicht damit mehrere Ziele. Zum einen best&auml;tigt man seine Reife f&uuml;r das h&ouml;here Limit, b&ouml;se &Uuml;berraschungen werden vermieden, und die Erfolgserlebnisse gegen die unterlegene Gegnerschaft st&auml;rken das Selbstbewusstsein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Psycho-Krieg Poker ist ein gesundes Selbstbewusstsein das A und O. &Uuml;brigens beweist man durch die disziplinierte Einhaltung bankrollspezifischer Grunds&auml;tze, dass man &uuml;ber die n&ouml;tige Geduld verf&uuml;gt, die einen starken Pokerspieler auszeichnet. Hier sei es noch einmal explizit erw&auml;hnt: Poker ist auch ein Geduldsspiel! Das betrifft sowohl das Bankroll Management als auch das strategische Herangehen.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Flexibilit&auml;t<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDer Aufstieg in den Limits muss sich flexibel an der Bankroll ausrichten. Sollte die Bankroll Schaden nehmen, ist ein Abstieg auf das vorherige Limit erforderlich. Mir ist bewusst, dass jeder Abstieg eine psychologische Barriere darstellt, denn keiner geht gerne zur&uuml;ck. Trotzdem ist es in manchen F&auml;llen absolut erforderlich.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWichtig ist dabei die richtige Einstellung, d.h. ein Abstieg sollte keinesfalls als Niederlage aufgefasst werden. Er ist einfach das Resultat einer Pechstr&auml;hne. Gl&uuml;ck und Pech sind Faktoren, die nicht in der eigenen Macht liegen. Nat&uuml;rlich bedeutet der Abstieg auch nicht zwangsl&auml;ufig, dass man den Spielern unterlegen ist, deren Limit man gerade verl&auml;sst. Er bedeutet schlichtweg, dass man momentan nicht gen&uuml;gend Kapital hat. Und nat&uuml;rlich bedeutet er auch, dass man intelligent und beweglich genug ist, eine Krisensituation zu meistern.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Komfortzone<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDie Wahl des richtigen Limits hat auch viel mit der eigenen Komfortzone zu tun. F&uuml;r jeden hat das Geld einen individuellen Wert.<br>\nSpielt man auf einem zu niedrigen Limit, kann es sein, dass man den Einsatz nicht gen&uuml;gend achtet und anf&auml;ngt, zu l&auml;ssig zu spielen.<br>\nSpielt man dagegen auf einem Niveau &uuml;ber der eigenen Komfortzone, stellt sich leicht eine Art Beklommenheit ein, und man verh&auml;lt sich passiver als es die strategische Vernunft gebietet.\n<\/p><div class=\"emoImportant\">\nVerm&ouml;gende Anf&auml;nger sollten nicht in Cent-Einheiten sondern in Big Bets (&ldquo;Erfolgspunkte&rdquo;) denken!\n<\/div><div class=\"emoSubheadbig\">\nDisziplin\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nKein noch so gutes Bankroll Management sch&uuml;tzt Euch vor Dummheiten, wenn es nicht eingehalten wird. Haltet Euch bitte strikt an die Vorgaben, egal was passiert. Aufgrund der oben genannten Swings kann es sehr leicht passieren, dass Ihr mehrere Sessions in Folge gewinnt. Das ist sehr ermutigend, jedoch kein Grund, die Bodenhaftung zu verlieren. Die Pechstr&auml;hne wartet schon hinter der n&auml;chsten Ecke.\n<\/p><div class=\"emoImportant\">\nAuf keinen Fall vorzeitig in den Limits aufsteigen!\n<\/div><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Die 50 Buy In-Regel<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nWir empfinden es f&uuml;r Pot Limit Omaha als ideal, mit 50 Buy-ins zu spielen. Da man sich an die Pot Limit Omaha Tische mit 100 Big Blinds setzen sollte, entsprechen 50 Buy-ins genau 5.000 Big Blinds.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDas flexible Bankroll Management\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDie 50 Buy-in Regel entspricht einem starren Bankroll Managment. Unser Bankroll Management ist jedoch flexibel. Bei Verlusten geht man im Limit zur&uuml;ck und vermeidet dadurch einen Totalverlust.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Auf- und Abstieg:<\/b>\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Limitaufstieg: 50 Buy-ins des h&ouml;heren Limits<\/li>\n<li>Limitabstieg: 50 Buy-ins des tieferen Limits<\/li>\n<\/ul><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Die Table Bankroll<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nBeim Poker gilt die Table Stakes Regelung: Man kann in jeder Hand nur das einsetzen, was vor einem auf dem Tisch liegt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs sollte stets Sorge getragen werden, dass man &uuml;ber gen&uuml;gend Mittel verf&uuml;gt, maximalen Wert aus seinen starken H&auml;nden zu ziehen.<br>\nEs w&auml;re doch ein Jammer, die Nuts zu floppen und bereits auf dem Turn keine Chips mehr zu haben, mit denen man setzen kann, und daher nur noch den (nun leider ja relativ kleinen) Main Pot zu gewinnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nTheoretisch sollte man in der Lage sein, in jeder Betting Round das Maximum einzuzahlen. Von daher, schaut immer, dass Euer Stack mindestens auf dem Maximum Buy-in ist und nicht darunter, das Maximum Buy-in entspricht meistens 100 Big Blinds.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Tischanzahl<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nAufgrund der geringen Anzahl an H&auml;nden, die gespielt werden, kann direkt mit mehreren Tischen parallel begonnen werden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEinige Fortgeschrittene und Profis bei uns im Forum spielen sogar an acht oder noch mehr Tischen. Da stellt sich die Frage: &ldquo;Wie viel Tische sind sinnvoll?&rdquo; Nat&uuml;rlich kann es eine pauschale Antwort darauf nicht geben, denn zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen eines jeden einzelnen Mitglieds bez&uuml;glich Alter, Auffassungsgabe, Augen-Hand-Koordination, Kondition etc.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Profit oder Lerneffekt?<\/h1><p class=\"emoListintro\">\nUnter dem Gesichtspunkt &ldquo;Profitmaximierung&rdquo; ist Folgendes anzumerken:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie beste Leistung pro Tisch erzielt man, wenn man an nur einem Tisch spielt. F&uuml;r den Profit z&auml;hlt aber nicht die Leistung pro Tisch, sondern die Leistung pro Zeit. Nehmen wir an, ich erziele an einem Tisch 5 Big Blinds pro Stunde und an zwei Tischen jeweils 3 Big Blinds pro Stunde. In letzterem Fall ist meine Stundenleistung h&ouml;her, n&auml;mlich 6 Big Blinds pro Stunde.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnter Profitgesichtspunkten sollte man also die Tischzahl ausw&auml;hlen, die einem den gr&ouml;&szlig;ten Verdienst pro Stunde beschert. Profit zu machen, ist wichtig, um die n&ouml;tige Bankroll f&uuml;r das n&auml;chsth&ouml;here Limit zu erreichen. Je h&ouml;her man spielt, desto gr&ouml;&szlig;er ist der Hebel, den man ansetzen kann, desto gr&ouml;&szlig;er die Belohnung f&uuml;r die eigenen Pokerleistungen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUm nun aber den Lerneffekt zu maximieren, ist es wichtig, sich w&auml;hrend des Spielens Gedanken zu machen. Man sollte gespielte H&auml;nde Revue passieren lassen und sich &uuml;berlegen, wo man vielleicht Fehler gemacht hat. Dies gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r gewonnene H&auml;nde! Des Weiteren sollte man versuchen, Hand Reading (den Gegner auf eine &bdquo;Range of Hands\" setzen) zu praktizieren und zu perfektionieren. Dies ben&ouml;tigt Zeit. Multitabler sind zum schnellen Handeln gezwungen. Sie m&uuml;ssen Standard Moves ausf&uuml;hren und k&ouml;nnen daher nicht in die Tiefe gehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIch empfehle jedem, der in seinen Leistungen stagniert, eventuell die Tischanzahl zur&uuml;ckzufahren und sich viele Dinge wieder bewusster durch den Kopf gehen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in Omaha ist BRM eines der grundlegenden Konzepte f\u00fcr ein erfolgreiches Spiel<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[134],"strategy_level":[114],"class_list":["post-52686","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-omaha-poker-einsteiger"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Bankrollmanagement - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/omaha-poker\/bankroll-management\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bankrollmanagement - 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