	{"id":53386,"date":"2010-08-31T11:46:00","date_gmt":"2010-08-31T11:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/tableselection-profitable-tische\/"},"modified":"2026-03-12T11:54:43","modified_gmt":"2026-03-12T11:54:43","slug":"tableselection-profitable-tische","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/fixed-limit\/tableselection-profitable-tische\/","title":{"rendered":"Tableselection - Profitable Tische finden"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Tableselection - Profitable Tische finden<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b> <\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Der Profit z&auml;hlt<br> <\/i><\/li>\n<li><i>Profitable Tische finden mit und ohne Software<\/i><\/li>\n<li><i>Wann du den Sitz wechseln oder den Tisch verlassen solltest<br> <\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center;margin-bottom: 12px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"1\"><\/div><p class=\"emoNormal\">Merkw&uuml;rdigerweise wird Tableselection von vielen Leuten, darunter auch sehr starken Spielern, ignoriert oder zumindest untergewichtet. Das ist sehr leicht zu erkennen, wenn man die Midstakes-Tische auf Partypoker anschaut. Oftmals sitzen am ganzen Tisch ausschlie&szlig;lich TAGs. Das ist nat&uuml;rlich f&uuml;r niemanden eine besonders profitable Situation und vor allem: Die beteiligten Spieler m&uuml;ssten es eigentlich besser wissen.<\/p><h1 class=\"emoNormal\">Warum ist Tableselection so wichtig?<\/h1><p class=\"emoNormal\">Eine gute Tableselection ist deshalb so wichtig, weil sie sich direkt in der Winrate bemerkbar macht. Alle gro&szlig;en Winner gehen nach einer Grundmaxime vor: Sie spielen nur, wenn sie einen Vorteil (Edge) haben. Beim Pokern geht es nicht um die Ehre oder darum, sich mit starken Spielern zu messen. Im Gegenteil! Man sollte die starken Gegner meiden. Im Vordergrund steht der Profit und den macht man mit schlechten Gegnern.<\/p><p class=\"emoNormal\">Tableselection wird umso wichtiger, je h&ouml;her das Limit ist. Auf den untersten Limits findet man Fische, wo man nur hinschaut. Je h&ouml;her man kommt, desto rarer werden sie. Nun hei&szlig;t es, eine sorgf&auml;ltige Auswahl zu treffen, um seine Pokerk&uuml;nste in einem m&ouml;glichst profitablen Umfeld aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Zur Profitablit&auml;t tr&auml;gt eine gute Tableselection fast so viel bei wie die eigentlichen Pokerskills. Jeder kennt das Zitat: &bdquo;Man kann der zehntbeste Spieler der Welt sein und trotzdem verliert man, wenn man mit den neun besten am gleichen Tisch sitzt.&ldquo;<\/p><p class=\"emoNormal\">F&uuml;r denjenigen, der diesen Aspekt bislang ignorierte, wird das hier pr&auml;sentierte Know-how, wenn konsequent angewandt, eine gro&szlig;e Erleichterung bedeuten. Viele Spieler haben sich eine solide Grundspielst&auml;rke angeeignet und kennen die wichtigsten Prinzipien der Pokerstrategie. Ihre Entwicklung wird sich jetzt naturgem&auml;&szlig; verlangsamen, da sie ja mit Finetuning nicht mehr die ganz gro&szlig;en Fortschritte erzielen k&ouml;nnen. Tableselection ist aber unabh&auml;ngig von den Pokerf&auml;higkeiten und kann jedem, der sie bislang ignorierte, einen unglaublichen Schub versetzen.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Was suchst du?<\/h1><div class=\"emoSubhead\">Tische mit guten Werten<\/div><p class=\"emoNormal\">Aus der Sicht des Suchenden bedeuten &bdquo;gute Werte&ldquo; nat&uuml;rlich schlechte Spieler. Das beste Indiz f&uuml;r die Pr&auml;senz von Fischen ist der VPIP (voluntarily put money in the pot). Tische mit mehr als 30 VPIP sind definitiv sehr profitabel. Dieser Wert ist das Hauptkriterium bei der Tischauswahl. Es gibt jedoch Ausnahmef&auml;lle, in denen du einen deutlich niedrigeren Wert als 30 akzeptieren kannst. Ein solcher Fall tritt ein, wenn du Position auf ein oder zwei extrem schwache Spieler bekommen kannst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Ein weiterer wichtiger Wert ist der PFR, also die Preflop-Raise-Rate. Ein durchschnittlicher TAG hat Fullring einen PFR-Wert von ca. 8-11. Bei der Tischauswahl m&ouml;chte man gerne einen deutlich niedrigeren Wert vorfinden, da er auf viele passive Spieler hindeutet. Ein passives Umfeld ist nicht nur ein Hinweis auf schwache Gegner, es hat auch eine Reihe von konkreten Vorteilen. Zum einen bekommst du h&auml;ufiger die Gelegenheit zu einem Freeplay im Big Blind. Auf diese Weise kannst du darauf hoffen, auch mit einer Trashhand etwas Gro&szlig;es zu floppen (Twopair or better). Die Chancen daf&uuml;r stehen immerhin 1 zu 20. Ein passives Preflop-Verhalten f&uuml;hrt auch dazu, dass du in late Position mehr drawing Hands spielen kannst, mit denen du bei guten Pot Odds billig den Flop sehen willst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Die angegebenen Zahlen gelten f&uuml;r Fullring-Tische. Bei SH-Tischen sind die Werte naturgem&auml;&szlig; etwas looser. Je gr&ouml;&szlig;er der VPIP und kleiner der PFR, desto besser l&auml;sst sich der Tisch spielen. Das Gleiche ist nat&uuml;rlich auch bei Tischen mit stark &uuml;berdurchschnittlichem PFR-Wert der Fall. F&uuml;r Anf&auml;nger k&ouml;nnten solche Spiele aber Probleme bedeuten, da man mit mehr schwierigeren Entscheidungen konfrontiert wird.<\/p><div class=\"emoSubhead\">Tische mit guten Texturen<\/div><p class=\"emoNormal\">Die durchschnittlichen Werte des VPIP und PFR machen keine Aussage &uuml;ber die Verteilung der Attribute bei einzelnen Spielern. Grunds&auml;tzlich stellt sich die Frage: Hat man lieber ein ausgeglichenes Feld von Gegnern, denen man leicht &uuml;berlegen ist, oder spielt es sich leichter an Tischen mit zwei (oder mehr) richtig schlechten Fischen und ansonsten starken Gegnern (die einem wom&ouml;glich sogar leicht &uuml;berlegen sind)?<\/p><p class=\"emoListintro\">Nicht wenige bevorzugen die zweite Variante und das aus einer Reihe von Gr&uuml;nden:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Spieler um die 30 VPIP sind nicht notwendigerweise postflop schlecht. Geh&ouml;ren sie zur aggressiven Sorte, k&ouml;nnen sie einem das Leben verdammt schwer machen.<\/li>\n<li>Richtige Fische dagegen mit 50 VPIP oder gar weit dr&uuml;ber sind definitiv schlechte Spieler. Wenn man Gl&uuml;ck hat sind sie nicht nur loose, sondern auch passive (Callingstations). Sie w&auml;ren dadurch einigerma&szlig;en berechenbar, womit man etwaige Verluste gegen sie minimieren k&ouml;nnte.<\/li>\n<li>Ein Fisch mit VPIP 70 ist &uuml;ber zwei Drittel aller F&auml;lle in der Hand. Genau das m&ouml;chte man.<\/li>\n<li>Hat man Position auf die Megafische, l&auml;sst sich h&auml;ufig ein Isolation-Play durchf&uuml;hren. Hier ist es sogar von Vorteil, wenn tight-aggressive Spieler hinter einem sitzen. Diese respektieren normalerweise ein Raise, so dass man gute Chancen hat, Heads-up gegen den schlechteren Spieler mit den besseren Karten und der besseren Position in der Hand zu sein.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Je nach gespieltem Limit\/Tageszeit\/Pokerseite hast du aber nicht die Wahl, dir den &bdquo;perfekten&ldquo; Tisch zu suchen, sondern musst dich mit dem vorhandenem Angebot zufrieden geben. Jedoch solltest du dich auf keinen Fall an einen Tisch setzen, der nicht profitabel zu sein scheint, nur weil es sonst nichts Anderes da ist! Es bringt nichts, ohne oder nur mit einer marginalen Edge zu spielen. In so einem Fall kannst du deine Zeit besser f&uuml;r das Lesen der Strategieartikel oder f&uuml;r einen Besuch im Handbewertungsforum nutzen.<\/p><div class=\"emoSubhead\">Gute relative Position auf schlechte Spieler<\/div><p class=\"emoNormal\">Dieser Aspekt wird weiter unten beim Punkt &bdquo;Seat Selection&ldquo; behandelt.<\/p><h1 align=\"left\">Methoden der Tableselection<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">Softwareunterst&uuml;tzte Tableselection (Table-Scanning)<\/div><ul class=\"emoList1\">\n<\/ul><p>Table-Scanning ist eine sehr einfache und effiziente Methode. Wohl dem,  der sie nutzen kann! Du &ouml;ffnest mehrere Tische, l&auml;sst sie scannen und  siehst sofort, welche Tische profitabel sind und wo sich die soft Spots  befinden. Hierf&uuml;r ben&ouml;tigst Du den HoldemManager, PokerTracker (im Shop  erh&auml;ltlich) oder vergleichbare Software und eine gro&szlig;e Datenbank. Dann  spielst Du und sammelst dadurch Daten.<\/p><p>Mit diesen  Analyseprogrammen l&auml;sst sich schon eine ausgezeichnete Tableselection  betreiben (eine gute Datenbank vorausgesetzt). Du machst mehrere Tische  des gew&uuml;nschten Limits auf und wartest, bis die Spielerwerte angezeigt  werden. Wenn du einen guten Tisch gefunden hast, nimmst du Platz oder  tr&auml;gst dich in die Warteliste ein. Das klappt unter Umst&auml;nden nicht auf  allen von PokerStrategy.com unterst&uuml;tzten Pokerseiten. Bei den meisten  Anbietern (PartyPoker, PokerStars usw.) d&uuml;rfte dies aber die einfachste  Art der Tableselection darstellen.<\/p><p>Es gibt auch spezielle  Programme zur Tableselection, die diese noch einfacher machen, da man  nicht manuell Tische &ouml;ffnen muss, sondern alle verf&uuml;gbaren Tische  scannen l&auml;sst und gleich eine Liste vorgesetzt bekommt, wo die gr&ouml;&szlig;ten  Fische sitzen. Auch hier kommt es allerdings auf eine ausreichend gro&szlig;e  und m&ouml;glichst aktuelle Datenbank an.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Tableselection ohne Software<\/div><p class=\"emoNormal\">Mit Programmen wie Fishfinder usw. lassen sich recht leicht gute Tische\/Positionen ausfindig machen. Doch was tun, wenn  du noch keine solche Software besitzt oder keine ausreichend gro&szlig;e Datenbanken von den Gegnern, weil du noch neu auf dem Limit bist oder es f&uuml;r die entsprechende Pokerseite keine kompatible Software gibt?<\/p><p class=\"emoNormal\">Auch in solchen F&auml;llen l&auml;sst sich eine gute Tableselection durchf&uuml;hren. Mit etwas Aufmerksamkeit kannst du sehr schnell gute Tische und schlechte Spieler ausmachen und darauf soll in diesem Teil des Artikels eingegangen werden.<\/p><div class=\"emoSubhead\">Pot Size\/Durchschnitts-VPIP<\/div><p class=\"emoNormal\">Schon bevor du einen Tisch ge&ouml;ffnet hast, l&auml;sst sich eine grobe Vorauswahl betreiben. Die meisten Pokerrooms zeigen in der Lobby einige Durchschnittswerte der einzelnen Tische an, die du zur weiteren Orientierung nutzen kannst. Die wichtigsten davon sind die Potsize (durchschnittliche Gr&ouml;&szlig;e der P&ouml;tte) und der durchschnittliche VPIP\/PFR am Tisch.<\/p><p class=\"emoNormal\">Gro&szlig;e P&ouml;tte lassen darauf schlie&szlig;en, dass zu viele Spieler den Flop sehen und\/oder zu weit in die Hand hinein gehen. Da Looseness ein Indiz f&uuml;r schlechte Spieler ist, sind an solchen Tischen potenziell die meisten Fische zu finden. Je h&ouml;her also die beiden Werte sind, desto profitabler ist der Tisch. Die Vorgehensweise hat aber auch Nachteile.<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Nicht immer entstehen gro&szlig;e P&ouml;tte, weil mehrere loose-passive Player in der Hand sind. Manchmal sind sie auch das Werk weniger sehr aggressiver Spieler, die es lieben, zu raisen. Das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. <\/li>\n<li>In einigen F&auml;llen sind gro&szlig;e P&ouml;tte auch ein Produkt des Zufalls. M&ouml;glicherweise hatten die letzten H&auml;nde Actionflops produziert (viele hohe Karten), mit denen sich die Holecards mehrere Spieler gut vertrugen.<\/li>\n<li>Ein weiterer Nachteil ist, dass gro&szlig;e durchschnittliche P&ouml;tte dazu angetan sind, die Sharks anzuziehen, die hier reichlich Beute wittern.<\/li>\n<li>Gro&szlig;e P&ouml;tte sind also begehrt. Dies f&uuml;hrt auch zu l&auml;ngeren Wartelisten. Kommt man dann endlich an die Reihe, haben sich die Beschaffenheit des Spiels und somit auch die Gr&ouml;&szlig;e des durchschnittlichen Pots m&ouml;glicherweise zum Negativen ver&auml;ndert.<\/li>\n<li>Ein hoher VPIP des Tisches kann auch durch ein zeitweiliges ultra-shorthanded Spiel kommen (2-4 Spieler), da in solchen Spielen looser gespielt wird und ein h&ouml;herer VPIP &uuml;blich ist, obwohl vielleicht nur TAGs an dem Tisch sitzen. <\/li>\n<li>Die Statistiken k&ouml;nnen m&ouml;glicherweise veraltet sein und bis man einen Sitz ergattert hat, kann sich die Spieldynamik schon zum Negativen ver&auml;ndert haben. <\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Daraus k&ouml;nnen wir schlussfolgern, dass die von den Pokerseiten angezeigten lediglich grobe Indizien darstellen und kein essenzielles Kriterium bei der Tableselection darstellen.<\/p><div class=\"emoSubhead\">Beobachtung des Tisches<\/div><p class=\"emoNormal\">Eine weitere M&ouml;glichkeit, Tableselection zu betreiben, ist ein simples Beobachten des Spiels an einem Tisch f&uuml;r kurze Zeit. Oft wird schon  nach einigen wenigen H&auml;nden klar, ob sich ein Tisch profitabel spielen l&auml;sst oder nicht.<\/p><p class=\"emoNormal\">Als erstes und deutlichstes Anzeichen f&uuml;r einen guten Tisch ist die Anzahl an Spielern, die den Flop sehen.  Du solltest darauf achten, wie viele Spieler preflop mitlimpen oder wie oft Raises und 3-Bets coldgecallt werden.<\/p><p class=\"emoNormal\">Vor allem auf Shorthanded-Tischen ist ein Preflop-Limp meistens ein aussagekr&auml;ftiges Zeichen f&uuml;r einen Fisch. Du solltest dich also bem&uuml;hen, hinter diesem Spieler Platz zu nehmen. Wenn es vor dem Flop wenig Raises gibt und viele Limps, ist der Tisch definitiv profitabel zu spielen.<\/p><p class=\"emoListintro\">Weitere Anzeichen f&uuml;r einen guten Tisch:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>Spieler posten ihre Blinds einfach mitten im Spiel und warten nicht, bis die Blinds bei ihnen ankommen.<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Eines der deutlichsten Anzeichen f&uuml;r einen schlechten Spieler.  Auf FR-Tischen ist das Posten des Blinds im CO vielleicht noch &uuml;blich, auf SH ist das allerdings ein klares No-Go. Die Spieler, die ihre Blinds in MP2 posten, sind immer gern gesehene G&auml;ste.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Vor dem Flop liegt dead Money in der Mitte (vom Aussitzen).<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Wenn man auf &ldquo;Sit-out&rdquo; klickt und beim Aussitzen die Blinds verpasst, hat man  nach dem Einstieg die M&ouml;glichkeit, den Blind zuz&uuml;glich eines so genanntem dead Blinds zu posten, um wieder ins Spiel zu kommen, ohne auf seinen regul&auml;ren Blindeinsatz zu warten. Ein guter Spieler wird  immer warten, bis er die regul&auml;ren Blinds posten muss.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Spieler openlimpen\/viele Limper.<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Auch ein sehr gutes Anzeichen f&uuml;r einen Fischteich. Openlimps, vor allem in sp&auml;teren Positionen, deuten so gut wie immer auf schw&auml;chere Spieler hin. Viele Limper an einem Tisch sind ein Indikator f&uuml;r ein eher loose-passives Spiel mit vielen Callingstations, die deine Lieblingsgegner sind. Overlimps nach einigen Spielern sind allerdings kein automatisches Zeichen von einem schlechten Spieler mehr. An solchen Tischen k&ouml;nnen auch gute Spieler mitlimpen.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Es gibt oft Coldcaller, nachdem jemand geraist hat.<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Wie in der SH-Strategiesektion f&uuml;r Einsteiger gelehrt wird, sollte man nach einem Raiser immer raise or fold spielen. Auch hier gibt es Situationen, in denen ein Coldcall Sinn macht, etwa wenn die Blinds\/Spieler nach dir sehr loose und schlecht sind und du eine gute Multiway-Hand hast. Im Gro&szlig;teil der F&auml;lle ist allerdings ein Coldcaller nach einem Raiser ein eher schlechter Spieler.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Spieler im SB callen h&auml;ufig ein Stealraise vom CO oder BU.<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Auch hier gilt die gleiche Logik. Das Coldcallen im SB nach einem (Steal-)Raiser ist fast immer falsch und deutet auf einen eher schwachen Spieler hin.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Chatbeschimpfungen\/aufgeregte Diskussionen: Einer oder mehrere Spieler k&ouml;nnten auf Tilt sein.<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Oft sieht man, wie Spieler nach Beats ihre Gegner beschimpfen oder ihnen aufgeregt erz&auml;hlen, was sie falsch gemacht haben. Das kann darauf hindeuten, dass einer oder mehrere Spieler ihre Emotionen nicht unter Kontrolle halten und so zu einer leichten Beute werden. Anf&auml;nger sollten aber aufpassen. Auf solchen Tischen kann die Spielatmosph&auml;re sehr aufgeheizt und aggressiv sein, was sich f&uuml;r einen erfahrenen Spieler profitabel zu  spielen l&auml;sst, f&uuml;r Anf&auml;nger aber sehr schlecht ausgehen kann. Wenn du nicht mit aggressiven Gegnern zurechtkommst und die SH-Spielweise noch nicht gewohnt bist, solltest du vorsichtig sein und gegebenenfalls den Tisch wechseln.<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Spieler mit zu kleinem Stack am Tisch&nbsp;<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">Spieler, die nicht mit vollen Stacks am Tisch sitzen oder nicht nachkaufen, sind meist schwache Spieler. Nat&uuml;rlich passiert es auch bei guten Spielern, dass sie im Eifer des Gefechts nicht reloaden. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Spieler aber dauerhaft mit einem Shortstack am Tisch sitzen, ist  relativ klein.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><div class=\"emoSubhead\">Buddylist<\/div><p class=\"emoNormal\">Besonders schlechte Spieler solltest du in deine Buddylist aufnehmen, um sie sp&auml;ter wiederfinden zu k&ouml;nnen. Auf niedrigen Limits ist das Anlegen einer Buddyliste nicht notwendig, da es eigentlich meistens gen&uuml;gend gute Tische mit sehr schlechten Spielern gibt. Sinnvoll wird sie erst ab den Midstakes, wenn man einen Vollfisch ausfindig gemacht hat und m&ouml;glichst oft gegen ihn spielen will und eventuell auch in h&ouml;here Limits verfolgen m&ouml;chte. Du solltest es allerdings nicht &uuml;bertreiben und nur die richtigen Vollfische eintragen, da es auch in h&ouml;heren Limits noch genug schlechte Spieler gibt und die Liste dadurch zu un&uuml;bersichtlich wird. Als grober Richtwert k&ouml;nnte man zum Beispiel nur Spieler mit VPIP &uuml;ber 50%  reinnehmen und vor dem Beginn jeder Session nachschauen, an welchen Tischen diese Fische sitzen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Mit der Buddylist gibt es aber auch Probleme. Einige Spieler trifft man niemals wieder, da sie angesichts ihrer gro&szlig;en Verluste aufh&ouml;ren, zu spielen. Vielleicht kommen sie wieder, aber dann nur sehr unregelm&auml;&szlig;ig. Andere wechseln das Limit oder man selber wechselt es und l&auml;sst die Fische hinter sich. Aber selbst wenn die betreffenden Spieler online sind und im richtigen Limit spielen, gibt es ein potenzielles Problem. Viele von ihnen lassen sich nicht suchen (warum wohl?) und aktivieren &bdquo;Hide me from search&ldquo; im Men&uuml; &bdquo;Options&ldquo;. Hinter ihrem Namen steht dann eine Null. Unterm Strich ben&ouml;tigt man schon einen gro&szlig;en Fundus an &bdquo;Buddies&ldquo;, um dieses Tool erfolgreich einsetzen zu k&ouml;nnen.<\/p><h1>Sei flexibel!<\/h1><p class=\"emoNormal\">Gr&ouml;&szlig;eren Erfolg bei der Tableselection hat jener, der bereit zu Kompromissen ist. Viele Spieler, gerade Anf&auml;nger und leicht Fortgeschrittene f&uuml;hlen sich am wohlsten in Full-Ring-Games. Dort hat man Zeit, auf solide H&auml;nde zu warten. Um jedoch den begehrten 10er-Tisch zu erreichen, ben&ouml;tigt man einen Tisch mit exakt neun Spielern und einem freien Sitz.<\/p><p class=\"emoNormal\">Diese Konstellation kommt nat&uuml;rlich eher selten vor. Alternativ k&ouml;nnte man sich bei einem voll besetzten Tisch in die Warteliste eintragen, was allerdings die Geduld auf die Probe stellt. Das gr&ouml;&szlig;te Problem, was sich aus dieser rigiden Herangehensweise ergibt, ist die nicht vorhandene Wahlfreiheit bei der Seat-Selection. Man muss mit dem Platz vorlieb nehmen, der gerade frei wird.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wohl dem, der bereit ist, an Tischen mit zwei, drei, vier oder gar f&uuml;nf freien Sitzen Platz zu nehmen! So jemand bekommt sofort einen freien Tisch und kann sich zudem die beste Position auf die Fische aussuchen. Tische mit sieben oder acht Spielern (einen selbst eingeschlossen) sind dem Full-Ring-Game sehr &auml;hnlich. Sie haben auch die Tendenz, sich schnell wieder zu f&uuml;llen. Sechser-Tische stellen einen Grenzfall dar und Tische mit f&uuml;nf und weniger Spielern sind definitiv shorthanded.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wer also beides spielen kann, Full Ring und Shorthanded, der ist bei der Tableselection ganz klar im Vorteil. Im Gegensatz zu den 6er-Tischen haben die halbleeren 10er-Tische f&uuml;r den erfahrenen Shorthanded-Spieler einige Vorteile. Die Gegner sind in der Regel keine ausgemachten Shorthanded-Spezialisten, da sie urspr&uuml;nglich an einem vollen 10er-Tisch sa&szlig;en (Ausnahme sind jene, die sich erst sp&auml;ter an den halbvollen Tisch begaben). Viele der verbliebenen Spieler sind am Tisch h&auml;ngengeblieben, weil sie hinten liegen und nicht gerne als Loser aufstehen m&ouml;chte. Diese Break-Even-Hunter sind oftmals auf Tilt und von daher eine potenzielle Beute.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Seat-Selection<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">Der Fluss des Geldes<\/div><p class=\"emoNormal\">Es kann nicht egal sein, wo du in Relation zu den einzelnen Spielertypen sitzt. Dazu ist das Element &bdquo;Position&ldquo; im Hold&rsquo;em einfach zu bedeutsam. Es ist so bedeutsam, dass es dazu eine markante Regel gibt: Im Hold&rsquo;em wandert das Geld immer von rechts nach links.<\/p><p class=\"emoNormal\">Bei der &Uuml;berlegung, wen du gerne rechts von dir sitzen h&auml;ttest, stellt sich also die Frage nach den gr&ouml;&szlig;ten Geldlieferanten. Die Antwort ist einfach: die richtig schlechten Spieler. Du m&ouml;chtest also die schlechtesten Spieler am Tisch rechts neben dir sitzen haben. Schlechte Spieler kannst du nicht immer sofort erkennen, aber es gibt ein Indiz: die Looseness.<\/p><p class=\"emoListintro\">Du m&ouml;chtest:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Loose passive Gegner rechts von dir haben <\/li>\n<li>Loose aggressive Gegner rechts von dir haben<\/li>\n<li>Tight passive Gegner links von dir haben <\/li>\n<li>Tight aggressive Gegner links von dir haben (Diese w&uuml;rde man zwar auch lieber rechts von sich haben, aber da auch jemand links von dir sitzen muss, hast du links lieber einen TAG als einen LAG)<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Somit m&ouml;chtest du alle loosen Spieler per se rechts von dir haben und alle tighten links. Es ist zudem angenehm, Position auf Leute zu haben, die &ouml;fter in der Hand sind als andere Spieler. Dadurch kommst du in mehr Situationen mit Positionsvorteil.<\/p><div class=\"emoSubhead\">loose-passive<\/div><p class=\"emoNormal\">Das meiste Geld im Hold&rsquo;em kommt von den Callingstations, denn die sind am schlechtesten. Zugegeben, auch links von einem ist eine Callingstation ein angenehmer Zeitgenosse, der sogar hin und wieder mit schlechten H&auml;nden Raises coldcallt und auch mit seinen guten Karten nicht so wahnsinnig viel Druck aus&uuml;bt, seinen Positionsvorteil somit wenig nutzt. Aber trotzdem.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wenn du mit AK oder einem hohem Pocketpair raist, m&ouml;chtest du, dass der loose-passive Spieler bereits mit J9o in der Hand ist. Auch eine Callingstation coldcallt nicht mit jedem Trash. Wenn sie jedoch einmal dabei ist, bleibt sie es oftmals bis zum River, sofern sie ein kleines St&uuml;ck vom Board erwischt hat (h&auml;ufig startet sie auch mit einem Baby-Pair, um damit einen Calldown zu machen).<\/p><p class=\"emoNormal\">Deine guten H&auml;nde bekommst du also voll ausbezahlt. Die Gewinnchancen erh&ouml;hen sich deutlich, wenn es dir gelingt, die Callingstation mit einem Raise zu isolieren.<\/p><p class=\"emoListintro\">Ein LPA besitzt meistens einen niedrigen PFR-Wert. Das hat zwei Implikationen:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Wenn er raist, dann ist Vorsicht geboten. In solchen F&auml;llen h&auml;lt er meistens eine Premiumhand.<\/li>\n<li>Da er mit H&auml;nden wie AQ-AT h&auml;ufig nur limpt, kommst du dazu, AQ aggressiv raisen zu k&ouml;nnen, anstatt folden zu m&uuml;ssen.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Ein gro&szlig;er Vorteil, auf diesen Spielertyp Position zu haben, ist, dass er dir durch seine passive Spielweise die M&ouml;glichkeit gibt, deine Hand optimal zu spielen, also am Turn for Value zu betten oder eine Freecard zu nehmen oder am River unimproved den kostenlosen Showdown zu sehen.<\/p><div class=\"emoSubhead\">loose-aggressive<\/div><p class=\"emoNormal\">Der LAG ist aggressiv und schwer berechenbar. Gegen ihn Position zu haben, ist daher wichtiger als gegen den LPA. Wenn es zu harten Gefechten kommt, kann man aus seinen Winnern mehr Bets heraus holen und bei den Losern die Kosten minimieren.<\/p><p class=\"emoNormal\">Out of Position kann der loose-aggressive Player nicht so effektiv bluffen. Semibluffraises stehen ihm ja nicht zur Verf&uuml;gung. Einen sehr loosen LAG mit einem hohem PFR-Wert (Maniac) kann man auch schon mit dezenten H&auml;nden isolieren.<\/p><p class=\"emoNormal\">Der LAG wird h&auml;ufig versuchen, einem die Blinds zu stehlen. Man sollte daher fr&uuml;hzeitig seine Stealingstandards herausfinden, um entschieden zur&uuml;ckschie&szlig;en zu k&ouml;nnen. Machst du das fr&uuml;h in der Session, fl&ouml;&szlig;t du ihm wom&ouml;glich Respekt ein und treibst ihm das &bdquo;stealing on light hands&ldquo; aus.<\/p><div class=\"emoSubhead\">tight-passive<\/div><p class=\"emoNormal\">Okay, man m&ouml;chte am liebsten alle Spieler rechts neben sich sitzen haben, aber das geht ja nicht. Also soll der Rock links von einem sitzen. Zwar kannst du dort eigentlich nur wenig vom ihm gewinnen, aber ihm Geld abzukn&ouml;pfen, ist ja ohne hin nicht leicht. Links von dir richtet er zumindest keinen gro&szlig;en Schaden an, da er gute H&auml;nde nicht konsequent protectet und h&auml;ufig nur callt. Somit extrahiert er nicht gen&uuml;gend Value aus seinen Winnern. Raist er allerdings, hast du h&auml;ufig einen easy Fold, da er wahrscheinlich mehr hat als nur Toppair.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wenn du in late Position first in mit wackligen H&auml;nden (Ace little) raist, wird er dich kaum mit AT oder AJ threebetten. Sowohl preflop als auch postflop wirst du h&auml;ufig den Button von ihm kaufen k&ouml;nnen. Seine Blinds wird er bei deinen (gegen ihn) h&auml;ufigen Stealversuchen auch nur mit den st&auml;rksten H&auml;nden, also unzureichend verteidigen.<\/p><div class=\"emoSubhead\">tight-aggressive<\/div><p class=\"emoNormal\">Bei den TAGs sprechen viele Argumente f&uuml;r beide Seiten. Aus Platzgr&uuml;nden m&uuml;ssen sie jedoch links sitzen (Es gibt nicht gen&uuml;gend Rocks!).<\/p><p class=\"emoNormal\">Besprechen wir ruhig einmal die Nachteile der Konstellation, in der er rechts von dir sitzt: Durch seine &bdquo;raise or fold&ldquo;-Policy wird er aus middle Position first in mit vielen H&auml;nden raisen, die nicht allererste Sahne sind (KQ, KJs, AT) gegen die du trotzdem AJ oder sogar AQ folden musst, einfach, weil du eine Premiumhand nicht ausschlie&szlig;en kannst. Du kommst daher selten zum Spielen, was frustrierend sein kann. Der TAG hat es ja, ebenso wie du, auf die Fische abgesehen. Sitzt er rechts von dir, kommt er dir einfach h&auml;ufig mit dem Raisen zuvor und schnappt dir die Fische weg. In Multiwayp&ouml;tten treibt dich der TAG oftmals mit Protection- und Semibluffraises von einer besseren Hand.<\/p><p class=\"emoNormal\">Nun zu unserem eigentlichem Thema: der TAG sitzt links. Da du von ihm als solider Spieler erkannt wirst, respektiert er meistens deine Raises und kommt dir bei deinem Kampf gegen die Fische nicht so oft in die Quere. Mit einer starken Hand bekommst du Heads-up gegen ihn immer die Gelegenheit zum Checkraise am Flop. Ist er sehr aggressiv und befolgt das Follow-through-Prinzip konsequent, kannst du ihn, je nach Board, gegebenenfalls sogar am Turn checkraisen. Das ein oder andere Mal wirst du seine Blinds stealen k&ouml;nnen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Nat&uuml;rlich kann man sich nicht immer die perfekte Sitzposition ergattern. Wenn es 3-4 schlechte Spieler am Tisch gibt, ist es aber auch nicht unbedingt ein Problem. Du solltest dann versuchen, dich so nah wie m&ouml;glich an die schlechten Spieler zu setzen, auch wenn es dann der rechte Platz von ihnen ist. Du kannst sie dann zwar preflop nicht isolieren und musst postflop out of Position gegen sie spielen, bist aber &ouml;fter mit ihnen in der Hand in den Blindsteal-Situationen, in denen sie reichlich Gelegenheit haben, Fehler zu machen und so deinen Profit  steigern. Bei guten Tischen nimmst du auch in Kauf, einen TAG rechts neben dir sitzen zu haben, wenn ansonsten viele Fische im Spiel sind. Du solltest also die Sitzposition auf keinen Fall untersch&auml;tzen und auch nach M&ouml;glichkeit den besten Sitz w&auml;hlen, darfst aber auch nicht zu w&auml;hlerisch sein. Im Laufe des Spiels kannst du nach Bedarf immer noch die Position wechseln.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Sitzwechsel<\/div><p class=\"emoListintro\">Wenn die Gelegenheit f&uuml;r einen Sitzwechsel g&uuml;nstig ist, solltest du dir diese nicht entgehen lassen. Folgende Voraussetzungen sind daf&uuml;r notwendig:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Ein Platz wird frei.<\/li>\n<li>Es befinden sich keine Spieler in der Waitinglist, die ja &auml;ltere Rechte auf den freien Platz haben.<\/li>\n<li>Der neue Platz verbessert die relative Position auf die schwachen Spieler gem&auml;&szlig;.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoListintro\">Hier das Man&ouml;ver:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Du merkst dir die Tischnummer oder markierst den Tisch mit dem Cursor in der Tablelist.<\/li>\n<li>Du wartest bis die Hand zu Ende gespielt wurde. Wenn das Geld gerade zum Winner r&uuml;bergeschoben wird, stehst du auf.<\/li>\n<li>Du wartest so lange, bis Karten f&uuml;r die n&auml;chste Hand verteilt wurden (Sch&auml;tzung).<\/li>\n<li>Dann doppelklickst du auf den Balken, der den Tisch in der Tablelist repr&auml;sentiert.<\/li>\n<li>Nun setzt du dich an den hoffentlich noch leeren Platz.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Das ganze Theater ist n&ouml;tig, da du immer wieder an den gleichen Platz gelangen w&uuml;rdest, wenn du das Spiel mitten in der Hand verlassen und sofort zur&uuml;ckkehren w&uuml;rdest. Mit dem Aufstehen wartest du bis zum letzten Moment, um den Platz so lange wie m&ouml;glich besetzt zu halten wegen der Gefahr, dass bei der R&uuml;ckkehr pl&ouml;tzlich beide Pl&auml;tze, der alte und der neue, besetzt sind. Dies gilt allerdings nur f&uuml;r PartyPoker. Bei einigen Seiten (PokerStars) kann man seinen Sitz zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Hand wechseln, sofern man nicht selbst in die Hand involviert ist.<\/p><p class=\"emoNormal\">Ist die Positionsverbesserung eindeutig von gro&szlig;em Vorteil f&uuml;r deinen Erwartungswert, dann kannst du den Wechsel auch in late Position durchf&uuml;hren und damit einige Freeplays opfern!<\/p><h1 align=\"left\">Wann solltest du einen Tisch verlassen?<\/h1><p class=\"emoNormal\">Wenn einer der Tische, an denen du spielst, zwar passabel ist, jedoch nicht gerade sensationell, solltest du parallel zum Spielen nach anderen Tischen Ausschau halten. Da man als tighter Spieler viel foldet, sollte man seine freien Energien darauf verwenden, die Spielbedingungen durch das Aufsp&uuml;ren noch softerer Tische zu verbessern. Besonders, wenn man auf die Scanning-Methode oder auf die Buddylist zur&uuml;ckgreifen kann, ist das ohne gro&szlig;e Anstrengungen m&ouml;glich.<\/p><p class=\"emoNormal\">Welchen Tisch solltest du am ehesten aufgeben? Grunds&auml;tzlich denjenigen mit den st&auml;rksten Gegnern. Wenn du an solch einem Tisch im Plus bist, ist das kein Argument, zu bleiben. Die &bdquo;Gl&uuml;ckstr&auml;hne&ldquo; ist ein Ph&auml;nomen, was die Vergangenheit beschreibt. &Uuml;ber die Zukunft trifft sie keine Aussagen! Genauso ist ein Tisch nicht deshalb schlecht, nur weil du an ihm verloren hast. Bei reichen Fischvorkommen hast du an ihm einen stark positiven Erwartungswert und solltest bleiben.<\/p><p class=\"emoNormal\">Viele Spieler denken &uuml;brigens genau gegenteilig. Sie bleiben an einem Tisch mit starken Spielern sitzen, eben weil sie hinten liegen. Sie m&ouml;chten den Tisch einfach nicht als Loser verlassen und versuchen den Break-Even-Punkt zu erreichen. Der Fehler dieses Ansatzes ist, die Angelegenheit zu pers&ouml;nlich zu nehmen. Hinten zu liegen, ist keine Schande. Wenn es die Karten so wollen, kann es jedem passieren. Man darf es nicht als pers&ouml;nliche Niederlage auffassen. Im &Uuml;brigen z&auml;hlt ja nicht das Tischergebnis, sondern vielmehr der gesamte Kontostand und zwar auf lange Sicht. Wenn man den Tisch als Loser verl&auml;sst, &auml;ndert sich dadurch ja nichts am Kontostand. Gerade als winning Player sollte man damit gut leben k&ouml;nnen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Es gibt auch Gr&uuml;nde, den Tisch zu verlassen, obschon sich gerade kein besserer anbietet. Die Fische, deretwegen man gerade dort sitzt, wo man sitzt, haben einen Nachteil. Sie sind in ihrer Pr&auml;senz reichlich instabil, da sie dazu neigen, fr&uuml;her oder sp&auml;ter pleite zu gehen. Wenn also die Gr&uuml;nde f&uuml;r die eigene Pr&auml;senz verschwinden, solltest du ebenfalls die Biege machen. Du kannst dich so in Ruhe auf die Suche nach profitablen Spielen machen. Die meisten Routiniers haben sich eh aufs Multitabling verlegt. Wer an vier Tischen spielt, kann ohne Weiteres zwei ausgetrocknete Tische schlie&szlig;en, ohne sich zu Tode zu langweilen und seine frei gewordenen Valenzen zur Suche einsetzen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Sicherlich spricht auch einiges dagegen, Tische h&auml;ufig zu wechseln. Zun&auml;chst bringt es Unruhe ins Spiel. Manch einer ist mit der Suche nach besseren Tischen &uuml;berfordert und wird dadurch zu sehr abgelenkt. Dann ist es auch fraglich, ob es sich lohnt, all die Erkenntnisse und Reads aufzugeben, die man am aktuellen Tisch gemacht hat, nur um einen neuen Tisch aufzusuchen, der zwei, drei % mehr VPIP hat. Schlie&szlig;lich sollte man auch noch das Tableimage bedenken. Wird man als winning Player betrachtet, weil man deutlich im Plus liegt, kann dies f&uuml;r druckvolles Spiel mit aggressiven Preflopraises und Semibluffs ausgenutzt werden. Dieser Respekt l&auml;sst sich leider nicht an den neuen Tisch mitnehmen.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Fazit<\/h1><p class=\"emoNormal\">Die Realit&auml;t ist: Viele Durchschnittsspieler machen einen recht anst&auml;ndigen Profit mit Pokern, obwohl ihr Talent nicht &uuml;berbordend ist. Sie w&auml;hlen einfach ihre Spiele sorgsam aus. Im Gegensatz dazu gehen immer wieder talentierte und &uuml;beraus kreative Spieler pleite, weil sie die Grundprinzipien der Tableselection missachten. Sie spielen &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse und messen sich mit den z&auml;hesten Gegnern. Damit vers&auml;umen sie es, sich in profitable Situationen zu begeben, wie es jeder gro&szlig;er Winner tut. Ein Winner ist jemand, dem es wirklich ums Gewinnen geht. Sein ganzes Denken und Handeln ist darauf ausgerichtet. Winner spielen nur dann, wenn sie einen Vorteil f&uuml;r sich erkennen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Never play without an edge!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel erf\u00e4hrst du, nach welchen Kriterien du die Tische ausw\u00e4hlst, an denen du spielst.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[183],"strategy_level":[117],"class_list":["post-53386","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-fixed-limit-silber"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Tableselection - Profitable Tische finden - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/fixed-limit\/tableselection-profitable-tische\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tableselection - Profitable Tische finden - PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In diesem Artikel erf\u00e4hrst du, nach welchen Kriterien du die Tische ausw\u00e4hlst, an denen du spielst.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/fixed-limit\/tableselection-profitable-tische\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-12T11:54:43+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"26\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/\",\"name\":\"Tableselection - Profitable Tische finden - PokerStrategy DE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"datePublished\":\"2010-08-31T11:46:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-12T11:54:43+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/fixed-limit\\\/tableselection-profitable-tische\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Tableselection &#8211; 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