	{"id":53273,"date":"2008-04-07T11:11:00","date_gmt":"2008-04-07T11:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1065\/"},"modified":"2026-03-12T10:53:23","modified_gmt":"2026-03-12T10:53:23","slug":"1065","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1065\/","title":{"rendered":"No Tilt Teil 1"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>No Tilt Teil 1<\/h1><table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-bottom: 0px solid #ffffff\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" width=\"100%\">\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">\n\t\t\t&raquo; KOLUMNE\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d;margin-bottom: 6px;padding-bottom: 0pt\">No Tilt Teil 1<\/h1><p style=\"margin: 0pt;padding: 0pt 0pt 18px\">\n<i>von MiiWiin<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEigentlich wissen es alle, doch wirklich wahrhaben will es keiner: Tilt ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Probleme eines jeden Pokerspielers und hat vielen eine m&ouml;gliche Karriere auf h&ouml;heren Limits verbaut. Wir wollen heute M&ouml;glichkeiten durchgehen, diesem Ph&auml;nomen vorzubeugen, und zwar auf eine praktische Weise.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIch m&ouml;chte dieses Thema in zwei Teilen behandeln. Heute werden wir &uuml;ber Ursprung, Problematik und Wirkungsweisen des Tilts reden. Wir werden sehen, wie man sich auf eine Session vorbereitet, wie man im Vorfeld und w&auml;hrend der Session Sicherheit erlangt und wie wichtig die Tableselection sowie die Anzahl der Tische ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nN&auml;chste Woche spreche ich die &bdquo;Down-Regel&ldquo; an. Wir werden vorbeugende Ma&szlig;nahmen des Bankroll-Managements bewerten und auf weitere Aspekte eingehen, mit denen wir einem Tilt vorbeugen k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Hinweis:<\/b> In der Psychologiesektion findet ihr &uuml;brigens eine f&uuml;nfteilige Artikelserie zum Thema Tilt vom psychologischen Berater und Dozenten Robert Langer: <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/#silver\">zur Psychologiesektion<\/a>\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>URSPRUNG<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nWarum tilten wir &uuml;berhaupt? Schuld daran ist die Varianz und dass wir f&uuml;r ein eigentlich gutes Spiel an den Tischen kurzfristig nicht ausbezahlt werden. Zum Thema Varianz sowie Down- und Upswings gibt es viele mathematische Ans&auml;tze, die wir nicht erl&auml;utern wollen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&Uuml;ber das Thema, warum wir &uuml;berhaupt tilten und welche emotionalen Beweggr&uuml;nde dort mit hinein spielen, gibt es eine aktuelle Videoserie, die ich jedem ans Herz legen m&ouml;chte. Deswegen werden wir diese Themen au&szlig;en vor lassen und uns nur darauf konzentrieren, was wir neben der Grundeinstellung grunds&auml;tzlich tun k&ouml;nnen, um einer m&ouml;glichen Tiltgefahr vorzubeugen.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>PROBLEMATIK<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nWarum ist der Tilt eines der Hauptprobleme eines Pokerspielers? Was n&uuml;tzt es denn, wenn wir der Meinung sind gutes Poker zu spielen, ein gutes Preflop- sowie Postflopspiel besitzen und an den richtigen Stellen Valuebets ansetzen k&ouml;nnen, daf&uuml;r aber in unn&ouml;tigen Situationen die Stacks rausblasen. Die meisten werden diese Erfahrung schon gemacht haben und nach einer Session die H&auml;nde &uuml;ber den Kopf schlagen: &bdquo;Was habe ich da nur veranstaltet&hellip;!?&ldquo;\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGerade diese unn&ouml;tigen Stackverluste treffen uns hart. Der &Auml;rger dar&uuml;ber, getiltet zu haben, verleitet einem manchmal noch zu gr&ouml;&szlig;erem Tilt. Jetzt ist es ja auch egal.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>WIRKUNGSWEISEN<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nWie macht sich Tilt bemerkbar? Einige werden etwas passiver, andere aggressiver. Manche werden zum Maniac und Bluffer, andere zur Callingstation und zum Showdown-Junkie. Offensichtlich sollte sein, dass nichts davon gut ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJede Abweichung zu unserem A-Game verschlechtert unsere Winrate. Wir begeben uns in ungewohnte Situationen und k&ouml;nnen diese nicht profitabel spielen. Zudem leidet nat&uuml;rlich die Konzentration, wir schauen vermehrt auf unsere Karten als auf unsere Gegner und neigen in den meisten F&auml;llen dazu, unsere H&auml;nde zu overplayen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnser Ziel muss es also sein, solch eine Situation mit allen Mittel zu vermeiden!\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>VORBEREITUNG<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nSchon die Vorbereitung auf eine Session ist mehr als wichtig. H&auml;ufig lese ich, wie Spieler unmotiviert in eine Session gehen oder mit der Einstellung, dass sie ohnehin verlieren werden. Einfach den Hand-Converter anstellen, die Bad Beats einsammeln, danach ins Forum stellen und sich dar&uuml;ber beschweren, was sie doch f&uuml;r Pechv&ouml;gel seien, dass Poker ohnehin nur ein reines Gl&uuml;cksspiel oder gar dass die Seite XXX &bdquo;rigged&ldquo; sei.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWenn ich mit solch einem miesen Gef&uuml;hl in eine Session starten w&uuml;rde, erginge es mir wohl &auml;hnlich. Wo sollen denn auch der Mut, die Sicherheit und das Vertrauen ins eigene Spiel herkommen, wenn man buchst&auml;blich auf Suckouts wartet, nur um sich selber zu beweisen, wie schlecht das doch alles l&auml;uft?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMan wartet nur darauf, den ersten Stack zu verlieren und ist sich dann beinahe sicher, dass noch weitere folgen werden. Und was ist das schlimme an dieser Einstellung? Man startet quasi schon in einem Tilt-Gem&uuml;tszustand in eine Session!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas kann man also dagegen tun? Viele fragen sich, ob es sinnvoll ist, &ouml;fter mal eine Pause einzulegen, wenn es nicht l&auml;uft. Die Antwort ist recht einfach: Jein!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWenn ihr der Meinung seid, gut zu spielen und euch von den Ergebnissen nicht beeinflussen zu lassen, solltet ihr weiterspielen. Swings geh&ouml;ren nun mal dazu und m&uuml;ssen von einem guten Spieler bew&auml;ltigt werden. Sich hinzusetzen und zu warten &bdquo;bis das Down vorbei ist&ldquo;, kann aus rationaler Sicht sicherlich nicht empfohlen werden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSollte allerdings Tilt-Gefahr herrschen, und zwar schon so, dass ihr euch mit einer miesen Laune an die Tische setzt, solltet ihr definitiv eine Pause machen. Fragt euch vor jeder Session, ob ihr &uuml;berhaupt Lust habt zu spielen, konzentriert zu sein, euer Bestes zu geben!? Ist dem nicht der Fall, lasst es sein, konzentriert euch auf Theorie oder macht etwas komplett anderes.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>SICHERHEIT VOR SPIELBEGINN<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nSolltet ihr nun also unzufrieden mit eurem Spiel sein bzw. unsicher mit dem Umgang von teuren Entscheidungen, so solltet ihr etwas dagegen unternehmen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZuerst kann man vor einer Session mal in sich gehen, sich konzentrieren, sich gewisse Sachen vornehmen. Wenn ich wei&szlig;, dass ich mich zuletzt zu h&auml;ufig mit Overpairs habe stacken lassen, oder ich das Grundproblem sehe, dass mein Turnplay schlecht ist, da ich dort h&auml;ufig zu weak agiere, werde ich da in der n&auml;chsten Session gezielt darauf achten. Je konzentrierter ich bin, umso weniger mache ich mir um Tilt Gedanken.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSchafft euch eine Wohlf&uuml;hl-Atmosph&auml;re. Ein netter &bdquo;Arbeitsplatz&ldquo;, ein Lieblingsgetr&auml;nk, nette Musik im Hintergrund, die einen eher beruhigt als aggressiv macht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nVersucht alles m&ouml;gliche zu tun, um mit einer guten Laune und dem gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichem Gef&uuml;hl an Sicherheit in die Session zu starten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWeiterhin besteht die M&ouml;glichkeit, direkt vor einer Session H&auml;nde zu bewerten oder Artikel zu lesen. Durch das Bewerten von H&auml;nden wird das Gehirn sozusagen &bdquo;warm gemacht&ldquo;. Man startet also in die Session und hat einige pokerspezifische Sachen im Kurzzeitged&auml;chtnis. Ebenso kann man nat&uuml;rlich das in Artikeln Gelesene oder in Videos Gesehene direkt an den Pokertischen anwenden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSich also eine halbe Stunde vorher &bdquo;warm zu machen&ldquo;, schadet in keinem Fall. Zudem hat man nach einer Session auch nicht mehr die Motivation, sich mit der &bdquo;grauen Theorie&ldquo; auseinanderzusetzen. Verbindet also diese beiden n&uuml;tzlichen Sachen, widmet euch dem Content und startet konzentrierter und vorbereiteter in die n&auml;chste Session.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d;border-bottom: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px;padding-bottom: 1px\"><b>AUSWAHL DER TISCHE<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nGenau wie das allgemeine Tilt-Problem ist die Tabelselection eines der meistuntersch&auml;tzten Themen &uuml;berhaupt. Warum achten so wenige Leute auf Tableselection und was macht sie so wichtig?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEbenso ist nat&uuml;rlich die Frage interessant, wie viele Tische spiele ich? Habe ich Erfahrungswerte, dass ich bei einer gewissen Anzahl an Tischen noch mein bestes Spiel abliefern kann? Wei&szlig; ich wo meine Grenze liegt? Habe ich vergleiche in meinen hourly Winrates?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFangen wir mit dem Thema Tableselection an. Warum nicht allzu h&auml;ufig darauf geachtet wird, hat nat&uuml;rlich mit der Bequemlichkeit zu tun. Ich such mir meine Anzahl an Tischen heraus, setze mich hin, sortiere sie und schon kann es losgehen. Mit der Zeit bemerke ich schon, dass der ein oder andere Tisch nicht optimal ist, er ist zu aggressiv, es gibt keine Fische, ich habe keine gute Position. Nun m&uuml;sste man sich also einen neuen Tisch suchen, man muss auf die H&auml;nde pro Stunde sowie den durchschnittlichen Pot achten, auf altbekannte Gegner, egal ob sie mir als Fisch oder als guter Spieler bekannt sind. Das ist Arbeit. Gleichzeitig widme ich den anderen Tischen vielleicht nicht mehr die n&ouml;tige Konzentration. Und &uuml;berhaupt ist die Frage, ob der andere Tisch wirklich besser sein soll? Wenn ich jetzt den Tisch schlie&szlig;e und auf einen neuen warte, verschenke ich doch wertvolle H&auml;nde!?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd auf einmal betrachtet man den Maniac hinter sich nicht mehr als Problem, sondern als Herausforderung. An den anderen Tischen versuche ich Geld zu machen, hier versuche ich mich zu beweisen. Durchaus bin ich in der Lage, es mit einem solch aggressiven Typen aufzunehmen. Eigentlich war es nicht mein Ziel, da ich wei&szlig;, warum ich &uuml;berhaupt Tableselection betreiben sollte. Aber nun ist halt so und ich bleibe an dem Tisch. Ich kann auch 4-betten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuch wenn man vielleicht wei&szlig;, dass der Maniac ein guter Spieler ist, versucht man mit loosen 4-bets im Spiel zu bleiben. Es wird verdr&auml;ngt, dass man sich diesen Tisch sparen k&ouml;nnte. Es sitzt kein Fisch am Tisch, geschenkt wird einem hier nix. Man muss schwere Entscheidungen treffen, die zudem teuer und varianzreich sind. Klar ist auch, dass unser Spiel an diesem Tisch nicht +EV sein wird. Sofern alle Spieler recht gut sind, l&auml;uft es eher auf break even hinaus und der Rake tut sein &uuml;briges.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir befinden uns auf einem m&ouml;glichen Weg zum Tilt. Die anderen Tische sind hervorragend spielbar, aber anstatt uns auf unser A-Game sowie die aus unserer Sicht profitablen Situationen zu konzentrieren, schauen wir meistens auf den starken Tisch, den wir schon l&auml;ngst h&auml;tten schlie&szlig;en k&ouml;nnen. Wir versuchen hier nun starke Moves anzubringen und uns nicht aus dem Pott bluffen zu lassen. In &ndash;EV-Situationen wollen wir uns beweisen und vernachl&auml;ssigen dabei die anderen Tische.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd dann l&auml;uft es halt so wie bef&uuml;rchtet. Wir verlieren einen Stack, am anderen Tisch haben wir ebenfalls einen Stack gegen einen vermeintlichen Fisch verloren. Wir regen uns auf und schon wird ein Toppair ma&szlig;los overplayed, der dritte Stack ist weg, es geht bergab. Wir befinden uns in der Tiltphase. Konzentriertes Spiel ist kaum mehr m&ouml;glich, der Puls schl&auml;gt hoch, an ein A-Game ist momentan nicht mehr zu denken.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nKommt das jemandem bekannt vor?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWie h&auml;tten wir diese Phase einfach vermeiden k&ouml;nnen? Nehmt euch die Zeit, schaut euch die Tische an und verlasst sie, wenn sie f&uuml;r euch nicht wirklich profitabel zu spielen sind. Es wird sich lohnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDamit verbunden ist nat&uuml;rlich die Anzahl der Tische. Dies ist sehr spielerspezifisch. Es gibt viele, die problemlos viele Tische spielen k&ouml;nnen. Anderen ist diese Gabe nicht mit auf den Weg gegeben worden. Erste Anzeichen entstehen dann, wenn man in seinen Aktionen hektisch wird. Wozu lasse ich mir viele Werte meiner Gegner am Tisch anzeigen, wenn ich ohnehin nicht die Zeit habe, sie mir anzuschauen, sie zu interpretieren und darauf hin eine gute und konzentrierte Entscheidung zu treffen!?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWer sein Spiel verbessern und die nach Stats bestm&ouml;glichen Entscheidungen treffen m&ouml;chte, macht mit 4 Tischen nicht viel verkehrt. Alles was dar&uuml;ber hinausgeht, sollte man in Selbstversuchen austesten. Ich pers&ouml;nlich gebe zu, wenn ich mein A-Game spielen will, was ich f&uuml;r absolut notwendig halte, f&auml;llt mir dass beim Shorthanded-Spiel an 6 Tischen mehr als schwer.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWer viele H&auml;nde spielt, kann nicht innerhalb von 15 Sekunden gleichzeitig an 3 Tischen sich jeweils seine Position anschauen, seine Hand, die Gegner, die Stats der Gegner, sich m&ouml;gliche Spielweisen &uuml;berlegen, nicht nur f&uuml;r jetzt, sondern auch f&uuml;r sp&auml;tere Streets, diese dann abw&auml;gen, eine Entscheidung treffen und diese dann umsetzen. Ich habe Respekt vor den Leuten, die mehr als 6 Tische hochkonzentriert gleichzeitig spielen k&ouml;nnen. Ich bin mir ebenso sicher, dass dies auch viele Spieler wirklich k&ouml;nnen, im Gegensatz zu mir. Ich bin mir aber genauso sicher, dass es viele Spieler gibt, die nur der Meinung sind sie k&ouml;nnten es. Vielleicht haben sie sich selber noch nie hinterfragt, ob weniger Tische nicht mehr Spa&szlig; macht und die durchschnittlichen Entscheidungen verbessert, die man recht h&auml;ufig f&auml;llen muss?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJe mehr Tische man spielt, umso h&auml;ufiger trifft man suboptimale Entscheidungen. H&auml;ufen sich die Fehler, kann das nat&uuml;rlich teuer werden, denn wenn man nicht mehr in der Lage ist, sein A-Game zu spielen, ist dies nat&uuml;rlich schlimmer wenn dies an 8 Tischen der Fall ist anstatt an 4.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir sollten uns also das Ziel setzen, nur so viele Tische zu spielen, wie wir problemlos bew&auml;ltigen k&ouml;nnen, sich die Tische gezielt auszusuchen und bei einer deutlichen Verschlechterung des Tisches diesen einfach verlassen und sich einen neuen auszusuchen. Beherzigen wir das, spielen wir meist in profitableren Situationen und sind von einem wom&ouml;glichen Tilt weitm&ouml;glichst entfernt.\n<\/p><table style=\"border: 1px solid #d6002d;margin-top: 24px\" border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">&raquo; ZUSAMMENFASSUNG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tWir haben heute einige Punkte besprochen, wie wir dem Tilt weitm&ouml;glichst aus dem Weg gehen k&ouml;nnen. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei bei der Vorbereitung des Spiels und unserer Einstellung sowie der Tableselection und was diese f&uuml;r Auswirkungen haben kann.\n\t\t\t<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tN&auml;chste Woche werden wir uns weiter mit dem Thema besch&auml;ftigen und insbesondere das Bankrollmanagement und die &bdquo;Down-Regel&ldquo; unter die Lupe nehmen.\n\t\t\t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Part dieser zweiteiligen Artikelserie befasst sich mit den Urspr\u00fcngen und Wirkungsweisen des wohl gef\u00e4hrlichsten Bankrollvernichters \u00fcberhaupt: dem Tilt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[189],"strategy_level":[114],"class_list":["post-53273","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-no-limit-bss"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - 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