	{"id":52712,"date":"2010-01-31T10:09:00","date_gmt":"2010-01-31T10:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/tilt-exzessives-spielen\/"},"modified":"2026-03-12T09:20:07","modified_gmt":"2026-03-12T09:20:07","slug":"tilt-exzessives-spielen","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/tilt-exzessives-spielen\/","title":{"rendered":"Tilt: Vielspieler"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Tilt: Vielspieler<\/h1><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/bilder\/kopfgrafik_tilt_strategie4.jpg\" border=\"1\" alt=\"\" width=\"587\" height=\"130\" style=\"border: 1px solid #d0d0d0;\"><\/p><h1 style=\"margin-bottom: 4px;\">Du bist keine Maschine<\/h1><p class=\"emoSubheadline\">Poker ist eine fordernde T&auml;tigkeit. Wer nicht f&uuml;r Pausen und Ausgleich sorgt, betreibt Raubbau am eigenen K&ouml;rper.<\/p><p class=\"emoNormal\">Vielspieler unterliegen nochmals besonderen Herausforderungen beim Pokern. Hier sind zwei Aspekte besonders kennzeichnend: das Spielvolumen (gespielte H&auml;nden pro Tag\/Monat\/Jahr) und das Geldvolumen (H&ouml;he des Limits\/der Bankroll\/des bewegten Kapitals).<\/p><p class=\"emoNormal\">Beides h&auml;ngt nicht zwangsl&auml;ufig miteinander zusammen, dennoch gibt es im Online-Poker weitgehende Korrelationen. Wer entsprechend hohe Limits spielt, spielt meist auch viel und an mehreren Tischen simultan. Wer solider Winning-Player ist und viel spielt, bewegt sich oft schon auf den entsprechenden Limits. Poker nimmt bei diesen Spielern einen bedeutenden Anteil am Tagesablauf ein, nicht nur vom Spielen her, sondern auch vom Training, der Theorie, der ganzen &bdquo;Denke&ldquo; rund um die Karten.<\/p><p class=\"emoNormal\">Oft wird Poker hier schon professionell oder zumindest als lukrativer Nebenverdienst betrieben. Dementsprechend wichtig und dementsprechend viel Einfluss hat Poker auch auf das eigene Leben. Was tritt an zus&auml;tzlichen Belastungen f&uuml;r den Spieler auf? Worauf ist im Zusammenhang mit Tilt zu achten?<\/p><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><h1>Multitasking<\/h1><p class=\"emoNormal\">Multitasking ist ein Begriff, der zun&auml;chst im Zusammenhang mit Computern und deren Betriebssystemen verwendet wurde und die F&auml;higkeit beschreibt, mehrere Arbeitsprozesse so schnell nacheinander auszuf&uuml;hren, dass der Eindruck der Gleichzeitigkeit entsteht.<\/p><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"207\" style=\"margin-left: 12px; margin-bottom: 12px; margin-top: 5px; float: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/bilder\/bild_tilt_monitor.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"156\" align=\"bottom\" style=\"border: 1px solid #d0d0d0;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Multitabling ist Arbeit und Stress<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">Inzwischen sprechen Arbeitspsychologen auch von Multitasking-Belastungen beim Menschen im Zusammenhang mit den vielf&auml;ltigen Herausforderungen in modernen Unternehmen, wo vernetzte Strukturen und Hierarchien, komplexes Daten- und Kommunikationsmanagement plus das parallele Agieren auf verschiedenen T&auml;tigkeitsebenen besondere Herausforderungen an die Mitarbeiter stellen. Diese Mehrbelastung ist so gro&szlig;, dass der Unterschied zwischen den heutigen T&auml;tigkeiten und der &bdquo;eindimensionalen&ldquo; Arbeit in Unternehmen fr&uuml;herer Zeiten bis zum Verh&auml;ltnis 1:3 gesch&auml;tzt wird. Das hei&szlig;t, eine Stunde Multitasking in einem vernetzten Umfeld entspricht bis zu drei Stunden &bdquo;herk&ouml;mmlicher Arbeit&ldquo;.<\/p><p class=\"emoNormal\">Es ist ein Unterschied, ob z.B. ein, zwei Stunden am Tag gem&uuml;tlich zum Spa&szlig; gepokert oder 6-8 Stunden t&auml;glich vor dem Bildschirm konzentriert gespielt, besser gearbeitet, wird. Meist wird noch intensives Multitabling betrieben. In diesem Zusammenhang, n&auml;mlich durch die lange Spieldauer und das Multitabling, sind Pokerspieler anf&auml;llig f&uuml;r die sch&auml;digenden Nebenwirkungen des Multitaskings.<\/p><p class=\"emoNormal\">In diesem Zusammenhang k&ouml;nnen sich Fehler h&auml;ufen. Auch wenn Management - und Unternehmensberater Multitasking h&auml;ufig als L&ouml;sung f&uuml;r chronisch &uuml;berlastete Mitarbeiter empfehlen, kommen &Ouml;konomen, Neurowissenschaftler und Psychologen zu anderen Ergebnissen. <b>Wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeitet werden sollen, sinkt die Qualit&auml;t der Entscheidungen.<\/b><\/p><p class=\"emoNormal\">Interessanterweise w&auml;hnen wir uns beim Multitasking meist als erfolgreich. Schnelles Erledigen wird oft mit intelligentem Erledigen gleichgesetzt. Was nicht stimmt, wenn die Fehlerquote steigt und mit entsprechendem Geld- und Zeitaufwand wettgemacht werden muss. Multitablen ist also eine feine Sache, wenn die Winrate gesteigert werden kann, kann aber gleichzeitig die Stressrate steigern und damit auch die Tiltanf&auml;lligkeit. Wenn jetzt auch noch die Fehlerh&auml;ufigkeit steigt, wird die Situation noch verschlimmert. Der Spieler kann dann oft nicht mehr differenziert wahrnehmen, was eigene Fehler sind und was  Bad Beats, wann er geschlagen wird oder wann er sich selbst schl&auml;gt.<\/p><p class=\"emoListintro\">Weitere Nebenwirkungen des Multitaskings k&ouml;nnen sein:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Konzentrationsst&ouml;rungen, eine Beeintr&auml;chtigung des Kurzzeitged&auml;chtnisses und die F&ouml;rderung eines unzusammenh&auml;ngenden Jetzt-Denkstils<\/li>\n<li>Eine m&ouml;gliche Unf&auml;higkeit oder Desinteresse an Aktivit&auml;ten au&szlig;erhalb der gewohnten &bdquo;Arbeitsumgebung&ldquo;, zunehmende Vereinzelung und Distanziertheit gegen&uuml;ber dem sozialen Umfeld<\/li>\n<li>Schlafst&ouml;rungen, Reizbarkeit, Unausgeglichenheit, allgemeine Unzufriedenheit k&ouml;nnen auftreten<\/li>\n<\/ul><h1>Get a Life &hellip;<\/h1><p class=\"emoNormal\">Um die eigene volle Leistungsf&auml;higkeit und Zufriedenheit zu erhalten und um die Tiltanf&auml;lligkeit zu reduzieren, ist es wichtig, dass du <b>Pausen und Ruhezeiten<\/b> einlegst, die dem Organismus die n&ouml;tige Zeit geben, sich zu erholen. Nicht nur das Gehirn, auch das Nervensystem, die Augen, der Haltungs- und Gelenkapparat brauchen Regeneration.<\/p><p class=\"emoNormal\">Diese Zeit sollte auch m&ouml;glichst NICHT vor dem PC zugebracht werden. Manch Einem scheint vielleicht das Surfen, das Schauen eines Films oder ein Videospiel schon eine so ganz andersartige Besch&auml;ftigung zu sein, aber dem ist nicht so.<\/p><p class=\"emoNormal\">Sei dir bewusst, das du mit Poker einer fordernden und komplexen T&auml;tigkeit nachgehst, die den K&ouml;rper entsprechend belastet. Auch wenn du vielleicht aufgrund deines Alters auf dem H&ouml;hepunkt deiner k&ouml;rperlichen und sensorischen Leistungsf&auml;higkeit stehst, besteht dennoch die Gefahr, Raubbau mit deinem K&ouml;rper zu betreiben.<\/p><p class=\"emoNormal\">Eventuell hilft es dir, die Tischanzahl zu reduzieren.  Unternimm dieses Experiment nicht nur w&auml;hrend einer Session, sondern auch &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum, sodass du auch entsprechende Informationen und Erfahrungen damit sammelst. Wie sehen deine Stats\/Ertr&auml;ge jetzt aus? Ist dein Spiel eventuell weniger anstrengender \/ die Belastung kleiner geworden? Nichts spricht dagegen, dein bisheriges Konzept beizubehalten. Es kommt einfach nur darauf an, neue M&ouml;glichkeiten kennen zu lernen.<\/p><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"250\" style=\"margin-left: 12px; margin-bottom: 12px; margin-top: 5px; float: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/bilder\/bild_tilt_meditation.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"375\" align=\"bottom\" style=\"border: 1px solid #d0d0d0;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Komm zur Ruhe<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">Richte dir einen festen Zeitpunkt ein, an dem du Pause machst. Der angemessene Zeitpunkt f&uuml;r eine Pause ist nicht etwa dann gekommen, wenn du schon erhebliche Erm&uuml;dung und Konzentrationsschw&auml;chen zeigst, sondern in der Regel deutlich vorher. Ein genauer Zeitpunkt hilft dir, deine Sessions einzuteilen, z.B. nach 90 oder 120min eine feste Pause einzulegen. Pausen m&uuml;ssen nicht rigide eingehalten werden. Wenn es z.B. gut l&auml;uft, kann die Spanne bis zur Pause auch etwas verl&auml;ngert werden. Feste Zeiten helfen allerdings, ein Bewusstsein f&uuml;r die Notwendigkeit von Pausen zu verankern, wenn die Wahrnehmungsf&auml;higkeit hinsichtlich der eigenen Ersch&ouml;pfung eingeschr&auml;nkt ist.<\/p><p class=\"emoNormal\">Die Pause sollte lang genug sein und dich m&ouml;glichst abschalten lassen. Schalte nicht den Fernseher ein. Tue etwas anderes als dich wieder visuellen Reizen auszusetzen. Besch&auml;ftige andere Sinne. Mach einen Abendspaziergang. Tue etwas k&ouml;rperliche Arbeit. Bewege dich. Oder, wenn dir nicht danach ist, versuche dich ganz in Ruheposition zu entspannen, ruhig zu atmen und Angespanntheit und Stress aus dem K&ouml;rper flie&szlig;en zu lassen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wichtig sind auch Tage, an denen du m&ouml;glichst gar nicht oder nur wenig pokerst, um etwas ganz anderes zu machen. Geh aus, treffe Freunde, unternimm etwas mit dem Partner oder alleine. Sieh Poker als Arbeit an, die zwar eintr&auml;glich ist, von der du aber ab und zu auch Abstand brauchst, um Sie weiterhin gut auszuf&uuml;hren. Das ist durchaus auch f&uuml;r dein Spiel wichtig, damit deine Leistungsf&auml;higkeit erhalten bleibt.<\/p><p class=\"emoNormal\">Du bist nicht nur jemand, der Pokerspieler ist und einen betr&auml;chtlichen Teil seiner Zeit vor dem Bildschirm zubringt. Nimm wahr, was du sonst noch f&uuml;r Interessen hast. Was hast du fr&uuml;her getan, als du noch kein Poker gespielt hast? Wenn du den Eindruck hast, v&ouml;llig von Poker absorbiert zu werden und zu viel zu spielen, oder wenn du dich sogar zwingen musst, vom Bildschirm weg zu kommen: Gibt es Ausnahmen? Zeiten, wo du weniger Zeit vor dem Bildschirm verbringst? Und was ist dann anders? Wenn du etwas findest, was dir hilft, mache mehr davon!<\/p><h1>Erwartungshaltungen<\/h1><p class=\"emoListintro\">Mache dir auch klar, dass hinter dem Pokerspiel oft hohe Erwartungen stecken. Viele Spieler erhoffen sich von Poker z.B.:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>eine dauerhafte und finanziell lohnende Einnahmequelle<\/li>\n<li>einen berufliche Perspektive<\/li>\n<li>Traum vom sozialen Aufstieg und \/ oder einem neuen Lebensstil<\/li>\n<li>Hoffnungsschimmer, Zukunftsperspektive, Rettungsanker, etc.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"207\" style=\"margin-right: 12px; margin-bottom: 12px; margin-top: 5px; float: left;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/bilder\/bild_tilt_brettspiel.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"156\" align=\"bottom\" style=\"border: 1px solid #d0d0d0;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Am Ende ist es nur ein Spiel<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">All diese Erwartungen spielen eine Rolle und sind bewusst oder unbewusst Antreiber f&uuml;r das Spiel. Sie motivieren weiterzumachen, am eigenen Spiel zu arbeiten und das Beste zu geben.<\/p><p class=\"emoNormal\">Allerdings kann die Last auch schnell schwer werden z.B. in Downphasen, wenn ein Spieler mit dem Schrumpfen der Bankroll auch gleich seine ganzen Erwartungen dahinschwinden sieht.<\/p><p class=\"emoNormal\">Selbst wenn dies gar nicht stimmt, -R&uuml;ckschl&auml;ge geh&ouml;ren dazu-, wird der Druck durch solche verborgenen Antreiber gr&ouml;&szlig;er und lastet auf uns. Dadurch kann die Tiltgefahr steigen.<\/p><p class=\"emoListintro\">Versuche folgende Fragen ehrlich zu beantworten:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">Weshalb spielst du Poker? Was ist deine Motivation? Bleibe nicht nur beim Geld stehen, sondern &uuml;berlege weiter: Was erhoffst du dir? Was m&ouml;chtest du erreichen?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">Hohe Ziele zu haben ist keine Schande, im Gegenteil. Nur ist es besser, dar&uuml;ber Klarheit zu haben, dann l&auml;sst sich auch leichter der richtige Weg einschlagen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">Versuche trotz allem Poker als das zu sehen, was es ist: ein Spiel. Und <b>es gibt noch ein Leben nach dem Spiel<\/b>. Lebe es. Es lohnt sich. Zu hohe Erwartungen lassen dich dagegen verkrampfen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><h1>Die richtige Atmung - eine &Uuml;bung<\/h1><p class=\"emoNormal\">Im Folgenden m&ouml;chte ich eine Empfehlung zur wirksamen Entspannung geben, die einfach, wirkungsvoll und gut auch mal zwischendurch auszuf&uuml;hren ist. Wie immer l&auml;sst sich alles mit allem kombinieren, hat also nichts spezifisch mit der hier angesprochenen Thematik zu tun.<\/p><p class=\"emoNormal\">Viele Menschen atmen nicht richtig. Sie atmen zu flach oder sto&szlig;weise mit schnellem Ein- sowie langsamen Ausatmen oder umgekehrt. Wir brauchen uns nicht danach zu fragen, wie wir ges&uuml;nder leben k&ouml;nnen, wenn bereits solche elementaren Dinge wie das Atmen falsch gemacht werden. Du kannst einige Wochen ohne Nahrung auskommen, einige Tage ohne Wasser, aber nur wenige Minuten ohne Atmung. Mehr noch: <b>Es ist unm&ouml;glich, bei richtiger Atmung nicht zu entspannen.<\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"207\" style=\"margin-left: 12px; margin-bottom: 12px; margin-top: 5px; float: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/artikel_daten\/bilder\/bild_tilt_atmung.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"156\" align=\"bottom\" style=\"border: 1px solid #d0d0d0;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Atem&uuml;bungen helfen bei der Entspannung<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"emoListbody\">Nimm dir die Zeit, um bewusst einige tiefe Atemz&uuml;ge zu nehmen. Atme ruhig durch die Nase ein und lass die Luft in den Bauch einstr&ouml;men. Atme dann weiter ein in den Brustraum. Viele Menschen atmen nur in den Bauch oder nur in die Brust.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">Sp&uuml;re wie du beides kannst, erst in den Bauch atmen und dann weiter in die Brust, und um wie viel mehr du einatmen kannst. F&uuml;hle, wie sich der Bauch beim Einatmen hebt, sich die Rippenb&ouml;gen w&ouml;lben und der Brustraum gef&uuml;llt wird. Entlasse dann den Atem ruhig durch den Mund. Wiederhole den Vorgang des tiefen Ein- und Ausatmens einige Male und schau, wie es dir dann geht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">Eine weitere &Uuml;bung ist das tiefe Atmen w&auml;hrend des Gehens, gut mit einem Spaziergang zu verbinden. Atme w&auml;hrend zweier Gehschritte ein, dann in den n&auml;chsten zwei Schritten wieder aus. Wiederhole das ein paar Mal, dann atme w&auml;hrend dreier Schritte ein und in den n&auml;chsten drei Schritten wieder aus.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">Wiederhole den 3er-Rhythmus wieder ein paar Mal. Behalte dein Schritttempo bei, werde nicht schneller oder langsamer. Dann versuche das ganze mit einem Intervall von vier Schritten usw. Sieh zu, wie weit du kommst. Gelingt es dir z.B. 6 Schritte ein- und auszuatmen, reduziere dann wieder auf 5, dann 4, bis du wieder bei zwei Schritt ein- und ausatmen angekommen bist.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">Du wirst bei regelm&auml;&szlig;iger Wiederholung feststellen, wie du deine Kapazit&auml;ten sehr bald ein gutes St&uuml;ck erweiterst und einige Schritte mehr machen kannst.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">WICHTIG: Versuche, die Abl&auml;ufe ganz nat&uuml;rlich zu machen. Dein Atmen sollte nicht deinen Schritten hinterherjapsen, noch deine Schritte deinem Atmen hinterherstolpern. Du wirst bald einen guten Rhythmus gefunden haben, bei dem die Abl&auml;ufe ganz nat&uuml;rlich funktionieren. Die &Uuml;bung entspannt, harmonisiert durch tiefes Atmen und hilft dir, ein Gef&uuml;hl f&uuml;r deine Atmung zu bekommen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><h1>Zusammenfassung<\/h1><ul class=\"emoList5\">\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">Online Poker ist eine geistig und k&ouml;rperlich anstrengende Angelegenheit. Betrachte Ruhe- und Erholungsphasen als genauso essenziell wichtig wie das Spiel an sich. Sie helfen dir, dein Spiel auf hohem Niveau zu halten.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"emoListbody\">Mache dir klar, dass deine Pers&ouml;nlichkeit weiter reicht als bis zum Pokertisch. Auch wenn du mit Poker gro&szlig;e Ziele verfolgst, h&auml;ngt dein gesamtes Wohlergehen nicht nur von deinem Pokerspiel ab. Versuche dir eine gewisse Leichtigkeit zu erhalten. Poker sollte nicht dein ganzes Leben beherrschen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><p class=\"emoNormal\"><i><b>Zum Autor: <\/b>Robert Langer ist psychologischer Berater, Coach und Trainer in eigener Praxis in Saarbr&uuml;cken. Au&szlig;erdem unterrichtet er Psychologie an einer gro&szlig;en deutschen Heilpraktikerschule und ist Dozent bei Seminaren zu den Themengebieten NLP, l&ouml;sungsorientierte Psychologie und psychologische Typenlehre.<\/i><\/p><p class=\"emoNormal\"><i><br> <\/i><\/p><table border=\"0\" cellspacing=\"0\" class=\"emoLinkbox\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkbox1\">LINKS<\/td>\n<td class=\"emoLinkbox2\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxinner\" colspan=\"2\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_druck.jpg\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"24\"><\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Druckversionen:<\/b><br> <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/download\/content\/artikel_daten\/druckversionen\/ps_sng_basic_komplett_de.pdf\" target=\"_blank\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/download\/content\/artikel_daten\/druckversionen\/ps_pd_tilt-reihe_de.pdf\" target=\"_blank\">Die Tilt-Artikelserie in einem PDF (~2 MB)<\/a><\/td>\n<td class=\"emoLinkboxicon\" width=\"124\" align=\"right\"><a href=\"https:\/\/www.adobe.com\/de\/products\/acrobat\/readstep2.html\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/get_adobe_reader.gif\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"33\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_artikel.jpg\" alt=\"\" width=\"33\" height=\"25\"><\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\" colspan=\"2\"><b>Verwandte Artikel:<br> <\/b><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/938\/\" target=\"_blank\">Tilt: Einf&uuml;hrung<\/a><br> <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/941\/\" target=\"_blank\">Tilt: Bad Beats und Varianz<\/a><br> <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/943\/\" target=\"_blank\">Tilt: Scared Money<\/a><br> <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/947\/\" target=\"_blank\">Tilt: Von Fischen und Haien<\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sit-and-go\/607\/\" target=\"_blank\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"24\"><\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\" colspan=\"2\"><b>Diskussionsforum:<\/b><br> <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=269187\" target=\"_blank\">Hier kannst du direkt mit dem Autor der Artikel diskutieren<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vierten Teil seiner Tilt-Artikelreihe befasst sich Robert Langer mit den besonderen Belastungen und Bed\u00fcrfnissen von Vielspielern.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[157],"strategy_level":[117],"class_list":["post-52712","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-poker-psychology-silber"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - 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