	{"id":53266,"date":"2008-03-10T11:03:00","date_gmt":"2008-03-10T11:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1000\/"},"modified":"2026-03-12T10:53:22","modified_gmt":"2026-03-12T10:53:22","slug":"1000","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1000\/","title":{"rendered":"Deception (2) - Anwendungen"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Deception (2) - Anwendungen<\/h1><table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-bottom: 0px solid #ffffff\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" width=\"100%\">\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">\n\t\t\t&raquo; KOLUMNE\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d;margin-bottom: 6px;padding-bottom: 0pt\">Deception - Anwendungen<br>\n<\/h1><p style=\"margin: 0pt;padding: 0pt 0pt 18px\">\n<i>von MiiWiin<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn der letzten Woche haben wir uns mit dem Thema &bdquo;Deception&ldquo; besch&auml;ftigt. Neben einer Analyse, was Deception eigentlich ist und warum wir diese h&auml;ufiger anwenden sollten, haben wir auch Situationen betrachtet, in denen es sinnvoll ist, auf Deception zu verzichten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHeute wollen wir uns mit der Anwendung in der Praxis besch&auml;ftigen. Wann setzen wir sie gewollt oder ungewollt ein? Wie schon in Teil eins erw&auml;hnt, werden wir dann n&auml;chste Woche Ausnahmebeispiele besprechen, wann wir Deception gegnerabh&auml;ngig einsetzen sollten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&bdquo;Deception&ldquo; klingt irgendwie fremdartig, doch beinahe jeder setzt sie ein, ohne es zu Wissen. Ein paar Standardbeispiele:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>1. PREFLOP-PLAY<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nNat&uuml;rlich versuchen wir preflop, unsere Hand zu verschleiern. Hier kommt ein alter Grundgedanke jedes Anf&auml;ngers zum Tragen: &bdquo;Wenn ich zwei Asse habe, warum sollte ich raisen? Dann foldet doch jede schlechtere Hand&hellip;&ldquo;\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas ist sogar korrekt, wenn man davon ausgeht, dass man nur starke H&auml;nde raist. Man wird n&auml;mlich lesbar und die Gegner folden relativ h&auml;ufig, weil sie einem nur eine sehr starke Range zutrauen. Wir wollen jedoch ausbezahlt werden mit unseren Aces.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNat&uuml;rlich w&auml;re es nun v&ouml;llig falsch, auch die Aces nur zu limpen, wobei auch dies eine Art der Deception w&auml;re. Es gibt in der Tat gen&uuml;gend Spieler auf den kleineren Limits, die preflop grunds&auml;tzlich nur limpen und niemals raisen. Tats&auml;chlich ist es unm&ouml;glich, ihnen irgendeine Range zu geben. Und zugegebenerma&szlig;en geht man nicht mit gr&ouml;&szlig;ter Freude gegen solche Spieler broke. Man wei&szlig; halt nie, ob man mit 53o ein komisches Two-Pair vorgesetzt bekommt oder ob am River die Aces gezeigt werden&hellip; M&ouml;glich ist hier beinahe alles.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDoch selbstverst&auml;ndlich ist das nicht unser Spiel. Wir wissen, dass wir aggressiv spielen sollten und, wenn m&ouml;glich, die schw&auml;cheren Spieler unter Druck setzen. Denn was haben wir aus dem letzten Teil gelernt? &bdquo;Wir verdienen an den Fehlern unserer Gegner!&ldquo; Also sollten wir ihnen ausreichend M&ouml;glichkeiten bieten, welche zu machen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDementsprechend kommen wir nicht auf die Idee, Aces zu limpen. Sondern wir agieren umgekehrt: Wir raisen ebenso kleine Pocketpairs, suited Connectors, suited Aces und jeweils positions- sowie gegnerabh&auml;ngig noch wesentlich breitere Ranges!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWarum tun wir das? Nat&uuml;rlich setzen wir auf unsere zwei M&ouml;glichkeiten, unimproved zu gewinnen: Wir k&ouml;nnen den Pot preflop einsacken oder ihn durch die Continuation-bet (siehe Punkt 2) gewinnen. Und selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen wir mit einer vermeintlich schw&auml;cheren Hand bzw. einem Draw am Flop eine sehr starke Hand aufgreifen, die uns kaum einer zutraut.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd genau dies ist die Deception. Viele Spieler sehen in Raises wirklich starke H&auml;nde, da sie selber kleine Pocketpairs oder suited Connectors nur mitlimpen. Treffen wir mit unserem small Pocket ein Set, so k&ouml;nnen wir h&auml;ufig ausbezahlt werden, weil unsere Hand gut versteckt ist. Man traut einem UTG-Raiser selten 22 zu, auch wenn diese meist zur Open-Raising-Range (zumindest beim Shorthanded-Spiel) eines guten Spielers geh&ouml;rt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir profitieren also von der Deception, da man uns trotz unserer aggressiven Spielweise nicht unbedingt suited Connectors oder &auml;hnliche Drawing Hands zuschreiben m&ouml;chte.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer zweite Punkt der Deception ist nat&uuml;rlich klar. Wir haben &uuml;berhaupt keine Probleme, mit Aces oder Kings Action zu bekommen. Wir raisen preflop eine solch breite Range, dass die Gegner nicht wissen k&ouml;nnen, ob wir Aces, ein kleines Pocket oder einen suited Connector halten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd genau damit ist der Hauptpunkt der Deception erf&uuml;llt: Unsere Gegner k&ouml;nnen uns preflop auf keine Hand setzen! Sie bekommen keine ausreichenden Informationen &uuml;ber unsere Ranges und somit k&ouml;nnen wir nach dem zentralen Lehrsatz des Pokerns von David Sklansky (siehe Teil 1) sicher behaupten, dass keiner so gut gegen uns spielen kann, als w&uuml;rde er unsere Karten kennen. Er wird zu Fehlern gezwungen sein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>2. CONTINUATION-BET<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDer ewige Streit &uuml;ber die Definition einer Continuation-Bet: Ist sie eine Bluffbet oder eine normale Valuebet? Nennt man sie nur Continuation-Bet wenn man nichts getroffen hat? Wird die Continuation-Bet zur Valuebet, wenn man getroffen hat? Man kann es definieren wie man will, aber eines ist klar, mit dieser Bet am Flop sorgen wir f&uuml;r eine klare Verschleierung unserer Hand, da wir sie nat&uuml;rlich &uuml;berproportional h&auml;ufiger anbringen, als dass wir tats&auml;chlich etwas getroffen haben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNun kommt wieder unser Anf&auml;nger ins Spiel unter gleichzeitiger Betrachtung des zentralen Lehrsatzes des Pokerns.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZu h&auml;ufig wird mit sehr schwachen H&auml;nden auf ekligen Boards in Multiway-P&ouml;tten versucht, alle Gegner rauszubluffen. Man f&uuml;hlt sich teilweise verpflichtet, eine Continuation-Bet zu machen. Man ist immerhin der Preflop-Aggressor und hat quasi ein Anrecht auf den Pot. Das ist aber falsch. Denn wenn man nichts getroffen hat, sollte man sich im Klaren dar&uuml;ber sein, dass auf die Continuation-Bet h&auml;ufig genug gefoldet werden muss, um profitabel zu spielen. Auf drawheavy Boards in Multiway-P&ouml;tten ist dies meist ein aussichtsloses Unterfangen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDoch ab und an wird auf die Continuation-Bet verzichtet, n&auml;mlich dann, wenn man hart getroffen hat. Eigentlich sollte sich der Spieler denken: &bdquo;Sch&ouml;n, nachdem ich zuletzt wenig P&ouml;tte durch meine Continuation-Bets gewinnen konnte, kann ich jetzt endlich mal mit der besten Hand betten und versuchen, soviel Value wie m&ouml;glich zu extrahieren! Keiner glaubt mir meine starke Hand&ldquo;.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas w&auml;re logisch und mit Sicherheit auch meist die beste Alternative, jedoch ist es bei Weitem nicht selbstverst&auml;ndlich, dass ein Durchschnittsspieler so denkt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn diesen Situation werden manchmal die wahnsinnigsten Moves ausgepackt: Check-raise Flop, check Flop und check Turn, Minraises, Hauptsache die Gegner in der Hand halten. Freecards werden ohne Ende verteilt, auf Potbuilding wird komplett verzichtet, und am Ende steht man meistens mit einem kleinen Pot da oder wurde sogar ausgedrawt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDoch das ist nicht mal das Hauptproblem. Sicherlich darf stark bezweifelt werden, ob man mit solch tricky Moves mehr Value bekommt als durch striktes durchbetten seiner starken Hand.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir haben aber gelernt, dass es ein weitaus wichtigeres Problem gibt: Unsere Deception!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWie sieht das denn f&uuml;r die Gegner aus, wenn wir jeden Flop contibetten und auf weitere Action folden, mit starken H&auml;nden aber nur checken und versuchen Slowplay zu betreiben? Nat&uuml;rlich werden wir lesbar, sollten wir immer so agieren, verraten wir doch jeweils am Flop, ob wir eine starke Hand halten oder nicht. Genau so wie man es mit dem Grundprinzip verraten w&uuml;rde, n&auml;mlich schwache H&auml;nde immer zu folden und nur starke zu betten. Egal, wie wir hier agieren, beide Varianten sind schlecht, denn beide verraten dem Gegner auf eine etwas l&auml;ngere Zeit, was wir f&uuml;r H&auml;nde halten. Und kennen unsere Gegner unsere H&auml;nde bzw. Ranges, k&ouml;nnen sie weniger Fehler machen!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAber dadurch, dass wir nach Betrachtung des Boards, der Potgr&ouml;&szlig;e sowie unserer Gegner (Anzahl und Art) eine Continuation-Bet jeweils mit complete Air, mit Draws sowie mit starken Made Hands machen, werden wir weniger lesbar. Einerseits steigt unsere Foldequity, da unsere Gegner wissen, dass wir auch starke H&auml;nde betten. Andererseits werden sie uns mit schwachen H&auml;nden ausbezahlen, da sie ebenfalls wissen, dass wir auch mit schwachen H&auml;nden eine Bet am Flop anbringen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir haben wieder genau das erreicht, was wir wollen: Man kann unsere Hand nicht einsch&auml;tzen, unsere Gegner sind wieder einmal zum Fehler machen gezwungen!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>3. BET- UND RAISEGR&Ouml;SSEN<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nIn Punkt zwei wurde es bereits kurz angesprochen, dass einige Spieler dazu neigen, mit Minraises versuchen zu wollen, ihre Gegner zu k&ouml;dern. Doch leider ist die meist ein gro&szlig;er Irrtum.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&Uuml;ber Minraises gibt es viele Gedankeng&auml;nge &ndash; wir wollen das hier gar nicht n&auml;her besprechen. Minraises k&ouml;nnen sicherlich auch ihre Vorteile haben und ich will sie hier unterm Strich nicht verfluchen. Sie k&ouml;nnen im No-Limit durchaus eine brauchbare Waffe sein, setzt man sie an den richtigen Stellen gezielt ein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJedoch beziehen wir uns auf unser grundlegendes Deception-Problem: Contibetten wir kleiner, wenn wir hart getroffen haben? Raisen wir gr&ouml;&szlig;er, wenn wir unimproved sind und die Foldequity maximieren wollen? Versuchen wir mit starken H&auml;nden kleiner zu betten und die Gegner im Pot zu halten?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuch hier kommen nat&uuml;rlich die &bdquo;normalen&ldquo; Probleme hinzu. Ist ein Slowplay &uuml;berhaupt angebracht. Protectet man eventuell seine starke Hand nicht gut genug, wenn man durch kleines Bets bzw. Raises den Gegner k&uuml;nstlich versucht, in der Hand zu halten. Es gibt eigentlich wenige Gr&uuml;nde, die f&uuml;r eine kleinere Wahl der Bets und Raises spricht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnser Hauptaugenmerk liegt aber nat&uuml;rlich auf der Verschleierung unserer Hand! Hierzu m&ouml;chte ich im Folgenden 3 Beispiele auff&uuml;hren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>3 BEISPIELE<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\n<b>1.)<\/b> PartyPoker $25 NL Hold'em (6 handed) HandRecorder v0.9b<\/p><p>Stacks &amp; Stats<br>\nMP ($25)<br>\nCO ($25)<br>\nUTG ($25)<br>\nBB ($25) <br>\nSB ($25) (23\/4\/1.3\/28\/1100)<i>[VPIP\/PFR\/AF\/WTS\/Hands]<\/i>; Folded-SB-to-Steal: 45%; Fold-to-continuation-bet: 69%<br>\nHero ($25)<\/p><p>Preflop: Hero is Button with <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> , <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <br>\n<i><font color=\"grey\">3 folds<\/font><\/i>, <font color=\"red\">Hero raises to $1.00<\/font>, SB calls $1.00, <i><font color=\"grey\">1 fold<\/font><\/i><\/p><p><b>Flop:<\/b> ($2.25) <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\">, <b>5<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\">, <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\n<font color=\"red\">SB bets $0.50<\/font>, Hero...???\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>2.)<\/b> PartyPoker $25 NL Hold'em (6 handed) HandRecorder v0.9b<\/p><p>Stacks &amp; Stats<br>\nMP ($25)<br>\nCO ($25)<br>\nUTG ($25)<br>\nBB ($25) <br>\nSB ($25) (23\/4\/1.3\/28\/1100) <i>[VPIP\/PFR\/AF\/WTS\/Hands]<\/i> ; Folded-SB-to-Steal: 45%; Fold-to-continuation-bet: 69%<br>\nHero ($25)<\/p><p>Preflop: Hero is Button with <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> , <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <br>\n<i><font color=\"grey\">3 folds<\/font><\/i>, <font color=\"red\">Hero raises to $1.00<\/font>, SB calls $1.00, <i><font color=\"grey\">1 fold<\/font><\/i><\/p><p><b>Flop:<\/b> ($2.25) <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\">, <b>8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\n<font color=\"red\">SB bets $0.50<\/font>, Hero...???\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>3.)<\/b> PartyPoker $25 NL Hold'em (6 handed) HandRecorder v0.9b<\/p><p>Stacks &amp; Stats<br>\nMP ($25)<br>\nCO ($25)<br>\nUTG ($25)<br>\nBB ($25) <br>\nSB ($25) (23\/4\/1.3\/28\/1100)<i>[VPIP\/PFR\/AF\/WTS\/Hands]<\/i> ; Folded-SB-to-Steal: 45%; Fold-to-continuation-bet: 69%<br>\nHero ($25)<\/p><p>Preflop: Hero is Button with <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> , <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <br>\n<i><font color=\"grey\">3 folds<\/font><\/i>, <font color=\"red\">Hero raises to $1.00<\/font>, SB calls $1.00, <i><font color=\"grey\">1 fold<\/font><\/i><\/p><p><b>Flop:<\/b> ($2.25) <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">, <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\">, <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\n<font color=\"red\">SB bets $0.50<\/font>, Hero...???\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNun sollte man sich &uuml;berlegen, wie man in den jeweiligen Situationen reagiert. Hat man die Frage gekl&auml;rt, ob man &uuml;berhaupt raisen will, ist die Frage der Raisegr&ouml;&szlig;e entscheidend.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSchauen wir uns also zuerst an, ob wir &uuml;berhaupt raisen sollten. Unser Gegner callt preflop ziemlich viel, raist aber selten. Er foldet relativ selten seinen Small Blind, so dass wir ihm hier eine sehr breite Range geben k&ouml;nnen. Jedoch trennt er sich postflop durchaus von seiner Hand, in &uuml;ber 2\/3 aller F&auml;lle foldet er sogar direkt auf die Continuation-Bet. Wir sollten uns also gen&uuml;gend Foldequity zuschreiben k&ouml;nnen. Da wir in Beispiel 1 und 3 etwas getroffen haben, stellt sich die Frage eher bei Beispiel 2. Das Board ist drawless, ein AKx-Board ist nicht das &uuml;belste f&uuml;r eine Continuation-Bet. Wir wollen also in allen drei F&auml;llen eine Continuation-Bet anbringen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs gibt meistens drei F&auml;lle, wie wir den Flop &bdquo;treffen&ldquo;. Entweder gabeln wir einen Draw, mehr oder minder gut, auf, bzw. k&ouml;nnen uns einige Outs geben (Beispiel 1). Oder wir treffen den Flop komplett und wollen Value (Beispiel 3). Leider zu h&auml;ufig trifft aber Beispiel 2 zu - wir verfehlen den Flop komplett, aber auch hier k&ouml;nnen wir nicht jedes Mal auf so eine Donk im Heads-up folden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd genau hier unterscheiden sich zwei wesentliche Punkte: Auf der einen Seite wollen wir Value extrahieren, dabei zwar auf Protection achten, jedoch den Gegner nicht zwanghaft vertreiben. Andererseits wollen wir auf Deception achten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r die Deception w&auml;re es in diesem Fall das Beste, jeweils gleich hoch zu raisen. Tendenziell w&uuml;rden wir am liebsten in Beispiel 1 am h&ouml;chsten raisen, wir wollen die Foldequity erh&ouml;hen und uns vorausschauend gute Odds geben, um einen eventuellen Push zu callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDanach folgt Beispiel 2, wir sind komplett unimproved und wollen eigentlich nur eine &bdquo;Probebet&ldquo; machen. Wir wollen so wenig wie m&ouml;glich investieren und trotzdem ausreichend Foldequity erzeugen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm dritten Beispiel jedoch zuckt der Finger meist vor zwei Optionen: Minraise oder call. Wir wollen ja Villain hier nicht vertreiben. Ein Raise hier anzubringen, wie wir es in Beispiel eins tun w&uuml;rden, tut den meisten Spielern weh. Dass es aus Deception-Sicht nat&uuml;rlich das Beste w&auml;re, sollte mittlerweile jedem klar sein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir sollten also auch hier versuchen, unsere Hand zu verschleiern, und mit jeder der m&ouml;glichen drei H&auml;nde ein m&ouml;glichst gleiches Spiel hinlegen. Tun wir das, woher soll der kl&uuml;gste und aufmerksamste Villain wissen, ob wir auf diesem Board einen Draw, eine Made Hand oder einen Bluff halten? Er kann es nicht wissen! Somit sind auch hier die Wege geebnet, um unseren Gegner Fehler aufzub&uuml;rden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGenau an diesem Beispiel werden nat&uuml;rlich weitere Fragen aufgeworfen: Kann man die Raisegr&ouml;&szlig;en nicht doch leicht variieren? Was mache ich, wenn am Tisch ohnehin nur Fische sitzen denen es egal ist, welche Hand ich wie spiele? Genau hier kommt die Frage auf, wann es sinnvoller ist, auf Deception zu verzichten und komplett gegner- und situationsabh&auml;ngig zu spielen. Mit diesem Problem werden wir uns n&auml;chste Woche ausgiebig &ndash; nat&uuml;rlich mit weiteren Beispielen - besch&auml;ftigen! Zudem gehen wir auf Postflop-Situationen ein, die nicht unbedingt dem Standard-Spiel entsprechen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><table style=\"border: 1px solid #d6002d\" border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">&raquo; ZUSAMMENFASSUNG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tHeute haben wir uns nun grundlegende Anwendungen f&uuml;r unser Deception-Play angeschaut. Gerade in den Phasen, in denen wir am h&auml;ufigsten vertreten sind, n&auml;mlich im Preflop- sowie im Flopspiel, sollten wir so wenig Aufschluss wie m&ouml;glich &uuml;ber unsere Hand geben.\n\t\t\t<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tIm Preflopplay wird das schon durch das Starting-Hands-Chart (SHC) abgedeckt. Spielt man ohne SHC, sollte man diese Grundlagen verinnerlicht haben. Auch am Flop wollen wir mit unterschiedlichsten H&auml;nden m&ouml;glichst gleich spielen, um unsere Hand zu verbergen und Gegner zu Fehlern zu zwingen.\n\t\t\t<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tAb Turn und River wird es dann schwieriger, da wir dort einerseits wesentlich seltener spielen als bspw. im Preflopplay, andererseits - wie in Teil eins erw&auml;hnt &ndash; der Pot teilweise schon eine solche Gr&ouml;&szlig;e hat, dass Deception in den Hintergund gestellt werden muss und Protection- sowie Valueplay Vorrang erhalten.\n\t\t\t<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tWie erw&auml;hnt, wird dieses Thema zusammen mit der Frage, in welchen speziellen Situationen die Deception komplett in den Hintergund r&uuml;ckt, im n&auml;chsten Teil behandelt.\n\t\t\t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Teil zwei seiner Artikelserie zum Thema Deception bespricht MiiWiin konkrete Anwendungsfelder der Deception.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[189],"strategy_level":[114],"class_list":["post-53266","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-no-limit-bss"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Deception (2) - Anwendungen - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1000\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Deception (2) - Anwendungen - PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Teil zwei seiner Artikelserie zum Thema Deception bespricht MiiWiin konkrete Anwendungsfelder der Deception.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1000\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-12T10:53:22+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/\",\"name\":\"Deception (2) - Anwendungen - PokerStrategy DE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/psmag\\\/bilder\\\/bild_kolumne.jpg\",\"datePublished\":\"2008-03-10T11:03:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-12T10:53:22+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/psmag\\\/bilder\\\/bild_kolumne.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/psmag\\\/bilder\\\/bild_kolumne.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1000\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Deception (2) &#8211; 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