	{"id":53281,"date":"2008-04-28T12:47:00","date_gmt":"2008-04-28T12:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1105\/"},"modified":"2026-03-12T10:55:04","modified_gmt":"2026-03-12T10:55:04","slug":"1105","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1105\/","title":{"rendered":"Riverplay Teil 1"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Riverplay Teil 1<\/h1><table width=\"100%\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-bottom: 0px solid #ffffff\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" width=\"100%\">\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">\n\t\t\t&raquo; KOLUMNE\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\n&nbsp;\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">Riverplay Teil 1 - Theorie<br>\n<\/h1><p style=\"margin: 0pt; padding: 0pt 0pt 18px\">\n<i>von MiiWiin<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Verlaufe einer Hand haben wir maximal 4 Streets zu &uuml;berstehen, um zum Showdown zu kommen. Jede Street hat ihre eigene Dynamik und Problematik, aber besonders das River-Spiel ist nicht all zu leicht zu handhaben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir wollen uns erst einmal damit besch&auml;ftigen, wo die Besonderheiten des River-Plays liegen und worauf genau man achten sollte. In den n&auml;chsten beiden Ausgaben werden wir uns dann vermehrt mit Beispielen besch&auml;ftigen, wobei wir neben verschiedenen Gegnern und Spots vor allem auf unsere Position achten werden.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>PROBLEMATIK DES RIVERS-PLAYS<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nWie erw&auml;hnt hat jede Street seine eigene Problematik, doch gerade der River wird von vielen etwas untersch&auml;tzt. Ich glaube nicht, dass die Namensgebung daf&uuml;r mitverantwortlich ist, aber nicht wenige haben einen Fluss untersch&auml;tzt und wurden letztlich weit, weit davon gesp&uuml;lt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer River hat viele Besonderheiten. Das menschliche Gehirn merkt sich Standard-Situationen und versucht, diese in Muster zu pressen. Wir als Poker-Spieler wissen, dass dies durchaus gef&auml;hrlich werden kann. Also untersuchen wir unser Spiel nicht nur anhand von Ergebnissen, sondern versuchen zu analysieren, ob wir gut gespielt haben. Kommen wir am Ende zu dem Entschluss, dass unser Spielzug einen positiven Erwartungswert hatte, so k&ouml;nnen wir abschlie&szlig;end damit zufrieden sein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieser Lerneffekt ist nat&uuml;rlich sehr wichtig, wird sich aber nur zu unseren Gunsten ausschlagen, wenn wir darauf hin &auml;hnliche Spielz&uuml;ge in Zukunft diesbez&uuml;glich &uuml;berdenken. Haben wir erst einmal diese Spieldynamik entwickelt, werden wir auf Dauer immer &bdquo;besser&ldquo;, was bedeutet, wir treffen h&auml;ufiger richtige Entscheidungen. Viel Erfahrung und Praxis sind demnach vonn&ouml;ten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUntersuchen wir daraufhin nun die verschiedenen Streets, so befindet man sich nat&uuml;rlich am h&auml;ufigsten in Preflop-Situationen, wo man sein Spiel schon sehr stark nach seinen Gegnern ausgerichtet hat und im Laufe der Zeit viele Fehler vermeiden sollte.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGanz am Ende kommt jedoch der River. Es ist logisch, dass die letzte zu spielende Runde im Verh&auml;ltnis zu den anderen Streets relativ selten stattfindet. Wer seinen VPIP und dazu seinen &bdquo;Went to showdown&ldquo;-Wert beachtet, wird unterm Strich sehen, dass er sehr selten River-Entscheidungen treffen muss, n&auml;mlich in einem Verh&auml;ltnis von grob 1 zu 25. Oder besser gesagt: Uns fehlt verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig die Erfahrung am River.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>TEURE ENTSCHEIDUNGEN, FALSCHE WAHRNEHMUNG UND SICH &Auml;NDERNDE ODDS<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDies ist nat&uuml;rlich sehr &auml;rgerlich, wenn uns bewusst wird, dass wir am River die teuersten Entscheidungen treffen. Nat&uuml;rlich ist der Pot nun mittlerweile sehr gro&szlig; und da sich die meisten Bets beim No-Limit Holdem immer nach der Gr&ouml;&szlig;e des Pots richten, m&uuml;ssen wir verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig viel investieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZudem gibt es einen gro&szlig;en Unterschied zwischen dem River und allen anderen Streets: Die H&auml;nde sind &bdquo;gemacht&ldquo;. Es gibt keine ausstehenden Karten mehr, es stehen sich zwei H&auml;nde gegen&uuml;ber, von denen meist eine die bessere ist und quasi das &bdquo;Anrecht&ldquo; auf den Pot hat. Ob diese Hand jedoch auch gewinnt, ist noch lange nicht klar.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nH&auml;ufig sieht man die Hand am River als beendet an und muss sie &bdquo;nur noch&ldquo; zum Showdown f&uuml;hren. Hat man Villain auf einen Draw gesetzt, so kommt er am River entweder an und ich muss sehr vorsichtig sein, oder mein Gegner verfehlt ihn und ich sehe mich meistens vorne.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIch habe die Entscheidung schon am Turn getroffen, ob ich den River daraufhin aufgebe, einen Bluff induzieren will oder einfach valuebette. H&auml;ufig l&auml;sst man am River die letzte Konzentration vermissen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNat&uuml;rlich &auml;ndern sich auch die &bdquo;Odds&ldquo;. Auf den ersten Streets verstehen wir &bdquo;Odds&ldquo; meistens als eine Art Wette darauf, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine f&uuml;r uns hilfreiche Karte auf den folgenden Streets noch erscheinen wird. Wir gehen meistens davon aus hinten zu sein und k&ouml;nnen uns mathematisch relativ genau errechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit uns die n&auml;chste Karte die beste Hand bescheren wird. Bei den Pot Odds haben wir darauf hin zwar eine etwas schwierigere Rechung aufgrund der m&ouml;glichen implied Odds, mit viel Erfahrung k&ouml;nnen wir jedoch absch&auml;tzen, ob ein Call mit einem Draw am Flop auf Dauer erfolgsversprechend sein wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAm River bekommen wir bei einer Bet von Villain auch Odds, nur k&ouml;nnen wir diesmal keine feste Mathematik zu Rate ziehen:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>1.)<\/b> PartyPoker $25 NL Hold'em (6 handed) HandRecorder v0.9b<\/p><p>Stacks &amp; Stats<br>\nMP ($25) <br>\nCO ($25)<br>\nUTG ($25)<br>\nBB ($25) <br>\nSB ($25) <br>\nHero ($25)\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nPreflop: Hero is Button with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> , <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <br>\n<font color=\"red\">UTG raises to $1.00<\/font> <i><font color=\"grey\">2 folds<\/font><\/i>, <font color=\"red\">Hero raises to $3.25<\/font>, <i><font color=\"grey\">2 folds<\/font><\/i>, UTG calls $3.25\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Flop:<\/b> ($6.35) <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>3<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\nUTG checks, <font color=\"red\">Hero bets $4.50<\/font>, UTG calls $4.50\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Turn:<\/b> ($15.35) <b>5<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\nUTG checks, Hero checks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>River:<\/b> ($15.35) <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\n<font color=\"red\">UTG bets $7.50<\/font>, Hero ???\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBis zum Turn eine Standard-Hand, Hero hat sich jedoch am Turn entschlossen, behind zu checken und am River bei einer Non<b>-<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">-Card je nach Betsize nochmal zu callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNun bekommt er nat&uuml;rlich eine Bet vorgesetzt. Hero muss 7,50$ bezahlen, um eine Chance zu haben, 22,35$ zu gewinnen. Das machte grobe Odds von 3 zu 1. Das bedeutet, Hero muss in einem von vier F&auml;llen vorne liegen, um hier profitabel zu callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDiese Odds einzusch&auml;tzen, f&auml;llt uns allerdings schwer. Liegen wir hier in einem von vier F&auml;llen vorne? Auf Anhieb ist hier eine schnelle mathematische &Uuml;berschlagung kaum m&ouml;glich.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGenau f&uuml;r solche F&auml;lle braucht man Erfahrung, muss sich aber im Klaren dar&uuml;ber sein, dass hier teure Entscheidungen getroffen werden m&uuml;ssen. Es kann also nicht verkehrt sein, sich mit diesem Thema zu besch&auml;ftigen und ein wenig den Equilator zu bem&uuml;hen, um unserem Gegner spezielle Ranges zu geben und zu schauen, ob ich dagegen noch h&auml;ufig genug vorne liege.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMan darf also hier nicht in seine Denkmuster verfallen und eine &bdquo;feste&ldquo; Line im Kopf haben. Die H&ouml;he einer Bet oder eines Raises von Villain ver&auml;ndert unsere Odds teilweise drastisch und kann aus einem Call mit einem positiven Erwartungswert einen schlechten Call machen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm obigen Beispiel ist die Sache klar, Villain hat am Turn gecheckt und einen m&ouml;glich Bluff induziert, durch die kleine Bet und die Wahrscheinlichkeit, dass Villain hier ab und an bluffen wird, ist dies ein Pflichtcall mit Toppair\/Topkicker.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFalsch w&auml;re es jedoch, sich der Line &bdquo;check behind Turn \/ call any River&ldquo; zu verschreiben, ohne dabei auf die Odds zu achten. Bei einer Potsizebet w&auml;ren hier weitergehende &Uuml;berlegungen m&ouml;glich, einen Push sollte man sicherlich nicht callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nN&auml;heres dazu die n&auml;chsten Male in den Praxis-Beispielen.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>UNSERE OPTIONEN UND ZIELE AM RIVER<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nGrob eingeteilt haben wir drei unterschiedliche M&ouml;glichkeiten, wie wir einen River spielen wollen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b><br>\n1.) Der Bluff<\/b><br>\nWir sehen uns am River nicht vorne und wollen versuchen, unseren Gegner von einer besseren Hand runter zu bekommen. Neben dem Handverlauf und der Entwicklung des Boards ist nat&uuml;rlich ein Grundwissen &uuml;ber unseren Gegner notwendig sowie eine m&ouml;gliche History unter Einbezug unseres Images. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir nur pure bluffen, Semi-Bluffs sind aufgrund der abgeschlossenen Hand nicht mehr m&ouml;glich.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnser Ziel: Eine bessere Hand zum Folden bringen!\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>2.) Der Showdown<br>\n<\/b><br>\nHaben wir die M&ouml;glichkeit dazu, so wollen wir m&ouml;glichst billig zum Showdown. Wir geben uns zwar Showdownvalue, sehen uns aber nicht zwangsweise sehr weit vorne und wollen nicht mehr als notwendig investieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnser Ziel: Ein g&uuml;nstiger Showdown.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>3.) Die Valuebet<\/b><br>\nWir sehen uns klar vorne, egal, ob uns der River geholfen hat oder ob wir vorher schon eine stark Hand hatten. Unser Augenmerk liegt nun darauf, wie wir am besten weiteres Geld von Villain extrahieren k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnser Ziel: Wir wollen maximalen Value f&uuml;r unsere starke Hand.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>UNSERE HANDST&Auml;RKE<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nEntscheidend daf&uuml;r, welche Optionen und Ziele wir verfolgen wollen, ist nat&uuml;rlich die St&auml;rke unserer Hand. Auch hier k&ouml;nnen wir grobe Einteilungen treffen:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>1.) Weak Hand<\/b><br>\nUnsere Hand ist schwach und bietet kaum bis gar kein Showdownvalue. M&ouml;glich ist dies z.B. bei einem busted Draw, bei unimprovten Overcards oder nach einem Call mit einem middle Pair am Flop, welche nach weiteren Overcards am Turn und River nun als 4th Pair deutlich an St&auml;rke verloren hat.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>2.) Made Hand<\/b><br>\nWir haben eine made Hand, die zwar gut ist und Showdownvalue hat, aber nicht zwangsweise die beste sein muss. M&ouml;glich sind hier z.B. Overpairs oder Toppair\/TopKicker. Ebenso m&ouml;glich sind nat&uuml;rlich H&auml;nde, die eventuell ausgedrawt worden seien k&ouml;nnten, also z.B. ein Set bei ankommender Straight oder ein starkes TwoPair bei ankommendem Flush.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b><br>\n3.) Strong made hand<\/b><br>\nAm River k&ouml;nnen wir eine sehr starke Hand vorweisen. Wir sehen uns so h&auml;ufig vorne, dass wir hier ausbezahlt werden wollen. Wir geben uns sozusagen die Nuts und sehen nur eine geringe Wahrscheinlichkeit daf&uuml;r, dass Villain eine bessere Hand h&auml;lt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nVergleichen wir nun unsere drei Optionen mit unseren m&ouml;glichen H&auml;nden, so k&ouml;nnen wir nat&uuml;rlich jeweils die Punkte eins bis drei zusammen f&uuml;hren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHalten wir eine weak Hand, bietet sich nat&uuml;rlich wesentlich eher ein Bluff an als bspw. bei einer made Hand. Halten wir eine made Hand, so sollten wir auch nicht versuchen, durch ein Raise unsere Hand unn&ouml;tig zu teuer zu machen. Und mit einer strong made Hand sollten wir nicht versuchen, eine Valuebet verstreichen zu lassen.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>UMSETZUNG IN POSITION \/ OUT OF POSITION<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nNun stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, wie genau wir diese Optionen umsetzen sollen. Wie erw&auml;hnt, werden wir n&auml;chstes Mal das Spiel in Position n&auml;her beleuchten und darauf eingehen, wie wir welche Option &ndash; nat&uuml;rlich in Abh&auml;ngigkeit von Villain &ndash; am besten umsetzen k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&Uuml;bern&auml;chstes Mal widmen wir uns dann dem Spiel out of Position, welches nat&uuml;rlich noch etwas kniffliger zu gestalten ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUm aber die Theorie vorerst abzuschlie&szlig;en, fehlt noch ein wichtiger Punkt, der gerade beim Thema River-Play an Bedeutung gewinnt: Bluff-Induce.\n<\/p><table style=\"border-top: 1px solid #d6002d; border-bottom: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-top: 1px; padding-bottom: 1px\"><b>DER BLUFF-INDUCE<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDer Bluff-Induce, &uuml;bersetzt den Gegner dazu zu verleiten, eine Bluffbet anzubringen, gewinnt nat&uuml;rlich nur auf den letzten Streets an Bedeutung. H&auml;ufig wird dies schon am Turn umgesetzt, wo man in Position behindchecken kann um eine Bluffbet am River zu inducen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n&Auml;hnliche Bedeutung hat der Bluff-Induce nat&uuml;rlich am River out of Position. H&auml;ufig versucht man durch einen Check einen Bluff zu inducen, mit dem zwar relativ g&uuml;nstig zum Showdown gelangen kann, durch die erwartete Bluffbet aber insgesamt noch einen h&ouml;heren Erwartungswert hat.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuch der Bluff-Induce wird die n&auml;chsten beiden Male nat&uuml;rlich mit in unsere Betrachtungen einflie&szlig;en.\n<\/p><table style=\"border: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" width=\"100%\" border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">&raquo; ZUSAMMENFASSUNG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tWir haben heute grob aufgezeigt, in welche Situationen wir am River kommen k&ouml;nnen und was f&uuml;r theoretische Absichten wir haben sollten. Man darf nicht in Standard-Situationen verfallen, sondern muss auch jeweils die Odds im Blick haben, die dar&uuml;ber entscheiden, ob ein Call einen positiven Erwartungswert hat oder nicht.\n\t\t\t<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tDie n&auml;chsten Male werden wir uns dann mit den praktischen Umsetzungsm&ouml;glichkeiten besch&auml;ftigen und uns einige Beispiele anschauen. Hierf&uuml;r werden das Spiel &bdquo;out of Position&ldquo; und &bdquo;in Position&ldquo; trennen.\n\t\t\t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oft legt man seine Spielweise f\u00fcr den River schon auf fr\u00fcheren Stra\u00dfen fest: Wenn das passiert, mache ich das. Doch dadurch rutscht man schnell in eine \"Standarddenke\" hinein, die gef\u00e4hrlich werden kann. 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