	{"id":52698,"date":"2009-10-09T14:18:00","date_gmt":"2009-10-09T14:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/gigabet-dilemma\/"},"modified":"2026-03-12T09:20:06","modified_gmt":"2026-03-12T09:20:06","slug":"gigabet-dilemma","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sit-and-go\/gigabet-dilemma\/","title":{"rendered":"Das Gigabet-Dilemma"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Das Gigabet-Dilemma<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Warum das ICM manchmal an Grenzen st&ouml;&szlig;t<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Wie du dieses Konzept erweitern kannst<\/i><\/li>\n<li><i>Was die 35%-Regel bedeutet<br>\n\t<\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center; margin-bottom: 12px\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" height=\"1\" width=\"100%\">\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWie im Artikel &bdquo;ICM&ldquo; bereits beschrieben, gibt es Situationen, in denen das Independent Chip Model an seine Grenzen st&ouml;&szlig;t. So macht es zum Beispiel manchmal Sinn, einen -$EV-Push aus UTG zu machen, da man sonst in der n&auml;chsten Runde den Big Blind zahlen m&uuml;sste und damit die Fold Equity s&auml;nke.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin anderes Konzept ordnet den einzelnen Chips im Stack verschiedene Werte zu und verlangt deshalb manchmal einen -$EV-Zug, da die Chips, die man setzen muss, weniger wert sind als die Chips, die man gewinnen kann. Das mag abstrakt klingen, aber ich werde versuchen das Konzept in diesem Artikel ausf&uuml;hrlich und m&ouml;glichst plausibel zu beschreiben.\n<\/p><h2 class=\"emoNormal\">Beispiel 1<br>\n<\/h2><p class=\"emoListintro\">\nPartypoker Step 5 SnG<br>\nBlinds t50\/t100<br>\n8 Players left\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Stacks&amp;Stats:<\/b><br>\nSeat 1: MP2 ( t1005 )<br>\nSeat 3: MP3 ( t840 ) <br>\nSeat 4: Cutoff ( t1490 ) <br>\nSeat 5: Button ( t410 ) <br>\nSeat 6: SB ( t1495 ) <br>\nSeat 7: BB ( t2135 ) <br>\nSeat 9: UTG+2 ( t2080 ) <br>\nSeat 10: MP1 ( t545 )\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Preflop:<\/b> Hero is BB with Q<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">, 3<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><br>\n<span style=\"color: #808080\">2 folds<\/span>, MP2 calls t100, <span style=\"color: #808080\">1 fold<\/span>, Cutoff calls t100, <span style=\"color: #ff0000\">Button raises to t410 and is all-in<\/span>, <span style=\"color: #808080\">1 fold<\/span>, Hero ?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas w&uuml;rdet ihr machen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&bdquo;Easy fold&rdquo; werden sicher die meisten Leute sagen. Nat&uuml;rlich hat der Button hier eine gr&ouml;&szlig;ere Push-Range, da er nur noch einen Stack von 4BB&rsquo;s hat. Aber warum sollte man mit weiteren Leuten hinter einem und einer Hand, mit der man bestenfalls 2 Livecards hat, ein F&uuml;nftel seines Stacks investieren? Wenn man annimmt, dass der Button hier mit any Pair, any 2 Broadway und A7s+ pusht, dann hat Hero eine Equity von knapp 31%. Daher sollte er wohl folden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Hero in dieser Hand sah das anders: <span style=\"color: #ff0000\">Hero reraises to t2035 and is all-in.<\/span>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd dieser ist nicht irgendein Regular oder Fisch, sondern \"Gigabet&ldquo;, ein sehr starker SNG Spieler. Warum Gigabet diesen Push gemacht hat soll im Folgenden erkl&auml;rt werden.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Gruppierung der Chips<\/h1><p class=\"emoListintro\">\nBetrachten wir zun&auml;chst die Stackgr&ouml;&szlig;en der Spieler vor der Hand:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/gigabet_dia1.jpg\" height=\"384\" width=\"462\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nErfahrungen haben gezeigt, dass es f&uuml;r zwei Spieler, die einen &auml;hnlich gro&szlig;en Chipstack haben, praktisch keinen Unterschied macht, wer ein paar Chips mehr und wer ein paar weniger hat.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSo m&uuml;sste MP1, wenn er einen Push vom Button bekommt (alle anderen Spieler au&szlig;en vor gelassen) dies theoretisch als eine All-In-Situation betrachten, denn wenn er verliert, hat er gerade mal 135 Chips &uuml;brig, was noch etwas mehr als ein Big Blind ist und ihm kaum noch helfen wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuch der BB hat mit den 55 Chips, die er mehr als UTG+1 hat, keinerlei Vorteil. Er ist f&uuml;r UTG+1 mit 2135 Chips genauso eine Bedrohung, wie er es auch mit nur 1800 Chips w&auml;re: In beiden F&auml;llen bedeutet eine verlorene Konfrontation f&uuml;r UTG+1 praktisch das Aus, da er mit 280 Chips fast genauso schlecht dastehen w&uuml;rde wie mit 0 Chips.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZwei (oder mehr) Spieler sind in einer Gruppe, solange der gr&ouml;&szlig;ere Stack nicht mehr als 35% mehr Chips hat als der kleinere.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWarum das so ist wird sp&auml;ter noch erkl&auml;rt. Dabei ist es wie schon erw&auml;hnt praktisch egal, wer von beiden den gr&ouml;&szlig;eren und wer den kleineren Stack hat.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Gruppierung der Chipst&auml;nde anhand der Chip-Wertigkeit<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nAnhand des zuvor Gesagten, dass Spieler, deren Chipsst&auml;nde sich um maximal 35% voneinander unterscheiden zu einer Gruppe gez&auml;hlt werden, kann man die 8 Spieler in dem eingangs genannten Beispiel in 4 Gruppen unterteilen. Das folgende Diagramm zeigt zum einen die tats&auml;chlichen Chipst&auml;nde und die Untergrenzen an, ab denen ein Spieler aus der Gruppe fallen w&uuml;rde.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/gigabet_dia2.jpg\" height=\"405\" width=\"534\">\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nErkl&auml;rung:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMP2 hat mit 1005 Chips ca 26% mehr an Chips als MP3, der 840 Chips h&auml;lt. Somit fallen beide Spieler in eine Gruppe. Bei 623 liegt die Untergrenze, die MP2 nicht unterschreiten darf, um aus der Gruppe herauszufallen, denn mit 623 Chips h&auml;tte er ca. 35% weniger an Chips zur Verf&uuml;gung als MP3 mit 840 Chips.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuf der anderen Seite fiele MP3 auch noch mit 745 Chips in diese Gruppe, da in diesem Falle MP2 35% mehr Chips als er h&auml;tte. Das klingt jetzt vielleicht etwas verwirrend, aber wenn man es sich ein paar mal durchliest sollte man es verstehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd so verh&auml;lt es sich mit allen 4 Gruppen. Bei den beiden Shortstacks ist es etwas grenzwertig, da sie nur noch 4 bzw. 5 Big Blinds haben und das Push-or-Fold-Konzept &uuml;ber dem der verschiedenen Chipwerte steht. Sie sind aber der Vollst&auml;ndigkeit halber trotzdem mit einberechnet.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDenken wir nun zur&uuml;ck an die Hand:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer BB (Gigabet) ist sich also bewusst, dass die 410 Chips, mit denen der Button All-In pusht, ihm in keiner Weise schaden, da er, sollte er diese 410 Chips verlieren, mit 1725 Chips immer noch in der blauen Gruppe l&auml;ge. Die Untergrenze liegt hier n&auml;mlich f&uuml;r ihn bei 1540 Chips. Erst bei einem kleineren Stack w&auml;re er um mehr als 35% von UTG+1 entfernt und w&uuml;rde aus der blauen Gruppe herausfallen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Push ist somit relativ einfach zu erkl&auml;ren: Er will die beiden Limper aus der Hand dr&auml;ngen. W&uuml;rde er nur callen, best&uuml;nde die Gefahr, dass mindestens einer der beiden auch callt oder sogar selber pusht, was die Hand f&uuml;r Gigabet teuer machen k&ouml;nnte. Aus diesem Grund pusht er gleich selbst. Inwiefern dies ein guter oder schlechter Zug ist, vor allem in Anbetracht des Openlimps von MP2, steht in diesem Artikel nicht zur Debatte.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFakt ist, dass Gigabet davon ausging, dass er es schafft, seine Hand Heads-up gegen den Button zu spielen, trotz des Risikos, dass weitere Spieler seinen Push callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas aber bringen ihm die Extra-Chips? Wenn tats&auml;chlich die Limper folden und er die Hand gegen den Shortstack gewinnt, hat er einen Stack von 2795 Chips. Damit hat er etwa 34% mehr Chips als sein Gruppenmitglied, UTG+1, und er ist immer noch, wenn auch knapp, in dieser Gruppe. Haben wir nicht eben gerade erst gelernt, dass es kaum einen Unterschied macht, wie viele Chips man hat, solange man in der gleichen Gruppe bleibt?\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDie Antwort darauf lautet wie folgt:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nOb der Durchschnittsspieler es nun wei&szlig; oder nicht - bisher hat es praktisch keinen Unterschied gemacht, ob er ein paar Chips mehr oder weniger als ein anderer Spieler mit &auml;hnlich gro&szlig;em Stack hatte. Gigabet hingegen hat einen Nutzen f&uuml;r diese weniger wertvollen Chips gefunden, welcher im folgenden Abschnitt dieses Artikels erl&auml;utert werden soll.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Die 35%-Regel<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nWenn ich, um ein Raise zu callen, 35% meines Chipstacks investieren m&uuml;sste, dann entscheide ich mich nicht, ob ich calle oder folde, sondern ob ich pushe oder folde, denn am Flop erhalte ich auf ein All-In mindestens 2:1 Pot-Odds, ist Dead Money im Pot sogar noch bessere. Jede Hand, die stark genug f&uuml;r einen Call war, ist auch bei jedem Flop pot-committed. Pushe ich gleich preflop, habe ich evtl. sogar noch Fold-Equity.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGigabet geht davon aus, das ein Gro&szlig;teil der High-Limit-Spieler, mit denen er am Tisch ist, sich dieser Regel bewusst ist. Auch wenn Ihr sie so formuliert noch nie geh&ouml;rt habt, so ist doch auch den meisten SnG-Regulars von unserer Seite intuitiv klar, dass sie eine 350-Chips-Bet von einem gr&ouml;&szlig;eren Stack, wenn sie selber nur noch 1000 Chips haben kaum callen k&ouml;nnen, um dann am Flop zu folden. Da man sich mit einem Call sowieso committen w&uuml;rde, kann man stattdessen auch gleich pushen, um die Entscheidung an den Raiser zur&uuml;ckzugeben. F&uuml;hrt man diesen Gedanken weiter, erkennt man, dass einem 350 Chips reichen, um einen Spieler mit 1000 Chips vor eine \"All-In or fold\" &ndash; Situation zu stellen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nOder allgemein:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMan muss nur 35% des gegnerischen Chipstacks investieren, um ihn All-In zu setzen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas ist auch der Grund daf&uuml;r, dass man mit einem Chipunterschied von bis zu 35% noch in einer Gruppe ist. Danach hat der Gr&ouml;&szlig;ere der beiden Stacks gen&uuml;gend Chips, um den anderen All-In zu setzen, ohne selbst All-In gehen zu m&uuml;ssen (wovon allerdings wenige Gebrauch machen).\n<\/p><h2>Beispiel 2<\/h2><p class=\"emoListintro\">\nBlinds t50\/t100\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Stacks&amp;Stats:<\/b><br>\nSeat 1: MP1 ( t1005 ) <br>\nSeat 2: MP2 ( t1100)<br>\nSeat 3: MP3 ( t1040 ) <br>\nSeat 4: Cutoff ( t490 ) <br>\nSeat 5: Button ( t410 ) <br>\nSeat 6: SB (Hero) ( t2015 ) <br>\nSeat 7: BB (Villain) ( t1495 )<br>\nSeat 8: UTG ( t1050) <br>\nSeat 9: UTG+1 ( t850 ) <br>\nSeat 10: UTG+2 ( t545 )\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Preflop:<\/b> Hero is SB<\/p><p><span style=\"color: #808080\">8 folds<\/span>, <span style=\"color: #ff0000\">Hero raises to t525<\/span>\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Szenario a:<\/b><span style=\"color: #ff0000\"><br>\n<\/span>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHero raises to t525, <span style=\"color: #808080\">Villain folds<\/span><br>\n-&gt; Hero wins t100\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Szenario b:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<span style=\"color: #ff0000\">Hero raises to t525<\/span>, <span style=\"color: #ff0000\">Villain reraises to t1495 and is all-in<\/span>, <span style=\"color: #808080\">Hero folds<\/span>.<br>\n-&gt; Hero loses t525\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHero gewinnt bei einem Fold von Villain einen Big Blind und kann somit seine F&uuml;hrung St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck weiter ausbauen (nicht anders als im Push-or-Fold-Modus Heads-up). Wenn Villain allerdings eine Hand hat, die er f&uuml;r stark genug h&auml;lt, um nach der 35%-Regel All-In zu gehen, kann Hero sich getrost von seiner Hand verabschieden. Nun hat Villain den gr&ouml;&szlig;eren Chipstack in der Gruppe. Aber da er ein normaler Regular ist, kennt er das hier beschriebene Konzept noch nicht und zieht daher auch keinen Vorteil aus den Extra-Chips.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHinzu kommt, dass Hero Chipleader ist und Villain mit den zweitmeisten Chips am Tisch sitzt. Um sich mit dem Chipleader anzulegen bei so vielen kleineren Stacks am Tisch, bedarf es f&uuml;r Villain schon einer sehr starken Hand. Daher wird Hero in den allermeisten F&auml;llen den Pot preflop f&uuml;r sich entscheiden k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWenn Gigabet es also schafft, gegen den Shortstack zu gewinnen, hat er 34% mehr Chips als UTG+2, und mit diesen kann er ihn besonders unter Druck setzen. Er kann ihn vor eine All-In-Entscheidung stellen, ohne sich selbst zu committen. Er sagt, dass dieser Vorteil fast so stark zu bewerten ist wie ein Double-up. Dass er direkt neben seinem Widersacher sitzt, ist ein weiterer Pluspunkt, obwohl es noch besser w&auml;re, wenn er Position auf ihn h&auml;tte.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nEin wichtiger Kritikpunkt an diesem Konzept, den ich nicht verschweigen m&ouml;chte:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBei einem Reraise von Villain bekommt Hero Pot Odds von ~2:1, welche vielleicht f&uuml;r einen Call sprechen w&uuml;rden. Da Hero dann aber weitaus mehr Chips investieren m&uuml;sste und diese weiteren Chips erwiesenerma&szlig;en mehr wert sind als die, die er schon gesetzt hat, wird das Konzept der Pot Odds in diesem Falle vernachl&auml;ssigt und Hero foldet trotz der guten Odds.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Zusammenfassung<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nWie zu Beginn des Artikels bereits erw&auml;hnt, trifft das ICM manchmal auf seine Grenzen. Dennoch wird man allein nach ICM-Spiel, wenn man es richtig beherrscht und anwenden kann, selbst bei den SnG&rsquo;s und MTT&rsquo;s mit h&ouml;herem Buy-In noch einen guten ROI erzielen k&ouml;nnen. Das hier beschriebene Konzept soll Spielern weiterhelfen, die bereits auf h&ouml;heren Buy-Ins angelangt sind (55$+) und ihr Spiel weiter perfektionieren wollen. Es stellt eine Erg&auml;nzung zu den alten Konzepten dar, ist aber bei weitem nicht so wichtig wie zum Beispiel das Verst&auml;ndnis vom Push-or-Fold-Mode oder von Odds&amp;Outs.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas Konzept wurde auf eine m&ouml;glichst einfache Weise beschrieben, es soll nur eine Art Grundstein sein. Wer noch mehr dar&uuml;ber nachdenkt, wird feststellen, dass Spieler auch in mehreren Gruppen sein k&ouml;nnen, dass auch mehr als zwei Spieler in einer Gruppe sein k&ouml;nnen, dass es f&uuml;r Bigstacks wichtiger ist als f&uuml;r Shortstacks, etc. Au&szlig;erdem l&auml;sst sich der Wert der Chips nicht so stark &bdquo;abgehackt&ldquo; darstellen, wie ich es in der zweiten Grafik getan habe. Vielmehr m&uuml;sste es einen Farb&uuml;bergang von hell nach dunkel geben. Ihr seht, das ganze Konzept l&auml;sst sich noch sehr weit ausbauen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMacht euch selber Gedanken und versucht, das System f&uuml;r euch zu perfektionieren. Postet Beispielh&auml;nde im Feedback-Thread, bei denen Ihr euch fragt, ob das Konzept sich hier sinnvoll anwenden l&auml;sst (ich habe mit Absicht keine weiteren Beispielh&auml;nde in diesem Artikel behandelt, da die meisten real gespielten H&auml;nde &uuml;ber den &bdquo;Grundstein&ldquo; dieses Artikels hinausgehen). Gerne kann in diesem Feedback-Thread auch weiter &uuml;ber die Anwendung dieses Konzepts diskutiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel beschreibt ein Konzept, nach welchem die Chips in einem Turnier nicht alle den gleichen Wert haben, sondern je nach gegnerischen Chipstacks mehr oder weniger wertvoll sind.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[202],"strategy_level":[118],"class_list":["post-52698","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-sit-and-go-weitere-artikel"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Gigabet-Dilemma - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sit-and-go\/gigabet-dilemma\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Gigabet-Dilemma - 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