	{"id":57749,"date":"2012-02-03T12:00:00","date_gmt":"2012-02-03T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1736\/"},"modified":"2026-07-06T04:56:55","modified_gmt":"2026-07-06T04:56:55","slug":"1736","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/","title":{"rendered":"Das Planen einer Hand"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Das Planen einer Hand<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b> <\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i> Warum du einen Plan ben&ouml;tigst <br> <\/i><\/li>\n<li><i> Wie du richtig planst <\/i><\/li>\n<li><i> Von kontrollierter Planung zur geplanten Kontrolle <br> <\/i><\/li>\n<li><i> Analyse deiner Lines <br> <\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center; margin-bottom: 12px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" alt=\"\" width=\"100%\" height=\"1\"><\/div><p class=\"emoNormal\">In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f&uuml;r das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px;\" align=\"left\">Warum ben&ouml;tigst du einen Plan?<\/h1><p class=\"emoNormal\">Zu Beginn stellt sich eine auf den ersten Blick einfache Frage, welche jedoch unbedingt beantwortet werden muss, um &uuml;berhaupt den gesamten Zusammenhang zu erfassen. Der gro&szlig;e Vorteil, stetig einen Plan zu haben, liegt im spieltheoretischen Hintergrund des Ganzen.<\/p><p class=\"emoNormal\">No-Limit Hold&rsquo;em ist analytisch betrachtet nichts anderes als ein Spiel, in dem du als Spieler immer vor eine Reihe verschiedener Entscheidungen gestellt wirst, welche du nicht unabh&auml;ngig voneinander treffen solltest.<\/p><p class=\"emoNormal\">F&uuml;r die Planung einer Hand ist es wichtig, dass deine einzelnen Entscheidungen aufeinander abgestimmt sind. Ist dem nicht so, wird dein Gegner sich einen Vorteil verschaffen k&ouml;nnen. In der Regel wirst du in unbekannten Situationen &ouml;fter eine falsche Entscheidung treffen.<\/p><p class=\"emoNormal\">So gesehen wird dir das Planen einer Hand helfen, deinen gesamten Spielansatz zu allererst selbst zu verstehen und weiterhin die m&ouml;glichen L&uuml;cken selbst auszur&auml;umen, um insgesamt ein besserer Pokerspieler zu werden.<\/p><p class=\"emoNormal\">Du wirst im Folgenden sehen, inwieweit sich verschiedene Planungsans&auml;tze der verschiedenen Spieler in Gruppen einordnen lassen und es wird gezeigt, welche Entwicklung jeder gute Pokerspieler durchlaufen wird, wenn er sein gesamtes Spiel zu verbessern versucht.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Der Ahnungslose<\/div><p class=\"emoNormal\">Zu Beginn ist jeder Spieler, der mit No-Limit Hold&rsquo;em anf&auml;ngt und seine allerersten H&auml;nde selbst spielt, vollkommen ahnungslos im Bezug auf verschiedene Spielkonzepte und meist damit besch&auml;ftigt, die Regeln zu verfolgen und die bunten Chips anzustarren. Es ist nur sehr selten der Fall, dass sich ein Spieler zuvor mit der Spieltheorie auseinandersetzt, bevor er selbst seine ersten paar H&auml;nde spielt.<\/p><p class=\"emoNormal\">Der Wissenstand dieses Spielertyps reicht meist nicht weit dar&uuml;ber hinaus, dass ein Flush st&auml;rker ist als eine Stra&szlig;e, dass AA eine der besten Standh&auml;nde ist und das AK Anna Kournikova hei&szlig;t und gut aussieht, aber selten gewinnt. Dieser Spielertyp hat im Grunde &uuml;berhaupt keine gro&szlig;e Ahnung von dem Spiel und stolpert wortw&ouml;rtlich von einer Entscheidung zur n&auml;chsten und macht sich nur sehr selten &uuml;berhaupt Gedanken, was er nun in der n&auml;chsten Situation, gar auf der n&auml;chsten Stra&szlig;e machen m&ouml;chte.<\/p><p class=\"emoNormal\">Diesem Spieler ist der Begriff einer &bdquo;Line&ldquo; vollkommen unbekannt. Lustigerweise ist er in der Regel mit Abstand der schw&auml;chste Spieler am Tisch und dennoch mit einer der schwierigsten Gegner, da man von ihm immer das Unerwartete erwarten muss. Er kann die Nuts am River behindchecken, mit Bottompair no Kicker drei Stra&szlig;en c\/c spielen oder am River, wenn eine Blank kommt, urpl&ouml;tzlich nach zwei Stra&szlig;en check\/call mit einer f&uuml;nffachen Potsizebet All-In gehen.<\/p><p class=\"emoNormal\">F&uuml;r diesen Spieler liegt der Reiz beim Pokern nicht darin, eine bessere Strategie als seine Gegner zu finden und diesen dadurch auf lange Zeit das Geld abzunehmen. Ihm geht es alleine um den Reiz des Gl&uuml;ckspiels. Die bunten Chips, der Nervenkitzel bei einem All-In, die M&ouml;glichkeit am Tisch die &bdquo;Sau rauszulassen&ldquo;, um danach wieder in sein normales Leben zur&uuml;ckzufinden.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Der Gewinnorientierte<\/div><p class=\"emoNormal\">Dieser Spielertyp ist dem Ahnungslosen sehr &auml;hnlich. Er hat in der Regel auch keine Ahnung, was Erwartungswert, Varianz, polarisierte Handranges, Deception, Merging, Domination und &auml;hnliche Pokerbegriffe bedeuten.<\/p><p class=\"emoNormal\">Jedoch hat er einen gro&szlig;en Vorteil. Er wei&szlig;, dass es Spieler gibt, die Pokern professionell betreiben und langfristig damit Geld verdienen. Und da es ja nur ein einfaches Kartenspiel ist, will er auch das einfache Geld haben und sucht deshalb nach Strategien, wie er dies tun kann. Auch wenn er noch &uuml;berhaupt keine Ahnung hat, was Pokern bedeutet, ist dies der Spielertyp, aus dem sp&auml;ter eventuell ein Pro hervorgehen kann.<\/p><p class=\"emoNormal\">Er sucht nach Spieltabellen, die ihm vorgeben wie er zu spielen hat, um zu gewinnen. Er wird diese Versprechungen auch mehrmals in den Weiten des Internets finden und verschiedene Ans&auml;tze ausprobieren. Sein Problem ist jedoch meist, dass er nicht realisiert hat, was er aus welchem Grund macht und dass er meist die Varianz untersch&auml;tzt und zu sehr resultatbezogen spielt.<\/p><p class=\"emoNormal\">Verliert er eine Zeit lang etwas Geld, so ist dies f&uuml;r ihn der Beweis, dass diese Tabelle nicht funktionieren kann nach der er spielt und sucht sich eine neue. Doch leider versteht er meist nicht, dass man No-Limit Hold&rsquo;em nur in einem sehr stark begrenzten Ma&szlig;e nach festen statischen Vorgaben spielen kann, um  zu gewinnen.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Der Durchschnittsspieler<\/div><p class=\"emoNormal\">Dieser Spielertyp hat es geschafft zu akzeptieren, dass Poker kein einfaches Spiel ist und in der Regel auch nicht der einfache Weg zum gro&szlig;en Geld ist. Er hat schon einiges an Erfahrung gesammelt und ist auf verschiedene Wege zu seinem Standardspiel gekommen, in dem er nach einfachen Regeln seine Entscheidungen treffen kann. Planungstechnisch hangelt er sich jedoch meist immer noch von Stra&szlig;e zu Stra&szlig;e mit seiner Entscheidungsfindung und sieht eine Hand nur sehr selten als Ganzes.<\/p><p class=\"emoNormal\">Oft sind ihm wichtige spieltheoretische Begriffe schon untergekommen. Wie diese aber miteinander in Beziehung stehen oder wie er sich selbstst&auml;ndig abseits des Tisches Gedanken zum Spiel machen kann, ist ihm oft nicht bekannt. Er denkt lerntechnisch leider noch allzu oft, dass ihm durch einfache Spielerfahrung oder passive Beteiligung in Internetforen bzw. Videolernseiten das Wissen entgegen f&auml;llt und er so von alleine ohne viel Einsatz seiner eigenen Hirnzellen zum Highstakesspieler wird.<\/p><p class=\"emoNormal\">Ein weiterer gro&szlig;er Nachteil dieses Spielertyps ist, dass er noch nicht die vollst&auml;ndigen Weiten des Handreadings verstanden hat und seinem Gegner daher nur sehr selten eine Handrange geben kann und sich noch zu oft &uuml;berhaupt keine Gedanken zur gegnerischen Hand macht oder diese nur auf sehr exakte H&auml;nde festlegt.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Der Planer<\/div><p class=\"emoNormal\">Oftmals in dem Werdegang eines Pokerspielers kommt der Punkt, an dem er verstanden hat, dass Poker ein einfaches Spiel ist, welches man mathematisch betrachten kann und daher auch versuchen kann, anhand von Nash-Gleichgewichten, balanced Lines und balanced Handranges, merged Handranges und weiteren spieltheoretischen Ans&auml;tzen eine optimale Strategie zu entwickeln, welche gegen jeden Gegner in jeder Situation gewinnbringend ist.<\/p><p class=\"emoNormal\">Gl&uuml;cklicherweise wei&szlig; dieser Spieler, dass der Erfolg im Pokern erzwingbar ist, wenn man nur genug Zeit in seine theoretische Weiterbildung investiert und nicht glaubt, dass das Gl&uuml;ck vom Himmel f&auml;llt, sondern meist mit dem T&uuml;chtigen ist. Hat dieser Spieler sich auf das Shortstackspiel spezialisiert, so ist dieser Denkansatz und Herangehensweise sogar sehr hilfreich, um sich eine Strategie f&uuml;r die meisten Situationen aufzubauen und damit dann die Mid- und Highstakes online zu schlagen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Dass eine Hand aus mehreren Stra&szlig;en besteht und es wichtig ist, durchweg eine akzeptable &bdquo;Geschichte&ldquo; zu erz&auml;hlen, wenn man eine Hand spielt, ist diesem Spielertyp sehr genau bewusst. Er wei&szlig;, dass seine Handranges miteinander zusammenh&auml;ngen und dass strategische Ans&auml;tze in eine Richtung auch meist eine Auswirkung auf das Spiel mit anderen Karten in &auml;hnlichen Situationen oder den gleichen Karten in anderen Situationen haben.<\/p><p class=\"emoNormal\">Was jedoch das gr&ouml;&szlig;te Problem dieses Spielertyps ist, ist dass er kaum Metagame und allgemeine Spieldynamik in seine Entscheidungsfindung einbezieht und Gefahr l&auml;uft, eine perfekt ausbalancierte Strategie zu finden. Den psychologischen Aspekt beim Pokern zu vernachl&auml;ssigen und sich rein auf ein Standardspiel festzulegen, welches versucht einen spieltheoretisch optimalen Weg zu finden, um langfristig Gewinn zu erzielen, ist sein oberstes Ziel.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Der Exploiter<\/div><p class=\"emoNormal\">Wie der Name es schon vermuten l&auml;sst, wei&szlig; dieser Spieler, dass er gegen verschiedene Gegner spielt und versucht daher auch stets, deren Fehler m&ouml;glichst auszunutzen bzw. seine Gegner in Situationen zu bringen, in denen sie Fehler begehen. Er hat meist verstanden, dass niemals und wirklich niemals eine Situation zweimal identisch vorkommen wird und bezieht daher stets das Metagame mit in seine Entscheidungen ein.<\/p><p class=\"emoNormal\">Einen Spieler zu exploiten bedeutet, diesen auch mit allen ihm zu verf&uuml;gbaren Mitteln in ein schlechtes Mindset zu bringen. Genau dies versucht der Exploiter permanent und macht sich oft abseits des Tisches Gedanken &uuml;ber psychologische Ans&auml;tze, um dies zu erreichen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Von seinem spieltheoretischen Verst&auml;ndnis unterscheidet er sich kaum vom Planer, jedoch verfolgt er eben den Weg einer maximalen (&bdquo;most exploitive&ldquo;) Strategie und nicht den Weg, nach einer optimalen Strategie zu suchen. Dies ist der gr&ouml;&szlig;te Unterschied zwischen ihm und all den vorhergehenden Denktypen.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Der Hero<\/div><p class=\"emoNormal\">Erreichst du diese Herangehensweise und hast dar&uuml;ber hinaus genug Erfahrung, Leidenschaft und Zeit f&uuml;r das Spiel &uuml;brig, so steht dir nichts wirklich ernsthaftes im Weg, einer der besten Pokerspieler zu werden. Du wei&szlig;t, dass sowohl der Planer wie auch der Exploiter f&uuml;r sich sehr akzeptable Wege finden werden, um m&ouml;glichst lange einen Gewinn durch Pokern zu erzielen. Was beide jedoch v&ouml;llig vernachl&auml;ssigen, ist die jeweilige &bdquo;Engstirnigkeit&ldquo;, sich auf einen dieser Denktypen zu fixieren. Das sogenannte &bdquo;Thinking out of the Box&ldquo; ist hier der Schl&uuml;ssel zum Erfolg.<\/p><p class=\"emoNormal\">Er macht seine Spielweise von seinen Gegner und dem Metagame abh&auml;ngig. Er sieht jede Situation f&uuml;r sich und doch immer das gro&szlig;e Ganze. Oftmals wird gerade so einem Spieler nachgesagt, dass er schlechter ist als es in Wahrheit zutrifft, da er H&auml;nde objektiv auf den ersten Blick f&uuml;r einen Au&szlig;enstehenden &bdquo;missplayt&ldquo;.<\/p><p class=\"emoNormal\">Sein Plus ist jedoch, dass er immer einen Grund hat, warum er welche Entscheidung trifft und hierbei immer spieltheoretische Ans&auml;tze wie auch die psychologische Komponenten f&uuml;r die weitere Hand, ja auch f&uuml;r die weitere Session, im Hinterkopf hat. Er wei&szlig;, wann er seine Gegner manipulieren kann und beh&auml;lt dabei immer auch ein Auge auf sein eigenes Spiel, um sich nicht zu einfach exploiten zu lassen.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px;\" align=\"left\">Konzept der kontrollierten Planung und der geplanten Kontrolle<\/h1><p class=\"emoNormal\">Wenn du dir die verschiedenen Denktypen betrachtest hast, so wirst du erkennen, dass eine gewisse Linie in deren Entwicklung vorhanden ist. Anfangs steht meist eine Planung im Vordergrund, welche versucht, zu Beginn einen statischen Plan zur Hand zu haben. Ob dies nun Tabellen mit Starth&auml;nden oder mit verschiedenen Postfloplines sind, macht im Grunde nur in deren Komplexit&auml;t einen Unterschied. Wichtig ist meist nur, dass ein Plan schon vorhanden ist und man auf diesen zur&uuml;ckgreifen kann.<\/p><p class=\"emoNormal\">Gerade f&uuml;r den Einstieg ins Pokern ist dies auch ein guter Weg, um den Spieler vor allzu gro&szlig;en Verlusten zu sch&uuml;tzen und direkt akzeptables Poker zu spielen. Irgendwann in der Entwicklung eines Pokerspielers, der das Spiel spielt und zu dem eines Spielers, der das Spiel in sich versteht und denkt, kommt auch die Erkenntnis, dass diese erzwungene kontrollierte Planung langfristig nicht ausreichen wird, um die allerh&ouml;chsten Stakes zu schlagen. Hier ist der Weg der geplanten Kontrolle der erfolgversprechendere Ansatz.<\/p><p class=\"emoNormal\">Sich selbst in kontrollierte Situationen zu bringen, die durchaus marginale EV-Spots f&uuml;r den Durchschnittsspieler sind, ist hierbei ein sehr wichtiger Anteil. Denn das Wissen, dass man auch in diesen Situationen f&auml;hig ist, die besseren Entscheidungen zu treffen, oder mindestens aus gemachten marginalen Fehlern zu lernen. Die Kontrolle &uuml;ber den Gameflow zu haben und nicht das Spiel zu spielen, sondern mit dem Gegner zu spielen und sich auch auf Highlevel-Thinking einzulassen sind F&auml;higkeiten, die diesen Spielertyp von der Mehrheit aller anderen unterscheidet.  <\/p><h1 style=\"margin-top: 24px;\" align=\"left\">Handplanung in der Praxis<\/h1><p class=\"emoNormal\">Welche Konsequenzen haben deine Entscheidungen in dieser Hand auf sp&auml;teren Streets?<\/p><div class=\"emoSubhead\">BEISPIEL 1:<\/div><p class=\"emoListintro\">0.50$\/1.00$ No-Limit Hold'em (6 handed)<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Stacks &amp; Stats<\/b><br> Hero (BB) 100$<br> Villain (CO) 100$<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Preflop: <\/b>Hero is Big Blind with <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\">, <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <br> <font color=\"#999999\"><i>2 folds<\/i><\/font>, CO calls 1$, <i><font color=\"#999999\">2 folds<\/font><\/i>, Hero checks<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Flop:<\/b> (2.50$) <b>4<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\">, <b>8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\">,  <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\"> (2 players)<br> Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">Bevor du hier eine Entscheidung triffst, gehst du am besten schon all deine m&ouml;glichen Lines im Kopf durch, um abzusch&auml;tzen, welche hier am erfolgversprechendsten ist.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Check\/Call Flop, reevaluate Turn<\/div><p class=\"emoNormal\">Mit dieser Line gewinnst du am Flop keinerlei Informationen &uuml;ber die gegnerische Handst&auml;rke und machst es dir somit auch sehr schwer, deine Aktion anhand der verschiedenen Turnkarten zu planen. Neben deinem geringen Informationsgewinn kommt nat&uuml;rlich noch hinzu, dass dein Gegner nach einem Call deinerseits deine Handrange schon eher einsch&auml;tzen kann und wei&szlig;, dass du hier eher selten ein Set nur check\/callst und den Turn ein weiteres Mal checken wirst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Du bist daher nun in einer Situation, in der selbst ein mittelm&auml;&szlig;ig guter Spieler allein aufgrund der gr&ouml;&szlig;eren Information &uuml;ber deine Handrange, der relativen Position und der Bettinginitiative sehr wahrscheinlich einen Gewinn an Turn und River gegen dich erzielen kann. Zu oft solltest du daher solch eine Line nicht als Standardline w&auml;hlen. Dies k&ouml;nnte ansonsten sehr schnell zu einem teuren Leak in deinem Spiel f&uuml;hren.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Bet Flop, Bet Turn, Bet River<\/div><p class=\"emoNormal\">Durch diese Line zwingst du deinen Gegner, eine akzeptable Hand zu haben, um deine Bets callen zu k&ouml;nnen. Desweiteren repr&auml;sentierst du eine recht weite Handrange, welche sowohl Bluffs als auch Monster beinhalten kann. Spielst du nun gegen einen eher weaken Gegner, so ist dies sicher eine sehr gute Line. Gegen totale Callingstations wird es nat&uuml;rlich etwas schwieriger werden, am River mit Bottompair no Kicker oft genug die beste Hand zu halten.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Check\/Fold Flop<\/div><p class=\"emoNormal\">Dies sollte sehr oft eine deiner Standardlines in solch einer Situation sein, da du es so schaffst, dich aus sehr marginalen Postflopsituationen, in denen du OOP spielen musst, herauszuhalten. Da es hier nur um einen limped Pot geht, ist es auch f&uuml;r dich nicht allzu wichtig, diesen unbedingt zu gewinnen.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Checkraise Flop, reevaluate Turn<\/div><p class=\"emoNormal\">Mit dieser Line am Flop zwingst du deinen Gegner wieder dazu, eine gute Hand zu haben, um dein Raise zu callen. Sehr oft wirst du hier gerade gegen etwas aggressive Gegner einen Fold sehen, da diese nur versucht haben, den Pot am Flop zu stehlen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Ein gro&szlig;er Nachteil dieser Line ist jedoch, dass sie relativ gut exploitet werden kann. Denn achtet dein Gegner auf deine Handranges, so wird er feststellen, dass solch ein Checkraise am Flop oftmals eher ein (Semi-)Bluff ist und eher seltener ein absolutes Monster.<\/p><p class=\"emoNormal\">Alleine durch die Veranschaulichung der unterschiedlichen Optionen wirst du erkennen, dass es auch viele weitere M&ouml;glichkeiten gibt, wie du diese Hand spielen kannst, als die normale Check\/Fold Flop Standardline. Sobald du Reads auf deine Gegner hast, ist dies gerade dein gr&ouml;&szlig;ter Vorteil, denn dann kannst du dir die jeweils beste Line aussuchen, um die jeweiligen gegnerischen Spieltendenzen bestm&ouml;glich auszunutzen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Du wirst dich zwar durch \"unbekanntere\" Lines oftmals in sehr schwierige Postflopsituationen bringen, jedoch wird dies auch ein sehr guter Weg sein, um dein Spielverst&auml;ndnis und deine Postflopf&auml;higkeiten zu verbessern. Langfristig wird sich deine Winrate steigern, wenn du auch in diesen marginalen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen kannst und dir so eine Postflopedge &uuml;ber deinen Gegner geben kannst. Sehr wichtig ist unbedingt, dass du erkennst, dass verschiedene Lines gegen verschiedene Gegnertypen unterschiedlich wirksam sind.<\/p><p class=\"emoNormal\">Allgemein kannst du jedoch nicht erwarten, dass es einen &bdquo;richtigen&ldquo; Weg f&uuml;r diese Hand und alle anderen m&ouml;glichen H&auml;nde gibt, da dein overall Gameplan im Hintergrund dir oft vorgibt, wie du diese Situation am besten angehst. Die Betrachtung dieser Hand in verschiedenen Lines ist jedoch meist ein sehr guter Weg, um sich selbst &uuml;ber verschiedene eigene Leaks und exploitive Plays bewusst zu werden.<\/p><p class=\"emoListintro\">Zwei Dinge k&ouml;nnten dir nun noch bei dieser Hand und der hier durchgef&uuml;hrten Diskussion aufgefallen sein:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>\n<p class=\"emoNormal\"><b>1) <\/b>Du beginnst mit deinem Plan erst am Flop und es scheint so, als w&uuml;rdest du preflop &uuml;berhaupt nicht nachdenken.<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">Sehr oft ist dies hier sogar richtig, da du oftmals bei einem Freeplay aus dem Big Blind denken wirst \"Ha, da schau ich mir doch mal den Flop an. Vielleicht kommt er ja mit 774r herunter\". Hier solltest du nun versuchen, nicht den Fehler des \"Planers\" zu machen und zu versuchen, alle m&ouml;glichen Floptexturen schon durchzugehen, um dann direkt zu wissen, wie du auf welche Boardtextur reagierst.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"emoNormal\"><b>2)<\/b> Der Plan mit \"reevaluate Turn\" ist doch etwas sehr schwammig und sagt dir dann doch nur, wie du den Flop spielst.<\/p>\n<p class=\"emoNormal\">Das Problem hierbei ist, dass du wieder nicht den Fehler des \"Planers\" machen solltest und dir auch hier schon im voraus komplette Lines f&uuml;r spezielle F&auml;lle auszudenken. Den Turn nach deiner Aktion neu zu evaluieren ist sehr wichtig f&uuml;r deinen Denkansatz. Denn durch deine Flopaktion hast du meist nur noch eine geringere Auswahl an Turnm&ouml;glichkeiten. Deine jeweiligen Aktionen sollten zur Boardtextur wie auch deinem Gameflow passen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Au&szlig;erdem ist es sehr wichtig, nicht eine Hand im Ganzen im Autopilot bis zum Showdown durchzuspielen, ohne dir Gedanken zu machen, was du nun repr&auml;sentieren kannst und wie du deinen Gegner in dieser Situation einsch&auml;tzt. Denn sehr oft wirst du sonst nicht mehr Poker spielen, sondern nur noch Buttons klicken ohne zu wissen, was du &uuml;berhaupt genau machst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Ein weiteres Beispiel, wie das Planen der eigenen Hand etwas &uuml;ber den Overall Gameplan aussagt, ist die einfache Preflopsituation gegen einen Shortstack und die Wahl der Betsize bzw. die vorherige Handrangeabsch&auml;tzung des Shortys, um direkt eine Entscheidung zur Hand zu halten.<\/p><p class=\"emoListintro\">Hierzu ein kurzes Beispiel.<\/p><div class=\"emoSubhead\">BEISPIEL 2:<\/div><p class=\"emoListintro\">0.50$\/1.00$ No-Limit Hold'em (6 handed)<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Stacks &amp; Stats<\/b><br> Hero (Button) 100$<br> Villain (BB) 17$<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Preflop:<\/b> Hero is Button with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\">, <b>8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <br> <font color=\"#999999\"><i>3 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">Hero raises to 3.50$<\/font>, <font color=\"#999999\"><i>SB folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">BB raises to 17$<\/font>, Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">Hast du dir nun keine Gedanken gemacht, wie die gegnerische Pushingrange aussieht, so stehst du hier mit deiner Hand etwas verloren da. Denn gegen manche Shortstacks, die nur sehr tight restealen, wirst du hier einen sehr einfachen Fold haben. Hast du schon bevor der Shortstack pusht eine Antwort parat, wie du auf sein Raise reagieren m&ouml;chtest, so l&auml;sst dir dies einen viel weiteren Spielraum offen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Kommst du zum Schluss, dass du nicht callen kannst, denkst aber, dass dein Gegner hier immer raisen oder folden wird, so kannst du dir noch einmal ein paar Gedanken &uuml;ber die Betsize deines Openraises machen.<\/p><p class=\"emoListintro\">Anhand dieser beiden Handbeispiele hast du nun schon gesehen, wie du eine Hand individuell gegnerspezifisch planen kannst. Doch ein genaues Konzept wie du an die Planung herangehen kannst und was du genau zu beachten hast, ist dir wahrscheinlich noch nicht ganz klar geworden. Daher nun die Antwort auf die Frage:<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px;\" align=\"left\">Wie planst du richtig?<\/h1><p class=\"emoListintro\">Im Gro&szlig;en und Ganzen kannst du das Planen in mehrere Bl&ouml;cke unterteilen:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Block 1: Die individuelle Stra&szlig;e<\/li>\n<li>Block 2: Die individuelle Line<\/li>\n<li>Block 3: Dein individueller Gameplan<\/li>\n<\/ul><div class=\"emoSubheadbig\">Block 1<\/div><p class=\"emoNormal\">Hier begrenzt du deinen Plan nur auf die aktuelle Stra&szlig;e und sagst dir dann bet\/fold Flop oder bet\/3-bet Turn oder &auml;hnliches. Ist der effektive Stack so gro&szlig;, dass du committed bist, so ist dies auch direkt der Plan f&uuml;r die komplette Hand. Denn bet\/call Turn, um dann auf eine 1\/20 Potsizebet den River zu folden, ist im allgemeinen kein gewinnbringender Ansatz.<\/p><p class=\"emoNormal\">Was du jedoch oft schon hier miteinbeziehen kannst, ist die Notiz an dich, dass du die n&auml;chste Stra&szlig;e unbedingt reevaluieren musst (so wie du es auch beim ersten Beispiel gesehen hast). So verschaffst du dir schon das Mindset, dass du nicht automatisch irgendeinen Button klickst, sondern noch einmal kurz &uuml;ber deine M&ouml;glichkeiten Gedanken machst und eventuell auf Timingtells oder Gameflow speziell eingehst. Oftmals ist gerade bei so einer Situation auch dein Bauchgef&uuml;hl gefragt, welches dir aufgrund deiner Spielerfahrung hilft, die Situation recht schnell zu erfassen.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Block 2<\/div><p class=\"emoNormal\">Bei deiner individuellen Line gehst du nun den offensichtlichen Schritt weiter, dass du dir schon einen Plan erstellst, wie du die weitere Stra&szlig;e spielen m&ouml;chtest.<\/p><p class=\"emoNormal\">Denn du entfernst dich nun auch teilweise davon, deine exakte Hand zu spielen und beginnst nun auch deine eigene perceived Handrange mit einzubeziehen. Denn nach einem Checkraise Flop kannst du deine Turnaktion in Abh&auml;ngigkeit der jeweiligen Turnkarte nur dann gut planen, wenn du auch wei&szlig;t, welche Handrange du repr&auml;sentierst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Gerade bei einem Plan wie Bet Turn, Checkbehind blank River ist es sehr offensichtlich f&uuml;r dich zu erkennen, dass du hier tats&auml;chlich deine gesamte Handrange spielst und dementsprechend auch diese schon f&uuml;r den River und die jeweilige Karte aufteilen kannst, um so den maximalen Value zu extrahieren.<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">Block 3<\/div><p class=\"emoNormal\">Hier kombinierst du im Grunde deine Erkenntnis von Block 2 und dem individuellen Gegnerread. D.h. du versuchst deine Aktion in Abh&auml;ngigkeit der m&ouml;glichen Boardkarten zu planen und diese Planung auch noch individuell zu gestalten. Du bist dir hier bewusst, dass wenn du deine Toprange am Turn valueraist, du nach seinem Turncall in der Regel am River nicht mehr annehmen kannst dass du \"nearly Nuts\" h&auml;ltst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Aufgrund deines Gegnerreads kannst du nun aber einsch&auml;tzen, ob dieser Balancinggedanke &uuml;berhaupt angebracht ist oder ob dein Gegner doch nur seine eigenen Karten spielt und du daher die Situation total unbalanced spielen kannst. Dir ist au&szlig;erdem bewusst, wie sich deine Entscheidungen &auml;ndern sollten, wenn ein Gegner tiltet und wann du aufgrund von Tiltinducing ein High-Variance-Play machen solltest und wann nicht.<\/p><p class=\"emoNormal\">Hier machst du oft den Schritt, die eine Hand nicht als einzelnes Ereignis zu sehen, sondern dir schon bewusst zu machen, dass nach dieser Hand auch noch weitere H&auml;nde folgen werden, welche du nun aufgrund deines Tableimages und des Gameflows anders als \"standardm&auml;&szlig;ig\" spielen kannst.<\/p><p class=\"emoNormal\">An dieser Stelle ist ein sehr guter Platz, um dir anhand einer Hand und deren Plan zu zeigen, wie du dies alles in die Praxis umsetzen kannst.<\/p><div class=\"emoSubhead\">BEISPIEL 3:<\/div><p class=\"emoListintro\">1.00$\/2.00$ No-Limit Hold'em (6 handed)<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Stacks &amp; Stats<\/b><br> Hero (BB) 350$<br> Villain (Button) 320$<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Preflop:<\/b> Hero is Big Blind with <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\">, <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <br> <font color=\"#999999\"><i>3 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">Villain raises to 7$<\/font>, Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">An dieser Stelle hast du den Read gesammelt, dass dein Gegner sehr oft 3-Bets gecallt hat und durch solides Spiel aufgefallen ist. Du selbst hast zuvor recht aktiv preflop ge-3-bettet, weshalb du dich hier eher daf&uuml;r entscheidest, einem schwierigen Postflopspot OOP deep aus dem Weg zu gehen.<\/p><p class=\"emoListintro\">Deine Optionen:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><b>a) <\/b>3-bet preflop, um postflop zu versuchen, die eigene Handst&auml;rke korrekt einzusch&auml;tzen und den Positionsnachteil so gering wie m&ouml;glich werden zu lassen.<\/li>\n<li><b>b) <\/b>Fold preflop, um generell jeder Postflopentscheidung aus dem Weg zu gehen.<\/li>\n<li><b>c) <\/b>Call preflop, um dann je nach Boardtextur gegen ein relativ solides gegnerisches Spiel die eigene Hand entweder zu &uuml;berrepr&auml;sentieren, um den Gegner zu schlechten Folds zu zwingen oder zu unterrepr&auml;sentieren, um OOP Potcontrol zu betreiben.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\">Du entscheidest dich nach reichlichem &Uuml;berlegen zu einem Call, da du nicht in einem 3-betted Pot OOP sitzen m&ouml;chtest, dem Gegner aber auch nicht solch eine einfache Stealm&ouml;glichkeit geben willst, denn KQo hat immer noch eine gewisse Handst&auml;rke, welche du hier in deiner Defendingrange haben m&ouml;chtest.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Flop:<\/b> (15$) <b>J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\">, <b>T<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\">,  <b>3<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> (2 players)<br> Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">Genau hier f&auml;ngt nun die meiste Denk- und Planarbeit an. Da der Gegner multitablet und sein normales solides Game spielen wird, erkennst du, dass dies ein exzellenter Spot f&uuml;r einen Exploit ist. Denn er wird sich hier sehr oft &uuml;berhaupt nicht bewusst sein, was du gerade machst und die Situation einfach als Standard abhaken.<\/p><p class=\"emoListintro\">Du beziehst hier in deinem Plan also folgendes ein:<\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li>Dein Gegner spielt solides ABC Poker<\/li>\n<li>Dein Gegner macht sich keine Gedanken, ob er hier in einem \"Standardspot\" exploitet werden kann<\/li>\n<li>Dein Gegner wird hier sehr oft erst nach Action von dir realisieren, dass er deepstack spielt und dementsprechend kurzfristig deine Handrange einzusch&auml;tzen versuchen.<\/li>\n<\/ul><p class=\"emoNormal\"><b>Dein Plan: <\/b>Du check\/callst den Flop (du erwartest hier sowieso von ihm zu 100% seine Standardcontinuationbet), um dann an Turn und River longterm extrem +EV zu spielen. Denn Villain wird hier in der Regel jede Blank am Turn behindchecken und dich auf eine marginale made Hand setzen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Scarecards wie 9, Q, K, A wird er jedoch sehr oft 2nd-barreln, was f&uuml;r dich bedeutet, dass du bei einer Q und einem K sehr gut noch einmal callen kannst und deine Straights sehr gut checkraisen kannst.<\/p><p class=\"emoNormal\">Da jedoch dein Gegner sehr oft den Turn behindchecken wird, steht dir hier auch noch ein perfekter OOP Float zur Verf&uuml;gung. Denn sollte er sein Ax oder seine schwache T behindchecken, so kannst du mit einer Riverbet sehr oft den Pot unimproved einsammeln.<\/p><p class=\"emoNormal\">Man kann NL Hold&rsquo;em nicht als statisches Spiel beschreiben. W&auml;re dem so, so w&uuml;rdest du weiterhin durch exzessives Continuationbetten und lightes preflop 3-betten Geld machen, ohne dass sich jemand dagegen wehrt. Sei also immer auf der Hut vor sich &auml;ndernden Tendenzen und versuche auch im nachhinein eine Hand und deren Plan noch einmal zu &uuml;berdenken. Denn manchmal realisierst du, dass du hier ein extrem gro&szlig;es Potential zur Verbesserung hast.<\/p><p class=\"emoNormal\">Denn einen der gr&ouml;&szlig;ten Fortschritte wirst du erreichen, wenn du deine Planungsf&auml;higkeiten auf die Nachanalyse deiner gespielten H&auml;nde anwendest. Denn beginnst du selbst in Ruhe &uuml;ber deine gespielten H&auml;nde nachzudenken und auch alle m&ouml;glichen Optionen durchzugehen. Du wirst erkennen, dass deine Planungen marginale -EV Situationen zu sehr guten +EV Situationen werden lassen.<\/p><p class=\"emoNormal\">Hierzu findest du nat&uuml;rlich noch einmal ein gutes Handbeispiel, welches dir solch eine Nachanalyse veranschaulicht.<\/p><div class=\"emoSubhead\">BEISPIEL 4:<\/div><p class=\"emoListintro\">1.00$\/2.00$ No-Limit Hold'em (6 handed)<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Stacks &amp; Stats<\/b><br> Hero (Button) 400$<br> Villain (BB) 620$<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Preflop: <\/b>Hero is Button with <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\" alt=\"\">, <b>T<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\"> <br> <font color=\"#999999\"><i>3 folds<\/i><\/font>,<font color=\"#ff0000\"> Hero raises to 7$<\/font>, <font color=\"#999999\"><i>SB folds<\/i><\/font>, Villain calls 5$.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Flop:<\/b> (15$) <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\">, <b>6<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\" alt=\"\">,  <b>5<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\" alt=\"\"> (2 players)<br> Villain checks, <font color=\"#ff0000\">Hero bets 11$<\/font>, <font color=\"#ff0000\">Villain raises to 36$<\/font>, Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">W&auml;hrend des Spielens hattest du den Read auf deinen Gegner, dass dieser sehr oft den Flop als Bluff checkraist. Jedoch hat dein Gegner hier nicht damit gerechnet, dass auch du versuchst, seine Checkraising-Handrange einzusch&auml;tzen. Er wird hier sehr oft Air or Nuts haben.<\/p><p class=\"emoNormal\">Da die Valuehands nur 55, 66, 56, AQ, KQ enthalten und du den Read hast, dass dein Gegner sehr oft checkraist, kannst du davon ausgehen, dass er hier oft mit Air dastehen wird. Du hast dich daher zu einem Float entschieden und das Checkraise gecallt.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>Turn:<\/b> (87$) <b>J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\" alt=\"\"> <br> <font color=\"#ff0000\">Villain bets 60$<\/font>, Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">Die Turnkarte ist sehr gut f&uuml;r deine aktuelle Hand, da du nun ein paar extra Outs gesammelt hast. Neben deiner Position hast du nun durch diese Karte extrem gute Implied Odds bekommen, sollte dein Gegner doch wider Erwarten gerade eine Valuehand halten.<\/p><p class=\"emoNormal\">Eigentlich hattest du geplant, den Pot an dieser Stelle einzusammeln, nachdem dein Gegner seinen Bluff aufgibt. Doch aufgrund der hohen Implied Odds siehst du hier nichts, dass einem Call widersprechen sollte.<\/p><p class=\"emoNormal\"><b>River:<\/b> (207$) <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\" alt=\"\"><br> <font color=\"#ff0000\">Villain bets 170$<\/font>, Hero ...<\/p><p class=\"emoNormal\">Diese Riverkarte mit der Bet des Gegners ist sehr interessant. Durch die gegnerische Betsize kannst du davon ausgehen, einen puren Bluffcatcher zu halten. Villain wird nur sehr selten eine Hand wie AQ for Value so hoch betten. Entweder h&auml;lt er ein Set, ein gutes Twopair oder einen Bluff. Da du denkst, dass Villain diesen River eher bluffen wird, um dich von schwachen Qx H&auml;nden zu bekommen, entscheidest du dich f&uuml;r einen Call.<\/p><p class=\"emoNormal\">In der Nachanalyse gehst du noch einmal die komplette Hand durch und betrachtest die Qualit&auml;t deiner Line gegen den Gegner. Genau betrachtet erkennst du, dass deine Line nicht wirklich perfekt war. Dein Rivercall ist nur dann gut, wenn dein Gegner auch oft genug nach seinem Checkraise am Flop weiter blufft und nicht aufgibt. Callst du den River, so bedeutet dies, dass dein Gegner wirklich nach dem Turn oft genug weiter zu bluffen versucht.<\/p><p class=\"emoNormal\">Dein Float am Flop ist also deshalb nicht so gut, weil du diesen nur aus der Intention machst, am River einen Bluffcatcher zu halten. Gegen einen Gegner, welcher jedoch den Turn zu oft 2nd-barrelt, ist daher ein Float nicht besser als eine kleine Bluff-3-Bet am Flop. Der Float zwingt dich, gegen die sehr weite gegnerische Range am River zu improven, wohingegen die Bluff-3-Bet am Flop direkt gegen gegnerische Bluffs wirkt. Bluffs werden zum Gro&szlig;teil folden.<\/p><p class=\"emoNormal\">In Zukunft wirst du daher nur noch eine konsequente Line gegen deine aggressiven Gegner in so einer Situation mit so einer Hand spielen. Blufft der Gegner oft den Turn noch einmal, so wirst du direkt den Flop 3-betten. Gibt der Gegner zu oft auf, so wird ein Float spielbar, jedoch solltest du dann nicht auch noch den River als Bluffcatcher callen.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px;\" align=\"left\">Zusammenfassung<\/h1><p class=\"emoNormal\">Der Artikel hat dir gezeigt, wie du deine Hand und deine gesamte Strategie planen kannst. Du hast gesehen, dass ein strukturiertes Planen deiner Hand immer die M&ouml;glichkeit f&uuml;r kreative Spielz&uuml;ge offen l&auml;sst. Du passt dich an deine Gegner an und steigerst deine Winrate. Das strukturierte Planen einer Hand l&auml;sst dir sehr viele M&ouml;glichkeiten offen, um in deiner Nachanalyse eigene Leaks zu finden und auf Situationen aufmerksam zu werden, die viele der normalen Regulars noch nicht erkannt haben.<\/p><table border=\"0\" cellspacing=\"0\" class=\"emoLinkbox\" style=\"margin-top: 24px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkbox1\">LINKS<\/td>\n<td class=\"emoLinkbox2\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxinner\" colspan=\"2\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"24\"><\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Diskussionsforen:<br> <\/b><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=820223\" target=\"_blank\">Diskutiere den Inhalt dieses Artikels im Forum<\/a><b><br> <\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":""},"strategy_category":[196],"strategy_level":[119],"class_list":["post-57749","strategy","type-strategy","status-publish","hentry","strategy_category-bss-erstellung-eines-gameplans"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Planen einer Hand<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Planen einer Hand\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PokerStrategy DE\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-07-06T04:56:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"25\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/\",\"name\":\"Das Planen einer Hand\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"datePublished\":\"2012-02-03T12:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-07-06T04:56:55+00:00\",\"description\":\"In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/download\\\/content\\\/bilder\\\/ps_trennlinie.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/bss\\\/1736\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Strategies\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/strategy\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Das Planen einer Hand\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/\",\"name\":\"PokerStrategy DE\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.pokerstrategy.com\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das Planen einer Hand","description":"In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das Planen einer Hand","og_description":"In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.","og_url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/","og_site_name":"PokerStrategy DE","article_modified_time":"2026-07-06T04:56:55+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","type":"","width":"","height":""}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"25\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/","name":"Das Planen einer Hand","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","datePublished":"2012-02-03T12:00:00+00:00","dateModified":"2026-07-06T04:56:55+00:00","description":"In diesem Artikel wirst du die Bedeutung eines Plans f\u00fcr das Spielen einer Hand kennenlernen. Wie stellst du einen Plan auf und worauf musst du achten? Desweiteren wirst du lernen, welche verschiedene Planungstypen es gibt und welches Potential in deinem momentanen Spielansatz noch versteckt ist.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/bss\/1736\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Strategies","item":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Das Planen einer Hand"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/","name":"PokerStrategy DE","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy\/57749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/strategy"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"strategy_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy_category?post=57749"},{"taxonomy":"strategy_level","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/strategy_level?post=57749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}