	{"id":57260,"date":"2008-06-18T10:19:00","date_gmt":"2008-06-18T10:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/210\/"},"modified":"2026-07-06T04:49:27","modified_gmt":"2026-07-06T04:49:27","slug":"210","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/","title":{"rendered":"Das Squeezeplay"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Das Squeezeplay<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Loose Openraiser sind optimale Gegner zum Squeezen<\/i><\/li>\n<li><i>Eine super Situation: BB vs. BU + SB<\/i><\/li>\n<li><i>Reads  sind wichtig!<br>\n\t<\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center; margin-bottom: 12px\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" width=\"100%\" height=\"1\">\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDieser Artikel besch&auml;ftigt sich mit einem weiteren Move, der in keinem Arsenal eines High-Limit Pokerspielers fehlen sollte, dem Squeeze.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro&szlig;en Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh&ouml;hung gecallt hat. W&auml;hrend der erste Spieler im Idealfall die Hand aufgibt, da er nun zwischen zwei oder mehr Gegnern gefangen ist und nicht wei&szlig;, was die Spieler nach ihm tun werden, haben der zweite Spieler und alle nach ihm folgenden h&auml;ufig nicht eine derart starke Hand, als dass sie mit ihr ein Raise und anschlie&szlig;end noch ein Reraise callen k&ouml;nnten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nVon welchen Faktoren der Erfolg oder Misserfolg dieses Spielzuges abh&auml;ngt und wie du weiterspielst, wenn deine Continuationbet gecallt wird, erf&auml;hrst du in diesem Artikel.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wovon h&auml;ngt der Erfolg des Squeezeplays ab?<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nDein Tableimage preflop\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nEiner der wichtigsten und trivialsten Faktoren f&uuml;r das Gelingen eines Squeezeplays ist dein Tableimage. Je tighter und solider du wirkst, je passiver und unauff&auml;lliger du bislang preflop agiert hast, desto besser. Denn desto eher wird ein Reraise als Zeichen f&uuml;r eine starke Hand interpretiert und respektiert.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin relativ geringer PFR-Wert von beispielsweise weniger als 14% ist dabei hilfreich, ein solches Image zu etablieren. Sitzen Regulars an deinem Tisch, ist es w&uuml;nschenswert, diesen Wert auch &uuml;ber eine gr&ouml;&szlig;ere Samplesize zu erreichen, z.B. durch H&auml;nde an anderen Tischen oder fr&uuml;here Sessions. Hast du schon w&auml;hrend der vergangen H&auml;nde eine 3-Bet vor dem Flop gemacht, ist es sehr f&ouml;rderlich f&uuml;r dein Image, wenn du die M&ouml;glichkeit hattest, ein Monster wie QQ+ oder AK am Showdown zu zeigen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin wildes Image hingegen, beispielsweise durch einen PFR-Wert von 20% oder mehr oder durch wiederholte Reraises, ohne am Showdown ein starke Hand zu zeigen, ist dem Erfolg eines Squeezeplays wenig zutr&auml;glich, da deine Gegner zunehmend weniger folden werden.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDein Tableimage postflop\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDieser Aspekt f&auml;llt nicht ganz so stark ins Gewicht, ist jedoch auch nicht v&ouml;llig zu vernachl&auml;ssigen. Giltst du als guter und vor allem aggressiver Postflop-Spieler, so wollen potenzielle Gegner nach M&ouml;glichkeit vermeiden, allzu gro&szlig;e P&ouml;tte mit marginalen H&auml;nden gegen dich zu spielen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nWichtige Fragestellungen hierbei sind:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Feuerst du oft genug eine Continuationbet nach einem Preflopreraise ab?<\/li>\n<li>Feuerst du oft genug eine 2nd Barrel am Turn?<\/li>\n<li>Kommst du oft genug mit starken H&auml;nden aus einem Pot, ohne deinen Stack zu verlieren?<\/li>\n<li>Checkraist du oft genug?<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nAll diese Fragen solltest du mit ja beantworten k&ouml;nnen. Auch beeindruckende Laydowns oder Bluffs auf etwas ausgefalleneren Boards, die den Kontrahenten im Ged&auml;chtnis bleiben oder notiert werden, sind f&ouml;rderlich.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDeine Position\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWie so h&auml;ufig ist es von enormem Vorteil, wenn du Position auf deine Gegner hast, insbesondere wenn der effektive Stack sehr gro&szlig; ist. Out of Position zu squeezen, ist schwer, denn am Flop bist du first to act. Oft wird deine Bet hier gecallt und du stehst am Turn einem gro&szlig;en Pot und einer sehr schweren Entscheidung gegen&uuml;ber. Hier k&ouml;nnen Fehler passieren, die sehr teuer sind und deren Vermeidung gute Reads und viel Erfahrung voraussetzt, und selbst das ist keine Garantie.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Stackgr&ouml;&szlig;en\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nVon Bedeutung sind sowohl die H&ouml;he deines eigenen Stacks, als auch die der Gegner, des urspr&uuml;nglichen Raisers und der Spieler, die sein Raise gecallt haben. Je deeper du bist und je h&ouml;her die implied Odds deiner Hand sind, desto weiter kann auch die Range f&uuml;r ein Squeezeplay ausfallen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnmittelbar damit zusammen h&auml;ngt die schon zuvor erw&auml;hnte Position. H&auml;ltst du beispielsweise mittelstarke H&auml;nde wie TT-QQ oder AQ und bist relativ deep, z.B. bei einem effektiven Stack von 150-200BB, so wird ein Squeeze vor allem OOP wesentlich ineffizienter.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Grund hierf&uuml;r ist, dass du mit deiner postflop meist mittelstarken Hand nur schwer auf Potcontrol spielen kannst. Hast du dagegen eine Hand mit hohen implied Odds (z.B. kleine PPs, SCs) und sitzt auf dem Button, so kannst du hier wesentlich &ouml;fter reraisen, denn in dieser Situation kannst du mit einer postflop klar definierten Hand, also einer hohen Playability, recht gut den Pot kontrollieren.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDer Tilteffekt\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn diesem Punkt ist etwas Feingef&uuml;hl gefragt. Einerseits sollte dein Move nicht nach Tilt aussehen, andererseits solltest du aber auch vermeiden, gegen einen tiltenden Spieler zu squeezen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAchte nach M&ouml;glichkeit darauf, dass du nicht gerade einen gro&szlig;en Pot verloren hast bevor du ein Squeezeplay auspackst. Dein Tableimage ist hier tempor&auml;r beeinflusst und deine Gegner werden dich in einer solchen Situation &ouml;fter auf einen loosen Move setzen. Ebenso sollte keiner der anderen Involvierten gerade tilten. Das ist nat&uuml;rlich nicht leicht zu erkennen, doch wenn ein sonst sehr solider Spieler auf einmal versucht, m&ouml;glichst viele gro&szlig;e P&ouml;tte zu spielen und wesentlich aggressiver als normal auftritt und\/oder gerade einen teuren Beat eingesteckt hat, ist Vorsicht angesagt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDes Weiteren kannst du durch wiederholtes Reraisen eines Spielers Frust bei diesem erzeugen. Es ist keine Seltenheit, dass ein Spieler, der sonst nie mit einer Hand All-In geht, nach dem dritten oder vierten Reraise in Folge mit AK oder QQ pusht. An dieser Stelle wirst du dann sicherlich auch einmal schw&auml;chere H&auml;nde wie z.B. Ax sehen. Demzufolge hast du mit deinen Monstern wesentlich h&ouml;here implied Odds. Dieser Effekt ist auch f&uuml;r den gesamten Tisch zu betrachten. Hast du bereits zwei oder drei Squeezeplays an einem Tisch gemacht, ist dein EV wenn du Aces bekommst, durch den bisher von dir erzeugten Eindruck, definitiv deutlich gestiegen.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Involvierten\n<\/div><div class=\"emoSubhead\">\nDER OPENRAISER\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAusreichende und zuverl&auml;ssige Reads auf den Openraiser sind unabdingbare Voraussetzung f&uuml;r diesen Zug. Hast du keine Erfahrung mit diesem Spieler, so bedarf es schon eines Optimums der anderen Rahmenbedingungen, um ein Squeezeplay zu rechtfertigen. Je besser du den Spieler kennst, desto profitabler ist der Move, vor allem im Falle eines Calls.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDiese Werte sind dabei wichtig:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>PFR:<\/b> Je h&ouml;her, desto besser. Ein hoher PFR signalisiert, dass dieser Spieler mit vielen marginalen H&auml;nden er&ouml;ffnet. Ist der Openraiser dagegen ein Rock, sitzt er     sehr oft auf einer Hand, die er vor dem Flop nicht folden will (und meistens auch nicht folden sollte).<\/li>\n<li><b>Der VPIP bzw. der Call-PFR-Wert<\/b>: Je tighter der Spieler vor dem Flop ist, desto besser. Ein hoher VPIP signalisiert ein gro&szlig;es Interesse, viele Flops zu sehen, ein hoher Call-PFR-Wert Misstrauen bzw. Selbstbewusstsein bzgl. der eigenen Postflop-Kompetenz. Beides sind keine allzu guten Grundvoraussetzungen.\n<ul class=\"emoList3\">\n<li>Ausnahme: Du h&auml;ltst eine mittelstarke Hand. Hier solltest du eventuell eine 3-Bet dem Call vorziehen: Einige Gegner haben einen enormen Call-PFR-Wert und sind gleichzeitig aggressive Preflopraiser. Callt ein solcher Spieler beispielsweise auf dem Button, ist es oft profitabel, H&auml;nde wie TT\/JJ oder AQs f&uuml;r einen Squeeze zu benutzen. Wirst du gecallt, so verliert deine Hand nicht an Attraktivit&auml;t.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><b>Individuelle Reads:<\/b>\n<ul class=\"emoList3\">\n<li>Reraist bzw. pusht er seine Monster(AA, KK) und AK gegen eine 3-Bet? IP? OOP? Oder \"trappt\" er hiermit oft bzw. immer?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><div class=\"emoSubhead\">\nDAS MITTELFELD (falls vorhanden)\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nOft bekommt ein Raiser, der sich in einer fr&uuml;hen Position befindet, mehr als nur einen Caller. Angenommen UTG raist, MP callt, CO callt und BU callt. Hero ist SB. Hier seien MP und CO das Mittelfeld. Hat der letzte Caller die M&ouml;glichkeit, auch als letzter preflop zu agieren, so befinden sich die Caller in der Mitte &auml;hnlich wie der urspr&uuml;ngliche Raiser in einem Squeeze: Selbst wenn sie nicht an eine starke Hand des Reraisers glauben, k&ouml;nnen sie sich nicht sicher sein, dass die H&auml;nde der Spieler hinter ihnen einen Call oder eine Raise nicht unprofitabel machen. Da sich diese Spieler somit in einer strategisch ung&uuml;nstigsten Position befinden (sie sind im Squeeze und haben keine starke Hand signalisiert), ist von ihnen meistens auch am wenigsten zu bef&uuml;rchten.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nWorauf dennoch zu achten ist:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>PFR:<\/b> Je h&ouml;her, desto besser. Rocks k&ouml;nnten auch hier mit einer starken Hand, vor allem mit AK, einem selbst zu vollziehenden Reraise durch einen Call ausgewichen sein.<\/li>\n<li><b>VPIP bzw. Call-PFR-Wert<\/b>: siehe vorhergehenden Abschnitt &bdquo; Der Openraiser\"<\/li>\n<li><b>Individuelle Reads:<\/b> Hier geht es prim&auml;r um das Trappen mit Big Pairs. Einige Spieler neigen gerade in early Position dazu, ihre starken H&auml;nde nicht zu 3-betten, sondern nur zu callen. Das kommt zwar nicht sonderlich h&auml;ufig vor, &auml;ndert deine Lage jedoch ganz erheblich, wenn es doch der Fall ist. Daher sind Notes sehr wichtig, wenn dir bei einem Spieler etwas in dieser Hinsicht aufgefallen ist. Ob er nun mit diesen nur callt oder 4-bettet ist ebenso von Bedeutung (s.o.).<\/li>\n<\/ul><div class=\"emoSubhead\">\nDER LETZTE CALLER\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDieser hat eine Sonderposition und ist mit dem Openraiser der entscheidende Spieler am Tisch. Es ist sehr selten, dass er eine starke Hand h&auml;lt wenn er in late Position sitzt, vor allem nachdem bereits andere Spieler das erste Raise gecallt haben. Hier selbst zu reraisen, ist in der Regel die wesentlich bessere Option als einfach zu callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZum anderen wei&szlig; er: Er ist der letzte agierende Spieler und muss keine weitere Hand \"f&uuml;rchten\". Somit hat er quasi die Funktion des Tablesheriffs inne und ist der Letzte, der den vermeintlichen Bluff auffliegen lassen k&ouml;nnte.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nFolden alle zum letzten Spieler und callt dieser dein Reraise, solltest du dir drei Dinge bewusst machen:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>1. hat er so gut wie nie eine starke Hand wie AK oder QQ+. (Der PFR-Wert ist hier nat&uuml;rlich nicht v&ouml;llig zu vernachl&auml;ssigen.)<\/li>\n<li>2. hat er selten eine schwache Hand wie 22-66 oder kleine SCs. Die implied Odds w&uuml;rden in so einem Fall nicht ausreichen, um die erfolgte 3-Bet zu callen. (Hierbei ist wiederum die effektive Stacksize nicht v&ouml;llig zu vernachl&auml;ssigen.)<\/li>\n<li>3. ist er oft bereit, um den Pot zu k&auml;mpfen. Diese Einsch&auml;tzung ist umso zutreffender, wenn er ein hohes Reraise gecallt hat. Du wirst hier also fast immer eine Hand wie z.B. KQs, AJ\/AQ oder (noch beliebter) Middle Pairs wie 88-JJ finden.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nAnmerkung: Hier ist die Geschichte, die du mit diesem Spieler hast, von gro&szlig;er Bedeutung. K&auml;mpfst du viel gegen diesen an und hast in der Vergangenheit einige aggressive Moves gegen ihn gezeigt, wird er geneigt sein, dich recht \"light\" zu callen. Dabei ist es nicht selten, dass er vom optimalen Spielzug abgeweicht, um dich zu stacken.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie H&ouml;he des Reraises\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn die Entscheidung &uuml;ber die Gr&ouml;&szlig;e deines Reraises solltest du viele der oben genannten Faktoren mit einflie&szlig;en lassen. Als Faustregel gilt eine Reraiseh&ouml;he vom Drei- bis Vierfachen der H&ouml;he des Openraises. Du solltest in Position immer etwas schw&auml;cher raisen, OOP daf&uuml;r etwas st&auml;rker. Willst du alle Gegner schon preflop aus der Hand treiben, musst du darauf achten, stark genug zu raisen, um den Spielern ihre implied Odds zu zerst&ouml;ren. Du musst sie davon &uuml;berzeugen, dass sie zu selten den Flop treffen, um einen teuren Preflopcall profitabel zu machen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nPlanst du dagegen einfach viel Preflopst&auml;rke zu zeigen, um im Falle eines Calls den Pot durch eine Continuationbet mitzunehmen, so muss dein Raise nicht unbedingt sonderlich hoch ausfallen. Dein Reraise an sich zeigt schon viel St&auml;rke. Diese Art von Move ist besonders dann profitabel, wenn ein oder mehrere Spieler preflop sehr viel callen und sehr oft auf eine Contibet folden. Ebenso wenn die effektiven Stacks so gro&szlig; sind, dass auch gro&szlig;e Preflopreraises ohnehin gecallt werden.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie 4-Bet-Frequenz\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nJe h&ouml;her die Limits, auf denen du spielst, desto &ouml;fter werden die H&auml;nde schon preflop durch Raises entschieden. W&auml;hrend man auf kleinen Limits selten eine 3-Bet sieht, so sind 4-Bets auf hohen Limits keine Seltenheit mehr. Ist dein Tisch sehr aggressiv, sind 4-Bets wahrscheinlicher, und 4-Bets sind der nat&uuml;rliche Feind eines jeden Squeezeplays. Halte dich an solchen Tischen also verst&auml;rkt mit diesem Move zur&uuml;ck!\n<\/p><h1 align=\"left\">Welche H&auml;nde eigenen sich zum Squeezen?<\/h1><div class=\"emoSubhead\">\nBIG HANDS AK\/AA\/KK:\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden solltest du nat&uuml;rlich immer \"squeezen\" - auch wenn man in diesen F&auml;llen nicht von einem Squeeze spricht, denn daf&uuml;r sind diese H&auml;nde zu stark.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nMIDDLE PAIRS 88-QQ:\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden solltest du aufpassen. Selbst Queens oder Jacks k&ouml;nnen gegen einen tighten Openraiser aus early Position und einen Caller OOP zu schwierigen Situationen f&uuml;hren. Hier solltest du auf jeden Fall vorsichtig sein. Mit TT-88 solltest du in vergleichbaren Situationen, mit Ausnahme von Blindbattles, eher auf Setvalue spielen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGrund hierf&uuml;r ist die schlechte Playability in dem Fall, dass der Squeeze gecallt wird. Du hast eine mittelstarke Hand, oftmals Overcards auf dem Board und kannst dir keineswegs sicher sein, nicht gegen ein h&ouml;heres Pocketpair anzutreten. Wird deine Contibet von einem guten, soliden Spieler gecallt oder geraist, hat deine Hand einen Wert, der mit einer Hand wie 22 zu vergleichen ist. Zudem hast du in einem einfachen raised Pot hohe Deception und eine akzeptable Playability.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nSMALL PAIRS 22-77:\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDiese H&auml;nde eignen sich sehr gut zum Squeezen. Solltest du gecallt werden, hast du nach der Contibet immer eine klar definierte Hand - Monster oder Trash - und kannst dementsprechend weiterspielen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nSOLID HANDS AQ, AJs\/ATs, KQs:\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden kannst du gut gegen einen loosen Openraiser vom CO oder BU und einen loosen Caller mit hohem PFR squeezen, denn in dieser Konstellation kannst du dir deiner Handst&auml;rke recht sicher sein. Der Openraiser kann hier sehr viele H&auml;nde halten und der loose Caller h&auml;tte mit einer st&auml;rkeren Hand preflop meistens selbst geraist, was dir wertvolle Informationen gibt. Offsuited H&auml;nde, welche schw&auml;cher sind als AQ, eignen sich weniger gut f&uuml;r diesen Spielzug, da du von einem Caller noch relativ oft dominiert bist. Au&szlig;erdem triffst du selten einen Draw, den du gegebenenfalls am Flop als 3-Bet pushen k&ouml;nntest.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nSUITED CONNECTORS + 1GAPPERS:\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nHier m&uuml;ssen im Regelfall sehr g&uuml;nstige Rahmenbedingungen herrschen, wie ein preflop sehr aggressiver TAG als Openraiser und Position. Deep Stacks gewinnen dabei stark an Bedeutung. OOP mit SCs zu squeezen ist in den meisten Situationen ein Fehler. Man sagt zwar oft, dass du mit diesen Holdings meistens ein Monster oder Trash floppst, aber zu h&auml;ufig erwischst du hier 1Pair-H&auml;nde und\/oder Draws, die OOP nicht sch&ouml;n zu spielen sind.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nTRASH, Ax:\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nAuf ein Squeezeplay mit v&ouml;lligem Trash solltest du konsequent verzichten.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nAx-H&auml;nde haben hingegen zwei sehr gute Eigenschaften:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>1. ist die Chance, dass eine starke Hand, welche dich callen k&ouml;nnte, im Spiel gesenkt.<\/li>\n<li>2. hast du gegen jede Hand au&szlig;er AA eine akzeptable Equity und die Chance, dass jemand an einem Shorthanded-Tisch zwei Asse h&auml;lt, wenn du bereits ein Ass h&auml;ltst, ist kleiner als 1.5%.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nNeben den small Pairs sind diese H&auml;nde am geeignetsten f&uuml;r einen Squeeze. Besonders A2s-A5s treffen oft gut und nehmen dir durch einen potentiellen Push am Flop schwere Entscheidungen ab. Dabei hast du eine akzeptablen Equity gegen beinahe jede Hand (A3s vs. AKo: 31.5:68.5; A3s vs. TT: 33.3:66.6).\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">In welchen Situationen kannst du squeezen?<\/h1><div class=\"emoSubhead\">\nBB vs. BU+SB\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nEine super Situation f&uuml;r ein Squeezeplay. Gerade auf h&ouml;heren Limits sind aggressive Blindsteals an der Tagesordnung. Aber auch auf kleineren Limits solltest du den Att. to Steal-Wert immer im Auge behalten. Werte von ~35-40% sind keine Seltenheit.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWenn ein solch aggressiver Spieler vom Button openraist und der SB callt, w&auml;hrend du im BB sitzt, so ist das ein idealer Restealspot f&uuml;r dich. Der BU hat hier oft eine furchtbar schwache Hand wie J7s, mit der er kein Reraise callen kann, Position hin oder her.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer SB dagegen, der wissen sollte, wie schwach der BU hier meistens ist, hat nicht selbst gereraist und somit Schw&auml;che preisgegeben. Es ist unter diesen Umst&auml;nden sehr tough, noch ein Reraise zu callen. Meistens wird dieser Spieler dann durchschnittlich starke, aber keine gro&szlig;artigen H&auml;nde wie 22-99, AT\/AJ, KQ oder QJ halten. Gerade OOP ein sehr schlechter Ausgangspunkt, um im 3-Bet-Pot postflop bestehen zu k&ouml;nnen. Experimentiere hier einfach ein bisschen mit Resteals herum. \n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nSB\/BB vs. CO+BU\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDiese Situation ist schon deutlich tougher, da du postflop OOP spielen musst. Das Grundprinzip &auml;hnelt dem oben erw&auml;hnten: Auch vom CO werden oft sehr loose Steals gemacht, gleichwohl die Handranges nicht mit denen des Buttonstealers vergleichbar sind. Allerdings hat der BU massiv Schw&auml;che gezeigt, noch massiver als der SB im vorhergehenden Beispiel.\n<\/p><div class=\"emoImportant\">\nDiese Analysen setzen voraus, dass deine Gegner zumindest normal aggressiv sind und wissen, was sie tun. In einen 15\/5-Spieler, der vom Button einen Cutoffsteal callt, musst du nicht allzu viel Schw&auml;che hineininterpretieren.\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nH&auml;lt ein reasonable Spieler beispielsweise TT auf dem BU, sollte er quasi immer einen CO, der openraist, reraisen. Callt er nur, bedeutet das meistens eine Hand, die auch eine gute Playability in Multiwaypots besitzt und keine beeindruckende Equity aufweist, beispielsweise kleine Pairs oder Suited Connectors, durchaus auch JTo oder T9o. Auch hier sprechen also die Indizien daf&uuml;r, dass du die H&auml;nde durch ein Reraise meistens zum Folden bringen kannst. Achte aber in dieser Situation darauf, den Spielzug nicht zu oft ohne eine vertretbare Hand zu machen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nLIMP\/SQUEEZE UTG\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nTricky Play. Das solltest du nat&uuml;rlich nicht zu sehr ausreizen, aber gerade wenn du des &Ouml;fteren auch mit Monster <i>limp\/raise<\/i> spielst, ist das ein toller Spot, um tricky zu werden und ein Big Pair zu repr&auml;sentieren. Zumindest mit der Contibet kannst du hier oft den Pot an dich ziehen.\n<\/p><h1 align=\"left\">Der EV eines Squeezeplays<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDas folgende Beispiel zeigt dir, wie du den EV eines Squeezeplays errechnen kannst. Dabei gilt: Je h&ouml;her deine Informationsdichte ist und je mehr Reads du &uuml;ber einzelne Gegner hast, desto pr&auml;ziser werden nat&uuml;rlich auch deine errechneten Werte sein.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nBEISPIEL\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDu hast dich mit 100BB eingekauft, BU und SB covern, und spielst gerade den ersten Orbit an einem neuen Tisch. Der BU hat einen Att. to Steal von 35% und einen Call-Preflopraise-Wert von 4% nach ~1000 H&auml;nden. Der Spieler im SB hat seinen Small Blind in 7 von 11 F&auml;llen gegen ein Steal gefoldet. Sein Call-PFR-Wert liegt nach 180 H&auml;nden bei 7%.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDeine Hand: A8o\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAlle folden zum BU, der auf 3.5BB raist. Der SB callt relativ schnell. Du erkennst hier einen guten Spot f&uuml;r ein Squeezeplay und reraist auf 14BB. Mit dieser Reraisesize riskierst du nicht zu viel und gibst den anderen Spielern bei deiner Stackgr&ouml;&szlig;e keine guten Implied Odds f&uuml;r Holdings wie kleine Pocketpairs. Wie gro&szlig; m&uuml;sste deine Foldequity sein, um diesen Move an sich profitabel zu machen, also ohne die Hand weiter auszuspielen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSchauen wir uns die Potgr&ouml;&szlig;e zu dem Zeitpunkt an, an dem du zum Zug kommst:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>3.5BB + 3.5BB + 1BB = 8BB <\/i>(Der Rake soll in diesem Beispiel vernachl&auml;ssigt werden)\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Call wird hier die schlechteste Variante sein und einen negativen EV haben. Der EV eines Folds betr&auml;gt 0. Damit dein Move also an sich +EV im Vergleich zu deinen Alternativen w&uuml;rde, muss sein EV &gt;0 sein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>EV(Squeeze) = p(C)*-(13BB) + p(F)*8BB = p(C)*(-13BB) + (1-p(C))*8BB = 8BB -21BB*p(C) =&gt;<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas ist der Fall, wenn <i>21BB*p(C)&lt;8BB<\/i>, sprich: <i>p(C)&lt;0.38<\/i> ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa der BU ein looser Stealer ist und einen relativ geringen Call-PFR-Wert aufweist, wird er hier die meisten H&auml;nde folden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSchauen wir uns das Ganze anhand einer konkreten Openraising-Range an:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGehen wir davon aus, dass der Spieler auf dem CO bei einem gemittelten Wert von 35% 1 von 4 H&auml;nden raist. Dann h&auml;tten wir einen ATS-Wert von 45% vom Button. Die diesem Wert entsprechende Range umfasst nach grober Sch&auml;tzung: <i>22+, A2s+, K2s+, Q9s+, J8s+, 53s+, 43s+, A2o+, K8o+, Q9o+, T8o+, 54o+<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nVom SB haben wir eine unbefriedigend kleine Samplesize, doch k&ouml;nnen wir schon jetzt erahnen, dass er mit einer recht weiten Range aus dem SB callt (was ganz furchtbar ist!). Geben wir ihm hier jedoch&nbsp; keine 35%, sondern eher eine gesch&auml;tzte varianzbeglichene Range von, sagen wir, 20%, was ungef&auml;hr folgende H&auml;nde w&auml;ren: <i>22+, A2s+, KTs+, QTs+, 65s+, ATo+, KJo+, QJo, JTo<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Wahrscheinlichkeit, dass einer der beiden Gegner callt, sollte kleiner als 38% sein. Das ist genau dann der Fall, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass beide Gegner folden, gr&ouml;&szlig;er als 62% ist, also die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r einen Preflopfold f&uuml;r jeden einzeln bei ca. 80% liegt. Das entspr&auml;che einer Reraise-Calling-Range f&uuml;r den BU von: <i>77+, ATs+, KJs+, AJo+, KQo<\/i> - einer deutlich loosen Range.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r den mit weniger H&auml;nden beteiligten SB w&auml;re die Range tighter und zwar: <i>TT+, AJs+, AKo.<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs ist eine optimistische Annahme, dass ein looser SB auf ein Reraise hin so viel foldet. Gl&uuml;cklicherweise hilft dir nun der Umstand, dass er nicht selbst geraist hat. Somit ist die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r ein Monster deutlich gesenkt. Nehmen wir an, er w&uuml;rde 60% der oben genannten Range selbst reraisen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine derart starke Hand beim SB vorfindest deutlich niedriger und du kannst eine neue, realistischere Range f&uuml;r den SB-Call definieren: <i>77+, AJs+, KQs, AQo+<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDiese Ranges sind sicher nicht unrealistisch. Tr&auml;fen sie so zu, bef&auml;ndest du dich in einer Situation, in der ein Squeeze an sich einen positiven EV besitzt. Ohne Handvalue w&auml;re es somit unerheblich, ob du gecallt oder geraist w&uuml;rdest. Dabei haben wir einen f&uuml;r dich arbeitenden Umstand noch gar nicht betrachtet: Du h&auml;ltst selbst ein Ass, was die Wahrscheinlichkeit, dass du auf eine Hand triffst, die stark genug f&uuml;r einen Call oder Raise ist, zus&auml;tzlich, wenngleich nicht gravierend, senkt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn der Realit&auml;t w&auml;re dein EV selbstverst&auml;ndlich deutlich h&ouml;her, da deine Hand stets Postflopvalue besitzt. Gegen die neu definierten Ranges von BU und SB h&auml;ttest du immerhin eine Equity von 30%. W&auml;hrend du HU gegen den BU oder in einem 3handed Pot eine schlechte Ausgangslage h&auml;ttest, ist zumindest, solltest du alleine gegen den SB antreten, die zugegebenerma&szlig;en eingeschr&auml;nkte Playability deiner Hand in Position mehr als wettzumachen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHinzu kommt, dass einige Spieler viel zu viele H&auml;nde gegen eine Contibet folden, auch in reraised Pots. Foldet der BU beispielsweise gegen eine 2\/3 Potsize-Contibet zu 50% seine Hand, hast du erneut eine sehr gute +EV-Situation. Der EV hierf&uuml;r w&auml;re in unserem Beispiel <i>EV(Conti) = 0.5*31.5BB - 0.5*21BB = 5.25BB<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBei einer pessimistischeren Foldequity &gt;40% ist er zumindest immer positiv und das erneut ohne Handvalue.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEine Rechnung aufzustellen, die alle hier benannten Faktoren erfasst, ist sehr komplex und erfahrungsgem&auml;&szlig; nicht im Sinne der meisten Leser. Sie w&uuml;rde die Foldequity preflop, die Foldequity der Continuationbet, ein m&ouml;gliches Rereraise und einen abgesch&auml;tzten EV deiner Hand bei einem Raise am Flop oder am Turn unter Ber&uuml;cksichtigung verschiedener Spielertypen und Reads einbeziehen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDaher sei abschlie&szlig;end zur Verdeutlichung lediglich angemerkt, dass du beispielsweise unter folgenden speziellen Rahmenbedingungen bei einer Foldequity von nur 40%(!) preflop genau dann ein +EV-Play gemacht h&auml;ttest, falls dein HU-Gegner in 1\/3 oder mehr F&auml;llen gegen deine Continuation-Bet foldet.\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Du h&auml;ltst ein kleines PP.<\/li>\n<li>Deine Gegner trappen preflop mit AA\/KK und pushen auf deine Bet hin diese H&auml;nde am Flop.<\/li>\n<li>Du machst HU immer eine Continuation-Bet von 2\/3PS.<\/li>\n<li>Du spielst, falls BU+SB gecallt haben, nur mit einem Set weiter und gibst dir hier die Implied Odds von 1*PS.<\/li>\n<li>Falls du HU am Flop gecallt oder geraist wirst, gibst du die Hand in allen F&auml;llen, in denen du kein Set h&auml;ltst, auf.<\/li>\n<li>H&auml;ltst du in dieser Situation ein Set, so solltest du von Implieds in H&ouml;he von 60% der neuen PS ausgehen.<\/li>\n<li>Wenn du preflop einen Call bekommst, bist du in 2\/3 der F&auml;lle HU, in 1\/3 der F&auml;lle 3-handed.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nEin eindeutiges und recht beeindruckendes Ergebnis. Dabei sind die hier angenommenen Umst&auml;nde durchaus suboptimal. Anzumerken w&auml;re hier nur der Umstand, dass du preflop nicht von einer 4-Bet ausgehst. Genau das ist aber bei vielen Spielern der Fall. Damit befasst sich der nachfolgende letzte Abschnitt dieses Artikels.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nMATHEMATISCHER ANHANG\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r diejenigen unter euch, die Interesse an der Formel haben, mit der sich unter vorausgesetzter Wahrscheinlichkeit f&uuml;r Preflopcall- und\/oder Continuationbet recht interessante Berechnungen f&uuml;r die erw&auml;hnte Situation durchf&uuml;hren lassen, sei diese hier angef&uuml;gt:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>EV(Squeeze) = p(F)*8 + p(C)*p(f|C)*18.5 + p(CC)*1\/8*71 + p(C)*p(c|C)*1\/8*83.6 - p(C)p(c|C)*7\/8*34 - p(CC)*13<\/i>\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wie k&ouml;nnen dir Reads beim Squeezen helfen?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nBisher wurde vorausgesetzt, dass du nie mit einer 4-Bet konfrontiert wirst. W&auml;hrend das gegen viele Spieler falsch ist, gibt es doch einige, die eben diese Strategie verfolgen. Hast du so einen Spieler &bdquo;entlarven\" k&ouml;nnen, hast du nun einen Monsterread. Deine Squeezeplays bekommen einen wesentlich h&ouml;heren EV, da du nie Angst haben musst, von deiner Hand geraist zu werden. Du kannst also eine recht breite Palette an H&auml;nde, gerade deepstacked, reraisen, anstatt sie nur auf Setvalue o.&auml;. zu callen. Damit erh&ouml;hst du nat&uuml;rlich (wie bei quasi jedem guten aggressiven Move) die Varianz deines Plays, aber eben auch den EV, und das recht drastisch.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin anderer wichtiger Read ist, wie schon erw&auml;hnt, das zu h&auml;ufige Folden auf deine Contibets. Dieses Verhalten ist gerade bei einigen Fischen vorzufinden. Gegen einige wenige Spieler kannst du fast jede Hand vom Button squeezen und dann mit einer Contibet den Pot mitnehmen. Diese Spieler sind sozusagen loose\/tight. Sie sind bereit, viel f&uuml;r einen Flop zu zahlen, haben aber Angst ohne gute Hand weiterzuspielen. Wichtig dabei ist, dass du das nicht zu sehr ausnutzt, falls ein aggressiver thinking Player an deinem Tisch hockt, der bereit ist, viel zu bluffreraisen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGegen einen Spieler mit sehr hohem Call-PFR-Wert solltest du dir, au&szlig;er es ist eben der erw&auml;hnte &bdquo;loose\/tighte\" Spieler, stark mit Bluff- bzw. Semibluffsqueezes zur&uuml;ckhalten. Daf&uuml;r solltest du jedoch mehr mit deinen mittelstarken H&auml;nden wie AQs oder 99+ reraisen. Das bringt dich zwar in etwas kniffeligere Postflopsituationen, in denen du nicht immer sicher sein kannst, wo du stehst, aber gerade in Position und mit der voraussichtlich besten Hand, ist es nun einmal der richtige, longterm sehr profitable Zug.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWeiterhin ist es wichtig zu wissen, wie dein Gegner AK spielt, ob er AK 4-bettet und wenn ja von welcher Position. Auch ist interessant zu wissen, ob die H&ouml;he der Reraises deiner Gegenspieler, die AK halten, merklich h&ouml;her ausfallen. Ist das der Fall, kannst du mit vielen PPs sehr profitable Calls machen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd wie oben bereits erw&auml;hnt: Achte auf die 4-Better an deinen Tischen! Ist dein Opfer ein aggressiver 4-Better vom Button, so sei gewarnt und lass den einen oder anderen Bluff aus und generiere deinen zus&auml;tzlichen Value durch Raises mit starken oder mittelstarken H&auml;nden!\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Fazit<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nSqueezeplays sind ein weiterer wirkungsvoller Spielzug im Pokerarsenal, bed&uuml;rfen aber aufmerksamer, konzentrierter Spielweise, welche die Gegner stets im Auge beh&auml;lt. Das eigene Image, die Spielweise der Gegner, die relative Position zu ihnen und die H&ouml;he der Stacks sind die wesentlichen Faktoren f&uuml;r den Erfolg dieses Plays.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin trivialer Grundsatz lautet, dass ein Squeeze erst dann &uuml;berhaupt Sinn macht, wenn die Gegner folden k&ouml;nnen. Auf der anderen Seite muss die Range der Gegner, insbesondere des Openraisers, hoch genug sein, dass sie auch h&auml;ufig genug eine Hand halten, die sie ohne Bedenken abwerfen k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSolltest du dich f&uuml;r ein Squeezeplay entscheiden, musst du zudem immer bedenken, dass du im, Falle eines Calls am Flop, einem relativ gro&szlig;en Pot gegen&uuml;berstehst und in der Lage sein, auch unter diesen Umst&auml;nden zu spielen. Ein Squeeze nur als reinen Bluff zu sehen, der darauf abzielt, mit einem hohen Reraise alle Gegner preflop aus der Hand zu dr&uuml;cken, ist eine zu kurz gedachte Sichtweise.\n<\/p><table class=\"emoLinkbox\" style=\"margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkbox1\">LINKS<\/td>\n<td class=\"emoLinkbox2\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxinner\" colspan=\"2\">\n<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_artikel.jpg\" width=\"33\" height=\"25\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\" colspan=\"2\"><b>Verwandte Artikel:<br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/1417\/\">Semibluffs f&uuml;r Fortgeschrittene<\/a><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/1172\/\">Lighte Preflop-3-Bets<\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" width=\"32\" height=\"24\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\" colspan=\"2\"><b>Diskussionsforum:<\/b><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=134998\">Diskutiere den Inhalt dieses Artikels im Forum<\/a> <\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[141],"strategy_level":[119],"class_list":["post-57260","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-sss-platin"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Squeezeplay<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Squeezeplay\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-07-06T04:49:27+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"25\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/\",\"name\":\"Das Squeezeplay\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"datePublished\":\"2008-06-18T10:19:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-07-06T04:49:27+00:00\",\"description\":\"Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/210\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Das Squeezeplay\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\",\"name\":\"PokerStrategy DE\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das Squeezeplay","description":"Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das Squeezeplay","og_description":"Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.","og_url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/","og_site_name":"PokerStrategy DE","article_modified_time":"2026-07-06T04:49:27+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","type":"","width":"","height":""}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"25\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/","name":"Das Squeezeplay","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","datePublished":"2008-06-18T10:19:00+00:00","dateModified":"2026-07-06T04:49:27+00:00","description":"Ein Squeezeplay ist ein Preflop-Bluff in Form eines gro\u00dfen Reraises, nachdem ein Spieler zuvor geraist und mindestens ein weiterer nach ihm die Erh\u00f6hung gecallt hat.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/210\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Strategies","item":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Das Squeezeplay"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/","name":"PokerStrategy DE","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy\/57260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/strategy"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"strategy_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy_category?post=57260"},{"taxonomy":"strategy_level","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy_level?post=57260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}