	{"id":52835,"date":"2009-12-23T12:00:00","date_gmt":"2009-12-23T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/post-modernes-preflop-mindset\/"},"modified":"2026-03-12T09:26:35","modified_gmt":"2026-03-12T09:26:35","slug":"post-modernes-preflop-mindset","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/post-modernes-preflop-mindset\/","title":{"rendered":"Postmodernes Preflop-Mindset: \u00dcber Informations- und Adaptionsprozesse im NLHESH"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Postmodernes Preflop-Mindset: &Uuml;ber Informations- und Adaptionsprozesse im NLHESH<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Die Vor- und Nachteile verschiedener Spielstile<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Wie wichtig Information und Tableimage sind<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Deine mentale Einstellung<br>\n\t<\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center;margin-bottom: 12px\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" height=\"1\" width=\"100%\">\n<\/div><p class=\"emoListintro\">\nDurch das Lesen dieses Artikels erweiterst du deinen Reflexionsgrad und das Verst&auml;ndnis der Shorthanded-spezifischen Spieldynamik. Insbesondere lernst du etwas &uuml;ber:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Die unterschiedlichen Stile des No-Limit Hold'em in ihrer Erscheinungsform sowie ihre spieltheoretischen Vor- und Nachteile.<\/li>\n<li>Die Wichtigkeit der Information aus spieltheoretischer Sicht sowie aus evolution&auml;rer Perspektive hinsichtlich der am Table stattfindenden Adaptionsprozesse (in diesem Zusammenhang auch &uuml;ber die Evolution der stilistischen Unterschiede).<\/li>\n<li>Die Bedeutung von Tableimage und Gearshifting.<\/li>\n<li>Die Haltung, mit der du dich an einen Pokertisch setzen und die du auch bei der Analyse von H&auml;nden haben solltest.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nFerner wirst du nach dem Lesen dieses Artikels durch einen erweiterten Blickwinkel gelassener und tilt-\/belastungsresistenter pokern.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Einf&uuml;hrung: &bdquo;Come on, it's standard&ldquo;<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nSo kommentierte Tom Dwan, a.k.a durrr, seine Hand, als er 2008 im NBC National Heads-up Championship Duell in der dritten Hand des Matches TT gegen Phil Hellmuths AA reinstellte. Dieser, nachdem er ausgesuckt wurde, lie&szlig; es sich nicht nehmen, ein paar sp&ouml;ttische Bemerkungen &uuml;ber das aus seiner Sicht zweifelhafte Play seines Gegners zu machen und musste stolz (das tricky &bdquo;quick Reraise&ldquo;), aber broke seinen Sitz r&auml;umen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNachdem in den letzten Jahren, insbesondere seit 2003 (Moneymaker als &bdquo;gew&ouml;hnlicher Buchhalter&ldquo; gewinnt das WSOP Main Event), der Pokerboom eingesetzt hat, gibt es neben der Masse an neuen talentierten Spielern als Nebeneffekt des Pokerbooms ein Aufkommen diverser Pokerschulen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Theoretisierung des Pokerns greift um sich, vorzugsweise in der Variante No-Limit Texas Hold'em. Bedingt durch mediale Pr&auml;senz in Web und Fernsehen (Werbung\/&Uuml;bertragungen\/TV-Shows\/Filme [z.B. Rounders]) steigt die Zahl der normalen wie auch der guten Spieler stetig an.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit der Menge der Spieler und der damit einhergehenden stetigen Verbesserung der Spielqualit&auml;t aus theoretischer Perspektive, wurde aus NLHE als Hinterhofpoker, bei dem Cowboys und Halunken sich gegenseitig die M&auml;use abkn&ouml;pften, ein Spiel der Mathematik und der Psychologie, in dem sich Millionen von Menschen im Wettstreit messen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit dem Anspruch, besser zu pokern, geht immer der Traum vom gro&szlig;en Geld einher. Insbesondere der gro&szlig;e Traum von einfachen Geld, das man ganz bequem von zuhause per Mausklick verdient.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa dies jedoch nicht jedem Spieler verg&ouml;nnt ist, sind Gewinnstrategien und profitable Spieltheorie n&ouml;tig. Dabei gilt: je besser der Gegner, umso komplexer die Gewinnstrategie. So l&auml;sst sich eine Entwicklung zeichnen, die sich in den verschiedenen Stilen des No-Limit Hold'em ausdr&uuml;ckt.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Stilunterschiede<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nDer konservative Stil\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn vielen publizierten Pokerb&uuml;chern der alten Schule (z.B. &bdquo;Super System&ldquo; von Doyle Brunson) wird ein Stil gelehrt und propagiert, der im strengen Sinn durchaus ernsthaft als konservativ bezeichnet werden kann (Vorsicht, Rationalit&auml;t, Bedacht, Sicherheit, Kalkulation).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie zwei markantesten Kennzeichen dieses Stils sind zum einen die Beschr&auml;nkung der Starth&auml;nde, zum anderen die relative Gr&ouml;&szlig;e der Betsize. Wer konservativ spielt, spielt auf Basis von Equity bzw. einer Value-Edge, wei&szlig; um die Bedeutung von Position und beachtet Metagame-Faktoren wie Tableimage und History (psychologische Aspekte).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieser Stil entstammt der Zeit der 50er\/60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Er besitzt seine Profitabilit&auml;t (zumal damals ausschliesslich live gespielt wurde: &bdquo;Hinterhofpoker&ldquo;) in der Ausnutzung des Gap-Concepts und des Card-Removal-Effekts, der loose-passiven Spielweise schlechterer Spieler sowie dem psychologischen Vorteil, den man durch gro&szlig;e Betsizes (sicher wissend um seine Equity-Edge) als Druckmittel gegen emotionale, d.h. schlechte Spieler ausnutzte.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nZu den besonderen Details dieses Stils:\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Preflop:<\/b>\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Tighte Openraisingrange (10-16%: 22+, A2s+, ATo+, KJ+, K9s+, Q9s+, QJo, JTs; je nach Position; Besonderheit: AQ in UTG fast nur suited, Argument: Position\/Playability)<\/li>\n<li>Overlimp und Coldcalls mit schlafenden Monstern IP und OOP (8-10%: 22-JJ, A2s-A5s, ATs, 54s-KQs, 75s-KJs)<\/li>\n<li>Sehr tighte 3-Bets (2-3%: QQ+ AKo, AQs; Besonderheit: gegen BU-Steal auch AJs\/AQo)<\/li>\n<li>Keine 4-Bet-Bluffs (4-Bet-Fold): minimale 4-Bet-Range (1%: KK+; Besonderheit: AKs abh&auml;ngig von Tableimage, Stacksize und evtl. Reads basierend auf Tells)<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoListintro\">\n<b>Postflop:<\/b>\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Selektive und situationsbezogene Bluffs und Moves sind selten\n<ul class=\"emoList1\">\n<li>Continuationbet Flop, delayed Continuationbet Turn als PFA<\/li>\n<li>Checkraise Flop OOP im Heads-up Pot auf paired Boards, Rag-Boards und A-high-rag-rag-Boards<\/li>\n<li>Call Flop-bet\/raise Turn IP im Heads-up Pot als Float.<br>\n\t\tIm Blindbattle: Stop&amp;Go-Play OOP bzw. Positionbet Flop\/Turn IP.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Selten Bluffcatching mit (marginalen Valuehands)\n<ul class=\"emoList1\">\n<li>mit AK oder AQ high auf Rag-Boards mit busted Draws<\/li>\n<li>mit schwachen Toppair-H&auml;nden nach passiver Spielweise (WAWB) auf Flop und\/oder Turn<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Standardm&auml;&szlig;ig gro&szlig;es Betsizing auf nahezu allen Streets (gro&szlig;e Valuebets)\n<ul class=\"emoList1\">\n<li>zwischen 60% und 95% des Pots am Flop<\/li>\n<li>zwischen 75% und 90% des Pots an Turn und River<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nGrob charakteristisch bezeichnet man den konservativen Stil als straight forward. Starke H&auml;nde werden stark gespielt, schwache H&auml;nde schwach. Bluffs werden selten und nur selektiv ausgef&uuml;hrt. Postflop ist die Aggression weitestgehend auf P&ouml;tte beschr&auml;nkt, in denen man PFA ist bzw. eine Value-Edge annimmt.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDer moderne Stil\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nSeit es in gro&szlig;em Umfang (etwa seit Ende der 90er Jahre) Fernseh&uuml;bertragungen gibt, in denen man die Holecards der beteiligten Spieler sehen kann, hat sich der allgemeine Spielstil ver&auml;ndert. Der konservative Stil hat aufgrund seiner vordergr&uuml;ndigen Berechenbarkeit an Profitabilit&auml;t verloren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies f&uuml;hrte dazu, dass viele Spieler entweder eine weitere Range an H&auml;nden oder bestimmte H&auml;nde anders oder nur gelegentlich anders spielen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas bedeutet: Der &bdquo;moderne(re)&ldquo; Stil verliert die Value-Edge als absolute spieltheoretische Basis. Daf&uuml;r gewinnt zum einen die Foldequity an Bedeutung, zum anderen versucht man, die St&auml;rke seiner Hand gelegentlich zu verstecken (disguisen), um so Fallen f&uuml;r die Gegner zu stellen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDadurch erh&ouml;ht sich in betr&auml;chtlichem Ma&szlig;e das Repertoire an Moves und Bluffs des modernen<br>\nPokerspielers. Dies produziert in seinem allgemeinen Spielfluss eine ganz eigene Spieldynamik: das Spiel wird psychologischer, aggressiver und varianter.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nZu den besonderen Details dieses Stils:\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Preflop:<\/b>\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Loose Openraisingranges \/ hohe Attempt-to-steal-Frequenz (PFR von 15-30%: 22+, A9s+, ATo+, K9s+, KJo+, QTs+, JTs als kleine Range bis zu 22+, Ax+, K9s+, KJo+, Q9s+, QTo+, J9s+, JTo, 54s+)<\/li>\n<li>H&ouml;here 3-Bet-Frequenz, IP auch gegen Raiser aus Early Position (je nach PFR des 2-Betters 2-12%: bis zu 22+, ATs+, AJo+, KJs+, KQo, QJs, JTs) for Value, Initiative und Foldequity<\/li>\n<li>Selektiv 4-Bet-Bluffs als 4-Bet-Fold je nach Stacksize (ab effektiv 120BB solide) und Foldequity (oft [Min-]4-Bet aus UTG gegen 3-Bet aus Late Position sowie aus BU\/CO gegen 3-Bet aus den Blinds)<\/li>\n<li>Squeezeplay als Sonderform der 3-Bet, etwas frequenter als die gew&ouml;hnliche 3-Bet, aufgrund der erh&ouml;hten Foldequity (je nach Position und Calling-Tendenzen der involvierten Spieler bis zu 16%: 22+, A2s+, ATo+, K9s+, KJo+, QJs)<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoListintro\">\n<b>Postflop:<\/b>\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Erh&ouml;hte Aggression am Flop und River\n<ul class=\"emoList1\">\n<li>Checkraise for Value und Checkraise als Bluff in 2-betted\/unraised P&ouml;tten<\/li>\n<li>Donkbet for Raiseinduce in 3-betted-Pots<\/li>\n<li>Bluffbets am Turn River OOP und IP als betting into Scarecards<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>OOP Float als Move (meist deepstacked: 150BB+)<\/li>\n<li>3-Barrel-Bluffs bzw. Line-Bluffs (call Flop, bet\/raise Turn, bet\/raise River; checkraise Flop, bet Turn, bet River)<\/li>\n<li>Variation im Betsizing: Blockbet (20-40% vom Pot) auf allen Streets OOP, Valuebets am Turn (55%-95% vom Pot) und River (30%-95% vom Pot)<\/li>\n<li>Overbetting am Turn und River (meist als Openpush OOP) als Bluff und Valuebet<\/li>\n<\/ul><div class=\"emoSubheadbig\">\nVor- und Nachteile der Stile im Vergleich\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDer fundamentale Vorteil des modernen Stils liegt, wie an seiner Begr&uuml;ndung klar zu sehen ist, in seiner Unberechenbarkeit (disguise, deception). Hier greift Sklanskys &bdquo;Fundamental Theorem of Poker&ldquo; (Theory of Poker), dass man immer dann profitiert, wenn der Gegner seine Hand anders spielt, als er sie spielen w&uuml;rde, wenn er w&uuml;sste, was f&uuml;r eine Hand man selbst h&auml;lt. Demnach liegt der Sinn von Variation in Hand-, Line- und Betsizeauswahl im Heraufbeschw&ouml;ren  von Fehlentscheidungen des Gegners.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Schattenseite davon ist, dass man oft mit einer Hand zum Flop oder gar zum Showdown geht, die an Equity gegen&uuml;ber der gegnerische Hand(-Range) unterlegen ist, also Geld als Underdog investiert. Kurz gesagt: man weicht von der optimalen Spielweise (Game Theory Optimum) ab, um dasselbe beim Gegner zu bewirken. Man wird exploitable, um Exploitability zu erzeugen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin weiterer Aspekt dieser modernen Herangehensweise ist, dass man damit zum einen die Varianz erh&ouml;ht, zum anderen aber auch marginale Edges f&uuml;r sich kreiert bzw. ausnutzt. W&auml;hrend man im konservativen Stil z.B. einen Fold mit KJs im BU gegen ein MP-Raise macht, gewinnt der moderne Spieler hin und wieder unter Inkaufnahme einer erh&ouml;hten Varianz und Fehlergefahr postflop den einen oder anderen Pot mehr, wenn der Gegner seine Spielweise nicht (oder nicht rechtzeitig) anpasst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Besonderen liegt ein weiterer Grund f&uuml;r die Profitabilit&auml;t des modernen Stils im Generieren schwieriger Entscheidungen, die sich als psychologischer Druck f&uuml;r den Gegner so auswirken, dass er irgendwann eine gro&szlig;e, d.h. teure Fehlentscheidung trifft. Es geht dabei also nicht um die reine Gewinnwahrscheinlichkeit.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nInsbesondere bei der Spielvariante No-Limit, die zu einem &uuml;berwiegenden Teil von den Implied Odds lebt, ist dies von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung: der Vorteil des modernen Spielers gegen&uuml;ber dem konservativen liegt dabei in seiner Erfahrung im Umgang mit<br>\ndiesen Situationen. Somit gilt die Annahme: der erfahrene moderne Spieler wird postflop weniger Fehler machen, als der konservative Spieler.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Poker aus evolution&auml;rer Perspektive - die Basis eines postmodernen Spielverst&auml;ndnisses<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nThe shark is huuuuungryyyyy!\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nSo lautet der Trademark-Spruch von Humberto Brenes, der bei der WSOP mit seinem kleinen Shark-Cardprotector f&uuml;r Stimmung und Unterhaltung sorgt. So unterhaltsam dieses niedliche Tierchen auch sein mag, an ihr l&auml;sst sich eine fundamentale Wahrheit &uuml;ber den State of Poker ablesen, die durchaus tiefgreifende Schl&uuml;sse &uuml;ber gesellschaftliche und soziokulturelle Zust&auml;nde unserer Generation ziehen lie&szlig;e.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn der Tat: das Bild des Fressen-und-gefressen-Werdens, des Hais und des Fisches, wie es unter Pokerspielern beliebt ist, besitzt Legitimit&auml;t. Der Pokerspieler von heute und als solcher auch du, der du in einer Pokerschule das Spiel lernen, d.h. beherrschen lernen m&ouml;chtest, befindet sich in einem st&auml;ndigen Kampf ums &Uuml;berleben, in Pokersprache: den Erhalt bzw. die Vergr&ouml;&szlig;erung der eigenen Bankroll.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn deinem Lebensumfeld, den Pokertischen, befinden sich andere Pokerspieler, die ebenfalls &uuml;berleben wollen; sie sind eine Gefahr f&uuml;r dich und deine Bankroll. Ihr alle lebt in einer Welt, in der eure Lebensenergie begrenzt ist, in der Pokersprache: der Rake zehrt an euch. Jeder Kampf, d.h. jeder Pot, kostet Kraft.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r diesen Kampf kann man sich jedoch vorbereiten: zum einen durch theoretische Vorbildung (mathematisch-analytisches Wissen, z.B. Charts) und mentale Vorbereitung (psychologische Stabilit&auml;t, Tiltresistenz), zum anderen durch Nachbetrachtung vergangener K&auml;mpfe<br>\n(Session-\/Handreviews und Analyse).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAls Pokerspieler bist du in deinen Entscheidungen frei und lediglich durch das Limit am Tisch bzw. den effektiven Stack begrenzt. Als Grundlage f&uuml;r deine Entscheidung hast du mehrere m&ouml;gliche Quellen: den Zufall, die Emotion und das Kalk&uuml;l. Auch wenn manche Spieler, selbst Pokerprofis, ihre Entscheidung auf das Ergebnis eines M&uuml;nzwurfes gr&uuml;nden, d&uuml;rfte klar sein, dass dein &Uuml;berleben am ehesten durch das Kalk&uuml;l gesichert sein wird. Die wichtigste Ressource f&uuml;r das Kalk&uuml;l ist dabei die Information.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nIt's a Thinking Player's World\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAls Informationsquelle stehen dir zwei gro&szlig;e Bereiche zur Verf&uuml;gung: die Spieltheorie, d.h. die mathematisch-analytische Grundlage von Texas Hold'em und die Gegneranalyse.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZun&auml;chst ist f&uuml;r dich der Gegner am anderen Ende des Tisches eine Black Box. Du wei&szlig;t nichts &uuml;ber ihn, abgesehen von seiner Stacksize und seinem Screenname. Seine Entscheidungen sind f&uuml;r dich undurchschaubar. Theoretisch k&ouml;nnte es sogar ein Computer sein, der zuf&auml;llig oder ganz und gar unzuf&auml;llig, d.h. programmiert handelt bzw. spielt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUm an einem Pokertisch begr&uuml;ndete Entscheidungen zu treffen, die auf m&ouml;glichst vollst&auml;ndiger Information beruhen, musst du annehmen, dass dein Gegner ebenfalls ein rational denkender Spieler (Thinking Player) ist, d.h. dass seine Entscheidungen auf Gr&uuml;nden beruhen, die nachvollziehbar und mehr oder minder transparent sind.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFerner musst du dir bewusst sein, dass dein Gegner nicht zwingend spieltheoretisch optimal spielt und nicht jeder gleich spielt: Jeder Spieler besitzt seine eigene Spiellogik und begr&uuml;ndet seine Entscheidungen in einer ihm eigenen (individuellen) Weise. Diese kann mit dem spieltheoretischen Optimum &uuml;bereinstimmen, muss sie aber nicht. Daher ist es wichtig, dass du seine Entscheidungen begreifen lernst, um diese Information(en) gegen ihn zu verwenden.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Evolution des Poker: von der Callingstation zum LAG-TAG\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWie in der Natur vollzieht sich auch in der Welt des Poker eine konstante Entwicklung der ihr innewohnenden Systeme: Der Pokerspieler will &uuml;berleben, also muss er sich anpassen. Wer dies tut, &uuml;berlebt, wer nicht, stirbt aus (geht broke\/steigt im Limit ab).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn der Evolutionstheorie spricht man vom Prinzip der Artenvielfalt, der Variation. Aus dieser Vielfalt der verschiedenen Arten werden einige wenige von der Natur bzw. dem &bdquo;Lauf der Dinge&ldquo; ausgew&auml;hlt, die weiterleben. Dies wird Selektion genannt. Durch fortw&auml;hrende Selektion in der Welt kommt es schlie&szlig;lich zu einem Zustand der Stabilit&auml;t.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWendet man diese Theorie auf die Entwicklung des Poker an, so l&auml;sst sich eine einigerma&szlig;en plausible Linie zeichnen: Es beginnt mit einem Kartendeck und den Spielregeln. Ein paar Spieler, die, von den Regeln abgesehen, wenig bis nichts &uuml;ber das Spiel wissen, bilden die Grundlage der Variation. Somit ist jeder Spieler ein Variationsreiz f&uuml;r die Welt des Poker. Einige Spieler gewinnen dabei Geld, andere verlieren es.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie besseren Spieler werden selektiert und &uuml;berleben. Der besondere<br>\nUmstand, dass hier ein gewisser Teil Gl&uuml;ck, d.h. Varianz im Spiel ist, entspricht dem Ph&auml;nomen Zufall in der Natur. Doch tats&auml;chlich &uuml;berleben die besseren (die t&uuml;chtigen) Spieler langfristig und sind somit ein gewisser Stabilit&auml;tsfaktor der Welt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Poker spielen denkende Menschen gegeneinander, die sich auf Basis von<br>\nVerstandsentscheidungen (wie oben gezeigt) miteinander messen. Wer bessere Entscheidungen trifft, wird &uuml;berlegen sein. Im Poker hat sich seit den 1950er Jahren spieltheoretisch eine Menge getan und dieses technologische Wissen steht dank Fernsehen und Internet, insbesondere auch den Pokerschulen, einer breiten Masse an Spielern zur Verf&uuml;gung.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nAus evolution&auml;rer Sicht l&auml;sst sich hier eine Entwicklung nachvollziehen:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>In der Welt der Callingstations werden die tight-agressiven Spieler (TAGs) selektiert, da sie aufgrund der Value-Edge mehr Geld gewinnen als sie verlieren (&bdquo;die konservative Zeit&ldquo;: ungef&auml;hr 1950-1990).<\/li>\n<li>In einer Welt von TAGs und Callingstations werden LAGs (loose-aggressive Spieler) und TAGs selektiert. Die TAGs haben gegen&uuml;ber den Callingstations eine Value-Edge und gegen&uuml;ber den LAGs bei hoher Varianz eine kleine Value-Edge. Die LAGs haben gegen&uuml;ber den Callingstations eine Value- und Deception-Edge und gegen&uuml;ber den TAGs bei hoher Varianz eine Deception-Edge (&bdquo;die Moderne&ldquo;: ungef&auml;hr 1990-2003).<\/li>\n<li>In einer Welt von TAGs, LAGs und Callingstations werden prim&auml;r die Spieler selektiert, welche<br>\n\tdie Vorteile von TAG- und LAG-Stil (LAG-TAG) f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnen, sekund&auml;r alle<br>\n\t&uuml;brigen, die manche dieser Vorteile ausnutzen (&bdquo;die Post-Moderne&ldquo;).<\/li>\n<\/ul><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wichtige Aspekte des postmodernen Stils- Kenne deinen Feind<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Macht des Wissens\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWesentlich f&uuml;r den Charakter des postmodernen Spielers ist das Wissen um seine St&auml;rken und Schw&auml;chen, sein Mindset, mit dem er an den Tisch geht. Mach dir bewusst, dass du im Konkurrenzkampf stehst. Du hast ein Ziel: n&auml;mlich deine Bankroll zu erhalten und nach M&ouml;glichkeit zu vergr&ouml;&szlig;ern. Als Mittel steht dir eine F&uuml;lle von Informationen zur Verf&uuml;gung.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDaher ist es f&uuml;r dich zentral, dich einerseits in Spieltheorie fortzubilden (durch Lesen anderer Strategieartikel, Schauen von Videos, Analysieren von H&auml;nden), andererseits Erfahrung an den Tischen zu sammeln, damit du im Umgang (d.h. der Verwertung von Informationen) ge&uuml;bter wirst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDabei ist es jedoch unabdingbar, dass du dir bei all diesen Handlungen bewusst bist, warum und mit welcher Absicht du es tust und nicht zuletzt, worin genau dabei deine Vorteile (Edge) gegen&uuml;ber deinen Gegenspielern liegen.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nSammeln und Verwerten von gegnerspezifischen Informationen\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDu bist dir bewusst, dass deine Gegner auf unterschiedlichen Stufen der pokerbezogenen Evolutionsleiter stehen, das hei&szlig;t entweder vor-konservativ spielen (schlechte Callingstation), konservativ (TAG), modern (LAG) oder postmodern (LAG-TAG). Hierzu gibt es auch sinnstiftende Bezeichnungen von Spielertypen, die dir f&uuml;r das Ausnutzen gegnerischer Schwachstellen helfen k&ouml;nnen, z.B. Donkey, Rock oder Maniac.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Online-Poker solltest du dir zum einen Notes &uuml;ber ausnutzbare Spielweisen und Tendenzen der Gegner machen bzw. allgemein mit Stats spielen, die dir den &Uuml;berblick &uuml;ber das Spielgeschehen doch stark vereinfachen. Hast du einen Spieler einmal als schlecht abgestempelt, kann das Gefahren beinhalten: Spieler lernen dazu!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEvolution ist kein statischer Prozess, der sich in Stufen vollzieht, sondern flie&szlig;end ist und allm&auml;hlich vor sich geht. Die grob gezeichneten Stile sind f&uuml;r schlechtere Spieler, die keinen exakten Stil mit Bewusstsein spielen, nicht bis kaum relevant, da sie oft auch aus dem Bauch heraus entscheiden. Daher solltest du dich niemals zu 100% auf Stats oder Notes verlassen, sondern Gewinn-\/Verlustrisiko immer genau abw&auml;gen, soweit dir Information zur Verf&uuml;gung steht.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Suche nach gegnerischen Leaks\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nHast du einmal eine einigerma&szlig;en solide Einsch&auml;tzung (aussagekr&auml;ftige Samplesize: einige tausend H&auml;nde) deines Gegenspielers, kannst du ihn gezielt stilistisch einordnen und sein Repertoire an Moves einsch&auml;tzen. Du wei&szlig;t, ob du in bestimmten Spots 3-betten kannst oder nicht, wann ein Coldcall besser ist, wann eine 4-Bet unprofitabel ist, wann eine Bluff-4-Bet m&ouml;glich ist, usw.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm weitesten Sinn ist dein Vorteil als postmoderner Spieler, dass du um St&auml;rken und Schw&auml;chen der verschiedenen Stile wei&szlig;t und gezielt Leaks von Gegnern ausnutzen kannst: Entweder er foldet zu<br>\nviel oder er callt zu viel\/oft. M&ouml;glicherweise ist er auch zu aggressiv.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nMathematik vs. Deception\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDeine zwei gro&szlig;en Waffen im Poker sind zum einen die Mathematik, die sich in Form von Odds\/Outs\/Tendenzen\/Stats\/Move-Frequenzen &auml;u&szlig;ert, zum anderen deine Deception, d.h. dein Informationsvorteil bez&uuml;glich der Handst&auml;rken. Gegen konservative Spieler steigt der Wert der Deception aufgrund der Implied Odds und der Steigerung gegnerischen Fehlerpotentials. Gegen moderne Spieler bekommt die Value-Basis eine gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAn dieser Stelle kommt deine Entscheidungsf&auml;higkeit zum Tragen. Im Poker gibt es eine Menge Spieler, die postmodern spielen. Gegen diese Spieler ist es wichtig, das Gaspedal, sprich die Aggression wohl zu dosieren. Es gibt insbesondere preflop ein gro&szlig;es Fehlerpotential, vorzugsweise mit marginalen Valueh&auml;nden in den gro&szlig;en 4-betted P&ouml;tten (JJ, QQ, AQ). Oft ist es besser, diese H&auml;nde auf Potcontrol zu spielen. Gegen die guten Postmodernisten wird man ohnehin kaum eine Edge haben. Daher sollte man in P&ouml;tten gegen sie vorsichtig vorgehen und in gro&szlig;en P&ouml;tten nach Equity spielen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAngesichts der Komplexit&auml;t der Konstellationen preflop und der Vielfalt von Gegnern<br>\n(Gegnertypen) musst du immer aufs Neue evaluieren, welche Komponente &uuml;berwiegt: Value oder Deception. Spielst du mehrere tausend H&auml;nde gegen dieselben Gegner, musst du zudem pr&uuml;fen, ob und inwieweit die Gegner sich an deine Spielweise anpassen. Dies kommt h&auml;ufig weniger in den getrackten Stats zum Ausdruck als in einer oder mehreren markant anders gespielten H&auml;nden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nVorzugsweise achtet man preflop auf das 3-Bet-Verhalten und Coldcalling-Tendenzen oder besondere Plays, wie etwa das ber&uuml;chtigte &bdquo;auf 3-Bet callen&ldquo; mit AA aus UTG gegen eine BU-3-Bet.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nInsbesondere, wenn man immer wieder gegen dieselben Gegner spielt, ist es mitunter notwendig, seinen Spielstil ab und an zu wechseln, seine H&auml;nde zu mixen und auch die Aggressions-Frequenz hoch- und runter zu fahren (Power-Poker vs. Smallball-Poker): gewisserma&szlig;en aus seinem stilistischen Gef&auml;ngnis von Ranges, Lines und Betsizes auszubrechen, die einen les- und berechenbar machen.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nKreativit&auml;t und Handreading: der Faktor Talent\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAls postmoderner Spieler vereinst du die Vorz&uuml;ge der verschiedenen Stile. Dein gro&szlig;es Geschick besteht zum einen in der Berechnung gegnerischer Handranges und der Bestimmung m&ouml;glicher Value- oder Bluffbets, zum anderen in der adaptiven Ausnutzung gegnerischer Leaks und Tendenzen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Informationslage f&uuml;r die aus postmoderner Sicht optimale Spielweise ist mitunter nicht eindeutig und wenn sie es ist, schaffst du es nicht immer, sie in der aktuellen Hand zu bestimmen. Die menschliche F&auml;higkeit zu kalkulieren ist gelegentlich &uuml;berfordert. Daher greifen auch hier evolution&auml;re Selektionsmechanismen &uuml;ber die unterschiedliche Verteilung von Talent und Rechenf&auml;higkeit, Adaptionsgeschwindigkeit und Kreativit&auml;t im Entdecken von Leaks sowie das Finden profitabler Spots.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDaher ben&ouml;tigst du viel Geduld und Erfahrung sowie die Bereitschaft zur st&auml;ndigen Analyse und Informationsaufarbeitung, eine nicht ganz anspruchsfreie Lage. Nichtsdestotrotz geh&ouml;rt dies zum Mindset eines erfolgreichen Pokerspielers dazu.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZu den besonderen Details des postmodernen Stils l&auml;sst sich im Rahmen dieses Artikels, wie sich aus seiner Begr&uuml;ndungslage ergibt, kein auch nur ann&auml;hernd vollst&auml;ndiger &Uuml;berblick geben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAls sein wesentlicher Zug l&auml;sst sich folgender festhalten: Die Vereinigung aller m&ouml;glicher Spielweisen, die auf das Ausnutzen gegnerischen Leaks abzielt. Ganz konkret zum Verhalten preflop sei auf den richtungsweisenden <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1671\/\">Artikel von Hasenbraten<\/a> verwiesen. Dort lernst du, wie du dir die richtigen Fragen stellst, um tendenziell zur richtigen Entscheidung zu gelangen.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Zusammenfassung<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nIm Online-Poker befindest du dich, evolution&auml;r betrachtet, in einem &Uuml;berlebenskampf mit deinen Gegenspielern. Deine Gegner gehen rational vor und spielen auf g&auml;nzlich individuelle Weise. Durch das Sammeln von Informationen &uuml;ber die mathematischen Grundlagen des Spiels und die Spielweisen deiner Gegner bist du in der Lage, ihren Spielstil zu erkennen und dessen Schw&auml;chen auszunutzen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAls ma&szlig;gebliche Orientierung bei der Einsch&auml;tzung deines Gegners hilft dir dabei das 4-Stufen-Modell der Entwicklung eines Pokerspielers (Callingstation, konservativer TAG, moderner LAG, postmoderner LAG-TAG). Den Eindruck deines Gegners kannst du mittels Notes\/Reads und getrackten mathematischen Stats verdichten bzw. anpassen, um dein Spiel best&auml;ndig optimal auf seine Schw&auml;chen auszurichten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJe moderner dein Gegenspieler agiert, umso wichtiger ist es, dass dein Spiel auf Equity basiert. Je konservativer er ist, umso bedeutender ist der Aspekt der Deception. Da jedoch kein Spieler einen idealisierten Stil in Reinform spielt, musst du beide Elemente in dein Spiel integrieren und darauf achten, welcher in Anbetracht der Umgebung der Spieler deines Tisches der wichtigere ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r den Sonderfall, dass du mit Gegnern konfrontiert bist, mit denen du schon oft gespielt hast, die entsprechend auch Informationen &uuml;ber dich besitzen und nutzen, musst du hin und wieder aus deinem Spielmuster ausbrechen und einen Gang hoch oder runter schalten, um weiterhin unberechenbar zu bleiben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWichtig ist, dass du mit einem Bewusstsein an die Tische gehst, das dir eine m&ouml;glichst breite Informationsbasis gew&auml;hrt, die f&uuml;r dein Spiel ausschlaggebend ist. Dieser Artikel hat dir vermittelt, wie dies aus postmoderner Sicht m&ouml;glich ist. Nun ist es an dir, dieses Bewusstsein zu entwickeln.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nViel Erfolg!\n<\/p><table style=\"margin-top: 24px\" class=\"emoLinkbox\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkbox1\">LINKS<\/td>\n<td class=\"emoLinkbox2\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxinner\" colspan=\"2\">\n<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_artikel.jpg\" height=\"25\" width=\"33\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Verwandte Artikel:<\/b><br>\n\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/image\/ranks\/mini\/bronze.png\" style=\"margin-right: 4px\" align=\"left\" height=\"12\" width=\"17\"> <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/206\/\" target=\"_blank\">Psychologische Analysen und Konzepte<\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" height=\"24\" width=\"32\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Diskussionsforen:<br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=797013\" target=\"_blank\">Diskutiere den Inhalt dieses Artikels im Forum<\/a><b><br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><b><br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel gibt dir einen \u00dcberblick \u00fcber Informations- und Adaptionsprozesse in NL Shorthanded Games.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[158],"strategy_level":[118],"class_list":["post-52835","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-poker-psychology-gold"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - 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