	{"id":53295,"date":"2008-06-23T11:07:00","date_gmt":"2008-06-23T11:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1214\/"},"modified":"2026-03-12T10:55:05","modified_gmt":"2026-03-12T10:55:05","slug":"1214","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1214\/","title":{"rendered":"Suited Connectors Teil 1 - Theorie"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Suited Connectors Teil 1 - Theorie<\/h1><table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-bottom: 0px solid #ffffff\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" width=\"100%\">\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">\n\t\t\t&raquo; KOLUMNE\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nSuited Connectors sind sch&ouml;ne Starth&auml;nde, die im Verlaufe des Spiels aber einige Probleme verursachen k&ouml;nnen. Im ersten Text dieser dreiteiligen Serie wollen wir uns anschauen, wo die Vor- und Nachteile von suited Connectors liegen und warum wir sie &uuml;berhaupt spielen sollten. Wir schauen uns einen Vergleich zur Variante Fixed Limit an und werden dann analysieren, welche Arten von Draws wir &uuml;berhaupt mit suited Connectors aufgabeln k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Frage, wie wir suited Connectors praktisch spielen, preflop und postflop, wird im kommenden zweiten Teil der Serie behandelt.\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d; margin-top: 24px; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">Was sind gute suited Connectors?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nSuited Connectors k&ouml;nnen wir grunds&auml;tzlich als eine drawing Hand definieren. Diese Hand muss sich am Flop immer deutlich verbessern, damit sie &uuml;berhaupt spielbar wird bzw. Showdownvalue hat. Aber selbst wenn wir treffen, haben wir meistens weiterhin einen (teils sehr starken) Draw am Flop.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie &bdquo;starken&ldquo; suited Connectors fangen bei 54s an. Diese Hand lebt davon, zwei m&ouml;gliche Draws aufgreifen zu k&ouml;nnen. Zum einen nat&uuml;rlich den Flushdraw, zum anderen den Straightdraw. Um maximale Chancen auf eine m&ouml;gliche Straight (bzw. einen open-ended Straightdraw) zu haben, m&uuml;ssen wir jeweils die M&ouml;glichkeit haben, drei Karten von oben oder unten anf&uuml;gen zu k&ouml;nnen. Mit 54s ist dies der Fall (Flop: A23). Nach oben hin ist demnach JTs die maximal st&auml;rkste drawing Hand. Bei einer Hand wie QJs haben wir demnach nicht mehr die maximale Chance, einen guten Straightdraw aufzugreifen bzw. die Straight direkt zu treffen, daf&uuml;r kommen wir hier schon in den Bereich des Highcard-Values. Dementsprechend ist QJs nicht viel schw&auml;cher einzustufen. Nach unten hin ist die Grenze jedoch eindeutiger, da bei 43s- die Chancen auf einen Treffer erheblich fallen, abgesehen davon, dass auch ein m&ouml;glicher Flush(-draw) immer schw&auml;cher wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa wir uns jedoch nicht mit Broadway-H&auml;nden besch&auml;ftigen wollen, schauen wir uns somit in erster Linie die Range 54s-JTs an.\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d; margin-top: 24px; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">Die St&auml;rken von suited Connectors<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDie herausragende St&auml;rke von suited Connectors liegt auf der Hand. Wir k&ouml;nnen einige Draws am Flop aufgabeln und haben zudem die M&ouml;glichkeit, durch mehrere Chancen (Flush, Straight, (Two-)Pair&hellip;) einen Combodraw zu erhalten, der uns die M&ouml;glichkeit gibt, unseren Draw am Flop so aggressiv zu spielen, so dass wir ohne Weiteres bereit sein m&uuml;ssen, damit All-in zu gehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnabh&auml;ngig von unserer Hand ist es meist unser Anliegen, ein recht aggressives Spiel zu bieten. Demnach haben wir h&auml;ufig auch mit suited Connectors die Initiative, sollten wir preflop damit geraist oder gar ge-3-bettet haben. Verstehen wir das Preflop-Raise als eine Art Steal, so ist es nat&uuml;rlich sehr erfreulich, wenn man viele m&ouml;gliche Treffer in der Hinterhand haben k&ouml;nnte und Villain uns selten eine solche Hand zutraut. Treffen wir also mit 54s unsere Straight, werden wir sehr h&auml;ufig ausbezahlt, da viele nicht wahrhaben wollen, dass auch 54s in einer Open-Raising-Range aus fr&uuml;her\/mittlerer Position liegen kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben den grunds&auml;tzlichen Vorteilen eines Steals (Foldequity preflop + am Flop) haben wir also die M&ouml;glichkeit, sehr gut zu treffen und Villain zu stacken. Des Weiteren hilft uns ein aggressives Spiel mit suited Connectors, unsere Deception zu verbessern. Wir k&ouml;nnen damit immer schwerer auf eine Range gesetzt werden und werden demnach mit starken H&auml;nden h&auml;ufiger ausbezahlt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas uns dabei recht selten passiert, ist die Gefahr der Domination. Nat&uuml;rlich kommt es ab und an vor, dass man seinen Flush gegen einen h&ouml;heren Flush verliert. Wenn dies so passiert, muss man sich den Mund abwischen und weitermachen. So gute Reads auf seinen Gegner zu haben, um ihn auf einen besseren Flush setzen zu k&ouml;nnen, hat man selten. Man muss sich immer vor Augen halten, dass es auch viele schw&auml;chere H&auml;nde gibt, die einen auf einem m&ouml;glichen Flush-Board ausbezahlen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nLassen wir diesen Fall also au&szlig;er Acht, so haben wir mit suited Connectors eine recht gute Playability und k&ouml;nnen auf verschiedenen Flops gegen verschiedene Gegner spezifisch agieren. Eine Hand wie KTo oder A9o hingegen hat dort ganz andere Probleme, da sie potenziell dominiert sind. Treffen wir damit einen A- bzw. K-high-Flop, so stehen wir meist vor gro&szlig;en Problemen und m&uuml;ssen m&ouml;glicherweise h&auml;ufig unsere Hand aufgeben. Aufgrund dieser Tatsache sollte man preflop lieber suited Connectors (aggressiv) spielen als solche potenziell dominierten H&auml;nde, bei denen es schwer vorstellbar ist, dass eine schw&auml;chere Hand uns ausbezahlt.\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d; margin-top: 24px; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">Die Schw&auml;chen von suited Connectors<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nNeben den vielen Vorteilen gibt es nat&uuml;rlich auch einige Nachteile.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Gegensatz zu einem Pocketpair treffen wir mit suited Connectors verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig seltener. Wir wollen nicht mathematisch werden, aber einen Flushdraw trifft man ungef&auml;hr so h&auml;ufig wie ein Set mit einem Pocketpair. Nat&uuml;rlich kommen dann noch die Straightdraw-Chancen dazu sowie nat&uuml;rlich die Standard-M&ouml;glichkeiten wie Twopair oder Trips, die wir jedoch auch mit any two haben. Das Problem daran ist, dass wir damit ja nicht wirklich &bdquo;getroffen&ldquo; haben, sondern nur einen Draw aufgegabelt haben. K&ouml;nnen wir bei einem Hit mit einem Pocket Pair meistens ohne wenn und aber am Flop broke gehen, so k&ouml;nnen wir mit einem 8-\/9-Outer am Flop grob absch&auml;tzen, dass er in einem von drei F&auml;llen bis zum River ankommen wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDaraus ergibt sich nat&uuml;rlich ein Folge-Problem. Mit starken made Hands haben wir klare Lines f&uuml;r unser Postflopspiel. Wir wollen Value extrahieren und m&uuml;ssen in den meisten F&auml;llen protecten. Straight forward zu spielen, ist hier selten ein Fehler, da wir meistens auch bereit sind All-In zu gehen. Mit einem starken Draw hingegen haben wir am Flop keinen Showdownvalue, unsere Bets bzw. Raises gehen eher in Richtung Semibluff. Sie sind auf Dauer also nur erfolgreich und profitabel, wenn Villain auch des &Ouml;fteren auf unsere Aggression hin foldet. Genau aus diesem Grund bietet es sich an, seine Draws &auml;hnlich straight forward zu spielen wie die made Hands und somit so viel Foldequity wie m&ouml;glich mitzunehmen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas bei einer drawing Hand eines der gr&ouml;&szlig;ten Probleme darstellt, ist das Turn-Play. Am Flop k&ouml;nnen wir h&auml;ufig wie gewohnt spielen, da wir dort auch teilweise als pure Bluff contibetten und unterm Strich eine hohe Foldequity haben. Am River ist die Hand gemacht, hier stellt sich meist die Frage, ob wir eine Valuebet haben, bluffen sollten oder die Hand einfach aufgeben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAm Turn jedoch stehen wir meist vor gr&ouml;&szlig;eren Problemen, da im Gegensatz zum Flop nur noch eine Karte aussteht und wir nicht mehr davon ausgehen k&ouml;nnen, dass wir in einem von 3 F&auml;llen treffen, sondern nur noch in einem von f&uuml;nf. Spielen wir passiv, so br&auml;uchten wir extreme gute Odds oder m&uuml;ssten uns hohe implied Odds geben. Spielen wir aggressiv, so br&auml;uchten wir f&uuml;r eine 2nd Barrel recht viel Foldequity. Richtig &auml;rgerlich wird es, wenn unsere 2nd Barrel mit einem 9-Outer geraist wird. Trotz unseres starken Draws sind wir dann meist zur Aufgabe gezwungen.\n<\/p><h1 style=\"color: #d5002d; margin-top: 24px; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">Der Unterschied zwischen FL und NL<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nUm die Bedeutung von suited Connectors noch einmal zu verdeutlichen, schauen wir uns die unterschiedliche Bewertung dieser H&auml;nde im Fixed Limit bzw. im No-Limit an.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeim Fixed Limit ist es wichtig, eine hohe Equity zu haben, dass hei&szlig;t im Durchschnitt eine st&auml;rkere Hand als der Gegner zu halten. Die bereits oben erw&auml;hnten H&auml;nde wie KTo oder A9o sind deswegen beim Fixed Limit als besser zu betrachten, da man hier bei einem Treffer den Showdown erreichen will. Zudem wird aufgrund der guten Odds wesentlich h&auml;ufiger mit schlechteren H&auml;nden gecallt, so dass man teilweise mit diesen H&auml;nden in der Tat weit vorne liegt und nicht allzu h&auml;ufig in dominierte Situationen geraten kann. Zudem kann man nach dem Prinzip way ahead \/ way behind diese H&auml;nde g&uuml;nstig zum Showdown f&uuml;hren, da man geringe reverse implied Odds hat.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben den fehlenden reverse implied Odds hat man aber im Fixed Limit logischerweise auch recht wenig implied Odds, da man im Verlaufe der Streets nicht soviel zus&auml;tzliches Geld erwarten kann wie beim No-Limit. Da wir bereits besprochen haben, dass suited Connectors doch recht selten treffen, sind diese H&auml;nde beim Fixed Limit eher Problemh&auml;nde.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeim No-Limit hingegen haben wir enorme implied Odds (und nat&uuml;rlich auch reverse implied Odds). Aufgrund der implied Odds k&ouml;nnen wir die suited Connectors deutlich besser spielen und haben wegen der reverse implied Odds mit H&auml;nden wie KTo- erheblichere Probleme, da ein Runtercallen damit beim No-Limit recht selten in Frage kommt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEinen weiteren Unterschied gibt es beim Postflopplay. Spielen wir einen Draw eher passiv nach Odds &amp; Outs, so kann man beim Fixed Limit meistens ohne Probleme Flop und Turn callen, da man die oben erw&auml;hnten Odds von 2 zu 1 am Flop bzw. 4 zu 1 am Turn meistens bekommt. Beim No-Limit hingegen k&ouml;nnen wir am Turn keine sehr gro&szlig;e Bet callen, da wir dort nahezu nie Pot Odds von 4 zu 1 oder gar besser serviert bekommen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nGenau diese Tatsache l&auml;sst schon einmal zwei wichtige Punkte erkennen:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Spielen wir einen Draw passiv, bekommen wir beim No-Limit aufgrund der Odds meist am Turn Probleme. Es lohnt sich also aggressiv zu spielen.\n\t<\/li>\n<li>Wir ben&ouml;tigen bei einer passiven Spielweise teilweise erhebliche implied Odds. Diese Thematik sollte einem also bekannt sein sowie die M&ouml;glichkeit zur Einsch&auml;tzung seiner Gegner, ob man diese Gewinne auch wirklich noch erwarten kann. Wichtig sind dabei nicht nur der Gegner, sondern auch die Board-Textur sowie nat&uuml;rlich die (relative) Position.\n\t<\/li>\n<\/ul><h1 style=\"color: #d5002d; margin-top: 24px; margin-bottom: 6px; padding-bottom: 0pt\">Was k&ouml;nnen wir treffen?<\/h1><p class=\"emoListintro\">\nTheoretisch gibt es drei M&ouml;glichkeiten:\n<\/p><div class=\"emoSubhead\" style=\"border-color: #d6002d\">\nWir treffen gar nichts\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nSollten wir mit einem suited Connector den Flop v&ouml;llig verfehlen, so haben wir auch auf den sp&auml;teren Streets kaum noch etwas zu erwarten. Einen Backdoordraw k&ouml;nnen wir mit einem Out ansetzen, der hilft uns nahezu nie weiter. Hier leben wir im zuk&uuml;nftigen Play einzig und allein von der Foldequity.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\" style=\"border-color: #d6002d\">\nWir treffen eine made Hand\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWenn wir wirklich &bdquo;treffen&ldquo;, so haben wir eine starke made Hand am Flop. Ob dies nun ein made Flush, eine made Straight, Trips oder Twopair ist, ist vordergr&uuml;ndig egal. Hier gelten die normalen Lines, mit denen wir protecten wollen und nat&uuml;rlich Value extrahieren m&uuml;ssen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\" style=\"border-color: #d6002d\">\nWir treffen einen Draw\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDies passiert recht h&auml;ufig und genau aus diesem Grunde spielen wir unsere suited Connectors. Jedoch ist Draw nicht gleich Draw. Es gibt gute Draws und es gibt gef&auml;hrliche Draws. Wir werden uns also nun anschauen, was f&uuml;r verschiedene Draws wir treffen k&ouml;nnen und wie wir diese werten k&ouml;nnen.\n<\/p><div style=\"border-bottom: 1px solid #d0d0d0; padding-bottom: 2px; margin-top: 24px\">\n<b>Der &bdquo;einfache&ldquo; Draw<br>\n<\/b>\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAls einen einfachen Draw bezeichnen wir das Aufgabeln eines 8- bzw. 9-Outers.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Beispiel:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHero: <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">   <br>\nFlop: <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>3<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieser Draw besteht entweder aus einem Flushdraw (9 Outs) oder einem Straightdraw (8 Outs). Wie bereits erw&auml;hnt, stehen die Odds am Flop 2 zu 1, dass unser Draw bis zum River (also bei zwei ausstehenden Karten) ankommt.\n<\/p><div style=\"border-bottom: 1px solid #d0d0d0; padding-bottom: 2px; margin-top: 24px\">\n<b>Der Combodraw<br>\n<\/b>\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAls einen Combodraw bezeichnen wir unter anderem dass gleichzeitige Auftreten von mehreren Draws.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Beispiel:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHero: <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">   <br>\nFlop: <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>5<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> <b>J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBei diesem Draw haben wir den Flushdraw sowie den Straightdraw und haben somit 15 Outs zu verbuchen. Schauen wir uns wieder die Odds bei noch zwei ausstehenden Karten an, so kommen wir auf grob auf eins zu eins. Im Klartext hei&szlig;t dass, wir k&ouml;nnen mit solch einem Draw am Flop All-In gehen. Solange wir selber pushen, haben wir zus&auml;tzlich noch die Foldequity auf unserer Seite. Jedoch sind wir auch in der Lage, ein All-In ohne weiteres zu callen.\n<\/p><div style=\"border-bottom: 1px solid #d0d0d0; padding-bottom: 2px; margin-top: 24px\">\n<b>Der &bdquo;versteckte&ldquo; Draw<br>\n<\/b>\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAls einen versteckten Draw bezeichnen wir Draws, die neben einer offensichtlichen Straight- oder Flush-Chance noch weitere Outs zu einer deutlichen Verbesserung unserer Hand haben. Letztlich ist auch dies ein Combodraw.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Beispiel:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHero: <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">   <br>\nFlop: <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> <b>J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn erster Linie achten wir hier nat&uuml;rlich auf unseren Flushdraw. Unser Middlepair scheint nicht sonderlich viel wert zu sein, aber im raised Pot k&ouml;nnen wir uns hier sehr h&auml;ufig die zus&auml;tzlichen Outs auf Trips (zwei Outs f&uuml;r die 6) und auf Twopair (3 Outs auf die 7) geben. Diese Outs sind selten dominiert, es handelt sich hier quasi um live Cards. Diese f&uuml;nf Outs k&ouml;nnen wir uns meistens zu unseren Flush-Outs hinzurechnen und kommen somit auf 14 Outs (h&auml;tten wir einen Straightdraw so k&auml;men wir auf 13 Outs). Diese H&auml;nde k&ouml;nnen wir demnach genauso spielen wie bei einem normalen Combodraw. Auch hier ist ein Flop-All-In meist eine profitable Angelegenheit.\n<\/p><div style=\"border-bottom: 1px solid #d0d0d0; padding-bottom: 2px; margin-top: 24px\">\n<b>Der &bdquo;dreckige&ldquo; Draw<br>\n<\/b>\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nEin &bdquo;dreckiger&ldquo; Draw bietet uns, wie man sich denken kann, nicht viele saubere Outs oder l&auml;sst uns nur zu einer 2nd best Hand drawen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Beispiel:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHero: <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">  <br>\nFlop: <b>8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> <b>9<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuch hier haben wir einen 8-Outer vorzuweisen, jedoch sind schon mal die beiden<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">-Outs nicht clean. Wenn wir eine dieser Karten am Turn treffen, so k&ouml;nnten wir gegen einen Flush drawing dead sein. Das gleiche gilt f&uuml;r eine Zehn, hier h&auml;tten wir auch noch das Problem hart protecten zu m&uuml;ssen, da, selbst wenn wir vorne liegen, Villain einen Redraw aufgegabelt haben k&ouml;nnte.\n<\/p><table style=\"border: 1px solid #d6002d; margin-top: 24px\" border=\"0\" cellpadding=\"4\" cellspacing=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"psMagtablehead1\">&raquo; ZUSAMMENFASSUNG<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tWir haben uns heute angeschaut, wie wir unsere suited Connectors zu bewerten haben. Es ist wichtig, die St&auml;rken und Schw&auml;chen zu kennen, damit man wei&szlig;, wie man mit ihnen gegen verschiedene Gegner umgehen muss. Au&szlig;erdem haben wir uns mit den verschiedenen Arten der Draws besch&auml;ftigt. Ob man einen astreinen 15-Outer vorliegen hat oder einen eventuell zur 2nd best Hand heranwachsenden 6-Outer macht selbstverst&auml;ndlich einen riesigen Unterschied.\n\t\t\t<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">\n\t\t\tIm n&auml;chsten Teil dieser Serie werden wir etwas praktischer zu Werke gehen und uns dann auch vermehrt anschauen, wie wir preflop und postflop die angesprochenen Gedanken umsetzen k&ouml;nnen.\n\t\t\t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ersten Teil dieser dreiteiligen Artikelserie befasst sich der Autor MiiWiin mit den St\u00e4rken und Schw\u00e4chen von suited Connectors.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[189],"strategy_level":[117],"class_list":["post-53295","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-no-limit-bss"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Suited Connectors Teil 1 - Theorie - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1214\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Suited Connectors Teil 1 - Theorie - PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im ersten Teil dieser dreiteiligen Artikelserie befasst sich der Autor MiiWiin mit den St\u00e4rken und Schw\u00e4chen von suited Connectors.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-no-limit\/1214\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-12T10:55:05+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/psmag\/bilder\/bild_kolumne.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/\",\"name\":\"Suited Connectors Teil 1 - Theorie - PokerStrategy DE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/psmag\\\/bilder\\\/bild_kolumne.jpg\",\"datePublished\":\"2008-06-23T11:07:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-12T10:55:05+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/psmag\\\/bilder\\\/bild_kolumne.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/psmag\\\/bilder\\\/bild_kolumne.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/weekly-no-limit\\\/1214\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Suited Connectors Teil 1 &#8211; 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