	{"id":53409,"date":"2010-08-30T15:42:00","date_gmt":"2010-08-30T15:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/272\/"},"modified":"2026-03-12T11:54:45","modified_gmt":"2026-03-12T11:54:45","slug":"272","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sit-and-go\/272\/","title":{"rendered":"Loose Blind Steals - der LAG-Approach"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Loose Blind Steals - der LAG-Approach<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b> <\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Die Vorteile des looseren Stealens<br> <\/i><\/li>\n<li><i>Welche Bedingungen erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen<\/i><\/li>\n<li><i>Die praktische Anwendung dieses Stils<br> <\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center;margin-bottom: 12px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"1\"><\/div><p class=\"emoNormal\">In vielen Medium-Stakes-Sngs wird, zumindest wenn die Spielerzahl unter 6 sinkt, nicht mehr loose sondern weak-tight gepokert. Der optimale Weg, das auszunutzen, ist der loose-aggressive Approach.<\/p><h1 class=\"emoNormal\">Der Grundgedanke<\/h1><p class=\"emoNormal\">Der Idee hinter dem LAG-Approach ist: Man attackiert sehr viele kleine P&ouml;tte mit gutem Risk-Reward-Ratio und h&auml;lt sich generell von Gegenwehr und gro&szlig;en P&ouml;tten fern. Da weak-tighte Bubbles meistens sehr lange dauern, reicht es nicht, immer wieder mit demselben Move die Blinds zu stehlen, sondern man sollte &uuml;ber ein gro&szlig;es Repertoire an Blindsteals verf&uuml;gen, um es den Gegner so schwer wie m&ouml;glich zu machen, ihre Strategie anzupassen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Dieser Artikel listet die verschiedenen Arten dieser Steals auf und erkl&auml;rt, wann und warum sie angebracht sind.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Vorbemerkungen<\/h1><p class=\"emoNormal\">Ein Grund, warum man mit tightem Pokern erfolgreich ist, resultiert daraus, dass man sich von schwierigen Entscheidungen fernh&auml;lt. Spielt man loose, wird man um einiges h&auml;ufiger komplizierten Situationen gegen&uuml;berstehen. Das erfordert ein hohes Ma&szlig; an Konzentration und Disziplin und ist deshalb nicht f&uuml;r extremes Multitabling geeignet. Andererseits lassen sich auf diese Weise selbst mit sechs Tischen ROI-Werte erzielen, die die eines 12tablers bei weitem &uuml;bertreffen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Die in diesem Artikel genannten Moves machen nur Sinn ab einer gewissen Stackgr&ouml;&szlig;e und solange man selbst und bestenfalls auch die Gegner nicht im Push-or-Fold-Modus sind. Man sollte seine H&auml;nde immer vornherein planen, d.h. so, dass man den Bluff jederzeit aufgeben kann und immer noch komfortabel weiterspielen kann. Es bedarf gut ausgebildeter Postflop-F&auml;higkeiten und man muss sich dar&uuml;ber im Klaren sein, dass man ein looses Image kreiert, und damit umgehen k&ouml;nnen, dass die Gegner u.a. h&auml;ufiger bluffen und checkraisen werden.<\/p><p class=\"emoNormal\">Aufgrund der damit einhergehenden erh&ouml;hten Tilt-Gefahr sollten Spieler, die anf&auml;llig f&uuml;r Tilt sind, eher ihr gewohntes tightes Spiel verfolgen. Andererseits bekommt man nun f&uuml;r die eigenen starken H&auml;nde mehr Value.<\/p><p class=\"emoNormal\">Beherrscht man die hier genannten Spielz&uuml;ge, sollte man am Button und im Small Blind nur noch f&uuml;r Deception openfolden. In hohen, tighten Limits k&ouml;nnen sie sogar schon ab dem ersten Blindlevel angewendet werden. Viele tighte Gegner werden bei einer Konfrontation mit diesem Spielstil anfangen, zu tilten.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">SB vs. BB<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">Openraise im SB<\/div><p class=\"emoNormal\">Gegen weak-tighte Gegner erweist sich ein Openraise vom SB als sehr effektiv. Man sieht sich nur selten mit einem Call und noch seltener mit einem Reraise konfrontiert, was einem auch die teure Contibet erspart. Dieser Move verliert an Profitabilit&auml;t, wenn die Stacks weniger als 20 BB betragen, da der Gegner so gut All-In defenden kann.<\/p><p class=\"emoNormal\">Es ist profitabel, in dieser Situation auch die schw&auml;chsten H&auml;nde zu raisen, da es nur selten zu einem Postflopspiel kommt. Ohne Antes reichen 2&frac12; BB, mit Antes sollte man in der Regel jedoch 3 BB setzen, da thinking Opponents zu gute Pot Odds erhalten, zumal sie Position besitzen. Weak-tighte Gegner werden hier in aller Regel ungeachtet der Pot Odds folden. Morgoth raist hier auf h&ouml;heren Limits generell auf 3BB.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wird man gecallt, sollte man sich die Board-Textur genau anschauen und dann ggfs. &frac12; Potsize contibetten. Ich w&uuml;rde hier jedes Ass, jedes Ragboard und jeden paired Flop betten.<\/p><p class=\"emoNormal\">Auf einem Flop wie 9JK w&uuml;rde ich wahrscheinlich check\/fold spielen, wenn ich nichts getroffen habe. Sollte es zum Postflopspiel kommen, ist es wichtig, gegen tighte Gegner die eigenen mediocre Hands nicht zu &uuml;berspielen.<\/p><p class=\"emoListintro\">Angenommen, ich openraise vom SB zum wiederholten Male gegen einen sehr tighten Gegner, der mich bisher noch nie gecallt hat:<\/p><div class=\"emoSubhead\">BEISPIEL 1:<\/div><p class=\"emoListintro\">Blinds 100\/200<span style=\"color: #3333ff\">(5 players)<\/span>&lt;<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Stacks&amp;Stats<\/b><br> Hero ($2700)<br> BB ($2500)<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Preflop:<\/b> Hero is SB with 6<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\" alt=\"\"> , 6<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <br> 3 folds, <span style=\"color: #ff0000\">Hero raises to $500<\/span>, BB calls $300.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Flop:<\/b> ($1000) 3<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> 9<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\"> K<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <span style=\"color: #3333ff\">(2 players)<\/span><br> <span style=\"color: #ff0000\">Hero bets $600<\/span>, BB calls $600.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Turn:<\/b> ($2200) J<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <span style=\"color: #3333ff\">(2 players)<\/span><br> <span style=\"color: #ff0000\">Hero checks<\/span>, BB bets $700, <span style=\"color: #ff0000\">Hero?<\/span><\/p><p class=\"emoNormal\">Ich erhalte hier zwar sehr gute Odds (ca. 1:4), jedoch sind Reversed Implied Odds (ca. 1:2) weniger gut und zudem kann ich mir ziemlich sicher sein, dass mein Gegner mich geschlagen hat und wohl bereit ist, bis zum Showdown zu gehen.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Opencomplete im SB<\/div><p class=\"emoNormal\">Dieser Spielzug, sofern nicht &uuml;berspielt, ist der wohl einfachste Steal mit dem besten Risk-Reward-Ratio. Sind beispielsweise 5handed die Blinds bei 100\/200 mit einer Ante von 25 und man opencompletet im SB mit Pot Odds von 1:4, betr&auml;gt der Pot am Flop 525 Chips. Wenn man jetzt 300 bietet, hat man letztlich 400 auf einen Pot von 525 gesetzt, was Pot Odds von mehr als 1:1 sind. Foldet der Gegner in zwei von drei F&auml;llen, erzielt man einen enormen Erfolg, ohne viele Chips zu riskieren.<\/p><p class=\"emoNormal\">Manche Gegner raisen fast grunds&auml;tzlich gegen einen opencompleted Small Blind. In diesem Fall macht das Spiel offensichtlich keinen Sinn, man kann aber andererseits sehr gut mit hohen Pocketpairs slowplayen.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Button vs. Blinds<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">Openraise am Button<\/div><p class=\"emoNormal\">Da der Button grunds&auml;tzlich die beste Position ist, sollte man hier nur selten openfolden. Als Raise-H&ouml;he empfehlen sich fast immer nur 2&frac12; BB, weil ein m&ouml;gliches All-In-Reraise aus den Blinds die Position negiert. Zudem spielen die Blinds postflop OOP und deren Foldequity ist so oder so gegeben, was ein gr&ouml;&szlig;eres Raise unn&ouml;tig macht.<\/p><p class=\"emoNormal\">Bei einem All-In-Raise aus den Blinds, sollte sich die Calling-Range nur minimal ver&auml;ndern, da man bei tighten Gegnern generell nicht von &uuml;berspielten Defend-Aktionen ausgehen kann. Erh&ouml;ht man z.B. first in am Button mit A9o auf 2&frac12; BB und ein tighter Spieler in den Blinds geht All-In, sollte man auch bei Pot Odds von 1:2 noch folden, da man h&ouml;chstwahrscheinlich dominiert ist.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wie schon fr&uuml;her gesagt, ist auch dieses Raise am effektivsten, wenn die Stacks mehr als 20 BB betragen, da der Gegner nun nicht profitabel All-In defenden kann.<\/p><p class=\"emoNormal\">Wird das Preflop-Raise gecallt, sollte man wieder Ace-high-Boards, Ragboards und paired Boards &frac12; Potsize contibetten, falls der Gegner checkt. Gef&auml;hrliche Boards kann man nach einem Check auch gut delayed contibetten, indem man am Flop ebenfalls checkt und erst am Turn nach einem Check des Gegners setzt, um Traps zu vermeiden. Das kreiert unter Umst&auml;nden beim Gegner sogar das Gef&uuml;hl, man w&uuml;rde selbst slowplayen, und man erh&auml;lt noch mehr Informationen &uuml;ber die Hand des Gegners.<\/p><p class=\"emoNormal\">Donkt der Gegner den Flop, sollte man, sofern man nichts getroffen hat, in den meisten F&auml;llen folden oder gegen sehr aggressive Gegner bei den richtigen Boards bluffcallen, also am Flop callen, um auf einen gegnerischen Check am Turn hin relativ niedrig zu betten. Es gen&uuml;gt dann oft auch eine Bet in H&ouml;he von einem Drittel des Pots, weil man davon ausgehen kann, dass der Gegner keine besonders gute Hand h&auml;lt.<\/p><p class=\"emoNormal\">Anders ist es, wenn er am Turn eine 2nd Barrel feuert, auf die man ohne eine gute Hand nat&uuml;rlich folden muss.<\/p><div class=\"emoSubhead\">BEISPIEL 2:<\/div><p class=\"emoListintro\">Blinds 100\/200 <span style=\"color: #3333ff\">(5 players)<\/span><\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Stacks&amp;Stats<\/b><br> Hero ($4000)<br> BB ($3500)<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Preflop:<\/b> Hero is BU with J<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\" alt=\"\"> , 8<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <br> 2 folds, <span style=\"color: #ff0000\">Hero raises to $500<\/span>, 1 fold, BB calls $300.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Flop:<\/b>($1100) A<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\" alt=\"\"> K<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\"> 7<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\" alt=\"\"> <span style=\"color: #3333ff\">(2 players)<\/span><br> BB bets $500, <span style=\"color: #ff0000\">Hero calls $500<\/span><\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Turn:<\/b> ($2100) T <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\"> <span style=\"color: #3333ff\">(2 players)<\/span><br> BB checks, <span style=\"color: #ff0000\">Hero?<\/span><\/p><p class=\"emoNormal\">Am Turn &uuml;berlegt mein Gegner und checkt. H&auml;tte er eine ordentliche Hand am Flop besessen, macht es wenig Sinn, dass er sofort donkt und mich nicht contibetten l&auml;sst. Andererseits macht es auch wenig Sinn, dass er, falls er z.B. A9 h&auml;lt und die Hand straightforward gespielt hat, den Turn nicht bettet, immerhin ist das Board sehr drawlastig geworden. Alles deutet darauf hin, dass er doch nicht bis zum Showdown gehen will. Er k&ouml;nnte ein mittleres Pocketpair haben, einen King, einen Flushdraw, ein gutes Ass oder aber selbst bluffen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Die Gelegenheit scheint also g&uuml;nstig, uns den Pot zu kaufen. Der Gegner hat noch 2000 Chips, daher sollten 900-1200 reichen, um uns den Pot profitabel zu holen. Betten wir 1000, haben wir ab dem Flop 1500 bezahlt, um einen 1600er Pot zu stehlen. H&auml;tten wir am Flop geraist, h&auml;tten wir ebenfalls auf ungef&auml;hr 1500 geraist, jedoch ohne die zus&auml;tzlichen Information auf dem Turn.<\/p><p class=\"emoListintro\">Um zu entscheiden, ob ein Bluffcall profitabel ist, sollte man auf folgende Werte achten:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>Flop Aggression:<\/b> Bei einem Gegner mit niedrigem Wert (&lt; 1) ist der Call mit nichts meistens unangebracht<\/li>\n<li><b>Went to Showdown:<\/b> Bei einem hohen wert (&gt;50) sollte man auch &uuml;berlegen, ob ein Call Sinn macht<\/li>\n<li><b>Turn Aggression:<\/b> Ein sehr niedriger Wert (&lt;1) k&ouml;nnte bedeuten, dass der Gegner hier oft auf check\/call umstellt, was die Sinnhaftigkeit eines Bluffcalls wiederum fraglich erscheinen l&auml;sst.<\/li>\n<\/ul><div class=\"emoSubheadbig\">Der Buttoncall<\/div><p class=\"emoListintro\">(bei einem tighten Button kann man auch am CO callen)<\/p><p class=\"emoNormal\">Dieses Spiel ist in den meisten tighten Runden eher verp&ouml;nt, da der Move an sich schon Schw&auml;che zeigt: Man ist in Position, spielt nur gegen die Blinds, warum raist man nicht, wenn man eine legitime Hand hat? Da am Button selten nur gecallt wird, wissen die meisten Spieler nicht, wie sie darauf reagieren sollen. Das verschafft uns eine Edge gegen&uuml;ber diesen Spielern, zumindest f&uuml;r die ersten Male.<\/p><p class=\"emoNormal\">Der Move ist in erster Linie gut, um das eigene Spiel zu variieren, nachdem man &ouml;fter am Button geraist hat. Ich empfehle hier vor allem H&auml;nde, die im Preflop-Matchup gegen die beiden Blinds keine hohe Equity aufweisen, bei einem guten Flop aber sehr stark werden k&ouml;nnen, sprich suited Connectors und H&auml;nde wie KTo.<\/p><p class=\"emoNormal\">Gerade gegen Gegner, die ihre Blinds gerne defenden, ist das ein guter Zug, da man in deren Augen ihre Blinds gar nicht angegriffen hat. Wird man aus den Blinds heraus geraist, kann man bequem folden, wenn man nicht die richtigen Odds bekommt, schlie&szlig;lich hat man kaum Chips in die Hand investiert.<\/p><p class=\"emoNormal\">Der Buttoncall ist besonders effektiv bei Stacks um die 15 BB, weil man die Gegner nun vor die Wahl stellt, mit 15BB All-In zu pushen oder zu checken, da sie bei einem Raise von 3-4 BB ihrerseits fast alles auf einen Push von uns hin folden m&uuml;ssen. Deshalb checken sie hier oft. Auch halbwegs starke H&auml;nde wie A9o, mit denen sie nach einem Raise All-In gegangen w&auml;ren.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Zur Durchf&uuml;hrung<\/h1><p class=\"emoNormal\">Haben beide (oder nur der BB) den Flop gecheckt, sollte man wieder jedes Board &frac12; Potsize betten. Um die Credibility dieser Bet nicht zu ruinieren, sollte man, gerade wenn Regulars mit am Tisch sitzen, sogar die Nuts betten.<\/p><p class=\"emoNormal\">Donkt einer der beiden Spieler den Flop, sollte man alle schwachen H&auml;nde folden, gute H&auml;nde ganz normal weiterspielen oder ggfs., wie oben beschrieben, bluffcallen, wenn die Parameter stimmen und das Board einigerma&szlig;en scary ist. Dabei ist zu bedenken, dass man f&uuml;r ein Ass nicht besonders viel Credit kriegt, da man preflop nicht geraist hat.<\/p><p class=\"emoNormal\">Callt ein Blind die Bet, sollte man meistens aufgeben oder gegen sehr weake Gegner noch einmal einen gecheckten Turn betten. Hierbei muss man sich den Wert fold to flop bet und den gegnerischen Stack anschauen. Niedriger Stack und hoher fold to flop bet-Wert deuten auf eine starke Hand und den Willen, bis zum Showdown zu callen oder zu checkraisen, mittlerer bis gro&szlig;er Stack und geringer fold to flop bet-Wert sind ein Anzeichen daf&uuml;r, dass der Pot noch kaufbar ist.<\/p><p class=\"emoListintro\">Ist man auf einem drawlastigen Board gecallt worden, kann man auch den Turn behind-checken und dann den River nach einem Check betten, wenn kein offensichtlicher Draw angekommen ist. Nach dem Check am Turn hat man genug Schw&auml;che gezeigt, dass...<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>der Check des Gegners am River schon sehr schwach aussieht<\/li>\n<li>eine Riverbet ein bisschen h&ouml;her ausfallen muss. Riverbluffs sollten generell h&ouml;her ausfallen, da nur noch diese Bet den Gegner vom Showdown trennt und er sich um Reversed Implied Odds keine Sorgen machen muss. &frac34; bis Potsize sind eine gute Riverbet.<\/li>\n<\/ul><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Zusammenfassung<\/h1><p class=\"emoNormal\">Wie sich gezeigt hat, sind loose aggressive Blindsteals dann profitabel, wenn die Gegner m&ouml;glichst tight und weak sind und man zudem in der Lage ist, sehr schnell die Spots zu erkennen, in denen man eine Hand aufgeben muss bzw. in denen noch ein Move m&ouml;glich ist. Insbesondere ist darauf zu achten, dass sich das eigene Image durch die aktivere Spielweise &auml;ndert und dementsprechend auch das Verhalten der Gegner. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass das Ziel dieses Stils die kleinen und relativ einfach zu gewinnenden Pots sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel macht euch mit dem loose-aggressiven Ansatz im Bezug auf das Thema Blindsteal in einem Turnier bekannt. 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