	{"id":57751,"date":"2010-02-15T11:21:00","date_gmt":"2010-02-15T11:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1741\/"},"modified":"2026-07-06T04:56:56","modified_gmt":"2026-07-06T04:56:56","slug":"1741","status":"publish","type":"strategy","link":"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/sss\/1741\/","title":{"rendered":"Mathematical Concepts for No-Limit Holdem (1) - EV &#038; Ranges"},"content":{"rendered":"<?xml encoding=\"utf-8\" ?><h1>Mathematical Concepts for No-Limit Holdem (1) - EV &amp; Ranges<\/h1><h1 align=\"left\">Einleitung<\/h1><p><b><i>In diesem Artikel<\/i><\/b><\/p><ul class=\"emoList1\">\n<li><i>Warum Mathematik im Poker wichtig ist<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Was hinter dem Begriff \"Equity\" steckt<br>\n\t<\/i><\/li>\n<li><i>Wie du deinen Erwartungswert berechnest<br>\n\t<\/i><\/li>\n<\/ul><div style=\"text-align: center; margin-bottom: 12px\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_trennlinie.jpg\" height=\"1\" width=\"100%\">\n<\/div><p>In dieser Artikelserie wirst du grundlegende und fortgeschrittene mathematische Konzepte im<br>\nNo-Limit Hold&rsquo;em kennenlernen. Zum einen lernst du die mathematischen Zusammenh&auml;nge kennen und verstehen, zum anderen aber auch ihre direkten Anwendungsm&ouml;glichkeiten. Hierbei geht es gr&ouml;&szlig;tenteils um die exakte Berechnung oder um die Absch&auml;tzung von Ergebnissen von verschiedenen m&ouml;glichen Entscheidungen innerhalb einer Hand. <\/p><p>H&auml;ufig wird zum Beispiel in einem Video, einem Handbewertungsforum oder auch hier im Artikel gesagt: \"Das ist +EV\". Zu einer genauen Erkl&auml;rung sp&auml;ter, aber was dies bedeutet ist klar: Dieser Spielzug ist gut\/richtig, er erzeugt Profit. <\/p><p>Soweit so gut.<br>\nEin Problem tritt allerdings auf, wenn zwei Meinungen voneinander abweichen. Spieler A sagt: \"Das ist +EV\", Spieler B sagt: \"Nein, es ist -EV oder maximal +-0<br>\nEV\".<br>\nWie geht es jetzt weiter? <\/p><p>In einigen Situationen kann kein mathematisches Konzept die<br>\nFrage kl&auml;ren. H&auml;ufig ist es aber m&ouml;glich, diese Frage entweder zu entscheiden oder zumindest auf eine fundierte Diskussionsbasis zu heben. Besonders diese F&auml;lle werden in Mathematical Concepts of No-Limit Hold&rsquo;em behandelt.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Teil 1 - EV &amp; Ranges<br>\n<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDer erste Teil enth&auml;lt eine mathematische Einleitung in Begrifflichkeiten und Definitionen. Der rein mathematische Unterbau ist recht simpel und sollte niemandem abschrecken, es handelt sich dabei h&ouml;chstens um den Stoff der gymnasialen Oberstufe Grundkurs Mathematik und auch dabei nicht um den komplexeren Teil. Dieser wird nicht vorausgesetzt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNach diesem Kl&auml;ren von mathematischen Begriffen soll noch ein wichtiger Begriff aus dem Poker eingef&uuml;hrt und erkl&auml;rt werden: die Equity. Schon hiermit ist es m&ouml;glich, erste Analysen zu berechnen und zu interessanten Ergebnissen zu kommen. Abschlie&szlig;end werden einige einfache Beispiele vorgerechnet, um die Anwendung der vorgestellten Konzepte zu demonstrieren.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Mathematische Grundlagen<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nDer Erwartungswert\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn diesem Teil des Artikels werden Formeln auftauchen. Diese werden sowohl in einer mathematisch<br>\nm&ouml;glichst korrekten Form dargestellt, als auch ausf&uuml;hrlich erkl&auml;rt. Es ist nicht<br>\nnotwendig, diese Formeln alle auswendig zu kennen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeginnen wir mit dem Erwartungswert (auch EV f&uuml;r Expected Value genannt). Es stellt sich nat&uuml;rlich die Frage: Was ist der Erwartungswert?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs handelt sich dabei um einen Begriff aus der Stochastik, einem Teil der<br>\nMathematik, der sich mit Wahrscheinlichkeiten befasst. Hier gibt es so genannte Zufallsexperimente, zum Beispiel einen M&uuml;nzwurf. Diese Zufallsexperimente haben m&ouml;gliche Ergebnisse xi   (i ist hierbei ein Index zum Durchnummerieren der Ergebnisse), im Beispiel Zahl oder Kopf.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSie treten mit einer jeweils zugeh&ouml;rigen Wahrscheinlichkeit p(xi) (i ist hierbei wieder zur Nummerierung) auf, zum Beispiel 50%. Der Erwartungswert eines Zufallsexperimentes ist nun der Wert, welcher sich bei h&auml;ufigem Wiederholen des Experimentes als durchschnittliches Ergebnis einstellt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm hier relevanten diskreten Fall ergibt sich der Erwartungswert E(X) unter der Annahme, man habe N verschiedene m&ouml;gliche Ergebnisse zu:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Education\/articles\/Math_Concepts\/monlh_part1_1.png\" height=\"55\" width=\"501\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWem diese Betrachtungen zu mathematisch sind, der kann auch in den pokertechnisch konkreteren Kapiteln (beginnend mit der Handrange) fortfahren. F&uuml;r ein besseres Verst&auml;ndnis ist aber auch das Lesen des mathematischen Abschnittes empfehlenswert.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHierbei ist nun zu beachten, dass die einzelnen Ergebnisse selbst auch wieder zusammengesetzt sein k&ouml;nnen, falls zum Beispiel drei Spieler beteiligt sind.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHier sind die F&auml;lle &bdquo;Kein Spieler callt&ldquo;, &bdquo;Spieler A callt&ldquo;, &bdquo;Spieler B callt&ldquo;, &bdquo;Spieler A und B callen&ldquo; getrennt zu behandeln und f&uuml;r jeden einzeln eine Analyse f&uuml;r die m&ouml;glichen Resultate sowie die zugeh&ouml;rigen Wahrscheinlichkeiten anzustellen. Hierzu sei auch auf den n&auml;chsten Abschnitt &uuml;ber Pfaddiagramme verwiesen, einer &uuml;bersichtlichen Anordnung solcher Berechnungen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Erwartungswert in Geld wird im Poker dann EV genannt. Um dies logisch verstehen zu k&ouml;nnen, bietet sich eine Zuordnung von Ergebnis zu Zahl an, zum Beispiel Zahl entspricht 1, Kopf entspricht -1.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Rechenbeispiel des M&uuml;nzwurfes kann man einfach das gesamte Ergebnis aufschreiben. Die M&ouml;glichen Ergebnisse sind dann x1 = 1, x2 = &minus;1 und die zugeh&ouml;rigen Wahrscheinlichkeiten:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\np(x1) = 0.5, p(x2) = 0.5.<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\np(x) bedeutet in etwa so viel wie Probability (=Wahrscheinlichkeit) von x. F&uuml;r den Erwartungswert ergibt sich damit:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nEV=x1 &bull; p(x1)+x2 &bull; p(x2) = 0.5 &bull; 1+0.5 &bull; (&minus;1) = 0.<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nHoffentlich f&uuml;r niemanden ein &uuml;berraschender Wert. Das Beispiel war zugegeben auch sehr einfach gew&auml;hlt. Nehmen wir ein etwas schwierigeres, um das Konzept zu verdeutlichen. Ein Casino bietet folgendes Spiel an:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r 10 Chips darf ein Spieler einmal W&uuml;rfeln. Bei einer 1, 2 oder einer 3 verliert er seinen Einsatz, bei einer 4 bekommt er 5 Chips zur&uuml;ck, bei einer 5 bekommt er 20 Chips und bei einer 6 gibt es 30 Chips zur&uuml;ck. Ist das Spiel +EV?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nUm den Erwartungswert zu bestimmen, brauchen wir zun&auml;chst alle m&ouml;glichen Ergebnisse. Hier gibt es zun&auml;chst sechs davon, n&auml;mlich die W&uuml;rfelzahlen 1-6. Allerdings sind drei davon identisch und lassen sich zusammenfassen, womit wir also folgende Gleichung erhalten:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nx1 = &minus;10, p(x1) = 1\/6 +1\/6 + 1\/6 = 1\/2<br>\nsowie x2 = &minus;5, p(x2) = 1\/6 (er verliert ja den halben Einsatz), <br>\nx3 = 10, p(x3) = 1\/6 <br>\nund <br>\nx4 = 20, p(x4) = 1\/6<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDamit sind auch wieder alle ben&ouml;tigten Gr&ouml;&szlig;en bekannt und mit Taschenrechner, Stift und Papier oder im Kopf l&auml;sst sich schnell der Erwartungswert berechnen. Er ist in diesem Fall\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Education\/articles\/Math_Concepts\/monlh_part1_2.png\" height=\"73\" width=\"592\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAber dir ist sicher klar, dass Casinos nicht so dumm sind, dir ein Spiel mit positivem Erwartungswert anzubieten, welches du gegen die Bank spielen kannst.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nEin einfaches Beispiel aus dem Pokerbereich\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nZur weiteren Illustration noch ein einfaches Beispiel aus dem Pokerbereich.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFR , 100BB Stacks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Preflop:<\/b> Hero is BU with AA\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<font color=\"#999999\"><i>6 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">CO raises 4BB,<\/font> <font color=\"#ff0000\">Hero raises 12BB<\/font>, <i><font color=\"#999999\">2 folds<\/font><\/i>,<br>\n<font color=\"#ff0000\">CO is All-In<\/font>.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEine erfreuliche Situation. Du hast zwei Asse und kannst dein Geld komplett vor dem Flop<br>\nin die Mitte stellen, besser geht es kaum. Dass du hier callst, ist klar. Weiterhin ist es auch klar, dass du damit Gewinn machen wirst (Der EV ist hier gr&ouml;&szlig;er als 0).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDu k&ouml;nntest dich aber nat&uuml;rlich fragen, wie gro&szlig; der EV genau ist. Dazu musst du zuerst verschiedene Ergebnisse bestimmen.<br>\nEntweder gewinnst du alles, was schon im Pot ist, also 100BB vom CO sowie 12BB von dir und 1.5BB von den Blinds, also 113,5BB.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDieses Ergebnis nennst du x1 = 113, 5BB.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie andere M&ouml;glichkeit ist der Verlust von 88BB, die du noch callen musst, also x2 = &minus;88BB.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNun musst du noch die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r die beiden Ereignisse bestimmen. Nimmst du an, CO geht hier mit QQ, KK, AA und AKs All-In, so betr&auml;gt dein Anteil am Pot 77,3% und der Anteil deines Gegners somit 22,6%.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Erwartungswert ergibt sich damit zu\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nEV = x1p(x1) + x2p(x2) = (113, 5 &bull; 0.773 &minus; 88 &bull; 0, 226)BB = (87, 73 &minus; 19, 9)BB = 67,8BB.<br>\n<\/i>\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nPfaddiagramme\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nIn F&auml;llen bei denen sich einzelne Ergebnisse des Erwartungswertes ihrerseits wieder als Erwartungswerte einer bestimmten Situation ergeben, bietet sich eine Pfaddiagrammdarstellung an. In dieser kannst du &uuml;bersichtlich alle Ergebnisse und Wahrscheinlichkeiten auflisten und dann den Erwartungswert berechnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs ist nun der Erwartungswert der gesamten Situation die Summe der jeweiligen Endergebnisse, multipliziert mit ihren zugeh&ouml;rigen Ereignissen, wie immer.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nBeachte dabei:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Wahrscheinlichkeit f&uuml;r ein Ereignis in der ersten Ebene ist direkt angegeben, die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r ein Ereignis in zweiter Ebene ergibt sich durch Multiplikation<br>\nder Wahrscheinlichkeit im Ast der ersten Ebene zu diesem Ergebnis, multipliziert mit<br>\nder Wahrscheinlichkeit im zweiten Ast.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZur &Uuml;bersicht schreibt man ans Ende eines Pfades sein Ergebnis, sowie an jeden Ast die jeweilige Wahrscheinlichkeit. Der Erwartungswert ist dann die Summe aller Ergebnisse multipliziert mit ihren Wahrscheinlichkeiten.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nF&uuml;r ein W&uuml;rfelspiel nach folgenden Regeln ist ein Beispieldiagramm gegeben:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Spieler zahlt nichts, um teilzunehmen. W&uuml;rfelt er eine 1, 2 oder 3, hat er verloren. W&uuml;rfelt er eine 4 oder 5, gewinnt er einen Schokotaler, w&uuml;rfelt er eine 6, darf er noch einmal w&uuml;rfeln. W&uuml;rfelt er im zweiten Wurf eine weitere 6, gewinnt er drei Schokotaler, w&uuml;rfelt er im zweiten Wurf keine 6, gewinnt er zwei Schokotaler.\n<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Education\/articles\/Math_Concepts\/monlh_part1_3.png\" height=\"377\" width=\"477\"><\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Erwartungswert ist damit:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\n0.5 &bull; 0+0.33 &bull; 1+0.16 &bull; 0.16 &bull; 3+0.16 &bull; 0.83 &bull; 2 = 0.5 &bull; 0+0.33 &bull; 1+0.16 &bull; (0.16 &bull; 3+0.83 &bull; 2) = 0.694.<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDiese Art, eine Erwartungswertberechnung aufzuschreiben, bietet sich besonders an, wenn<br>\nviele F&auml;lle ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen. Sie ist nat&uuml;rlich nicht grundlegend verschieden von der rein schriftlichen Rechnung.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDie Varianz\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nDer folgende Abschnitt ist recht mathematisch, aber noch zu verstehen. Wenn es dir hilft, schau dir zuerst das Beispiel an.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin weiterer wichtiger Begriff ist die Varianz. Sie hilft dir nicht bei der Berechnung von Erwartungswerten, ist allerdings &uuml;ber die Zeit beim Spielen dein st&auml;ndiger Begleiter, weswegen auch sie hier etwas erkl&auml;rt werden soll. Mathematisch ist sie ein Ma&szlig; f&uuml;r die durchschnittliche Abweichung eines Ergebnisses eines Zufallsexperimentes von seinem Erwartungswert.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Poker wird damit oft die Tatsache bezeichnet, dass jeder noch so gute Spieler Swings in beide Richtungen erf&auml;hrt, was eigentlich eine Auswirkung der Varianz ist. Sie ist im hier relevanten Fall &uuml;ber folgende Formel gegeben:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Education\/articles\/Math_Concepts\/monlh_part1_4.png\" height=\"55\" width=\"253\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas sieht zun&auml;chst nicht sch&ouml;n aus, ist aber so. Es handelt sich hierbei also um das Quadrat<br>\ndes Erwartungswertes der Differenz von einem beliebigen Ergebnis X vom Erwartungswert<br>\ndes Experimentes. Die Varianz misst die durchschnittliche Abweichung vom Erwartungswert.<br>\nZusammen mit ihr ergibt sich die Standardabweichung:\n<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/Education\/articles\/Math_Concepts\/monlh_part1_5.png\" height=\"41\" width=\"126\"><br>\n<font color=\"#ff0000\"><br>\n<font color=\"#000000\">also der Wurzel der Varianz.<\/font> <\/font>Diese ist nicht, wie man denken k&ouml;nnte, sinnfrei, sondern sorgt f&uuml;r ein strikt positives Vorzeichen der Standardabweichung. Die Standardabweichung ist wieder eine greifbare Gr&ouml;&szlig;e, sie gibt n&auml;mlich direkt die durchschnittliche Abweichung vom Erwartungswert an. <\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r beliebige, normal verteilte Ergebnisse liegen<br>\nzum Beispiel 68.3% der Ergebnisse um maximal eine Standardabweichung vom Erwartungswert entfernt. Schon etwa 95% sind um maximal die doppelte Standardabweichung vom Erwartungswert entfernt.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nBerechnen wir zum besseren Verst&auml;ndnis einmal ein Beispiel aus dem<br>\nPoker. Spieler A hat eine Bankroll von 2000$. Ein Spieler B bietet ihm folgenden Deal an:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nA bekommt AA, B bekommt eine zuf&auml;llige Hand und es wird bis zum Showdown gedealt. Spieler A darf entweder (Szenario 1) einmal seine ganze Bankroll oder (Szenario 2) zehnmal 200$ setzen.<br>\nOhne eine Wertung wollen wir einmal ausrechnen, was wir berechnen k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDer Erwartungswert betr&auml;gt f&uuml;r <b>Szenario 1:<\/b>\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\n0.85 &bull; 2000$ + 0.15 &bull; (&minus;2000$) = 1400$<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn <b>Szenario 2 <\/b>wird ja zehnmal dasselbe Experiment durchgef&uuml;hrt, der Erwartungswert ist also:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\n10 &bull; (0.85 &bull; 200$ + 0.15 &bull; (&minus;200$)) = 1400$<br>\nwie in Szenario 1.<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie jeweiligen Standardabweichungen sind aber (Aus Platzgr&uuml;nden nicht<br>\nvorgerechnet) in <b>Szenario 1<\/b> <font color=\"#339966\">1<\/font><font color=\"#008000\">317$<\/font> sowie in <b>Szenario 2<\/b> bei <font color=\"#008000\">451$<\/font>. Das Risiko eines Totalverlustes liegt f&uuml;r <b>Szenario 2 <\/b>bei l&auml;cherlichen 5.7665&bull; 10<sup>&minus;7<\/sup>% = 0.00000057665%, bei <b>Szenario 1<\/b> immerhin bei 15%.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nJe weiter die m&ouml;glichen Ergebnisse vom Erwartungswert entfernt liegen, desto<br>\ngr&ouml;&szlig;er wird auch die mittlere Abweichung von diesem sein. Ein NL50-Spieler wird sehr viel<br>\neher gewillt sein, seine gesamte Bankroll mit Szenario 2 anstelle von Szenario 1 zu riskieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nInteressanter als ein direktes Berechnen von Standardabweichungen ist allerdings folgende<br>\nBetrachtung. Pokeranalysetools wie Pokertracker k&ouml;nnen unter anderem die Standardabweichung in BB\/100 als Wert ausgeben. Verf&uuml;gt man &uuml;ber eine ausreichend gro&szlig;e Datenbank, so lassen sich Simulationen errechnen, die verschiedene Graphen f&uuml;r unterschiedliche Handanzahlen auf Basis der Winrate und Standardabweichung simulieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nOhne hier noch weiter ins Detail gehen zu wollen, sei erw&auml;hnt, dass als Ergebnis mathematischer Simulationen auf Grundlage von realistischen Standardabweichungen f&uuml;r NL BSS Spieler Swings von bis zu 60 Stacks absolut realistisch sind und durchaus vorkommen k&ouml;nnen, sogar bei Spielern mit einer Winrate von 4BB\/100hands.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMit der Erl&auml;uterung von Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung sowie der Einf&uuml;hrung von Pfaddiagrammen zur anschaulichen Berechnung von Erwartungswerten sind die einf&uuml;hrenden mathematischen Bemerkungen abgeschlossen. Nun wirst du nach der Vorstellung der Equity und Handrange die ersten einfachen Beispiele zu EV-Berechnungen<br>\nkennenlernen.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Die Handrange<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDie Handrange wird ausf&uuml;hrlich im zweiten Teil der Serie behandelt, hier wird lediglich eine Erkl&auml;rung gegeben. Was ist also eine Handrange?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEine Handrange bezeichnet eine Menge von H&auml;nden, zwischen denen ein Spieler in einer Spielsituation nicht mehr differenziert. Das bedeutet, dass er jede Hand dieser Menge genau so spielen w&uuml;rde, wie er sie gespielt hat. Es handelt sich dabei um ein wichtiges Konzept, da man sich bewusst machen muss, dass jeder Spieler in jeder Situation eben nicht eine einzelne Hand, sondern eine komplette Range spielen kann.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDas bedeutet, dass Gewinnwahrscheinlichkeiten auch immer gegen die gesamte Handrange betrachtet werden m&uuml;ssen. Genauso musst du dir, wenn du eine Entscheidung triffst, immer &uuml;berlegen, wie der Spieler mit welchem Teil seiner Range auf deine Aktion reagieren wird (n&auml;mlich nicht immer gleich, oft spaltet sich seine Range insofern, als dass er mit einem Teil Entscheidung A, mit einem anderen Teil Entscheidung B treffen w&uuml;rde).\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHandranges werden im allgemeinen so angegeben, dass die schw&auml;chste Hand einer Kategorie mit einem + versehen wird, zwischen offsuited und suited unterscheidet der Zusatz  &bdquo;o&rdquo; beziehungsweise &ldquo;s&rdquo;. Fehlt er, sind beide M&ouml;glichkeiten gemeint. AK bezeichnet zum Beispiel alle 16 m&ouml;glichen Kombinationen von AK. QQ+, AQs+, AK bezeichnet QQ, KK, AA sowie die vier suited Kombinationen AQ sowie alle Kombinationen AK.<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Die Equity<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nWas bedeutet Equity?\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nSicher hast du schon einiges von der &ldquo;Equity&rdquo; geh&ouml;rt. Auch die Equity ist ein eher mathematischer Begriff. Er beschreibt die Gewinnwahrscheinlichkeit von Spielern in vorgegebenen Situationen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Equity ist genau genommen der Anteil am Pot, der einer Hand oder Menge von H&auml;nden in einer bestimmten Situation gegen eine andere Hand oder Menge von H&auml;nden zusteht. Dieser Anteil am Pot ber&uuml;cksichtigt auch die Situation eines Splits und differiert deswegen meist leicht von der exakten Gewinnwahrscheinlichkeit.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nWie kannst du die Equity deiner Pokerhand berechnen?\n<\/div><p class=\"emoListintro\">\nPrinzipiell ist es m&ouml;glich, die Equity auch von Hand zu berechnen. Ein sehr einfaches Beispiel, in dem dies mit vertretbarem Aufwand m&ouml;glich ist, sei hier gegeben:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Spieler A<\/b> h&auml;lt <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"><b>, K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Spieler B<\/b> h&auml;lt <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><b>, 2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\ndas <b>Board<\/b> ist <b>7<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><b>, 8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><b>, K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\">\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWie hoch ist die Equity von Spieler A und B?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHierbei solltest du alle m&ouml;glichen Ergebnisse in Betracht ziehen. Spieler B gewinnt, wenn er einen Flush trifft, und Spieler A kein Fullhouse, oder wenn er an Turn und River eine 2 bekommt.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Wahrscheinlichkeit f&uuml;r eine 2 an Turn und River  ist nun 3\/45 * 2\/44\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies ergibt sich wie folgt:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm Deck sind drei 2er &uuml;brig, die <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\">, <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/heart.png\">, <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\">. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine davon am Turn kommt, ist dann einfach die Anzahl der &bdquo;gew&uuml;nschten&ldquo; Karten dividiert durch die Anzahl der vorhandenen Karten. Das sind hier 45. Du kennst 2x2 Karten als H&auml;nde von Spieler A und B sowie drei Karten vom Flop.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r den River bleiben zwei &bdquo;gew&uuml;nschte&ldquo; und 44 m&ouml;gliche Karten &uuml;brig, ergibt also 1\/330 = 0.3%.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDazu kommt die Wahrscheinlichkeit des Flushs. Der Flush kommt am Turn mit einer Wahrscheinlichkeit von 9\/45. Ist diese Karte nicht der <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, hat Spieler A keine Gewinnchance mehr, also wird am hier am geschicktesten folgenderma&szlig;en unterschieden:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn 8\/45=17,7% der F&auml;lle gewinnt Spieler B direkt, in 1\/45 F&auml;llen kann Spieler A ein Full House oder Quads am River treffen. Dies geschieht in 9\/44% der F&auml;lle f&uuml;r 2xA, 1xK, 3x7, 3x8.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nF&uuml;r Spieler A kommt an Gewinnwahrscheinlichkeit noch 1\/45 (Wahrscheinlichkeit f&uuml;r Ks am Turn) * 35\/44 (Wahrscheinlichkeit, dass Spieler A kein Fullhouse oder Quads trifft) % = 1,7%.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBis hier ergibt sich f&uuml;r Spieler A also eine Equity von 19,7% Equity. Bleibt noch der Fall auszuwerten, dass kein<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> am Turn erscheint. Ist der Turn ein 7, 8 oder K, so muss am River ein<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> au&szlig;er dem <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> f&uuml;r Spieler B fallen. Ist der Turn keine dieser Karten, helfen alle<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> am River Spieler B.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm ersten Fall ergibt sich f&uuml;r Spieler B  8 (7, 8 oder K ohne <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">) \/ 45 * 8\/44 = 3.2%, im zweiten Fall ergibt sich 28 (kein Spade, kein 7, 8 oder K)\/45 * 9\/45 = 12,4%. Insgesamt hat Spieler B also (18,7+3,2+12,4)% = 35,3% Equity.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWie du siehst, ist dies enorm umst&auml;ndlich, obwohl es ein sehr einfacher Fall war. Schwierigere F&auml;lle, wie Preflopequity oder Equity f&uuml;r unterschiedliche Handranges, sind so nicht mehr praktikabel zu berechen. Hierf&uuml;r bedient man sich verschiedener Tools. Diese berechnen meist durch numerische Integration in Sekunden Equities auch in schwierigen Situationen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEin Tool wie der PokerStrategy.com Equilator kann mit einfachen Methoden in beliebigen Pokersituationen die Equity berechnet werden. Es kann einerseits mit einzelnen H&auml;nden gerechnet werden, zum Beispiel AA gegen KK, genauso ist aber auch die Equityberechnung f&uuml;r Ranges m&ouml;glich, zum Beispiel QQ+, AK gegen JJ+, AQ, AK.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nAuch unterschiedliche Boards sowie &ldquo;tote&rdquo; Karten, die bei der Berechnung nicht ber&uuml;cksichtigt werden sollen, sind einstellbar. Um ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r zu bekommen, sollen hier einige Beispielequities aufgelistet werden:\n<\/p><table style=\"margin-top: 16px; margin-bottom: 16px\" border=\"0\" cellpadding=\"2\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #d5002c; color: #ffffff\">\n<td style=\"border-right-width: 1px; border-right-style: solid; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: solid; font-weight: bold; width: 200px\" align=\"center\">Situation\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right-width: 1px; border-right-style: solid; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: solid; font-weight: bold; width: 100px\" align=\"center\">Equity\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><b><font color=\"#ffffff\">Pair vs. kleineres Pair<\/font><\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">80%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><b><font color=\"#ffffff\">Pair vs. 2 Overcards<\/font><\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">54%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Pair vs. Over- &amp; Undercard<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">70%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Pair vs. 2 Undercards<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">85%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>QQ+, AK vs. 66<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">64%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Flushdraw vs. Toppair<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">35%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Flushdraw + Overcard vs. Toppair<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">44%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Set vs. Flushdraw<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">75%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Set vs. Flushdraw + Gutshot<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">66%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><div class=\"emoSubheadbig\">\nWas n&uuml;tzt die Equity f&uuml;r dein Pokerspiel?\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nEs ist enorm wichtig, ein gutes Gef&uuml;hl f&uuml;r Equity zu bekommen. Es ist zwar m&ouml;glich, in einigen wenigen Situationen mit absch&auml;tzenden Methoden schnell die Equity zu &uuml;berschlagen, h&auml;ufig hat man daf&uuml;r jedoch schlicht nicht die Zeit.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDeswegen bleibt dir kaum mehr als eine Schulung der eigenen Erfahrung. Die Equities solltest du im Kopf haben und sie  im Spiel genau und exakt  sch&auml;tzen. Du kannst deine Entscheidungen allerdings im Nachhinein &uuml;berpr&uuml;fen und damit in Zukunft dein Gef&uuml;hl f&uuml;r die Equity verbessern. Um noch einmal einen Begriff aus dem ersten Kapitel fallen zu lassen:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Equity ist der Erwartungswert eines Zufallsexperimentes.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nMan l&auml;sst in der ausgew&auml;hlten Situation bis zum Showdown dealen und gibt jedem beteiligten Spieler seinen Gewinn in Anteilen von 1. Der durchschnittliche Gewinn eines Spielers bei h&auml;ufiger Wiederholung ist die Equity.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nZusammen mit der Equity kannst du nun deine ersten eigenen einfachen EV-Berechnungen zur Analyse durchf&uuml;hren. Eine Anleitung dazu sowie Beispiele bilden den Abschluss dieses Artikels.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">EV-Berechnungen allgemein<\/h1><div class=\"emoSubheadbig\">\nDer Nutzen von EV-Berechnungen\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nWozu dient nun die EV-Berechnung, gerade wenn du sie nicht am Tisch direkt durchf&uuml;hren kannst? Sie ist eben wie eingangs erw&auml;hnt da, um eine Entscheidung im Nachhinein zu bewerten. Dies ist wichtig, wenn du als Pokerspieler weiterkommen m&ouml;chtest, denn oft kommen Spieler nicht &uuml;ber eine &ldquo;ich glaube ...&rdquo;-Aussage hinaus, die wenig fundiert ist.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWer es genau wissen m&ouml;chte, rechnet und hat am Ende mehr gelernt als jemand, der sich weiterhin auf seinen Glauben verl&auml;sst. Ziel einer EV-Berechnung ist es auch nicht nur, einen reinen Erwartungswert zu berechnen, sondern ein Gef&uuml;hl f&uuml;r seine Zusammensetzung zu entwickeln. Wie viel gewinnst du durch einen Fold deines Gegners, wie viel durch einen Treffer und so weiter.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nWeiterf&uuml;hrende &Uuml;berlegungen im Anschluss an die Equity\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nH&auml;ufig kn&uuml;pfen sich an die Rechnung bestimmte Fragestellungen wie etwa: Wie viel kann ich in dieser Situation noch mitgehen? Wie gro&szlig; darf sein Stack maximal sein, damit ich noch All-In gehen m&ouml;chte? Welche H&auml;nde muss er in etwa so spielen, wie er es tut, damit ich profitabel callen kann? Und so weiter. Die M&ouml;glichkeit zur Beantwortung dieser Fragen liegt in der m&ouml;glichen Interpretation des Erwartungswertes.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDu stellst zun&auml;chst eine simple Forderung an ihn, n&auml;mlich &ldquo;habe einen positiven Erwartungswert&rdquo;. Dies kommt aus einem Vergleich mit dem Fold.\n<\/p><div class=\"emoSubheadbig\">\nDer Erwartungswert deiner Aktionen und der Fold\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nEin Fold hat immer den EV=0. Das sieht man auch leicht mathematisch ein. Hast du dich n&auml;mlich f&uuml;r einen Fold entschieden, so ist das einzig m&ouml;gliche Ereignis &ldquo;Fold&rdquo;. Der zugeh&ouml;rige Betrag ist 0, folden ist umsonst, die Wahrscheinlichkeit dazu ist 1, denn du bist dir ja sicher.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDamit ergibt sich EV= 0 * 1 = 0. Ein Fold ist immer EV-neutral. So ist auch klar, dass jede Entscheidung, die du dem Fold vorziehen solltest, also mindestens einen EV von 0 oder gr&ouml;&szlig;er haben muss.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDer 0-EV ist zun&auml;chst das Ma&szlig; der Dinge. Die eigentliche Forderung ist also EV&gt;=0. Man setzt nun EV=0 und bekommt anstelle einer Ungleichung eine Gleichung. Diese kann man nun, solange man andere Variablen fixiert, zu einer Variablen aufl&ouml;sen. Praktisch gesprochen bedeutet das:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nKennst du die Pot und Setzgr&ouml;&szlig;en genau, kannst du zum Beispiel die ben&ouml;tigte Equity berechnen und umgekehrt. Auf diese Weise kannst du weitere Bedingungen f&uuml;r sp&auml;tere Aktionen ableiten oder direkt eine Empfehlung aussprechen. So bekommst du in einer bestimmten Situation zum Beispiel eine Bedingung f&uuml;r die Equity oder abstrakter auch eine Bedingung an Spielweisen von Gegnern, damit EV (&gt;) = 0 erf&uuml;llt ist. Gleichzeitig wei&szlig;t du auch, dass Variationen von dieser Grenzstelle bitte in Richtung +EV und nicht in Richtung -EV verlaufen sollten.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Eine Anleitung f&uuml;r einfache EV-Berechnungen<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nZur EV-Berechnung gehst du am besten systematisch wie in der mathematischen Einleitung vor. Zum einen ben&ouml;tigst du alle m&ouml;glichen Ergebnisse. In einfachen F&auml;llen ist dies meist der Gewinn oder der Verlust des Pottes, beziehungsweise eines bestimmten Betrages, den du zum Beispiel callen musst.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nEs gibt mehrere &auml;quivalente Darstellungen des Erwartungswertes. Hier werde ich mit folgender Formel rechnen:\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEV=Equity * Win + (1-Equity) * Loss\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n\"Win\" bezeichnet dabei alles Geld, das du gewinnen kannst sowie \"Loss\" den Betrag, den du verlierst.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nRechnen wir also nach all der grauen Theorie einige Beispiele:\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nBEISPIEL 1\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nFullring, 100BB Stacks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Preflop:<\/b> Hero is BU with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><br>\nUTG2 calls, MP1 calls, CO calls, Hero calls, SB calls, BB checks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Flop:<\/b> <b>3<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">,&nbsp;<b>T<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> (Pot: 6BB)<br>\n<font color=\"#ff0000\">SB bets 5BB<\/font>, <font color=\"#ff0000\">BB raises 10BB<\/font>, <font color=\"#999999\"><i>UTG2 folds<\/i><\/font>, <font color=\"#ff0000\">MP1 raises 15BB<\/font>, <i><font color=\"#999999\">CO folds<\/font><\/i>, Hero?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Frage ist: Kannst du als Hero hier callen?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nSitzt du am Tisch, wirst du eine Entscheidung treffen m&uuml;ssen, so oder so. Allerdings kannst du dich zumindest im Nachhinein auch hinsetzen und einmal versuchen, den Erwartungswert auszurechnen.\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nEV=Equity * Win + (1-Equity) * Loss<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIn diesem Fall soll nur von Belang sein, was du direkt gewinnst. Also entspricht Pot (6+5+10+15)BB = 36BB. Loss entspricht in diesem Fall den -15BB, die du callen m&uuml;sstest (wobei Loss negativ ist, denn du verlierst ja 15BB).\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nBleibt die Frage der Equity. Um diese zu kennen, brauchst du allerdings Kenntnis &uuml;ber die H&auml;nde deiner Gegner. Ohne hier Annahmen zu treffen, kannst du allerdings schon einmal die ben&ouml;tigte Equity f&uuml;r EV=0 ausrechnen, was dir schon einmal eine Idee gibt:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nEV &ne; 0 \t= \tEquity * 36BB + ( 1 &ndash; Equity ) * ( -15BB )<br>\n= \tEquity * (36BB + 15BB) - 15BB<br>\n15BB\t= \tEquity * ( 51BB )<br>\n15\/51\t= \tEquity<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDu ben&ouml;tigst also eine Gewinnwahrscheinlichkeit von etwas weniger als 33%, genau genommen nur 29%. Soweit so gut, du hast ja zu Beginn gelernt, dass die Equity eines Nutflushdraws meist in genau dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung liegt. Gehst du noch davon aus, vielleicht bei einem Treffer am Turn noch Geld gewinnen zu k&ouml;nnen, sollte ein Call also in Ordnung gehen. Die Situation ist eindeutig ein Call, richtig?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nNein.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDiese Analyse unterschl&auml;gt zwei relevante Tatsachen. Zum einen kannst du dir nicht sicher sein, mit dem 15BB-Call den Turn zu sehen. H&auml;ufig wird der SB oder BB zum Beispiel noch einmal reraisen, in welchem Fall du wieder neu analysieren m&uuml;sstest. Genau genommen m&uuml;sstest du den EV komplexer mit folgendem Ansatz berechnen:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nEV = P(NobodyRaise) * ( Equity * Win + (1 &ndash; Equity ) *Loss) + ( 1- P(NobodyRaise) * (Ergebnis von Somebodyraise)<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nP(NobodyRaise) bezeichnet hierbei die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Raises, das Ergebnis ist offensichtlich nicht weiter analysiert. Dies ist auch nur schwer m&ouml;glich, da du hier wieder alle M&ouml;glichkeiten mit einem eigenen Pfad bedenken m&uuml;sstest. Dies geht zwar, ist allerdings enorm umst&auml;ndlich.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEs gibt noch ein zweites Problem: Du kannst dir nicht sicher sein, deinen vollen Anteil am Pot auch zu erhalten. Die Equityberechnungen im Equilator gehen zun&auml;chst davon aus, dass es einen Showdown gibt. Dieser k&ouml;nnte f&uuml;r dich allerdings durchaus mehr kosten, als der Einsatz am Flop, auch wenn es kein Reraise mehr gibt, einfach weil am Turn gesetzt wird.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDies bedeutet f&uuml;r das Beispiel, dass du anstelle der Equity in diesem Fall vom Flop bis zum River nur mit der Wahrscheinlichkeit f&uuml;r einen Treffer am Turn rechnen solltest. Dieser ergibt sich entweder durch einen &Uuml;berschlag 8\/45=17% (du m&ouml;chtest gern ein<b> <\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, das kein Paar auf das Board bringt) oder du bedienst dich der Equity, welche vom Turn bis zum River gelten w&uuml;rde.\n<\/p><table style=\"margin-top: 16px; margin-bottom: 16px\" border=\"0\" cellpadding=\"2\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #d5002c; color: #ffffff\">\n<td style=\"border-right-width: 1px; border-right-style: solid; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: solid; font-weight: bold; width: 200px\" align=\"center\">Situation\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right-width: 1px; border-right-style: solid; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: solid; font-weight: bold; width: 100px\" align=\"center\">Equity bis zum River\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right-width: 1px; border-right-style: solid; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: solid; font-weight: bold; width: 100px\" align=\"center\">Equity vom Turn zum River\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><b><font color=\"#ffffff\">Pair vs. kleineres Pair<\/font><\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">80%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">95%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><b><font color=\"#ffffff\">Pair vs. 2 Overcards<\/font><\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">54%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">86%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Pair vs. Over- &amp; Undercard<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">70%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">93%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Pair vs. 2 Undercards<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">85%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">100%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>QQ+, AK vs. 66<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">64%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">57%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Flushdraw vs. Toppair<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">35%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">20%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Flushdraw + Overvard vs. Toppair<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">44%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">26%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Set vs. Flushdraw<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">75%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #c5c6c8\" align=\"center\">84%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #707173\" align=\"center\"><font color=\"#ffffff\"><b>Set vs. Flushdraw + Gutshot<\/b><\/font>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">66%\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff; background-color: #d9dadb\" align=\"center\">78%\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDies ist deutlich weniger, als du ben&ouml;tigst, um einen direkt profitablen Call zu machen. Ein bisher nicht beachteter Grund f&uuml;r einen Call w&auml;re die M&ouml;glichkeit, im Falle eines Treffers am Turn nicht nur den bestehenden Pot, sondern noch zus&auml;tzliches Geld gewinnen zu k&ouml;nnen.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nAllerdings ist hier die  Tatsache, dass du die Action nicht abschlie&szlig;t und nach dir noch einmal geraist werden kann (und dies auch recht wahrscheinlich ist) zusammen mit der Tatsache, dass du lange keinen direkt profitablen Call machen kannst, ausreichend, um hier einen Fold als beste Entscheidung zu deklarieren.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Formel EV=Equity * Win + (1-Equity) * Loss gilt nur f&uuml;r den Fall, dass keine M&ouml;glichkeit au&szlig;er du gewinnst (Win) oder du verlierst (Loss) existiert. K&ouml;nnen andere F&auml;lle auftreten, wird die Formel komplexer. Im Sinne eines Pfaddiagramms musst du dann jeden Fall in der Berechnung ber&uuml;cksichtigen, die Formel sieht dann so aus:\n<\/p><p><font color=\"#ff0000\"><br>\n<\/font><\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\nEV = P(Fall1) * (Equity(Fall1) * Win(Fall1) + (1-Equity(Fall1)) * Loss(Fall1)) + P(Fall2) &hellip;<br>\n=  &Sigma;i P(Falli) * (Equity(Falli) * Win(Falli) + (1-Equity(Falli)) * Loss(Falli))<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nWir werden sie sp&auml;ter in dieser Serie noch verwenden.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nBEISPIEL 2\n<\/div><p class=\"emoNormal\">\nFullring, 100BB Stacks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Preflop:<\/b> Hero is BU with <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><b> 2<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"><br>\nUTG2 calls, MP1 calls, CO calls, Hero calls, SB calls, BB checks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<br>\n<b>Flop:<\/b> <b>3<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>8<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\">, <b>T<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/club.png\"> (Pot: 6BB)<br>\n<font color=\"#ff0000\">SB bets 5BB<\/font>, BB calls 5BB, <font color=\"#999999\"><i>UTG2 folds<\/i><\/font>, MP1 calls 5BB, Hero?\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nDie Situation ist &auml;hnlich, allerdings schlie&szlig;t Hero die Action ab. Entweder Hero callt und sieht die Turnkarte oder er foldet. Verwenden wir wieder\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nEV! = 0\t=\t\tEquity * Win + (1-Equity) * Loss<br>\n=\tEquity * (6BB + 5BB+5BB+5BB) + (1-Equity ) *( -5BB )<br>\n=\tEquity * (6BB + 5BB*4) &ndash; 5BB<br>\n5BB\/(6BB+5BB*4)\t=\tEquity =  0.19 = 19%\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nBeachtet man nun wieder die Equity von Flop zu Turn f&uuml;r einen Flushdraw, so reicht es je nach der genauen Konstellation, da wir auf die Nuts drawen, fast f&uuml;r einen Call. Bezieht man die M&ouml;glichkeit, ab und an den River kostenlos zu sehen oder am Turn noch Geld gewinnen zu k&ouml;nnen, mit ein, hat Hero jetzt einen klaren Call.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Frage ist nat&uuml;rlich, was hilft dann die EV-Analyse? Die EV-Analyse hilft dir, dein Spiel mathematisch einzusch&auml;tzen. Du kannst &uuml;berpr&uuml;fen, ob eine Entscheidung, die du im Spiel getroffen hast, auch einer sp&auml;teren genauen Analyse unter Ber&uuml;cksichtigung der genauen Pot- und Betgr&ouml;&szlig;e sowie der Equity standh&auml;lt, oder nicht.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHilfreich ist dann Meinung anderer (guter) Spieler, vor allem wenn eine gesamte EV-Analyse schlicht unm&ouml;glich ist, da zu viele m&ouml;gliche F&auml;lle ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssten und damit zu viele unbekannte Variablen Einzug finden. Hier gibt es au&szlig;er statistischen Betrachtungen in Datenbanken kein Entscheidungskriterium als die pers&ouml;nliche Absch&auml;tzung von Spielern.\n<\/p><div class=\"emoSubhead\">\nBEISPIEL 3\n<\/div><p class=\"emoListintro\">\nAbschlie&szlig;end noch ein Beispiel mit einer All-In-Situation.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nFullring, 100BB Stacks\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Preflop:<\/b> Hero is CO with <b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"><b> J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"><br>\nUTG+1 calls 1BB, <font color=\"#ff0000\">Hero raises 5BB<\/font>, BU calls 5BB, <font color=\"#999999\"><i>SB folds<\/i><\/font>, <i><font color=\"#999999\">BB folds<\/font><\/i>, UTG+1 calls 4BB\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\n<b>Flop:<\/b> <b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\">, <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\">, <b>5<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> (Pot: 16,5BB)<br>\nUTG+1 checks, <font color=\"#ff0000\">Hero bets 14BB<\/font>, <font color=\"#ff0000\">BU raises 36BB<\/font>, UTG+1 is All-In, Hero?\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nDie Frage ist, ob Hero hier einen profitablen Call hat,  oder nicht. Bestimmen wir zun&auml;chst die Variablen. Wenn du deinen Draw nicht triffst, verlierst du 81BB.\n<\/p><p class=\"emoListintro\">\nEine (realistische) Annahme sollte noch getroffen werden: BU wird seine Hand nicht mehr folden, wenn du callst. Er muss noch 59BB f&uuml;r einen etwa 300BB gro&szlig;en Pot nachlegen, das wird er so gut wie immer tun. Win sind damit also 215.5BB (100BB f&uuml;r UTG+1 und BU, 1.5BB dead Money und 14BB die Hero selbst schon gebettet hat. Damit ergibt sich die ben&ouml;tigte Equity f&uuml;r einen breakeven Call zu:\n<\/p><p style=\"margin-left: 12px; margin-top: 0pt; padding-top: 0pt\" class=\"emoNormal\">\n<i><br>\n81\/( 301.5 ) = 0.27=27%<br>\n<\/i>\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nHast du also mehr als 27% Equity in dieser Situation, kannst du mitgehen. Hier bietet sich zum Beispiel eine g&auml;ngige Betrachtung an, um die Equity abzusch&auml;tzen, eine Worst-Case-Analyse. Hierbei w&auml;hlst du f&uuml;r beide Gegner die schlimmstm&ouml;gliche Kombination von H&auml;nden f&uuml;r dich aus.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIst deine Equity dagegen ausreichend (oder fehlt nur ein sehr kleiner Teil), so kannst du von einem profitablen Call ausgehen, da der Worst-Case nicht die Regel ist. Die schlimmste realistische Kombination f&uuml;r dich w&auml;re wahrscheinlich ein Set sowie ein anderer Flushdraw. Der Flushdraw nimmt dir Outs, das Set h&auml;lt die beste Hand und hat sogar einen Redraw. Es ergibt sich zum Beispiel:\n<\/p><table style=\"margin-top: 16px; margin-bottom: 16px\" border=\"0\" cellpadding=\"2\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"background-color: #d5002c; color: #ffffff\">\n<td colspan=\"6\" style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"> <b>Equityanalyse<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"background-color: #d9dadb; color: #000000\">\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 6px solid #ffffff\" align=\"center\"> Board\n\t\t\t<\/td>\n<td colspan=\"5\" style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 6px solid #ffffff\" align=\"center\"><b>A<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <b>K<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <b>5<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/spade.png\"> \n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"background-color: #707173; color: #ffffff\">\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"> <b>Equity<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"> <b>Win<\/b><b><\/b><\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"><b>Split<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"><b>Loss<\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"><b>Hand<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"background-color: #d9dadb\">\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"> Spieler 1\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;28,57%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">28,57% \n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">0% \n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;71,43%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;<b>Q<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <b>J<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\">\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"background-color: #c5c6c8\">\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">Spieler 2\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;70,43%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;70,43%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;0%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;29,57%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"><b>AA <\/b>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"background-color: #d9dadb\">\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"> Spieler 3\n\t\t\t<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;1%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;1%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;0%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\">&nbsp;99%<\/td>\n<td style=\"border-right: 1px solid #ffffff; border-bottom: 1px solid #ffffff\" align=\"center\"><b>T<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> <b>9<\/b><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn-origin.pokerstrategy.com\/smileys\/diamond.png\"> \n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><p class=\"emoNormal\">\nDamit ist klar: Ein Call ist profitabel. Schlechter als in diesem Fall wird deine Equity nicht mehr. Wichtig hierbei ist auch die Tatsache, dass sowohl der Straight- als auch der Flushdraw auf die Nuts gehen. Ist dies nicht der Fall, wird die Rechnung komplexer.\n<\/p><h1 style=\"margin-top: 24px\" align=\"left\">Zusammenfassung<\/h1><p class=\"emoNormal\">\nDu hast nun in diesem Artikel die grundlegenden mathemathischen Begriffe und Konzepte des No-Limit Hold'em kennengelernt und wei&szlig;t, wie du sie praktisch anwenden kannst.\n<\/p><p class=\"emoNormal\">\nIm zweiten Teil der Serie werden wir uns n&auml;her mit der Handrange und der Foldequity sowie Implied und Reverse Implied Odds besch&auml;ftigen und komplexere Beispiele dazu berechnen.\n<\/p><table style=\"margin-top: 24px\" class=\"emoLinkbox\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkbox1\">LINKS<\/td>\n<td class=\"emoLinkbox2\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxinner\" colspan=\"2\">\n<table border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_artikel.jpg\" height=\"25\" width=\"33\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Verwandte Artikel:<\/b><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/mtt\/1523\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/image\/ranks\/mini\/gold.png\" style=\"margin-right: 4px\" align=\"left\" height=\"12\" width=\"17\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1720\">Mathematical Concepts for No-Limit Holdem (2) - Combos &amp; Odds Advanced<\/a><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/mtt\/1523\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/image\/ranks\/mini\/gold.png\" style=\"margin-right: 4px\" align=\"left\" height=\"12\" width=\"17\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1725\">Mathematical Concepts for No-Limit Holdem (3) - Foldequity &amp; EV Advanced<\/a><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/mtt\/1523\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/image\/ranks\/mini\/platinum.png\" style=\"margin-right: 4px\" align=\"left\" height=\"12\" width=\"17\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/1726\">Mathematical Concepts for No-Limit Holdem (4) - Bluffequity &amp; G-Bucks<\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_forum.jpg\" height=\"24\" width=\"32\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Diskussionsforen:<br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/forum\/thread.php?threadid=805290\">Diskutiere den Inhalt dieses Artikels im Forum<\/a><b><br>\n\t\t\t\t\t\t<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"emoLinkboxicon\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/download\/content\/bilder\/ps_icon_video.jpg\" height=\"24\" width=\"32\"> <\/td>\n<td class=\"emoLinkboxlinks\"><b>Videos:<\/b><br>\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/strategy\/mtt\/1523\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/wp-content\/uploads\/image\/ranks\/mini\/silver.png\" style=\"margin-right: 4px\" align=\"left\" height=\"12\" width=\"17\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.pokerstrategy.com\/de\/video\/#searchtext=mathematical%20concepts&amp;key=all&amp;contenttype=0&amp;gametype=0&amp;tablesize=0&amp;languages=de,en&amp;levels=basic,bronze,silver,gold,platinum,diamond&amp;lowerlimit=0&amp;upperlimit=100&amp;ob=date&amp;od=desc&amp;page=1&amp;rpp=10\">Videoserie: Mathematical Concepts for No Limit Holdem 1-4<\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Artikelserie wirst du grundlegende und fortgeschrittene mathematische Konzepte im No-Limit Hold\u2019em kennenlernen. 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