	{"id":57649,"date":"2008-07-22T17:14:00","date_gmt":"2008-07-22T17:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1256\/"},"modified":"2026-07-06T04:55:25","modified_gmt":"2026-07-06T04:55:25","slug":"1256","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/","title":{"rendered":"Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Wie du auf Opencompletes reagierst und wie auf Openraises<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Wie du im unraised Pot spielst<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Wie du gegen aggressive Spieler spielst<br>\n\t<\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center; margin-bottom: 12px\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" width=\"100%\" height=\"1\">\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nNeben dem normalen Blinddefend, bei dem du deinen Blind gegen einen Spieler au&szlig;erhalb der Blinds verteidigst, gibt es im Blindspiel eine weitere sehr besondere Situation, welche sich von allen anderen Spielsituationen an einem Shorthanded- oder Fullring-Tisch stark unterscheidet und einer sehr individuellen Dynamik unterliegt: das Blindbattle\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnter einem Blindbattle versteht  man hierbei die Situation, wenn alle anderen Spieler, welche keinen Blind bezahlt haben, preflop folden und der Small Blind die M&ouml;glichkeit hat, first in die Setzrunde zu er&ouml;ffnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieser Artikel wird dir nun das Spiel aus dem Big Blind in solch einem Blindbattle n&auml;herbringen und dir aufzeigen, auf was du achten musst und wie du dich am besten deinem Gegner anpasst.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\"> Was sind die Besonderheiten beim Spiel BB vs. SB?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nNat&uuml;rlich stellt sich nun die Frage, was denn dieses Blindbattle so besonders gestaltet und warum man sich darauf speziell anpassen sollte. Als Hauptaugenmerk muss man hierbei die besondere Spieldynamik einer Heads-up-Partie beachten. Diese Situation stellt im Grunde nichts anderes als eine kleine Heads-up-Partie an einem Shorthanded- oder Fullring-Tisch dar.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas bedeutet f&uuml;r dich, dass dein eigenes Spiel sehr stark vom gegnerischen Spiel abh&auml;ngig ist und du ein besonderes Augenmerk darauf legen musst, die gegnerischen Spielkonzepte zu durchschauen und deren L&uuml;cken auszunutzen. Es gilt also, dass du in einem Blindbattle nie ein wirkliches Standardspiel durchziehen kannst, von dem du &uuml;berzeugt sein kannst, dass es immer +EV sein wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer psychologische Aspekt steht hier im Vordergrund, wobei du ihn aber wiederum nicht so hoch bewerten kannst wie in einer normalen Heads-up-Partie, da der zeitliche Abstand solcher Blindbattles gerade an aggressiven Tischen sehr hoch sein kann und der Gegner die vorangegangenen Blindbattles nicht mehr so stark im Ged&auml;chtnis haben wird. Du kannst daher nicht immer darauf z&auml;hlen, dass der Gegner noch immer deinen letzten Calldown oder deinen letzten Turnfloat im Ged&auml;chtnis hat und dich nun unbedingt ausspielen will.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFalls er mehrere Tische spielt oder neben dem Online-Poker noch andere Dinge am PC macht, wird er oftmals diese Situation schon l&auml;ngst vergessen haben. Dies wird jedoch bei einer normalen Heads-up-Partie niemals vorkommen, da ein Spieler dort immer versuchen wird, sich seinem Gegner anzupassen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben der psychologischen Besonderheit gibt es aber eine weitere direkte Auswirkung auf deine eigene Hand. Aufgrund der Tatsache, dass du nun in einer Heads-up-Situation bist, ver&auml;ndert sich die Handst&auml;rke dramatisch. Es ist nun unwahrscheinlicher, dass beide Spieler den Flop gleicherma&szlig;en gut getroffen haben.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa du in dieser Situation aus dem Big Blind spielen kannst und somit postflop immer Position auf den Gegner hast, wirst du durchaus &ouml;fter gewillt sein, mittelstarke H&auml;nde wie Midpair \/ Top Kicker oder Toppair \/ no Kicker bis zum Showdown zu bringen, um dort mit der besseren Hand den Pot zu gewinnen. Wie du diese H&auml;nde jedoch genau spielst, h&auml;ngt sehr stark vom jeweiligen Gegner ab, da man bei manchen Gegnern sein Toppair \/ no Kicker auf Action ohne gro&szlig;e Bedenken folden kann und gegen andere Gegner wiederum auch mal sein Bottompair auf 3 Barrels hin downcallt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDaher ist in solch einem Blindbattle oftmals Mut gefragt, um deinem Read folgen zu k&ouml;nnen und dementsprechend zu handeln. Wie du dich auf deine speziellen Reads anpassen solltest, wird sp&auml;ter n&auml;her beschreiben. Zun&auml;chst aber soll auf einige grundlegende Fragestellungen eingegangen werden.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Was ist der Unterschied zwischen einem Blindbattle aus dem Big Blind im Vergleich zum Small Blind?<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDie Frage ist, worin der Unterschied zwischen dem Spiel im Blindbattle aus dem Big Blind und dem Small Blind heraus besteht. Warum gibt es zwei Artikel statt nur einem? Kann man nicht ein Blindbattle nahezu identisch spielen, unabh&auml;ngig ob man nun den Small Blind oder den Big Blind bezahlt hat? Es handelt sich doch um die gleiche Spielsituation.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHier muss gesagt werden, dass es sich zwar um die gleiche Spielsituation handelt und so gesehen auch die gleiche Situation beschrieben wird, jedoch wird sie aus zwei v&ouml;llig unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben. Und diese beiden Blickwinkel unterscheiden sich haupts&auml;chlich durch die Position, welche du in der Spielsituation hast.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du aus dem Big Blind, hast du stets einen Informationsvorteil, sowohl preflop wie auch postflop. Durch diesen Positionsvorteil bist du in der Lage, eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von H&auml;nden postflop profitabel zu spielen. Und dies ist auch das Ziel im Big Blind. Du willst postflop deinen Positionsvorteil ausnutzen und den Gegner langfristig in &ndash;EV-Spots verwickeln.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDu kannst also selbst marginale H&auml;nde in Position spielen, welche f&uuml;r dich selbst +EV sind, da du durch deinen Positionsvorteil neben dem Informationsvorsprung auch die Macht &uuml;ber die Potsize hast. Diese Vorteile hat der Spieler im Small Blind nicht, wodurch sein Spiel mehr darauf bedacht ist, nicht zu viel gegen dich zu verlieren und sich aus marginalen Situationen eher rauszuhalten.\n<\/p><h1 align=\"left\">Wie reagierst du auf Completes des Small Blinds?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nViele Spieler spielen ihren Small Blind in einem Blindbattle recht passiv und completen nur zum Big Blind, um sich g&uuml;nstig einen Flop ansehen zu k&ouml;nnen. Die direkten Odds des Small Blinds w&uuml;rden diesen Complete immer als korrekt ansehen, da unser Gegner 3:1 auf einen Call bekommt und somit preflop eine Equity von mehr als 25% ben&ouml;tigt, um hier einen +EV-Call zu haben. Und wie wir alle wissen, hat man in Texas Hold&rsquo;em mit jeder Hand nahezu immer 30% Equity.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDein Gegner w&uuml;rde mit seinem Complete daher keinen Fehler machen, wenn die Situation nur preflop betrachtet wird. Da es dein Ziel ist, den Gegner zu Fehlern zu zwingen, und du das am besten durch Aggression erreichst, solltest du auch sofort damit beginnen. Ein Raise ist hier also ein gutes Mittel, um den Gegner f&uuml;r seinen Complete zu bestrafen, da du ihm so den guten Preis nimmst, um sich einen Flop anzuschauen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa du postflop weiterhin den Positionsvorteil auf deiner Seite haben wirst, hast du auch kein Problem, um einen etwas gr&ouml;&szlig;eren Pot zu spielen. Durch dein Preflopraise erreichst du somit, dass du den Gegner postflop zu gr&ouml;&szlig;eren Fehlern zwingst, da er dort dann auch mit gr&ouml;&szlig;eren Bets konfrontiert wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit Aggression auf einen Complete zu reagieren, hat langfristig nur Vorteile f&uuml;r dich. Solltest du nun also jede Starthand in dieser Situation raisen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDiese Frage kann weder vehement bejaht noch verneint werden. Es liegt hier an deinen eigenen Postflopskills wie auch an den gegnerischen Tendenzen. Es gibt nat&uuml;rlich H&auml;nde, die sich in dieser oder jener Situation eher f&uuml;r ein Raise eignen, und H&auml;nde, mit denen man den Gegner auch mal einen Flop anschauen lassen kann.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nVALUEHANDS (22+, A7+, KT+, QT+, JT+)\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Range befinden sich alle Pocketpairs, alle mittleren und gro&szlig;e Asse sowie alle Broadway-H&auml;nde.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden solltest du eher dazu tendieren, preflop zu raisen, da du so direkt Value aus deiner Hand holst. Oftmals triffst du am Flop auch die beste Hand und dominierst teilweise die Hand deines Gegners. Hier willst du versuchen, sowohl preflop wie auch postflop den maximalen Value aus der Hand zu holen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHinzu kommt, dass sich kleine Pocketpairs recht schlecht ohne Initiative in einem kleinen Pot ohne Hit spielen lassen. Raist du diese preflop, hast du zum einen den Vorteil der Initiative und der M&ouml;glichkeit, den Pot oft auch ohne Hit zu gewinnen, und zum anderen hast du schon etwas f&uuml;r die Potsize getan, sofern du das Set treffen solltest, denn mit einem gefloppten Set in einem 2 BB gro&szlig;en Pot l&auml;sst es sich recht schwer um Stacks spielen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nSEMIBLUFFING HANDS (54-T9, 53s-J9s, 74s-Q9s)\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Range befinden sich alle connected H&auml;nde sowie mittlere suited One- und Two-Gapper.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDiese H&auml;nde befinden sich nun in etwa auf der Grenze zwischen einem Raise und einem Check. Auf der einen Seite triffst du mit ihnen nicht so oft einen f&uuml;r dich perfekten Flop, auf der anderen Seite sind diese H&auml;nde recht gut dazu geeignet, postflop zu semibluffen, was sich in einem raised Pot nat&uuml;rlich um einiges besser realisieren l&auml;sst, da sich dort der Gegner einfacherer von seinen schlechten made Hands verabschieden kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r einen Check spricht, dass du so selbst nicht zu viel Geld mit einer drawing Hand in die Mitte schiebst, mit der du dann darauf angewiesen bist, den Pot ohne Showdown gewinnen zu k&ouml;nnen, sofern du keinen guten Draw triffst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDurch einen Check kannst du au&szlig;erdem deine implied Odds recht gro&szlig; halten, um bei einem Hit das meiste Geld als gro&szlig;er Favorit hineinstellen zu k&ouml;nnen. Dieses Argument ist aber nur teilweise korrekt, denn viele Spieler kennen den schlauen Satz &bdquo;Don&rsquo;t go broke in an unraised pot!&ldquo; und handeln dementsprechend.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Check hilft dir also nicht in jedem Fall, deine implied Odds wirklich gro&szlig; zu halten, da sich eben viele Spieler nur sehr schwer in einem unraised Pot in einen &uuml;berm&auml;&szlig;ig gro&szlig;en Pot verwickeln lassen und ihre Hand eher zur&uuml;ckhaltend spielen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nDOMINATED HANDS (A2-A6, K2-K9, Q2-Q9)\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Range befinden sich, wie es schon der Name vermuten l&auml;sst, alle kleinen Asse, K&ouml;nige und Damen, mit welchen du bei einem Toppair meist ohne Kicker dastehst und dementsprechend oftmals dominiert bist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDiese H&auml;nde haben preflop oft eine Equityedge gegen die gegnerische Completingrange, jedoch stellen genau diese H&auml;nde auch ein Problem f&uuml;r dich selbst dar. Spielst du sie nun aggressiv und erh&ouml;hst preflop, so wird es dir teilweise etwas schwer fallen, ein Toppair ohne guten Kicker auf ein direktes Flop-Checkraise des Gegners zu folden. Sobald du mit diesen H&auml;nden um einen mittelgro&szlig;en Pot spielst und selbst kein Twopair+ getroffen hast, besteht immer eine gro&szlig;e Gefahr, dass du dominiert bist und am Showdown den K&uuml;rzeren ziehen wirst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuf diese H&auml;nde trifft die Redensart &bdquo;Small Hands, small Pots&ldquo; perfekt zu. Du solltest daher versuchen, den Pot klein zu halten und dir auch die M&ouml;glichkeit offen lassen, eventuell den Gegner zu dominieren bzw. ihn dazu zu verleiten, eine schlechtere Hand gegen dich zu valuebetten\/bluffen, um so deine Hand teilweise auch als Bluffcatcher verwenden zu k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden ist ein Preflop-Check angeraten, auf dass du nicht Gefahr l&auml;ufst, pl&ouml;tzlich mit einer mittelm&auml;&szlig;igen Hand um einen gro&szlig;en Pot zu spielen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nBLUFFINGHANDS (Bsp: T3o, 94o, 75o)\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Range befinden sich so ziemlich alle Craph&auml;nde, mit denen du preflop ohne gro&szlig;e Bedenken aus jeder Position den Foldbutton anklicken kannst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden hast du kaum Chancen, einen Showdown zu gewinnen. Du triffst zu selten Twopair- oder Toppair-H&auml;nde (welche dann auch noch halten m&uuml;ssen). Einen umk&auml;mpften Pot wirst du hier also kaum mit Showdown gewinnen k&ouml;nnen. In einer normalen Situation sind diese H&auml;nde ein Instafold. Ab und zu kannst du mit ihnen im Blindbattle aber auch raisen und versuchen, den Pot postflop ohne Showdown mitzunehmen. Ein Fold des Gegners ist schlie&szlig;lich nur m&ouml;glich, wenn du aggressiv spielst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDes Weiteren schaffst du durch diese H&auml;nde eine perfekte Balance in deiner Raisingrange zu den Valuehands. Hat dein Gegner dich schon einmal mit solch einer schlechten Hand raisen sehen, so wird es ihm etwas schwerer fallen, sein K6o zu complete\/folden, da er sich durch dein Raise nicht sicher sein kann, die schlechtere Hand zu folden. Schlechte Spieler werden also dazu verleitet sein, nun mit einer weiten Range deine Preflopraises zu callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnd selbst wenn du am Flop mit deinen schlechten H&auml;nden nichts triffst, kannst du den Gegner mit einer Continuationbet weiter unter Druck setzen. Andererseits werden einige Gegner nun dazu verleitet sein, ihre dominierten H&auml;nde lighter herunterzucallen, was deinen Valuehands nur entgegen kommt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJedoch solltest du nat&uuml;rlich im Hinterkopf behalten, dass du diese H&auml;nde aus Balancinggr&uuml;nde raist, um sie dann aggressiv zu spielen. Daher solltest du nicht jede dieser H&auml;nde immer raisen, da du sonst deine gesamte Raisingrange zu sehr verschlechterst und zu oft mit solch einer Craphand dastehst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDu hast nun gesehen, dass man alle H&auml;nde nahezu perfekt in eine dieser 4 Kategorien einstufen kann und dementsprechend auch auf einen Complete standardisiert reagieren kann. Es sei an dieser Stelle aber noch einmal darauf hingewiesen, dass man niemals immer die gleiche Aktion mit der gleichen Hand ausf&uuml;hren sollte. Eine gewisse Unvorhersehbarkeit sollten deine Aktionen schon beinhalten und so kannst du selbstverst&auml;ndlich H&auml;nde wie KQ oder AQ sehr gut preflop checken, um den postflop Gegner in eine Situation zu bringen, in der er nahezu drawing dead dasteht, selbst aber glaubt, dass er nahezu immer noch die beste Hand h&auml;lt.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>1\/2 No-Limit Hold'em <\/b><font color=\"#0000ff\">(5 handed )<\/font><b><br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBB: 200$<br>\nHero: 200$<\/p><p><b>Preflop: <\/b>Hero is BB with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> , <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"><br>\n<font color=\"#999999\"><i><br>\n3 folds<\/i><\/font>, SB Calls $1.00, Hero checks.<\/p><p><b>Flop: <\/b>($4.00) <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> , <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> , <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\n<font color=\"#ff0000\"><br>\nSB Bets $4.00<\/font>, Hero calls $4.00.<\/p><p><b>Turn: <\/b>($12) <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><br>\n<font color=\"#ff0000\"><br>\nSB Bets $10<\/font>, <font color=\"#ff0000\">Hero raises to $30<\/font>, <font color=\"#ff0000\">SB reraises to $85<\/font>, <font color=\"#ff0000\">Hero reraises to 194$ (All-In)<\/font>, SB calls $109 (All-In)<\/p><p><b>River: <\/b>($400) <b>T<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"> <font color=\"#0000ff\">(2 players)<\/font><\/p><p>SB shows <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"><b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> <br>\nHero wins.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies ist nun ein Extrembeispiel und stellt eine Coolersituation f&uuml;r den Gegner dar, jedoch veranschaulicht es sehr gut die St&auml;rke eines solchen Preflopchecks. H&auml;ttest du preflop geraist, h&auml;ttest du kaum Value aus der gegnerischen Hand bekommen, da der Gegner diese sehr wahrscheinlich preflop gefoldet oder (sofern er nicht richtig schlecht spielt) sich am Flop nach einer Continuationbet davon sehr oft verabschiedet h&auml;tte.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Vorteile eines Preflopchecks mit starken Assen liegen nat&uuml;rlich auf der Hand. H&auml;tte er hier ein schlechteres Ass gehalten, so h&auml;tten wir wohl durch unseren Preflopcheck postflop mehr Value herausholen k&ouml;nnen als im Falle eines Preflopraises. Denn ein Raise h&auml;tte dem Gegner klar gemacht, dass du hier sehr oft ein starkes Ass h&auml;ltst und ihn eventuell dominierst.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wie spielst du gegen einen Small Blind, der oft complete\/ 3-bet spielt?<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDer erste Schritt, um gegen einen solchen Gegner gut spielen zu k&ouml;nnen, ist es, diesen Spielzug zu erkennen. Mache dir sofort eine Note, wenn du siehst, dass der Gegner im Small Blind complete\/raise spielt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben der eigentlichen Information, dass er f&auml;hig ist, nach einem Complete zu reraisen, solltest du auch die Betsize  und, wenn m&ouml;glich, die jeweilige Hand des Gegners notieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nViele Spieler benutzen einen Complete\/Minraise-Move als Falle, um so aus ihren starken H&auml;nden etwas Value zu bekommen und den Pot etwas zu builden. Wei&szlig;t du, dass ein solcher Move also eine starke Hand anzeigt, solltest du dementsprechend ein solches Minreraise recht tight callen und darauf achten, dass du dich nicht mit potenziell dominierten H&auml;nden in einen gro&szlig;en Pot verwickelst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJe gr&ouml;&szlig;er die effektiven Stacks werden, desto lighter sollten du nat&uuml;rlich mit deinen drawing Hands callen, da du mit diesen nun enorme implied Odds erh&auml;ltst. Der Gegner hat angezeigt, dass er eine recht starke Hand h&auml;lt, und oftmals wird es ihm dann schwer fallen, diese zu folden, auch auf einem drawheavy Flop.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAggressivere Gegner wenden solch ein Complete\/Raise hingegen nur als Bluff an und raisen daher auch etwas h&ouml;her, um dich so von deinen permanenten Preflopraises abzuhalten.<br>\nHier kannst du dann nat&uuml;rlich dementsprechend looser deine guten H&auml;nde callen, um so einen mittelgro&szlig;en Pot bis zum Showodown zu bringen bzw. den Gegner die M&ouml;glichkeit zu lassen, postflop in dich hinein zu bluffen, da du hier nicht so stark der Gefahr der Domination ausgesetzt bist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSollte ein Gegner jedoch wirklich ein Complete\/Raise als &bdquo;Standardline&ldquo; mit einer enorm weiten Range spielen, gegen welche du postflop nur schwer spielen kannst, falls du nur eine mittelstarke Hand h&auml;ltst, ist es besser, gegen diese Gegner etwas tighter zu raisen und dich so vor derartigen unangenehmen Situationen zu sch&uuml;tzen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDein Ziel gegen solch tricky Spieler ist es, deine Postflopedge auszuspielen, welche du hoffentlich durch deinen Positionsvorteil hast. Es bringt dir &uuml;berhaupt nicht, wenn du nun damit beginnst, gegen Complete\/Raises loose zu reraisen oder dieses Raises loose zu callen, um postflop herumzumoven. Du solltest weiterhin ein solides Spiel verfolgen.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wie spielst du postflop in einem unraised Pot?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nHast du dich preflop dazu entschieden, deine Hand, egal aus welchen Gr&uuml;nden, nur zu checken und dir den Flop anzusehen, gibt es einige Dinge, welche du in solch einer Situation beachten musst.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nBETTE NACH EINEM GEGNERISCHEN CHECK\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nCheckt der Gegner nach seinem Complete zu dir, solltest du nahezu mit 100% deiner Range den Flop betten. Auf keinen Fall eine Minbet, sondern mindestens 3\/4 Potsize.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Grund f&uuml;r diese Spielweise liegt auf der Hand. Bettest du &frac34; Potsize, muss der Gegner nur in 43% der F&auml;lle auf diese Bet folden, um den Einsatz in sich +EV zu machen. Oftmals wird der Gegner jedoch einen weitaus h&ouml;heren Prozentsatz folden, denn sein Preflopcomplete zeigt meist eine non-paired Starthand an, welche einen Flop in nur knapp 1\/3 der F&auml;lle treffen wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSomit wird der Gegner in 2\/3 der F&auml;lle unimproved am Flop dastehen und oft zu einem Fold gezwungen sein. Und selbst wenn der Gegner nicht alle seine unimproved H&auml;nde check\/fold spielt, hast du durch deine 100%-Flop-Bet-Strategie den Vorteil, dass du, wenn du den Flop triffst, dank deines Positionsvorteils maximal Value aus deiner Hand extrahieren kannst. Dein Gegner wird hingegen out of Position bei einem Hit am Flop und einem check\/call nur schwer Value erhalten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGegen aggressive Spieler solltest du eher dazu geneigt sein, ihre Bets am Flop in einem unraised Pot zu callen, da diese Spieler nun oftmals versuchen werden, den Pot einzusammeln. Da du weiterhin den Positionsvorteil hast, kannst du in solchen Spots sehr gut H&auml;nde mit nur etwas Showdownvalue sehr gut in Position callen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nDON&rsquo;T GO BROKE IN AN UNRAISED POT\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du in einem unraised Pot, solltest du immer im Hinterkopf behalten, dass du keine gro&szlig;e Information &uuml;ber die gegnerische Range hast, da du den Gegner bisher noch vor keine gro&szlig;e Entscheidung gestellt haben. Achte aufgrund dieses Informationsmangels darauf, dass du in solchen Situationen nicht zu gro&szlig;e P&ouml;tte spielst, denn der Gegner k&ouml;nnte nahezu jede Hand halten und dich dementsprechend pl&ouml;tzlich auf einem AJ2-Flop sowohl mit AA als auch mit J2 &uuml;berraschen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGehe daher auch wirklich nur in den seltensten F&auml;llen in dieser Situation f&uuml;r 100 BB broke, wenn du nicht die Nuts hast, da sie dann zu oft beim Gegner liegt.\n<\/p><h1 align=\"left\">Wie reagierst du auf ein Openraise des Small Blinds?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Situation stehen dir meist alle Entscheidungsm&ouml;glichkeiten offen. Eine Hand wie beispielsweise T8s kannst du in dieser Situation folden, callen oder auch raisen.<br>\nBei 100-BB-Stacks kannst du dich auch an folgender Grundstrategie orientieren.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nPOCKETPAIRS\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDie gro&szlig;en und mittelgro&szlig;en Paare (JJ+) raist du eigentlich nahezu immer for Value. Du balancet damit deine schlechteren Raisingh&auml;nde und hast nat&uuml;rlich kein Problem, mit QQ in dieser Situation f&uuml;r 100 BB preflop broke zu gehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit den mittleren Paaren (66-99) solltest du eher zu einem Call tendieren. Du h&auml;ltst zwar h&auml;ufig noch die beste Hand, aber werden dein Reraise und dein Continuationbet am Flop gecallt, bist du meist geschlagen. Reraist du die mittleren Paare, wirst du eher kleine P&ouml;tte gewinnen und mittelgro&szlig;e verlieren. Die einzige M&ouml;glichkeit, mit diesen H&auml;nden einen gro&szlig;en Pot zu gewinnen, liegt darin, ein Set zu treffen, was nur in einem von acht F&auml;llen geschieht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa die mittleren Pocketpaare jedoch einen akzeptablen Showdownvalue besitzen, versuche lieber mit ihnen in Position g&uuml;nstig zum Showdown zu gelangen. Durch ein Preflopreraise minimierst du hingegen deine Gewinnchance und die M&ouml;glichkeit, g&uuml;nstig den Showdown zu sehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBei den kleinen Paaren (22-55) ver&auml;ndert sich das nun wieder etwas. Mit diesen Paaren hast du kaum wirklichen Showdownvalue, sobald es postflop etwas Action gibt. Daher macht es mit ihnen nicht wirklich viel Sinn, auf diesen Showdownvalue zu spielen, um dann zu versuchen, gl&uuml;cklich einen kleinen Pot zu gewinnen. Hinzu kommt, dass man mit diesen Paaren postflop kaum eine Bet callen kann, da man meist mit mindestens zwei Overcards konfrontiert sein wird und weitere Bets f&uuml;rchten muss. Und als drawing Hand mit nur zwei Outs kannst du leider nie callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAufgrund des Gesagten ist es besser, mit den kleinen Pocketpaaren preflop zu reraisen. Das vereinfacht das Spiel und bewahrt dich vor allzu heiklen Postflopspots. Du wirst oft mittelkleine P&ouml;tte gewinnen und h&auml;ltst dir durch deine 3-Bet offen, dir am Flop auch einfach eine Freecard zu nehmen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHinzu kommt, dass du gerade bei den kleinen Pocketpairs gr&ouml;&szlig;ere implied Odds auf ein Set hast. Triffst du ein gut verstecktes Bottomset, hat der Gegner Gelegenheit, eine gute Toppair-Hand zu treffen. Mit einem h&ouml;heren Pocket Topset zu treffen, verkleinert hingegen die Chancen, dass dein Gegner eine gute Hand trifft.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZusammenfassend kann also gesagt werden: Du solltest dazu tendieren, kleine und gro&szlig;e Pocketpairs zu raisen, mit mittleren aber nur zu callen, um so eine gute Mischung zu erhalten und die jeweiligen St&auml;rken der H&auml;nde bestm&ouml;glichst auszuspielen bzw. die Schw&auml;chen in Grenzen zu halten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSelbstverst&auml;ndlich gilt auch hier wieder, dass du eine Hand nicht immer auf die gleiche Weise spielen solltest, schlie&szlig;lich willst du auch einmal mit 44 nach einem Preflopcall auf einem KJ4-Flop Bottomset treffen. Die Tendenzen sind aber klar.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nNON-PAIRED HANDS\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nBei den non-paired H&auml;nden gestaltet sich die Angelegenheit nicht ganz so einfach. F&uuml;r nahezu jede Hand ist jede Entscheidungsm&ouml;glichkeit berechtigt. Es w&uuml;rde den Rahmen dieses Artikels sprengen, jede Hand im Detail zu besprechen, da es auch immer auf den Gegnertyp ankommt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Folgenden werden deshalb die Vor- und Nachteile der jeweiligen Aktion aufgef&uuml;hrt. Anhand der dargestellten &Uuml;berlegungen kannst du dir eigene Gedanken dar&uuml;ber machen, welche H&auml;nde f&uuml;r welche Aktion besser geeignet sind. Hier k&ouml;nnen die Handkategorien, welche zuvor f&uuml;r ein normales Raise nach einem Complete des Small Blinds aufgestellt wurden, sehr hilfreich sein.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Fold<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDurch einen Fold verfolgst du klar das Ziel, nicht zu viel Geld in Spots zu verlieren, in denen deine Hand meist nur ein mittleres Paar treffen kann und somit keiner gro&szlig;en Gegenwehr standhalten kann. Spielst du hierzu noch gegen einen recht soliden Spieler, so ist ein Fold oftmals die beste Alternative, um sich aus genau diesen Situationen herauszuhalten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nPreflopfolds auf Small-Blind-Openraises sind auch sehr wichtig, da du dem Gegner durch deine Folds zeigst, dass er deinen Blind durchaus stehlen kann. So animierst du ihn zu lighteren Openraises. Spielst du any two aus dem Big Blind nach einem Raise, wirst du auf lange Sicht sehr oft mit einer hohen gegnerischen Aggression konfrontiert werden, da der Gegner (durchaus korrekt) annehmen wird, dass in deiner Range viele schlechte H&auml;nde enthalten sind.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Raise (3-Bet)<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Raise hat wie immer den Vorteil, dass du den Gegner so unter Druck setzen kannst und somit immer etwas Foldequity auf deiner Seite hast. Durch ein Raise kriegst du auch oft H&auml;nde mit guter Equity aber schlechter Playability (reverse implied Odds) wie kleine Asse oder K&ouml;nige zum Folden. Diese H&auml;nde sind f&uuml;r den Gegner postflop out of Position kaum profitabel zu spielen, weshalb er sie h&auml;ufig folden muss.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEr befindet sich durch dein Raise in einer sehr verzwickten Lage. Entweder foldet er zu viele H&auml;nde, welche gegen deine Raisingrange gen&uuml;gend Equity aufweisen, oder er callt zu oft deine 3-Bets und begibt sich dadurch mit tendenziell schlecht spielbaren H&auml;nden out of Position in einen mittelgro&szlig;en Pot.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben normalen Valuehands sind gute drawing H&auml;nde daher sehr gute Kandidaten, um preflop auf ein Raise zu 3-betten und den Gegner in diese verzwickte Lage zu bringen.<br>\nDurch ein Raise erlangst du jedoch nicht nur preflop eine hohe Foldequity. Du hast auch weiterhin den Vorteil, deinen Positionsvorteil postflop in einem etwas gr&ouml;&szlig;eren Pot perfekt auszuspielen und so die Potsize immer zu deinen Gunsten manipulieren zu k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin erheblicher Nachteil, den ein Raise nat&uuml;rlich mit sich bringt, ist, dass du dem Gegner die Option f&uuml;r eine 4-Bet gibst. Dadurch gibst du deinen Positionsvorteil nahezu auf, da du dich nun nach einer gegnerischen 4-Bet zur Hand committen musst, wenn du diese weiterspielen willst. In diesem Fall ist die relative Position nicht mehr so wichtig.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAu&szlig;erdem solltest du die erh&ouml;hte Potsize nicht nur als Vorteil betrachten, denn teilweise bewegst du dich nun mit mittelstarken H&auml;nden auf sehr d&uuml;nnem Eis. Mit diesen H&auml;nden solltest du eigentlich darauf achten, eher kleinere P&ouml;tte zu spielen. Da du nun jedoch den Pot schon etwas gr&ouml;&szlig;er gemacht hast, stehen dem Gegner selbst nach einem Checkbehind am Flop deinerseits immer noch zwei Stra&szlig;en zur Verf&uuml;gung, um einen erheblichen Anteil seines Stacks in die Mitte zu schieben und dich so zu schwierigen Entscheidungen zu zwingen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Call<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer gr&ouml;&szlig;te Vorteil eines Calls liegt nat&uuml;rlich sofort auf der Hand. Du bist in der Lage deine H&auml;nde postflop in Position zu spielen und kannst diese H&auml;nde nun vollst&auml;ndig auf ihre Implied Odds spielen. Im Vergleich zu einem unraised Pot hast du hier nicht das Problem der mickrigen Potsize und bist daher in der Lage, sehr gut nach einem Preflopcall um mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e P&ouml;tte zu spielen. Durch einen Call hast du au&szlig;erdem die gro&szlig;e M&ouml;glichkeit, gerade aggressive Gegner zu trappen. Diese k&ouml;nnten deinen Call als direkte Schw&auml;che auslegen und nun versuchen, dich aus der Hand herauszubluffen oder sehr, sehr d&uuml;nne Valuebets mit Toppair \/ no Kicker am River anzusetzen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAu&szlig;erdem steht dir nat&uuml;rlich nach einem Preflopcall jede Option zur Verf&uuml;gung. Du kannst dich postflop noch recht leicht von der Hand trennen oder den Gegner sehr oft am Flop bluffraisen bzw. am Turn mit einigen Outs floaten, um ihm eventuell auch am River noch einen kleinen Beat zu verpassen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Nachteil eines Calls liegt jedoch auch auf der Hand. H&auml;nde, welche preflop sehr wahrscheinlich eine Equityedge gegen die gegnerische Range hatten, werden nicht vollst&auml;ndig ausgenutzt und man begibt sich in die Gefahr, ausgefloppt zu werden. Durch das vermehrte Postflopspiel in mittleren P&ouml;tten bist du au&szlig;erdem h&auml;ufiger zu schwierigen Entscheidungen gezwungen, was gerade bei nicht ganz so sicheren Postflopspielern nach hinten losgehen kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJe nach der eigenen Skilleinsch&auml;tzung sollte man hier seine Aktionen w&auml;hlen. Ist man postflop noch nicht so sicher, sollte man eher auf einige Preflopcalls verzichten. Spielt man in 3-Bet-Pots noch nicht sicher und ist durch die erh&ouml;hte Potsize in seinen Entscheidungen unsicher, sollte man sich dementsprechend etwas mehr mit dem 3-Betten zur&uuml;ckhalten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies war jedoch noch nicht alles zu den non-paired H&auml;nden. Als Abschluss dieses Abschnittes erh&auml;ltst du noch einige Anregungen zu den schwierigsten H&auml;nden, zu denen viele Asse wie auch K&ouml;nige geh&ouml;ren. Vielleicht wirst du jetzt denken: &bdquo;AK, AQ, A7 oder KQ, K6 sind doch keine Problemhand!&ldquo;, aber dem ist nicht so.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nViele spielen diese H&auml;nde recht straightforward, indem sie gerade die schwachen Asse und K&ouml;nige teilweise callen bzw. folden und mit den starken meist 3-betten. Dies ist sicher nicht schlecht, aber man sollte sich auch die etwas andere Spielweise anschauen, welche f&uuml;r viele bisher noch nicht wirklich vorstellbar war.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit diesen H&auml;nden muss man nicht immer einfach nur preflop 3-betten, um dort direkt den Pot mitzunehmen oder dann nach einem gegnerischen Call zu hoffen, den Pot durch eine Continuationbet zu gewinnen oder mit einem Hit einen mittleren Pot am Showdown zu gewinnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGerade die gro&szlig;en Asse und K&ouml;nige sind dazu pr&auml;destiniert, ein Openraise des Small Blind nur zu callen und die Hand dann postflop in Position zu spielen. Callt man solche H&auml;nde, so schafft man sich eine sehr gute Situation, in der man dem Gegner eine Menge Chips abnehmen kann und in der man recht weit vorne ist. Triffst du hier den Flop und gibt dir der Gegner Action, wirst du ihn oftmals dominieren, was er jedoch nicht von dir erwarten wird. Gerade schlechte Spieler schenken dieser M&ouml;glichkeit der Domination zu wenig Aufmerksamkeit, da sie davon ausgehen, dass du als solider TAG AK, AQ oder KQ einfach preflop raisen <b>musst<\/b>.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHier kannst du sehr gut Extravalue durch die call Flop \/ raise Turn oder call Flop \/ call Turn \/ call River bzw. call Flop \/ call Turn \/ minraise River einsammeln, da der Gegner oft versuchen wird, dich entweder rauszubluffen, oder weil sein eigenes Paar recht d&uuml;nn valuebettet.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHier sollte nat&uuml;rlich klar sein, dass AK, AQ, AJ, KQ dazu besser geeignet sind als A5, K8 oder QT.  Mit letzteren H&auml;nden hast du bei einem Call oft das Problem, selbst dominiert zu sein. Und selbst wenn du es nicht bist, hat der Gegner einen derart kleinen Kicker, dass er entweder passiver spielt oder die Hand am Showdown auf einen Splitpot hinausl&auml;uft.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBesonders die kleinen und mittleren Asse haben es hier in sich, da sie teilweise zu stark sind, um zu folden, etwas zu schwach sind, um zu 3-betten und bei einem Call dazu tendieren, nur kleine P&ouml;tte zu gewinnen und die wichtigen gro&szlig;en zu verlieren. Diese H&auml;nde muss man daher dem Gegner entsprechend spielen und somit ist hier eine Aussage wie, &bdquo;Man sollte sie immer folden, da man einfach nur Probleme bekommt&ldquo; suboptimal und nicht angebracht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSp&auml;ter wird der Artikel noch n&auml;her auf gegnerspezifische Spielweisen eingehen und zeigen, woran die St&auml;rken dieser Hand liegen und wie du ihre Spielweise an verschiedene Spielweisen anpasst.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Welche Rolle spielt die gegnerische Raisegr&ouml;&szlig;e?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nWas bisher vernachl&auml;ssigt wurde und noch untersucht werden muss, ist die Gr&ouml;&szlig;e des Preflopraises und inwiefern diese einen Einfluss auf deine Entscheidung hat. Im Grunde musst du hier zwei Aspekte beachten, welche im Zusammenspiel stehen. Die Raisegr&ouml;&szlig;e des Gegners und die effektiven Stacks. Du musst immer das Verh&auml;ltnis dieser beiden Komponenten im Blick haben. Du kannst also nicht sagen, dass du immer ein Minraise callst, ohne &uuml;ber die genauen Stacksizes Bescheid zu wissen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Folgenden erh&auml;ltst du einige Anpassungsvorschl&auml;ge f&uuml;r verschiedene Vorschl&auml;ge bei einem effektiven Stack von 100 BB. Anschlie&szlig;end wird darauf eingegangen, welche Modifikationen du vornehmen musst, wenn die Stackgr&ouml;&szlig;en davon abweichen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nDER GEGNER RAIST ZWISCHEN 2,5 BB UND 5 BB\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nHier kann man im Grunde zwei schlaue S&auml;tze formulieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>Je besser du deine Hand postflop durch deinen Positionsvorteil spielen kannst, desto eher solltest du das Raise nur callen.<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieser Satz ist recht selbsterkl&auml;rend. Auf eine kleine Bet kannst du nat&uuml;rlich vermehrt H&auml;nde postflop profitabel spielen und bist daher auch eher dazu geneigt, eine etwas schwache Hand dennoch zu callen, anstatt zu folden, da du immer noch gen&uuml;gend gro&szlig;e Reststacks hast, um bei einem sehr guten Hit Value aus der Hand herausholen zu k&ouml;nnen. Je gr&ouml;&szlig;er die Betsize ist, desto kleiner sind deine implied Odds und desto besser sollte daher auch die Playabilty der Hand sein, um einen Call zu rechtfertigen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>Je gr&ouml;&szlig;er das gegnerische Raise ist, desto eher solltest du dazu geneigt sein, zu 3-betten.<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieser Satz ben&ouml;tigt nun wohl eine etwas genauere Erl&auml;uterung, da er wohl nicht direkt schl&uuml;ssig klingt. Dieser Satz beruht auf zwei grundlegende Ideen. Auf der einen Seite ben&ouml;tigst du bei einer gr&ouml;&szlig;eren Raisesize des Gegners bei einem Bluffraise weniger Foldequity, da du nun mehr dead Money im Pot hast.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHinzu kommt, dass du nat&uuml;rlich bei einer 3-Bet gezwungen bist, eine etwas h&ouml;here Betsize zu w&auml;hlen, da du nicht 2.5 BB und 5 BB Openraises gleich hoch 3-betten kannst. Durch deinen Willen, mehr Geld preflop in deine Hand zu investieren, wirkst du auf den Gegner nat&uuml;rlich extrem stark und du veranlasst ihn, sich daf&uuml;r zu entscheiden, ob er wirklich um seinen gesamten Stack spielen m&ouml;chte oder nicht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie zweite Idee, welche eine 3-Bet bei erh&ouml;hter Betsize des Gegners favorisiert, ist, dass du deinem Gegner nicht erlauben solltest, sich durch eine Mehrinvestition von nur einem Big Blind die M&ouml;glichkeit zu erkaufen, nahezu jeden Flop sehen und dich dadurch in die passive Rolle zu dr&auml;ngen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nDER GEGNER MINRAIST AUF 2 BB\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDie allseits beliebten Minraises sind hier etwas isoliert zu betrachten, da sie doch wieder etwas sehr Spezielles sind und man sich hier wieder gegnerspezifisch anpassen sollte.<br>\nViele Spieler (ob dies nun gute oder schlechte Spieler sind, ist hier nebens&auml;chlich) verfolgen verschiedene Ziele mit einem Minraise.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Ziel kann sein, sich durch ein solches Minraise billig den Flop anzusehen und gegen eine recht schwache Range zu spielen, da du prinzipiell any two auf ein Minraise callen kannst.<br>\nEin weiteres Ziel kann sein, &auml;hnlich das eines Complete\/Raises, dich zu einer 3-Bet zu verf&uuml;hren, &uuml;ber welche der Gegner wiederum selbst noch einmal reraisen kann, um dich so richtig unter Druck zu setzen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies sind die Ziele, welche preflop verfolgt werden k&ouml;nnen und deren Gelingen du verhindern willst. Daher solltest du gegen einen besonders tricky Gegner nicht unbedingt sehr loose 3-betten, wenn du dann zu oft gezwungen wirst, auf eine 4-Bet zu folden.<br>\nFoldet der Gegner jedoch selbst h&auml;ufig auf eine 3-Bet bzw. callt er diese nur, kannst du deine guten H&auml;nde nat&uuml;rlich for Value 3-betten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben den Prefloptendenzen solltest du auch etwas auf das Postflopspiel des Gegners achten. Es gibt einige tendenziell schlechtere Spieler, welche dazu neigen, aus dem Small Blind nur zu minraisen und eine 3-Bet immer zu callen, um dann am Flop sehr light zu callen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du gegen solch einen Gegner, solltest du auf keinen Fall in eine besondere Form von Tilt verfallen und versuchen, diesen Gegner permanent aus dem Pot zu dr&auml;ngen. Es w&auml;re hier einfach ein Fehler, mit mittelstarken und schwachen H&auml;nden den Pot schon preflop gro&szlig; zu machen, wenn du es postflop nicht schaffen wirst, den Gegner von seinem Bottompair herunterzubekommen. Hier gilt es, solides Value-ABC-Poker zu spielen und sich lieber einen billigen Flop anzuschauen, um dann bei einem eigenen Hit recht d&uuml;nn zu valuebetten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDenke also immer daran, dass du zu einem grundsoliden Spiel finden solltest, sobald der Gegner tricky spielt oder sich nicht von seinen schlechten Paaren trennen kann, und dass du preflop noch callen solltest, um dann postflop deinen Positionsvorteil auszunutzen und die Potsize zu deinem Gunsten zu manipulieren.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wie passt du dich an unterschiedliche Stacksizes an?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nViele Spieler vergessen, ihr Spiel eventuell an unterschiedliche Stacksizekonstellationen anzupassen. Mit diesen Anpassungen besch&auml;ftigt sich der folgende Abschnitt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Grunde gibt es zwei unterschiedliche Situationen, an die du dich anpassen musst, wenn du von einer Standardstacksize von 100 BB ausgehst. Einerseits sind das Stacks, die viel gr&ouml;&szlig;er als 100 Big Blinds sind, und andererseits Stack von weit weniger als 100 Big Blinds.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Stacks sind erheblich gr&ouml;&szlig;er als 120 Big Blinds\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nJe gr&ouml;&szlig;er die Reststacks postflop sind, desto gr&ouml;&szlig;eren Profit kannst du durch deinen Positionsvorteil dort einfahren. Du kannst deinen Gegner zu immer teureren Fehlern verleiten. Diesen Vorteil kannst du bestm&ouml;glich durch vermehrtes Postflopspiel ausnutzen. Wichtig ist, dass man jedoch immer schauen sollte, dass man einen akzeptabel gro&szlig;en Pot spielen kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs hilft dir also nichts, in einem unraised Pot 170 BB deep zu sein, wenn du niemals die Optionen zur Verf&uuml;gung hast, diese 170 BB in einer f&uuml;r dich vorteilhaften Situation in die Mitte zu schieben. Du solltest darauf bedacht sein, bei solch deepen Stacks dem Gegner immer die Gefahr vor Augen zu halten, dass er sich mit jeder Aktion eventuell um seinen gesamten Stack bringen wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGenaue Spielweisen k&ouml;nnen hier nicht aufgezeigt werden. Sie dir im Klaren, dass im Deepstack-Spiel deine Postflopskills vermehrt zum Tagen kommen. Du solltest wissen, wie man die verschiedenen Boardtexturen richtig einsch&auml;tzt, wann man wie for Potcontrol spielen sollte und wann man wie protectet. Du solltest gute Bluffingspots erkennen, dir &uuml;ber eure eigene Betsize im Klaren sein und immer &uuml;berpr&uuml;fen, ob du profitabel valuebetten kannst.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Stacks sind erheblich kleiner als 100 Big Blinds\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du gegen einen Spieler mit einem Stack von 95 BB oder 80 BB, so wird sich dein Spiel kaum ver&auml;ndern, da diese Abweichung minimal ist. Spielst du jedoch nun gegen jemanden mit 50 BB oder gar mit 25BB und weniger, so wird es schon interessanter und wichtiger, wie du dich diesen Umst&auml;nden anpasst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBewegt sich der gegnerische Stack um 50 BB herum, solltest du darauf bedacht sein, besonders preflop nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig light zu 3-betten, da der gegnerische Stack nun perfekt f&uuml;r ein Restealpush geeignet ist, den du nur noch mit deinen richtig starken H&auml;nden callen kannst. Und da du gerade gegen diese Spieler deinen postflop Positionsvorteil ausspielen kannst, solltest du daher auch darauf achten, dich nicht preflop so einfach aus der Hand herausdr&auml;ngen zu lassen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAber warum kannst du bei diesen Stacksizes den Positionsvorteil so gut ausnutzen? Das liegt besonders daran, dass du mit den meisten H&auml;nden nur One-Pair-H&auml;nde treffen wirst und daher nicht darauf aus bist, einen gro&szlig;en Pot zu spielen. Ein Stack um die 50BB ist daher recht gut, um seine One-Pair-H&auml;nde for Potcontrol zu spielen und hier einen mittleren Pot am Showdown zu gewinnen. Umso gr&ouml;&szlig;er der Stack wird, desto eher musst du darauf achten, dass du dem Gegner keine M&ouml;glichkeit gibst, dich von deiner Hand zu raisen. Du kannst daher nicht immer die aggressivste Line w&auml;hlen. Werden die Stacks dann jedoch erheblich kleiner als 50 BB,  hast du kein allzu gro&szlig;es Problem mehr, mit nur einem Pair broke zu gehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHinzu kommt, dass du bei diesen Stacks teilweise gute Spots finden wirst, um den Turn zu floaten oder einen Semibluff anzubringen. Du erzeugst damit meist eine enorme Foldequity, da es f&uuml;r den Gegner nach deinem Spielzug direkt um seinen gesamten Stack geht, unabh&auml;ngig davon ob du dieses Ziel mit deinem Turnfloat &uuml;berhaupt verfolgst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du nun gegen einen richtigen Shortstack, erreichst du recht bald einen Punkt, an dem du selbst schon preflop mit recht marginalen H&auml;nden broke gehen kannst. Hier gilt es nat&uuml;rlich, so viele Informationen &uuml;ber den Shortstack zu sammeln wie nur m&ouml;glich. Ist der Shortstack nur ein &bdquo;Fisch&ldquo;, der sein letztes Geld verzockt, solltest du die konservativere Line w&auml;hlen und versuchen, postflop gegen ihn spielen zu k&ouml;nnen. Spielst du hingegen gegen einen &bdquo;professionellen&ldquo; Shortstack, wirst du schon mit etwas mehr Problemen konfrontiert. Denn nun hast du keine andere Wahl, als selbst auch eine m&ouml;glichst optimale Shortstackstrategie zu verfolgen. Dir als Big Stacks wird das nicht unbedingt sehr leicht fallen, da du hierf&uuml;r mit den Pushingranges gut vertraut sein musst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin guter Shortstack hat zwei verschiedene Preflop-Spielz&uuml;ge in seinem Inventar: Er pusht direkt in dich hinein oder er raist einen normalen Betrag, um deinen Blind anzugreifen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nDER GEGNER PUSHT DIREKT IN DICH HINEIN\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nNach einem gegnerischen Push hast du nur noch zwei M&ouml;glichkeiten. Du kannst callen oder folden. Mehr bleibt dir nicht. Abh&auml;ngig von deiner Annahme &uuml;ber die gegnerische Pushingrange kannst du nun versuchen herauszufinden, ob du einen +EV-Call hast.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas Problem liegt nat&uuml;rlich darin, eine m&ouml;glichst passende Annahme &uuml;ber die gegnerische Pushingrange zu machen. Pusht der Gegner hier immer oder wird er auch ab und an normal raisen? Wie weit ver&auml;ndert sich seine Pushingrange durch seinen jetzigen Stack?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit der Annahme &uuml;ber die gegnerische Range steht und f&auml;llt deine Entscheidung. Gut, wenn du AA hast, ist dir die gegnerische Range nicht so wichtig, jedoch h&auml;ltst du leider nicht immer AA.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nKannst du eine Annahme &uuml;ber die gegnerische Pushingrange machen, musst du folgende Schritte durchf&uuml;hren, um herauszufinden ob du einen +EV-Call hast oder nicht.\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Stacksize des Gegners bestimmen (Angabe in Big Blinds)\n\t<\/li>\n<li>Deine Equity mit deiner jetzigen Hand mit Hilfe des Equilators bestimmen<\/li>\n<li>Diese beiden Werte in die unten stehende EV-Formel einsetzen und das Ergebnis berechnen.\n\t<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nS : Stacksize des Gegners in BB<br>\nE : Equity deiner Hand vs. gegnerische Pushingrange\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>EV = E * (S+1) &ndash; [(1-E) * (S-1)]<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nErh&auml;ltst du einen positiven Wert, solltest du callen. Bei einem negativen Ergebnis ist ein Fold angeraten.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Beispiel<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAnnahme &uuml;ber gegnerische Pushingrange: 22+, A8o+, A5s+, KT+, QT+\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>1\/2 No-Limit Hold'em<font color=\"#0000ff\"> <\/font><\/b><font color=\"#0000ff\">(5 handed )<\/font>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBB: 30$<br>\nHero: 200$<\/p><p><b>Preflop: <\/b>Hero is BB with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> , <b>9<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"><br>\n<font color=\"#999999\"><i><br>\n3 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">SB raises to $30 (All-In)<\/font>, Hero ???\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDeine Equity bel&auml;uft sich auf 44,39%. <br>\nSein Stack ist 15 BB gro&szlig;.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nSomit ergibt sich folgendes Ergebnis:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>E = 0,4439<br>\nS = 15<\/i><\/p><p>EV = E * (S+1) &ndash; [(1-E) * (S-1)]<br>\nEV = 0,4439 * (15+1) &ndash; [(1- 0,4439) * (15-1)]<br>\nEV = 7,1024 &ndash; 7,7854<\/p><p><u><b><br>\nEV = <\/b><b>-0,683<\/b><\/u><br>\n\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Call ist bei diesen Annahmen also &ndash;EV und daher solltest du folden.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit dieser Methode kannst du zumindest im Nachhinein herausbekommen, ob du einen +EV-Call hattest oder nicht. Am Tisch sind solche Berechnungen leider nicht durchf&uuml;hrbar.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas du jedoch vorbereiten kannst, um gegen Shortstacks +EV callen zu k&ouml;nnen, die nach den Sklansky-Chubukov-Zahlen pushen, ist eine Tabelle, in der du die jeweils ben&ouml;tigte Callingrange verzeichnet hast. Das bringt nat&uuml;rlich nur etwas, wenn der Gegner immer strikt nach dem Sklansky-Chubukov-Chart pusht. Mit etwas Flei&szlig; und dem Equilator sollte so eine &Uuml;bersicht realisierbar sein.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r weitere Informationen zum Thema siehe auch folgenden Artikel: <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/1097\/\">Sklansky-Chubukov-Zahlen und Preflop-Pushes<\/a>\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nDER GEGNER RAIST EINEN NORMALEN BETRAG, UM DEINEN BLIND ZU STEALEN\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn diesem Fall kannst du nicht nur entscheiden, ob du callst oder foldest. Dir steht nun auch die Option eines Reraises zur Verf&uuml;gung. Wichtig bei einem Reraise ist nat&uuml;rlich, dass du dich dadurch zum Pot committest und somit auch immer alle 5 Karten sehen willst. Du solltest daher bei einem Shortstack immer direkt pushen, da du nach einem Raise deinerseits einen gegnerischen Push sowieso callen m&uuml;ssten.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Fall 1: Du entscheidest dich f&uuml;r einen Resteal<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Situation ist es sehr wichtig, zu wissen, wie der Shortstack spielt. Wird der Shortstack auf dein Reraise auch einmal folden oder hat er sich mit seinem Openraise schon darauf festgelegt, preflop broke zu gehen? Das einzusch&auml;tzen, ist ungemein wichtig. Hast du Foldequity oder musst du dich allein auf die St&auml;rke deiner Hand verlassen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGehst du davon aus, mit deinem Push keine Foldequity zu erzeugen, solltest du ungef&auml;hr die gegnerische Range absch&auml;tzen k&ouml;nnen und &auml;hnlich wie zuvor deinen EV berechnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nS: Stacksize des Shortstacks (Angabe in BB)<br>\nE: deine Equity mit deiner Hand vs. Gegnerischen Range\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>EV = E * (S+1) &ndash; [(1-E) * (S-1)]<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDenkst du jedoch, dass du durch deinen Push noch etwas Foldequity erzeugen kannst, hast du einige Schritte mehr zu t&auml;tigen, um den endg&uuml;ltigen EV deines Pushes zu berechnen.<br>\nZu Beginn musst du nat&uuml;rlich wieder eine Vermutung &uuml;ber die gegnerische Callingrange anstellen, um dann deine Equity gegen diese mit Hilfe des Equilators zu berechnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHast du dies getan, kannst du anhand der unten stehenden Ungleichung die ben&ouml;tigte Foldequity berechnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nR : Openraisebetsize des Gegners (Angabe in BB)<br>\nS : Stack des Shortstacks (Angabe in BB)<br>\nE : Deine Equity mit deiner Hand vs. gegnerische Callingrange\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>0 &lt; f * (r+1) + (1-f) * [E * (S+1) &ndash; (1-E) * (S-1)]<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAnhand dieses Wertes und deiner Annahme &uuml;ber die gegnerische Callingrange kannst du nun berechnen, mit welcher Range der Gegner mindestens openraisen m&uuml;sste, so dass er noch gen&uuml;gend H&auml;nde auf deinen Push weglegt und somit deinen Push +EV macht.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Beispiel<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAnnahme &uuml;ber gegnerische Callingrange: 22+, A8o+, A5s+, KT+, QT+ (20,06%)\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSB: 30$<br>\nHero: 200$\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>1\/2 No-Limit Hold'em <\/b><font color=\"#0000ff\">(5 handed )<\/font><\/p><p><b>Preflop: <\/b>Hero is BB with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> , <b>9<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\"><br>\n<font color=\"#999999\"><i><br>\n3 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">SB raises to $6<\/font>, <font color=\"#ff0000\">Hero reraises to $30<\/font>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDeine Equity bel&auml;uft sich auf 44,39%.<br>\nSein Stack ist 15BB gro&szlig;.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>E = 0,4439<br>\nS = 15<\/i><\/p><p>0 &lt; f * (r+1) + (1-f) * [E * (S+1) &ndash; (1-E) * (S-1)]<br>\n0 &lt; f * (3+1) + (1-f) * [0,4439 * (15+1) &ndash; (1- 0,4439) * (15-1)]<br>\n0 &lt; 4f + (1-f) * [7,1024 &ndash; 7,7854]<br>\n0 &lt; 4f + (1-f) * (-0,683)<br>\n0 &lt; 4f &ndash;0,683 + 0,683f<br>\n4,683f &gt; 0,683<br>\nf &gt; 0,1458 <br>\n<b><u><br>\nf &gt; 14,58%<br>\n<\/u><\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNun kannst du berechnen wie gro&szlig; seine Openraisingrange oH sein muss.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>oH = 0.2006 \/ (1 &ndash; 0.1458) = 0.2348<\/i><\/p><p><b><u>oH = <\/u><u>23.48%<\/u><\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas entspricht einer Openraisingrange von 22+, A5o+, A2s+, KT+, QT+ und bedeutet somit, dass der Gegner auf deinen Push A5o-A7o und A2s-A4s foldet.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSobald er in dieser Situation mit einer gr&ouml;&szlig;eren Range openraist und dennoch nur mit der angenommenen Callingrange deinen Push callt, hast du hier einen +EV-Push.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas klingt sehr mathematisch, aber genau solche Grundkenntnisse werden dir sehr behilflich sein, wenn du versuchst, dein Spiel abseits des Tisches zu analysieren und eventuell bemerkst, dass du entweder zu tight oder zu loose in solchen Situationen agierst. Durch diese Analysen kannst du auch dein eigenes Gef&uuml;hl &uuml;ber deine Ranges &uuml;berpr&uuml;fen bzw. verst&auml;rken, um in solchen Situationen vermehrt die richtigen Entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnter folgendem Link findest du eine Excel-Datei mit Tabellen, die dir diese Berechnungen abnehmen: <a href=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Strategy\/excel\/PS_BB_Blindbattle.xls\">Excel-Tabellen zum Spiel gegen Shortstacks und aggressive 4-Better<\/a>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWas man unbedingt nicht vergessen sollte, ist die M&ouml;glichkeit, dass ein Gegner seine schwachen H&auml;nde nach den Sklansky-Chubukov-Zahlen first in pusht und seine sehr starken H&auml;nde normal openraist, um dich so zu einem Push zu treiben. Bei solch einer gegnerischen Spielweise ist die Openraisingrange sehr tight und du wirst bei einem Push auch keine Foldequity erzeugen k&ouml;nnen. Ist dir diese gegnerische Strategie bekannt, solltest du dementsprechend tight auf sein Openraise pushen!\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>Fall 2: Du callst preflop und schaust dir den Flop an<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNeben der M&ouml;glichkeit eines Resteals steht dir noch die Option eines einfachen Flatcalls offen, um dir so einen Flop anzuschauen und postflop in Position spielen zu k&ouml;nnen. Hierf&uuml;r gibt es keine M&ouml;glichkeit, mathematische Formeln und Gleichungen aufzustellen.<br>\nFolgende Dinge m&uuml;ssen dir bei dieser Spielweise bewusst sein.\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>Je kleiner der effektive Stack, desto wertloser ist postflop dein Positionsvorteil<br>\n\t<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">\n\tBei kleinen Stacks committest du dich meist mit nur einer Bet sofort zum Pot, wie auch der Gegner, und somit stehen dir hier weniger Spielm&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung. Du kannst bei diesen kleinen Stacks also weder floaten noch bluffraisen, da du im Grunde keine Foldequity durch deinen Move erzeugen kannst.<br>\n\tHinzu kommt, dass Potcontrol bei solch kleinen Stacks vollst&auml;ndig in den Hintergrund r&uuml;ckt. Den gr&ouml;&szlig;ten Vorteil, welchen du durch deine bessere Position haben kannst, ben&ouml;tigst du also nicht mehr, da du bei einem Hit meist nur noch entscheidest, ob du broke gehst oder nicht.\n\t<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Der Gegner kann am Flop vor dir agieren<br>\n\t<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">\n\tDies ist bei gro&szlig;en Stacksizes ein Vorteil f&uuml;r dich, da du so etwas Informationen &uuml;ber die gegnerische Handst&auml;rke erlangst. Bei kleinen Stacks ist es jedoch ein Nachteil, denn der Gegner ben&ouml;tigt hier nun nicht zwingend eine Hand, um eine Continuationbet anzubringen. Du ben&ouml;tigst jedoch eine, um auf diese Bet aggressiv reagieren zu k&ouml;nnen. In diesen Situationen ist es oft der Falln, dass derjenige, der zuerst eine Bet abfeuert, den Pot einsammelt, wenn beide Gegner den Flop verfehlt haben. Somit hat der Gegner nun einen Vorteil, da er immer die M&ouml;glichkeit hat, als Erster zu setzen.\n\t<\/p>\n<\/li>\n<li><b>Je besser der Shortstack spielt, desto eher kennt er die oberen Punkte<br>\n\t<\/b>\n<p class=\"emoNormal\">\n\tSpielst du gegen einen schlechten und postflop passiv agierenden Spieler, kann ein Preflopcall durchaus sehr gut sein, da du gegen solche Gegner postflop sehr gut den Pot noch ohne Showdown gewinnen kannst. Umso besser der Shortsack jedoch ist, desto eher wei&szlig; er, dass er nun einige Vorteile auf seiner Seite hat und wird diese auch vermehrt ausspielen. Bei einem guten Spieler kannst du nicht davon ausgehen, dass er sich von einer Hand postflop trennt, zu der er sich durch eine Continuationbet committet hat. Dies ist jedoch bei schlechten Spielern durchaus der Fall.\n\t<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nAchte darauf, dass du wei&szlig;t, auf was du dich durch einen Preflopcall einl&auml;sst, und w&auml;hle dementsprechend deine H&auml;nde aus. Du ben&ouml;tigst f&uuml;r einen solchen Call H&auml;nde, welche Showdownvalue erlangen k&ouml;nnen, und solltest daher z.B. darauf verzichten, kleine suited Connectors auf deine nicht vorhandenen implied Odds zu callen.\n<\/p><h1 align=\"left\">Wie spielst du gegen einen Gegner, der deine 3-Bets sehr oft 4-bettet<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nHier kommt es direkt auf die Gr&ouml;&szlig;e der gegnerischen 4-Bet an. Committet der Gegner sich damit oder macht er kleine 4-Bets, mit denen er dich zwar gut unter Druck setzen kann, jedoch sich selbst die M&ouml;glichkeit offen l&auml;sst, noch zu folden?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du gegen einen preflop aggressiven Gegner, dann halte dich gerade mit deinen drawing Hands etwas mehr zur&uuml;ck und 3-bette diese nicht mehr so h&auml;ufig. Hier verschiebt sich nun insgesamt deine Range etwas, um dieser Situation wiederum gerecht zu werden, da du dich nun aktiv dieser Aggression anpassen musst.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDeine Anpassung kann &uuml;ber zwei Wege ablaufen:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Du 3-bettest insgesamt weniger, so dass du bei einer 4-Bet locker for Value 5-betten kannst.<\/li>\n<li>Du 3-bettest weiterhin in deinem gewohnten Ma&szlig;, jedoch mit einer etwas anderen Range, so dass du oft genug 5-Bet-Bluffraises einstreuen kannst.\n\t<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nPrinzipiell kann man auch hier beide Wege kombinieren und weniger 3-betten, daf&uuml;r dann aber bei einer 4-Bet &ouml;fter bluff-5-betten.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r die erste Anpassung nimmt man einfach die drawing H&auml;nde vermehrt aus der eigenen 3-Bettingrange heraus und schon 3-bettet man automatisch weniger. Diese Anpassung solltest du gerade gegen Gegner anwenden, welche sich durch ihre 4-Bet committen bzw. direkt als 4-Bet All-In pushen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNur wie  ver&auml;nderst deine Range im Sinne der zweiten genannten Anpassung? Hier musst du dir nur Gedanken machen, mit was f&uuml;r H&auml;nden du denn nun als 5-Bet bluffen willst. Dies sind nat&uuml;rlich H&auml;nde, die eine recht gute Equity gegen die gegnerische Callingrange haben, so dass du nicht direkt mit 72o bei einem gegnerischen Call auf richtig verlorenem Posten stehst. Hier gilt es also, deine Problemh&auml;nde, mittlere und kleinen Asse (in besonderem Ma&szlig;e die suited Asse), zu 3-betten, da du diese dann auch als Bluff pushen kannst.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nEine solche Hand k&ouml;nnte dann wie folgt aussehen.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b>1\/2 No-Limit Hold'em<font color=\"#0000ff\"> <\/font><\/b><font color=\"#0000ff\">(5 handed )<\/font>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSB: 215$, 4-bettet dich recht h&auml;ufig im Blindbattle<br>\nHero: 200$<\/p><p><b>Preflop: <\/b>Hero is BB with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> , <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"><br>\n<font color=\"#999999\"><i><br>\n3 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">SB raises to $7<\/font>, <font color=\"#ff0000\">Hero reraises to $24<\/font>, <font color=\"#ff0000\">SB reraises to 56$<\/font>, <font color=\"#ff0000\">Hero reraises to 200$ (All-In)<\/font>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAn dieser sei auf zwei Artikel im Rahmen der Erweiterten Lehrmaterialien zum Thema 4-Bet-Bluffs verwiesen, in denen der Leiter des No-Limit-Fachbereichs von PokerStrategy Jan Samuelsen die Thematik weitreichend analysiert hat:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-specials\/1068\/\">Lighte 4-Bets Teil 1<br>\n<\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-specials\/1108\/\">Lighte 4-Bets Teil 2<\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/weekly-specials\/1068\/\"><br>\n<\/a>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn obiger Hand kann man gut sehen, inwiefern die Mathematik hier anwendbar ist, um herauszufinden, ob der (Semi-)Bluff-Push +EV ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZur folgenden Berechnung muss noch erw&auml;hnt werden, dass darin nicht ber&uuml;cksichtigt ist, dass vermehrte Bluffs auch zu einem besseren Payout f&uuml;r deine Monster f&uuml;hren. Ist dein Bluff also +EV oder leicht break even, kannst du dir sicher noch einiges an Profit versprechen durch die nun gewonnene Action, welche du auf deine Monster bekommen wirst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAm Beginn der Berechnung stehen Annahmen &uuml;ber die gegnerische Callingrange. Im Beispiel gehen wir einmal von drei verschiedenen Gegnertypen aus, welche deinen Push jeweils mit einer unterschiedlichen Range callen w&uuml;rden.\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>\n\tGegner 1: QQ+, AK (2.6%)<\/li>\n<li>Gegner 2: TT+, AK (3.5%)<\/li>\n<li>Gegner 3: TT+, AQ+ (4.7%)\n\t<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoListintro\">\nDeine Equity steht bei den 3 Gegnern jeweils bei:\n<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>\n\tvs. Gegner 1: 29.7%<\/li>\n<li>vs. Gegner 2: 30.7%<\/li>\n<li>vs. Gegner 3: 30.7%\n\t<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">\nEs sind kaum Unterschiede in den Equities zu sehen und man k&ouml;nnte davon ausgehen, dass die Callingrange des Gegners kaum interessiert. Dies ist zwar so gesehen korrekt, jedoch wirst du noch sehen, dass die Callingranges doch einen gro&szlig;en Einfluss darauf hat, ob du +EV bluffpushen k&ouml;nnen oder nicht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm n&auml;chsten Schritt gilt es, herauszufinden, wie hoch deine Foldequity sein muss, um einen Push zu rechtfertigen. Bist du mit solchen Berechnungen etwas vertraut, kannst du dir schon denken, dass deine ben&ouml;tigte Foldequity gegen die drei verschiedenen Gegner beinahe identisch ist.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b><br>\nFoldequity f&uuml;r Gegner 1:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>0 &lt; f *(24+56) + (1-f) * (0.297 * (200+24) &ndash; (1-0.297) * (200-24))<br>\n0 &lt; 80*f + (1-f) * (66,528 &ndash; 123,728)<br>\n0 &lt; 80 * f + (1-f) * (-57,2)<br>\n0 &lt; 80f &ndash;57,2 + 57,2f<br>\n137,2f &gt; 57,2<br>\nf &gt; 0,4169 <\/i><\/p><p><u><b>f &gt; 41,69%<br>\n<\/b><\/u>\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\n<b><br>\nFoldequity f&uuml;r Gegner 2 und 3:<br>\n<\/b>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<i>0 &lt; f*(24+56) + (1-f) * ( 0,307 * (200+24) &ndash; (1-0,307) * 200-24))<br>\n0 &lt; 80f + (1-f) * (68,768 &ndash; 121,968)<br>\n0 &lt; 80f + (1-f) * (-53,2)<br>\n0 &lt; 80f &ndash; 53,2 + 53,2f<br>\n133,2f &gt; 53,2<br>\nf &gt; 0,3993 <\/i><\/p><p><u><b>f &gt; 39,93%<br>\n<\/b><\/u>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<br>\nAnhand dieser Foldequitywerte kannst du nun die gegnerische Mindest-4-Bettingrange berechnen, so dass dein 5-Bet Bluffpush +EV ist.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nHierf&uuml;r ben&ouml;tigst du nur eine kleine Dreisatzrechnung aus der 4. Schulklasse.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Gegner 1:<br>\n<\/b><i><br>\n4-Bet-Range = 0,026 \/ (1- 0,4169) = 0,0445 = <u><b>4,45%<\/b><\/u><b> (Range: TT+, AQ+)<\/b><\/i><u><b><br>\n<\/b><\/u>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Gegner 2:<br>\n<\/b><i>4-Bet-Range = 0,035 \/ (1- 0,3993) = 0,0582 = <u><b>5,82%<\/b><\/u><b> (Range: 88+, AQo+, AJs+)<\/b><\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Gegner 3:<br>\n<\/b><i>4-Bet-Range = 0,047 \/ (1- 0,3993) = 0,0782 = <u><b>7,82%<\/b><\/u><b> (Range: 77+, Ajo+, ATs+, KQs)<\/b><\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAnhand dieser kleinen Berechnungen kannst du die Mindestranges feststellen, mit denen dich der jeweilige Gegner mindestens 4-betten muss, um deinen Push +EV werden zu lassen. Umso weiter ihre 4-Bettingrange von der minimal erforderlichen entfernt ist, desto profitabler wird nat&uuml;rlich auch dein Push.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUnter folgendem Link findest du eine Excel-Datei mit Tabellen, die dir diese Berechnungen abnehmen: <a href=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Strategy\/excel\/PS_BB_Blindbattle.xls\">Excel-Tabellen zum Spiel gegen Shortstacks und aggressive 4-Better<\/a>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSoweit zum Thema 5-Bets als Bluffs. An dieser Stelle ist deine Anpassung der Range aber noch nicht ganz fertig. Durch die neugewonnen Aktion bzw. die schw&auml;chere Pushcallingrange des Gegners, bist du nun auch in der Lage, etwas d&uuml;nnere Valuepushes vorzunehmen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDeine Valuepushrange wird hier also nun nicht mehr nur QQ+, AK enthalten. Da du besonders deine kleinen suited Asse als Bluffs pusht, wird der Gegner nun auch oft verleitet, sein AQ oder sogar AJ zu callen. Du solltest also bei deinen Anforderungen an die Pocketpairs etwas heruntergehen, da gerade diese bei einer solch verschobenen gegnerischen Callingrange enorm profitieren.<br>\nAls Beweis folgende Tabelle, welche die Equity verschiedener Ranges anzeigt. Als Referenzpocketpair dient 88.\n<\/p><table style=\"margin-top: 12px; margin-bottom: 12px\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 0px 6px 6px\" valign=\"top\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_tabelle.gif\" width=\"23\" height=\"27\"><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid #d0d0d0; padding: 6px\" valign=\"top\">\n<p style=\"font-weight: bold; color: #909090\">\n\t\t\tEquity von 88 gegen verschiedene Ranges\n\t\t\t<\/p>\n<p><\/p>\n<table border=\"0\" cellpadding=\"2\" cellspacing=\"1\" width=\"281\" height=\"103\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #d5002c; color: #ffffff; text-align: center\"><b>Gegnerische Range<br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><\/td>\n<td style=\"background-color: #d5002c; color: #ffffff; text-align: center\"><b>Deine Equity<br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">QQ+, AK\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">35,85%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">QQ+, AQ+\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">41,83%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">QQ+, AJ+\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">44,96%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">JJ+, AK\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">33,27%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">JJ+, AQ+\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">39,36%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">JJ+, AJ+\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">42,77%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">TT+, AK\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">31,34%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">TT+, AQ+\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #d9dadb\">37,33%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">TT+, AJ+\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<td style=\"background-color: #c5c6c8\">40,89%\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDu gewinnst mit deinen Pocketpairs also bis zu 9% an Equity. Das ist ein enormer Zuwachs. In der oberen Situation w&uuml;rdest du 44% Equity ben&ouml;tigen, um for Value zu pushen, falls die gegnerische Callingrange identisch mit der 4-Bettingrange w&auml;re. Da der Gegner jedoch in dieser Situation nicht so tight 4-betten wird und du somit Foldequity erzeugst, kannst du nun mit einigen Pocketpairs for Value pushen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs sollte klar geworden sein, dass du der enormen Aggression sehr gut durch eine besser ausgew&auml;hlte eigene Gegenaggression entgegentreten kannst. Realisiert der Gegner, dass du in solchen Spots vermehrt in den besseren Situationen All-In bist, wird er seine Aggression zur&uuml;ckschrauben. Realisiert er dies nicht, hast du einen sch&ouml;nen Weg gefunden, dich seiner Aggression profitabel anzupassen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer andere Weg w&auml;re, insgesamt tighter zu 3betten und mehr H&auml;nde in Position zu callen, um dann postflop den eigenen Positionsvorteil gerade gegen einen aggressiven Gegner auszunutzen. Damit h&auml;tte dann der Gegner auch teilweise sein Ziel erreicht. In solch einem Spot kannst du dann die schon zuvor vorgeschlagenen lighten Calldowns mit mittelstarken H&auml;nden vornehmen. Umso gr&ouml;&szlig;er du also deine Postflopedge einsch&auml;tzt, desto eher kannst du dich auf dieses Spiel einlassen und auf Preflop-Bluffpushes verzichten.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wie spielst du gegen Small Blinds, die gerne den Flop checkraisen?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nBesonders Minraises willst du &uuml;berhaupt nicht sehen. Hier gilt es einfach, weniger zu continuationbetten, sowohl bei einem Hit am Flop, wie auch ohne Hit, um so dem Gegner keine M&ouml;glichkeit zu einem Checkraise zu geben. Nach einem Checkbehind am Flop und einer Bet des Gegners hat man nun zwei besonders gute Spielm&ouml;glichkeiten, welche viele Gegner &uuml;berhaupt nicht kennen und an die sie sich daher kaum anpassen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAuf der einen Seite kannst du check behind Flop \/ raise Turn spielen oder check behind Flop \/ call any Turn \/ reevaluate River.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeide Lines sch&uuml;tzen dich durch ihren Checkbehind am Flop vor dem Checkraise und gew&auml;hrleisten, dass du dennoch Value aus deiner Hand durch deinen Positionsvorteil extrahieren kannst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeide Lines haben ihren speziellen Sinn. Die folgenden Abschnitte befassen sich daher mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nCHECK BEHIND FLOP \/ RAISE TURN\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDiese Line findet ihre gr&ouml;&szlig;te St&auml;rke gegen &bdquo;eindimensional&ldquo; aggressive Gegner, welche durch ihren Checkraise am Flop oft versuchen, den Pot zu stehlen, und somit auch sehr oft den Turn nach einem Flop-Checkbehind deinerseits betten in der Hoffnung, den Pot einzusammeln.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDurch dein Turnraise bist nun du in der Lage, selbst den Pot zu stehlen. Du ben&ouml;tigst daf&uuml;r nicht unbedingt Showdownvalue, da du durch diesen Move meist eine ausreichende Foldequity erzeugst. Ein weiterer Vorteil dieser Line ist, dass du hier eine gute M&ouml;glichkeit gefunden hast, recht viel Value aus sich am Turn verbessernden Monsterh&auml;nden zu gewinnen. Ein geturntes Twopair ist nat&uuml;rlich perfekt, um das gegnerische Toppair zu stacken. Aber nat&uuml;rlich bietet sich diese Line auch als Slowplay f&uuml;r ein Topset an, wenn du gegen einen Gegner spielst, der sich gerne in seine One-Pair-H&auml;nde verliebt und nicht loslassen kann.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nCHECK BEHIND FLOP \/ CALL ANY TURN \/ REEVALUATE RIVER\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nGegen aggressive Gegner bekommst du durch diese Line oftmals zwei Bluffbets (meist noch eine am River) und h&auml;ltst dabei den Pot noch relativ klein. W&uuml;rdest du den Gegner nach einem Flopraise auf einen Bluff setzen und versuchen, diesen zu catchen, hast du den Nachteil, dass dem Gegner nach einem Checkraise am Flop noch zwei Stra&szlig;en zur Verf&uuml;gung stehen, um meist nahezu seinen gesamten Stack in die Mitte zu stellen. Dies k&ouml;nnte daher recht teuer f&uuml;r dich werden, wenn du in eine bessere Hand reinrennst bzw. der Gegner seine Hand am Turn oder River noch verbessern kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDa du bei dieser Line selbst am Turn keine Aggression zeigst, sollte klar sein, dass du eine Hand mit etwas Showdownvalue oder mit einigen Outs ben&ouml;tigst, um an einem m&ouml;glichen Showdown noch oft genug den Pot gewinnen zu k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin weiterer Vorteil dieser Line ist, dass du dir die M&ouml;glichkeit eines Bluffraises am River offen l&auml;sst, sofern eine Scarecard auftaucht. Viele Spieler trauen einem Regular kein Bluffraise am River zu, da sie ihn meist als einen soliden ABC-Spieler einstufen. Durch diese Line kannst du daher ein eventuell vorhandenes Leak beseitigen und deine Riverraises durch einige gut getimte Bluffraises balancen. Diese Bluffraise-Spots solltest du jedoch sehr gut w&auml;hlen, da es recht wenig Sinn macht, eine Scarecard am River zu bluffraisen, wenn du gegen einen aggressiven &bdquo;Showdownmonkey&ldquo; spielst, der auch hier noch sein 2nd Pair, good Kicker callt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Nachteil dieser Line liegt jedoch auf der Hand. Bettet der Gegner den Turn und checkt den River zu dir, hast du hier meist eine etwas komische Situation geschaffen. H&auml;ltst du einen busted Draw, wei&szlig;t du nicht, ob du nun bluffbetten sollst oder nicht, da die gegnerische Line auch sehr gut nach einem check\/call River for Bluffinduce aussieht. H&auml;ltst du eine made Hand, hast du hier oft eine etwas schwierige Valuebet, da du durch deine Line kaum Informationen &uuml;ber die gegnerische Handst&auml;rke gesammelt hast. Hier gilt es nun, die richtige Balance zu finden, um nicht zu d&uuml;nne Valuebets zu machen und auch nicht zu viel Value durch eine passive Spielweise liegen zu lassen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSolltest du dann auch noch gegen einen etwas tricky Gegner spielen, welcher in der Lage ist, einen River auch einmal zu check\/raisen, sowohl als Bluff wie auch als Valuebet, so wird deine Entscheidung noch einmal etwas kniffliger.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeide Lines ben&ouml;tigen einiges an Postflopskills, jedoch hast du dadurch eine gute M&ouml;glichkeit gefunden, dich selbst gegen die Checkraises am Flop zu sch&uuml;tzen. Sollte der Gegner nicht am Turn betten, so ist das nicht weiter schlimm f&uuml;r dich, da du nun etwas mehr Informationen &uuml;ber die gegnerische Hand durch seinen zweiten Check erhalten hast und somit schwache H&auml;nde mit Showdownvalue (A high) recht g&uuml;nstig zum Showdown bekommst. Zudem erh&auml;ltst du mit schwachen H&auml;nden ohne Potenzial die M&ouml;glichkeit einer verz&ouml;gerten Continuationbet. Diese ist besonders wirksam, wenn am Turn eine Highcard f&auml;llt (A oder K). Und nicht zuletzt kannst du mit made Hands auf zwei Stra&szlig;en immer noch genug Value durch Bets herausholen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Checkbehind am Flop ist also eine sehr wirksame Waffe gegen Gegner, welche nur zu gerne den Flop  check\/minraisen, um dich aus der Hand zu dr&auml;ngen.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Wie spielst du gegen Gegner, die auf ihre Continuationbet am Flop verzichten?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nIn dieser Situation kommt es sehr stark auf deinen Read an. Sch&auml;tzt du den Gegner als einen starken oder eher als einen schwachen Spieler ein? Wie sch&auml;tzt der Gegner dich ein? Denkt er, du seist ein hyperaggressiver TAG, der jede Form von Schw&auml;che ausnutzen will?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nGute Spieler verzichten oft auf ihre Continuationbet am Flop, wenn sie eine Hand mit Showdownvalue halten, den Pot jedoch out of Position nicht zu gro&szlig; werden lassen wollen.<br>\nDrawing Hands wird ein solcher Spieler selten halten, da er mit diesen eher darauf aus ist, den Flop durch eine Continuationbet einzusammeln oder ihn schon etwas zu builden, sodass er es bei einem Hit seines Draws einfacher hat, mehr Value zu bekommen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDu solltest daher also nicht in die Falle laufen und gegen einen guten Regular versuchen, in solch einem Spot einen Pure-3-Barrel-Bluff durchzuziehen. Dieser wird zwar gegen postflop weak agierende Spieler oftmals gelingen, hat gegen einen solchen Spieler jedoch kaum einen Sinn, da er durch seinen Check am Flop meist eine mittelstarke made Hand anzeigt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSpielst du gegen einen Spieler, der recht straightforward spielt und durch seinen Check am Flop andeutet, nichts getroffen zu haben, kannst du nat&uuml;rlich dementsprechend versuchen, den Pot auch ohne Hit einzusammeln. Hier gilt es die Initiative zu erlangen und bei einem solchen uncontested Pot, bei dem beide Spieler wohl nichts getroffen haben, derjenige zu sein, der den anderen Spieler unter Druck setzt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHast du am Flop etwas getroffen, dann tendiere dazu, vorsichtiger fortzufahren Hier solltest du sehr stark deiner Handst&auml;rke und der Floptextur entsprechend agieren. Je drawlastiger der Flop ist, desto eher solltest du nat&uuml;rlich deine Hand protecten, dann aber, falls du ein Raise bekommst, auch in der Lage sein, dich von deiner Hand zu verabschieden. Ist das Board jedoch trocken und du h&auml;ltst eine starke made Hand, ben&ouml;tigst du keine Bet, um deine Hand zu protecten und setzt dich daher nur der Gefahr, aus ein Checkraise zu kassieren oder jede schlechtere Hand zu einem Fold zu bewegen. Du solltest hier den Gedanken der &bdquo;Small Hand, Small Pot&ldquo; im Hinterkopf behalten und behindchecken.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHast du eine made Hand, welche h&auml;ufig am Flop noch vorne ist, jedoch eine sehr hohen Chance ausgesetzt ist, bis zum River eingeholt zu werden (Bottompair, no Kicker), solltest du am Flop wieder versuchen, deine Hand zu protecten.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Welche Fehler musst du im Blindbattle auf jeden Fall vermeiden?<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nHier gilt es zwei Dinge zu beachten. Auf der einen Seite solltest du darauf achten, nicht zu viele Continuationbets abzufeuern und dich so durch vermehrte Checkraises aus den P&ouml;tten dr&auml;ngen zu lassen. Was zu tun ist, hast du in den Abschnitten zuvor gesehen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin zweiter oft gemachter Fehler ist das Verlangen, in einem Blindbattle nun unbedingt seinen Positionsvorteil durch spewy Moves auszunutzen und immer zu versuchen, den Gegner aus dem Pot zu dr&auml;ngen. Du besitzt den Positionsvorteil und solltest ihn nutzen und der Situation entsprechend handeln. Hier ist immer noch ein solides Grundspiel gefragt. Einfach wild auf den Pot einzufeuern und sich zu denken, dass der Gegner folden muss, da er out of Position spielt und daher keinen gro&szlig;en Pot verlieren sollte, ist schwachsinnig und massiv &ndash;EV.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Fazit<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nNach Lekt&uuml;re dieses Artikels und des zweiten Textes zum <a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/1255\/\">Blindbattle aus dem Small Blind<\/a> heraus, hast du ein weitreichenden &Uuml;berblick &uuml;ber das Spiel Blind vs. Blind erhalten. Durch die in diesem Artikel dargebotenen Spielideen steht dir nun nichts mehr im Wege, um aus Blindbattles als longterm winning Player heraus zu gehen und jedem Spieler Kopfschmerzen zu bereiten, wenn dieser realisiert, dass du auf ihn direkte Position hast und er somit immer mit dir zu k&auml;mpfen hat.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZum Abschluss sei erneut auf das Excel-Formular verwiesen, das dir bei verschiedenen Berechnungen unter die Arme greift. Die Datei kannst du hier herunterladen: <a href=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Strategy\/excel\/PS_BB_Blindbattle.xls\">Excel-Tabellen zum Spiel gegen Shortstacks und aggressive 4-Better<\/a>\n<\/p><table class=\"emoLinkbox\" style=\"margin-top: 24px\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkbox1\">LINKS<\/td>\n<td class=\"emoLinkbox2\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxinner\" colspan=\"2\">\n<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_artikel.jpg\" width=\"33\" height=\"25\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Verwandte Artikel:<\/b><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/1255\/\">Blindbattle - Das Spiel aus dem Small Blind<\/a><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/no-limit\/1097\/\">Sklansky-Chubukov-Zahlen und Preflop-Pushes<\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/fixed-limit\/77\/\"><\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" width=\"32\" height=\"24\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Diskussionsforum:<\/b><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=431002\">Diskutiere hier den Inhalt des Artikels im Forum<\/a> <\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[141],"strategy_level":[119],"class_list":["post-57649","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-sss-platin"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-07-06T04:55:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"56\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/\",\"name\":\"Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"datePublished\":\"2008-07-22T17:14:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-07-06T04:55:25+00:00\",\"description\":\"In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/sss\\\/1256\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Blindbattle &#8211; Das Spiel aus dem Big Blind\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\",\"name\":\"PokerStrategy DE\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind","description":"In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind","og_description":"In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.","og_url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/","og_site_name":"PokerStrategy DE","article_modified_time":"2026-07-06T04:55:25+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","type":"","width":"","height":""}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"56\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/","name":"Blindbattle - Das Spiel aus dem Big Blind","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","datePublished":"2008-07-22T17:14:00+00:00","dateModified":"2026-07-06T04:55:25+00:00","description":"In diesem Artikel lernst du die Feinheiten des Spiels Blind vs. Blind aus Sicht des Big Blinds.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1256\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Strategies","item":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Blindbattle &#8211; Das Spiel aus dem Big Blind"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/","name":"PokerStrategy DE","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy\/57649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/strategy"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"strategy_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy_category?post=57649"},{"taxonomy":"strategy_level","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy_level?post=57649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}