	{"id":53431,"date":"2011-01-08T23:44:00","date_gmt":"2011-01-08T23:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/831\/"},"modified":"2026-03-12T11:56:42","modified_gmt":"2026-03-12T11:56:42","slug":"831","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/831\/","title":{"rendered":"Userwettberwerb Onlinetells - Beitrag 6"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Userwettberwerb Onlinetells - Beitrag 6<\/h1><h1><strong>1. Einleitung<\/strong><\/h1><p class=\"emoNormal\"><em><font color=\"#999999\">Dieser Artikel war ein Beitrag unseres <\/font><font color=\"#999999\">Users <\/font>Rolo23<font color=\"#999999\"> zum W<\/font><font color=\"#999999\">ettbewerb \"Onlinetells\"<\/font><\/em><\/p><p class=\"emoNormal\">Wer schon einmal Livepoker im Casino oder mit Freunden privat gespielt hat, wird die Bedeutung vom Lesen der Gegner kennen. Man beachtet bei seinen Entscheidungen nicht nur die Betsequenzen, sondern schaut sich genau das Verhalten seiner Mitspieler an. Ein verr&auml;terisches Grinsen oder ein nerv&ouml;ses Zucken kann die gegnerische Hand unter Umst&auml;nden in der Art preisgeben, dass man sie in eine der Kategorien \"stark\", \"mittel\", \"schwach\" einordnen kann.<\/p><p class=\"emoNormal\">Man schaut sich seine Gegner an: Ver&auml;ndert sich die Stimmlage? Sucht er Augenkontakt oder vermeidet er ihn? Redet er viel oder sagt er auf einmal kein Wort mehr? Was hat er f&uuml;r einen Gesichtsausdruck? Das Studieren der Eigenheiten seiner Mitspieler kann durchaus hilfreich und lukrativ sein. Man muss sich dabei auf jeden Spieler einzeln einstellen, denn bei 2 verschiedenen Spielertypen kann ein bestimmter Tell eine ganz andere Hand zur Folge haben, so kann beispielsweise ein Grinsen bei Person A &bdquo;Monster&ldquo; hei&szlig;en und bei Person B &bdquo;Bluff&ldquo;.<\/p><p class=\"emoNormal\">So spielen dann auch live einige Profis im klassischen Pokerlook, mit Sonnenbrille und M&uuml;tze, um m&ouml;glichst schwer zu beobachten zu sein.<\/p><p class=\"emoNormal\">Was hilft einem das Ganze nun im Onlinepoker? Die Antwort lautet: Gar Nichts! Da man die Gegner nicht sehen kann, kann man au&szlig;er der Betsequenz im Normalfall nur eine andere Komponente bewerten: Die Geschwindigkeit, mit der die Aktionen der Gegner ausgef&uuml;hrt werden. Aus ihr kann man allerdings Vermutungen &uuml;ber die H&auml;nde der Gegner anstellen. Dies ist besonders wichtig, wenn man selbst Karten h&auml;lt, die man als mittelgut einsch&auml;tzt, denn deren Wert h&auml;ngt nat&uuml;rlich viel st&auml;rker von den H&auml;nden der Gegner ab, als wenn man die Nuts h&auml;lt oder v&ouml;lligen M&uuml;ll.<\/p><p class=\"emoNormal\">Der gr&ouml;&szlig;te Unterschied in der Geschwindigkeit ist sicherlich sichtbar, wenn ein Spieler seinen Move schon festlegt, bevor er dran ist, indem er das entsprechende K&auml;stchen anklickt (zum Beispiel: &bdquo;raise any&ldquo;, &bdquo;check\/call any&ldquo;, &bdquo;call 0,50&ldquo;...). Dann wird die entsprechende Aktion sofort ausgef&uuml;hrt, sofern sie m&ouml;glich ist. Dies bezeichnet man als Instantcall, Instantcheck usw. Das Intervall von der sofortigen Antwort bis zum langen Nachdenken und kompletten Ausnutzen der Zeit ist daher recht gro&szlig; und Unterschiede sind sehr gut beobachtbar.<\/p><h1><strong>2. Welche Schl&uuml;sse kann ich ziehen?<\/strong><\/h1><p class=\"emoNormal\">Bevor ich zu den Tells komme, die sich aus der Geschwindigkeit der Aktionen der Gegner ablesen lassen, ein paar Worte zu ein paar anderen Beobachtungen. <strong>Ignoriere die Nicknames der Mitspieler!<\/strong> &bdquo;Bluffer05&ldquo; ist nicht unbedingt ein Bluffer, &bdquo;Sharky&ldquo; ist vielleicht ein schlechter Spieler, &bdquo;Imafish&ldquo; dagegen m&ouml;glicherweise ein starker Spieler und f&uuml;r &bdquo;Callingstation99&ldquo; gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht Nomen est Omen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Die Wahl des Namens kann viele Gr&uuml;nde haben, viele Spieler werden tats&auml;chlich versuchen, dadurch ein falsches Signal &uuml;ber ihre vermeintliche Spielweise zu senden. Hier gilt: Nicht davon beeindrucken lassen, den Spieler beobachten und Daten sammeln(z.B. mit Pokertracker, Playernotes editieren), wenn man ihn irgendwie einstufen will!<\/p><p class=\"emoNormal\"><strong>Wenn du den Chat eingeschaltet hast, so beobachte ihn!<\/strong> Hier kann man eine Analogie zum Livepoker ziehen: Ein Spieler, der die ganze Zeit ruhig war, bettet in einer Hand agressiv und f&auml;ngt auf einmal an zu labern. Das bedeutet normalerweise ein sehr gutes Blatt. Spieler mit schwachen H&auml;nden versuchen normalerweise sich nicht zu verraten. Wenn ein Gegner all in geht und pl&ouml;tzlich im Chat ein &bdquo;come on, I am bluffing&ldquo; erscheint, w&auml;hrend vorher von ihm nichts zu h&ouml;ren war, so sitzt man wahrscheinlich einer starken Hand gegen&uuml;ber. &Auml;hnlich ist es auch im umgekehrten Fall bei einem Spieler der pl&ouml;tzlich ganz still wird, sowohl im Livepoker als auch im Internet; wobei man hierbei sehr vorsichtig sein muss, da es auch andere Gr&uuml;nde im Internetpoker f&uuml;r die pl&ouml;tzliche Funkstille geben kann.<\/p><p class=\"emoListintro\">Nun zu den <strong>Tells<\/strong>, die man aus der Geschwindigkeit der Aktionen der Mitspieler ablesen kann, und wie man darauf reagiert:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>\n<h2>a) Man bettet und wird sofort gecallt:<\/h2>\n<p class=\"emoListbody\">Die meisten Spieler, die einen Instantcall machen, haben eine schwache Hand zum Runtercallen.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">Warum callen sie sofort? Was wollen sie damit erreichen?<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">Nun, durch den Instantcall versuchen sie St&auml;rke zu repr&auml;sentieren und wollen damit verhindern, dass man in einer der sp&auml;teren Wettrunden noch einmal eine Bet macht, damit sie m&ouml;glichst billig davon kommen.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">&gt;die n&auml;chste Handlung sollte also wieder eine Bet sein, um den Absichten des Instantcallers nicht entgegenzukommen!<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<h2>b) Der Gegner z&ouml;gert lange und checkt dann:<\/h2>\n<p class=\"emoListbody\">Im Normalfall sind die Absichten dieses Gegners die gleichen wie bei a). Er m&ouml;chte einen dazu zu verleiten, nicht zu betten. Dadurch, dass er lange &uuml;berlegt, bevor er checked, signalisiert er, dass er sich &uuml;berlegt hat selbst zu betten, also eine Hand zu haben, die eine Bet Wert ist. Dadurch zeigt er St&auml;rke und m&ouml;chte dies ausnutzen, um die n&auml;chste Karte umsonst zu sehen.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">&gt;bet, damit er eben keine Freecard bekommt!<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<h2>c) Der Gegner z&ouml;gert lange und bettet dann:<\/h2>\n<p class=\"emoListbody\">Dieser Gegner hat meistens eine starke Hand. Durch sein langes &Uuml;berlegen signalisiert er, dass er es sich ernsthaft &uuml;berlegt, zu betten. Wenn er es sich ernsthaft &uuml;berlegen m&uuml;sste, h&auml;tte er eine Hand, die nicht allzu stark ist, da bei einer starken Hand eine Bet normalerweise auf der Hand liegt, wenn man nicht gerade ein Slowplay startet. Er m&ouml;chte also, dass man seine Hand f&uuml;r schwach h&auml;lt und entweder callt oder sogar raised.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">&gt;folden! Es sei denn nat&uuml;rlich, man h&auml;lt selbst gerade eine starke Hand.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<h2>d) Du bettest und dein Gegner raist dich sofort:<\/h2>\n<p class=\"emoListbody\">Dieser Spieler hat sehr wahrscheinlich eine ganz starke Hand. Er ist so in Ekstase &uuml;ber seine Monsterhand, dass er gleich einmal den bet\/raise-Button angeklickt hat. Gegen diese Hand muss man nat&uuml;rlich sehr vorsichtig sein. Hier ist es nat&uuml;rlich auch wichtig zu wissen, welcher Spielertyp der Gegner ist. Bei einem Maniac\/Bluffer ist dieser Move nicht so stark zu bewerten wie bei einem Rock. Aber bei dem Durchschnittsspieler ist es ein Signal f&uuml;r eine sehr starke Hand.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">&gt;Wenn man nicht gerade ebenso eine starke Hand hat, ist Folden angebracht, bzw check\/call bei einigerma&szlig;en guten H&auml;nden!<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<h2>e) Der Gegner checkt sofort:<\/h2>\n<p class=\"emoListbody\">Ein solcher Gegner ist vor allem in late Position meistens nicht zu f&uuml;rchten. Er wird h&ouml;chstwahrscheinlich den check\/fold-Button angeklickt haben um sich damit Zeit zu sparen, wom&ouml;glich f&uuml;rs Multitabling, um sich auf die anderen Tische zu konzentrieren. Manchmal ist allerdings Vorsicht vor Slowplay geboten, denn wenn die Anderen einen f&uuml;r einen solchen Checkfolder halten, kann man dies eventuell sp&auml;ter zu seinem Vorteil ausnutzen. In den allermeisten F&auml;llen kann der Instantcheck allerdings als schwache Hand interpretiert werden.<\/p>\n<p class=\"emoListbody\">Betten, um sich den Pot zu holen!<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><h2>Ganz wichtig:<\/h2><p class=\"emoNormal\">Es kommt nicht nur darauf an, die Gegner zu beobachten und daraus seine Schl&uuml;sse zu ziehen. Man selber m&ouml;chte von sich und seinen Karten ja auch m&ouml;glichst wenig preisgeben.<\/p><p class=\"emoNormal\">Im Optimalfall habe ich ein sehr gutes Gef&uuml;hl f&uuml;r die Karten meiner Gegner und sie kein gutes f&uuml;r meine Karten. Worauf muss ich also achten?<\/p><p class=\"emoNormal\">Ich m&ouml;chte nicht zu viel verraten und da die Gegner sich auch an der Geschwindigkeit meiner Handlungen orientieren, versuche ich immer etwa die gleiche Zeit verstreichen zu lassen, bis ich meine Aktion mache. Dadurch gebe ich eben keine Tells, denn wie gut meine Karten auch sein m&ouml;gen, das Zeitintervall das vergeht bis ich bette\/checke... ist immer gleich.<\/p><p class=\"emoNormal\">&nbsp;<\/p><h2>Beispiel:<\/h2><p class=\"emoNormal\">Ich versuche einen Bluff und werde zu meinem Pech gereraised. Wenn ich jetzt augenblicklich folde, wissen alle am Tisch, dass ich soeben geblufft habe. Warum sollte ich das preisgeben? Normalerweise m&ouml;chte ich m&ouml;glichst wenig preisgeben, es sei denn ich m&ouml;chte mir in dem Falle z.B. ein Tableimage als Bluffer aufbauen. Also lasse ich das &uuml;bliche Intervall (vielleicht in dem Falle sogar etwas l&auml;nger) verstreichen und folde erst dann.<\/p><p class=\"emoNormal\">Weniger wichtig ist dieser Aspekt, wenn man preflop foldet, denn dann wei&szlig; sowieso eigentlich jeder, dass man eine Trashhand hat, die nicht spielbar ist. Wenn man allerdings in den Blinds sitzt und auf eine Raise zu folden beabsichtigt, sollte man nicht sofort folden, denn dies k&ouml;nnte sp&auml;tere Versuche zum Blindstealing nach sich ziehen. Da sollte man das &uuml;bliche Intervall verstreichen lassen und hat damit signalisiert, dass man die Blinds das n&auml;chste Mal wom&ouml;glich nicht einfach so hergibt.<\/p><h1><strong>3. Fazit<\/strong><\/h1><p class=\"emoNormal\">Es wurden jetzt einige Hilfestellungen anhand der beschriebenen Situationen gegeben. Der Leser kann vielleicht einmal anhand seiner eigenen Erfahrung &uuml;berpr&uuml;fen, inwieweit und wie h&auml;ufig die angestellten Vermutungen korrekt oder hilfreich waren.<\/p><p class=\"emoNormal\">Eins sollte man allerdings nie vergessen: Die Betsequenz ist ein viel wichtigerer Faktor als m&ouml;gliche, beobachtete Tells. Denn man darf nie vergessen: Der Gegner k&ouml;nnte genau in der Geschwindigkeit gehandelt haben, um einen zu der provozierten Aktion zu verleiten.<\/p><p class=\"emoNormal\">Au&szlig;erdem darf man daran erinnern, dass die Geschwindigkeit der Aktionen der Mitspieler auch davon abh&auml;ngen kann, wie konzentriert er gerade auf den Tisch ist. Wenn er Multitabling betreibt, h&auml;ngt die Geschwindigkeit seiner Aktionen im Normalfall einfach davon ab, wie besch&auml;ftigt er gerade an den anderen Tischen ist. M&ouml;glicherweise chattet er auch gerade nebenbei oder schreibt eine E-Mail und spielt deshalb gerade etwas langsamer. Umgekehrt spielt er vielleicht gerade besonders schnell, weil er an den anderen Tischen &uuml;berall schon gefoldet hat und er daher mitten im Geschehen ist.<\/p><p class=\"emoNormal\">Ansonsten kann man noch empfehlen, ein bisschen Heads up zu spielen, wo die Bedeutung des Handreading ja eine gro&szlig;e Rolle einnimmt, um aus den gewonnenen Erfahrungen seine Schl&uuml;sse zu ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier findest du den sechsten Beitrag des Wettbewerbs zum Thema Onlinetells<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[155],"strategy_level":[115],"class_list":["post-53431","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-poker-psychology-einsteiger"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Userwettberwerb Onlinetells - Beitrag 6 - PokerStrategy DE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/831\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Userwettberwerb Onlinetells - Beitrag 6 - PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Hier findest du den sechsten Beitrag des Wettbewerbs zum Thema Onlinetells\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/poker-psychology\/831\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-03-12T11:56:42+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/poker-psychology\\\/831\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/poker-psychology\\\/831\\\/\",\"name\":\"Userwettberwerb Onlinetells - Beitrag 6 - PokerStrategy DE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-01-08T23:44:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-03-12T11:56:42+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/poker-psychology\\\/831\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/poker-psychology\\\/831\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/poker-psychology\\\/831\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Userwettberwerb Onlinetells &#8211; 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