	{"id":53276,"date":"2008-04-21T14:48:00","date_gmt":"2008-04-21T14:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1090\/"},"modified":"2026-03-12T10:55:04","modified_gmt":"2026-03-12T10:55:04","slug":"1090","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1090\/","title":{"rendered":"No Tilt Teil 2"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>No Tilt Teil 2<\/h1><table width=\"100%\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-bottom: 0px solid #ffffff\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" width=\"100%\">\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">\n\t\t\t&raquo; KOLUMNE\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">No Tilt Teil 2<\/h1><p style=\"margin: 0pt; padding: 0pt 0pt 18px\">\n<i>von MiiWiin<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn der vergangenen Woche (<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1065\/\" target=\"_blank\">zum ersten Teil der Artikelserie<\/a>) haben wir uns dem Thema &bdquo;Tilt&ldquo; gewidmet und vorbeugende Ma&szlig;nahmen aufgezeigt, wie wir diesen verhindern k&ouml;nnen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Vorbereitung und Einstellung sowie der Tableselection.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHeute werden wir uns der &bdquo;Down-Regel&ldquo; zuwenden, sowie die Problematik des Bankroll-Managements und deren Auswirkungen auf unser Tilt-Verhalten ansprechen. Auch einigen weiteren Faktoren werden wir Beachtung schenken.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Noch eimal der Hinweis:<\/b> In der Psychologiesektion findet ihr eine<br>\nf&uuml;nfteilige Artikelserie zum Thema Tilt vom psychologischen Berater und<br>\nDozenten Robert Langer: <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/#silver\">zur Psychologiesektion<\/a>\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>FESTE DOWN-REGEL<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nSollte man sich bewusst sein, dass man durchaus einem Tilt verfallen kann, so hilft es h&auml;ufig, sich einen Minus-Wert zu setzen, bei dem man die Tische verl&auml;sst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies hat nicht mit irgendwelchen Swings zu tun: &bdquo;Heute ist nicht mein Tag, ich habe nur Pech&hellip;&ldquo; z&auml;hlt da nat&uuml;rlich nicht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWenn man in der Lage ist, den Tilt zu beherrschen, kann man nat&uuml;rlich auf diese Regel verzichten. Aber wer will sich von dieser Problematik grunds&auml;tzlich freisprechen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAnwendbar finde ich eine &bdquo;3-Stacks-Down-Regel&ldquo;. Auch wenn dies sehr konservativ klingt und mich selber nicht als gro&szlig;en Tilter ansehe, beherzige ich diese Regel. Sollte ich in einer Session mehr als 3 Stacks down sein, beende ich die Session!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Frage ist dabei auch nicht, ob ich heute einfach schlecht spiele oder Pech habe. Nat&uuml;rlich kann ich gleich zu Beginn meiner Session mit Kings in Aces laufen, Set over Set verlieren und im reraised Pot mit TopTwo gegen eine Straight broke gehen. Durchaus kann ich der Meinung sein, alle H&auml;nde optimal gespielt zu haben. Ich wei&szlig;, dass es b&ouml;se Set-ups oder Bad Beats waren. Dagegen bin ich nat&uuml;rlich machtlos, ich wei&szlig; es auch einzusch&auml;tzen und mir ist bewusst, dass dies zum Pokern dazugeh&ouml;rt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas ich mich aber frage: Wie verliere ich meinen 4. oder 5.Stack? Auch wenn ich dreimal trotz optimalem Spiel nur Pech hatte, spiele ich bei der 4.Entscheidung noch mein A-Game? Lasse ich mich dadurch beeinflussen, dass ich 3 Stacks down bin? Fange ich an, marginale Situationen zu overplayen? Will ich mein Gl&uuml;ck erzwingen? Was spricht dagegen, die Session abzubrechen, die H&auml;nde noch einmal zu analysieren und zu sp&auml;terer Stunde mit frischem Elan wieder von vorne zu beginnen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs ist schwer, nach drei solch harten Stack-Verlusten noch sein absolutes A-Game zu bringen. Vielleicht ist es auch kein offensichtlicher Tilt, es k&ouml;nnen marginale Preflop-Entscheidungen sein, die ich komplett tiltfrei anders getroffen h&auml;tte. Und schon befindet man sich in unn&ouml;tig schweren Situationen und der Stack ist abermals dezimiert.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWie h&auml;ufig h&ouml;rt man, dass man in einer Session so viel Pech hatte, f&uuml;gt seine H&auml;nde dazu und bemerkt am Ende selber, dass der letzte vielleicht durch Tilt drauf gegangen ist. Sp&auml;testens bei dieser Selbsterkenntnis sollten die Alarmglocken klingen. Wenn ich nur einen Stack pro Woche durch Tilt verlieren, wie arg wirkt sich dass auf meine Winrate aus? Mathematische Beispiele wollen wir uns ersparen, es kann ja jeder mal f&uuml;r sich selber ausrechnen. Sollten wir nicht alles tun, solche Situationen zu vermeiden!?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSollte man in seinem eigenen Spiel Parallelen erkennen und sei es nur, dass eine Session, die man mit 3 Stacks down begonnen hat, am Ende einen bis zwei weitere Stacks kosteten, man sich aber selten wieder hochgek&auml;mpft hat, so ist die Einhaltung einer solchen Regel vielleicht Gold wert.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDoch nicht nur w&auml;hrend einer Session kann diese Regel einem vor b&ouml;sen Downs bewahren. Sie gibt auch im Vorfeld schon einiges an Sicherheit. Wie h&auml;ufig hat man schon gelesen, dass Leute eine 10-Stacks-Down-Session hatten und nun v&ouml;llig paralysiert sind? Wer das noch nie gelesen hat, sollte einfach mal einen Blick in die Sorgenhotline riskieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAbgesehen davon, dass ich meistens nicht glaube, dass ein 10-Stacks down einzig und allein auf Pech zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, da einfach zu h&auml;ufig Abweichungen vom A-Game sowie nicht mehr konzentriert gef&auml;llte Entscheidungen dieses Ergebnis mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit negativ beeintr&auml;chtigt haben, so habe ich f&uuml;r mich pers&ouml;nlich die Sicherheit, dass mir so was nie passieren kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNicht, weil ich mich als guten Spieler ansehe. Auch nicht, weil ich der Meinung bin, tiltresistent zu sein. Ich h&ouml;re nach 3 Stacks einfach auf!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIch wei&szlig; im Vorfeld: Das schlimmste, was mir passieren kann, ist ein Verlust von etwas &uuml;ber drei Stacks (wenn wir es nun mal mathematisch betrachten, sind nat&uuml;rlich auch vier Stacks m&ouml;glich, da ich ja erst bei mehr als drei Stacks Verlust den Tische verlasse).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nTheoretische Gedanken, ich k&ouml;nnte an einem schlimmen Tag einen Gro&szlig;teil meiner BR verspielen, existieren nicht. Es ist eine Art Selbstschutz, die mir pers&ouml;nlich aber gut tut.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEbenso verf&auml;llt man nicht in Versuchung, schon bei einem einzigen Stackverlust einen Tiltcall zu machen. Nehmen wir einfach mal an, ich habe nur zwei H&auml;nde verloren und merke schon, wie es in mir anf&auml;ngt zu brodeln. Ich wei&szlig;, wenn ich jetzt noch mal einen Stack verliere, muss ich die Session beenden. Nat&uuml;rlich sehe ich es f&uuml;r mich als eine Art der Bestrafung an. Eine Session nach nur ein paar H&auml;nden beenden zu m&uuml;ssen, ist f&uuml;r mich keine feine Sache (nur eine notwendige). Ich werde also auch meinen dritten Stack nie und nimmer leichtsinnig aufs Spiel setzen. Diese Regel hat mich gelehrt, nie einen Stack leichtsinning und unn&ouml;tig aufs Spiel zu setzen. Ich werde zu meinem A-Game gezwungen! Und bin ich dennoch nicht in der Lage dazu, konzentriert weiter zu spielen, greift die Regel und ich gehe mit drei Stacks aus der Session raus.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSollte Spieler diese Problematik in ihrem eigenen Spiel wieder erkennen, kann ich nur empfehlen, es einmal auszutesten. M&uuml;sst ihr durch einen kleinen Tilt die Session fr&uuml;h abbrechen, wollt ihr das unter keinen Umst&auml;nden durch eigene Schuld noch einmal herbeif&uuml;hren.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>DAS BANKROLLMANAGEMENT<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDas Bankrollmanagement (BRM) ist einer der grundlegenden Vorraussetzungen, um ein erfolgreicher Pokerspieler zu werden. Die gr&ouml;&szlig;ten Pokerf&auml;higkeiten n&uuml;tzen nichts, wenn man broke geht, da man sein ganzes Geld in einen einzigen Coinflip investiert hat. So krass ist das nat&uuml;rlich nahezu nie, aber in abgestuften Formen kommt dies leider ziemlich h&auml;ufig vor.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuch hier wollen wir nat&uuml;rlich nicht auf Mathematik oder &auml;hnliches eingehen, sondern uns anschauen, was das BRM mit unserem Tilt zu tun hat. Ein allt&auml;glicher Rat lautet: Wer tiltanf&auml;llig ist, sollte ein sehr konservatives BRM betreiben. Diese Aussage ist mit Sicherheit nicht falsch, aber auch nicht so allgemeing&uuml;ltig wie man vermuten k&ouml;nnte.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir gehen bei diesem Thema von einem &bdquo;Normal-Tilt&ldquo; aus, der nun jedem mal passieren kann. Hier sch&uuml;tzend vorzubeugen, sollte unser Ziel sein. Ich kann hier jetzt nicht jedem raten, ein 50-Stacks-BRM zu verfolgen, in der Hoffnung, alle w&auml;ren nun tiltfrei.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGrunds&auml;tzlich leuchtet es einem nat&uuml;rlich ein, dass bei einem sehr konservativen BRM der Verlust eines Stacks nicht so schmerzt wie bei einem sehr aggressiven BRM. Die Frage die ich mir stellen muss: Beeinflusst mein BRM meine Entscheidungen an den Tischen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Unterschiede zwischen einem konservativen und einem aggressiven BRM sind klar: Bei einem aggressiven gehe ich schnell die Limits hoch, wenn es gut l&auml;uft, muss daf&uuml;r aber auch schnell wieder runter, sollte ich einige Stacks verlieren. Viele Spieler werden damit gedanklich nicht fertig, da sie es als eine pers&ouml;nliche Niederlage ansehen, wieder ein Limit absteigen zu m&uuml;ssen. Bei einem konservativen BRM hingegen braucht man sehr lange, um in einem Limit aufzusteigen, kann es daf&uuml;r dann auch l&auml;nger spielen und den ein oder anderen Down dort &uuml;berleben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas ist nun besser? Beide BRM haben Vor- und Nachteile. Habe ich bei einem aggressiven BRM einen schweren Down, so muss ich recht fr&uuml;h ein Limit runter. Habe ich jedoch bei einem konservativen BRM auf dem h&ouml;heren Limit ein Down, kostet mich das nat&uuml;rlich eine Menge mehr. Macht mich das tiltresistenter, wenn ich auf einem h&ouml;heren Limit ein 10-Stacks-Down erwische?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZudem l&auml;uft man Gefahr, die Stacks nicht mehr als wertvoll anzusehen. Hat man bspw. ein 50-Stacks-BRM, kann man ja auch innerhalb k&uuml;rzester Zeit ein paar raushauen. Man hat ja genug. Man redet sich ein, selbst wenn ich tilte, kostet es mich ja nicht viel. Man legitimiert sich selber dazu, den ein oder anderen Stack einfach mal zu verblasen. Daf&uuml;r hat man ja schlie&szlig;lich das konservative BRM. Doch ist das der richtige Weg?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer richtige Weg ist, ein BRM zu verfolgen, wo man nahezu sicher ist, nicht broke zu gehen, in angemessenen Zeitr&auml;umen die Limits hoch zu klettern und bei Zeiten auf wieder eins abzusteigen. Man sollte sich nicht unn&ouml;tig lange overrolled spielen und m&ouml;glichst gar nicht underrolled. Wenn man der Meinung ist, das BRM beeinflusst das eigene Spiel, muss man sich fragen, auf welche Art und Weise. Wo ist eventuell meine Tilt-Gefahr gr&ouml;&szlig;er? Wenn ich wei&szlig;, dass jeder Stack sehr wertvoll ist, oder wenn ich der Meinung bin eh genug davon zu haben? Ist es nicht vielleicht so, dass ich weniger tilte, wenn ich wei&szlig;, dass jeder Stack-Verlust doppelt schmerzhaft ist? Oder brauche ich wirklich die Sicherheit, massig Stacks hinter mir zu wissen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEine generelle Antwort darauf gibt es nat&uuml;rlich nicht, da muss sich jeder unter den angesprochenen Gesichtspunkten selber hinterfragen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNur noch ein letzter Ansatz: Verkn&uuml;pfen wir ein relativ aggressives BRM mit unserer &bdquo;Down-Regel&ldquo;, wissen also, dass wir nicht mehr als drei Stacks verlieren k&ouml;nnen, aber ebenso, dass jeder Stack sehr wertvoll ist und keiner in deutlich unprofitablen Situationen auf Spiel gesetzt werden darf: Macht uns das nicht tiltresistenter als ein konservatives 50-Stacks-BRM?\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>KEINE PROVOKATIONEN<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nEigentlich sollte es selbstverst&auml;ndlich sein, doch leider lassen sich viele Spieler viel zu h&auml;ufig zu Flames in den Chats hinrei&szlig;en. Nach einigen Bad Beats und vielleicht ein paar dummen Kommentaren ihrer Kontrahenten l&auml;uft das Fass &uuml;ber. Dann wird scharf zur&uuml;ckgeschossen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs wird beleidigt, es wird versucht den Gegner l&auml;cherlich zu machen und versucht sich zu profilieren. Wie h&auml;ufig habe ich schon gesehen, dass es soweit ging, dass Spieler ihre Winrates auf den verschiedenen Limits austauschten, nur um zu zeigen, dass sie ach so tolle Spieler sind.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIst es denn gut, wenn alle Gegner wissen, dass ich eigentlich ein Winning Player bin? Warum kann man den Fisch nicht Fisch sein lassen? Muss man ihn beleidigen und quasi dazu auffordern, den Tisch zu verlassen und einem TAG Platz zu machen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMuss ich ihn auf seine Fehler hinweisen und so wom&ouml;glich zu einem nachdenklicherem Spieler machen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMuss ich einen TAG beschimpfen, weil er eine Hand lucky gehittet hat, die ich unter Umst&auml;nden &auml;hnlich gespielt h&auml;tte? Die Frage, die uns beim Pokern doch nahezu immer interessiert: Was ist +EV f&uuml;r uns? Ist es +EV, im Chat zu tilten? Erschaffe ich mir dadurch einen Vorteil?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd wenn er nun tats&auml;chlich loslegt, da er sich nicht mehr halten kann: wie soll er sich an diesem sowie an allen anderen Tischen auf sein A-Game konzentrieren? Gar nicht! Mir kann keiner erz&auml;hlen, dass er im Chat komplett rumflamet aber weiterhin sein A-Game spielt. Wer beleidigt und tiltet ist nicht mehr in der Lage konzentrierte und gute Entscheidungen zu treffen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWie k&ouml;nnt ihr dem vorbeugen? Entweder ihr schaltet den Chat komplett aus, oder aber ihr verpflichtet euch dazu, nichts hineinzuschreiben, au&szlig;er hier und da mal ein &bdquo;nh&ldquo; oder vielleicht ein freundliches &bdquo;Hallo&ldquo;. Wer aber bemerkt, dass er trotz diesem, sich selbst auferlegten, &bdquo;Maulkorbes&ldquo; wieder ausf&auml;llig wird, sollte zu konsequenteren Entscheidungen greifen. Unser Ziel ist es hier, dem Tilt vorzubeugen, also schaltet den Chat aus und spielt Poker.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>SELBSTKONTROLLE NACH DEM SPIEL<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoListintro\">\nSolange man die Sicherheit hat, gut zu spielen, kann man mit Swings besser umgehen und dem Tilt vorbeugen. Was ist aber, wenn man sich nicht sicher ist? Jeder kennt die Punkte, ich kann sie euch nicht ersparen:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>1. H&auml;nde bewerten lassen<\/b>\n<p class=\"emoListbody\">\n\tLasst eure H&auml;nde bewerten, gerade wenn ihr euch in Phasen befindet, in denen ihr euch unsicher seid. Und geht noch einen Schritt weiter: Bestraft euch selber f&uuml;r eure eventuellen Tilt-Anf&auml;lle. Speichert alle H&auml;nde und stellt sie ins Forum, wenn ihr dort viel verloren habt. Lasst euch an den Kopf schmei&szlig;en, was ihr doch f&uuml;r Tilt-Calls vollzogen habt. Dann k&ouml;nnt ihr euch &uuml;berlegen: Entweder nicht mehr posten und weitertilten. Oder aber: Den Tilt abstellen, da man sich ansonsten einen R&uuml;ffel nach dem anderen abholt.\n\t<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">\n\tIst es nachteilig f&uuml;r euch, wenn andere User eure schlecht gespielten H&auml;nde sehen? Nein! Ihr werdet lernen, sie werden lernen. Ihr braucht keinem etwas zu beweisen. Ihr wollt erfolgreich pokern. Und das kostet nicht nur Zeit und Aufwand, sondern auch ab und zu etwas &Uuml;berwindung.\n\t<\/p>\n<\/li>\n<li><b>2.Videos aufzeichnen<\/b>\n<p class=\"emoListbody\">\n\tMacht ein Video, stellt es in das dazugeh&ouml;rige Unterforum und nehmt die Kritik ernst. Wenn ihr in dem Video absolut grottenschlecht gespielt habt, stellt es erst recht rein!\n\t<\/p>\n<\/li>\n<li><b>3.&Uuml;ber die Schulter schauen lassen<\/b>\n<p class=\"emoListbody\">\n\tSich von anderen Spielern &bdquo;obsen&ldquo; zu lassen ist eine sehr gute M&ouml;glichkeit. Egal wer euch &uuml;ber die Schulter schaut, alleine dadurch dass ihr eure Spielz&uuml;ge erkl&auml;ren musst bleiben die versteckten Tilt-Moves vor der T&uuml;r. Vielleicht legt ihr auf einmal eine andere Spielweise an den Tag, mit der ihr euch sogar besser identifizieren k&ouml;nnt. Das sollte nat&uuml;rlich in den kommenden Sessions, wo ihr wieder alleine spielt, umgesetzt werden!\n\t<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>CASHOUTS<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nAuch Cashouts k&ouml;nnen dem Tilt vorbeugen. Man bekommt schnell ein negatives Gef&uuml;hl, wenn man der Meinung ist, alles was man sich erarbeitet hat steht auf dem Spiel, da ihr euch schon broke gehen seht. Dass ihr in der Zeit auch sehr viel gelernt habt, will man nicht wahrhaben. Es z&auml;hlt nur die Bankroll und wenn die schrumpft, schrumpft auch das Selbstbewusstsein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nCasht euch mal was aus, kauft euch etwas Sch&ouml;nes, am besten etwas, das ihr beim Pokern jederzeit im Blickfeld habt. Vielleicht einen neuen Bildschirm, eine neue Tastatur (h&auml;lt auch davon ab, dauernd drauf zu pr&uuml;geln). Schon wisst ihr, dass ihr ein Winning Player seid, denn diese Artikel habt ihr euch nur aufgrund der Pokerns verdient &ndash; so schlimm kann also alles nicht sein.\n<\/p><table style=\"border: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">&raquo; ZUSAMMENFASSUNG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tJeder sollte versuchen, sich zu fragen, ob der ein oder andere Punkt nicht auf ihn zutrifft. In Wirklichkeit haben die meisten Spieler solche Erfahrungen hinter sich &ndash; sie geh&ouml;ren zum Poker-Alltag einfach dazu. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Ansatz, mit dem man in Zukunft befreiter aufspielen kann und sich somit mehr seinem A-Game widmet. Ist dies der Fall, steht eurer Poker-Karriere nicht mehr viel im Weg.\n\t\t\t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweite Part dieser zweiteiligen Artikelserie befasst sich der Frage, wie man sich bei einem Down verhalten sollte, und welche Rolle das Bankrollmanagement bei der Tiltvermeidung spielt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[189],"strategy_level":[114],"class_list":["post-53276","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-no-limit-bss"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>No Tilt Teil 2 - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1090\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"No Tilt Teil 2 - 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