Aktualisiert am 25 Feb. 26 von

Die Köpfe des Contents: Huckebein

Neu dabei und doch schon mittendrin: Huckebein betreut die Strategieartikel und ist momentan mit dem Aufbau einer MTT-Sektion beschäftigt. Hier erfahrt ihr mehr über einen weiteren 'Kopf des Contents'.

Videos, Coachings, Artikel, Strategie- und Handbewertungsforen sowie eigens entwickelte Software und Tools - In dieser Serie stellen wir euch die Köpfe hinter unseren Säulen der Education vor.

Chef der Strategieartikel-sektion: huckebein höchstpersönlich

'Suchen hochmotivierten, gebildeten, kommunikativen, altgriechisch liebenden, vielseitig pokernden Philosophen' - So oder ähnlich hätte ein Stellenprofil für huckebein ausfallen können.

Auch wenn unsere Stellenausschreibung wohl etwas anders formuliert war, dachte sich huckebein im November letzten Jahres 'Hey, das bin ja ich', als er sich auf eine unserer Jobanzeigen von PokerStrategy ansah und sich daraufhin bewarb. Seit Februar verstärkt er nun das Education-Team und bringt die Pokerschule voran.

Als Extra zu diesem Special gibt es ein Private Coaching ab dem Bronze-Status mit dem Chef der Strategie-Sektion zu gewinnen.

Das Coaching wird am kommenden Mittwoch, den 8. April, von 16:00 bis 17:00 Uhr stattfinden. Der Gewinner darf sich den Pokerraum frei
wählen und kann sich zwischen den Varianten NL, SNG und PLO entscheiden.

Bewirb dich hier für ein Private Coaching mit Huckebein

Das Leben des Huckebein
Huckebein

huckebein  sorgt für Content:

Strategie-Sektion

Hier stellt er sich kurz vor:

"Hi an alle! Ich bin Herbert, 30 Jahre alt und im Bayrischen Wald großgeworden. Nach meinem Zivildienst habe ich Philosophie, Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Augsburg und Bologna studiert.

In Augsburg habe ich anschließend in Philosophie zum Thema "Virtualität bei Leibniz. Eine Retrospektive" promoviert. Während dieser Zeit war ich Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Philosophielehrstuhl.

Als ich 2006 fertig war, habe ich eine neue Herausforderung gesucht und in einem Weingroßhandel bei Landsberg als Assistent des Geschäftsführers gearbeitet. Dem Angebot von Pokerstrategy.com konnte ich trotzdem nicht widerstehen und arbeite seit Februar Vollzeit in Gibraltar."

Die Doktorarbeit: Eine Web 2.0 Wirklichkeit?!

Die Doktorarbeit des von den alten Griechen und Humanisten begeisterten  huckebeins hat es in sich. Für ihn ist die Virtualität jedoch " 'relativ' einfach zu erklären. 😉

Unter Virtualität versteht man heutzutage meistens etwas, was mit Computern und Simulationsmaschinen zu tun hat. Das Wort Virtualität wurde jedoch bereits in der mittelalterlichen Theologie eifrigst verwendet. Schon der Begriff 'virtuelle Realität' zeigt, dass es bei Virtualität um etwas Fundamentaleres geht als um 'Computersimulationen' - nämlich um unser Verständnis von Wirklichkeit und Möglichkeit.

Dieses Thema hat mich sehr gepackt, und ich wollte zeigen, dass Virtualität von Philosophen bereits lange vor der Computerära ausgiebig behandelt worden ist. Meine Doktorarbeit versucht unter diesem Gesichtspunkt eine Interpretation von Leibnitz Hauptschrift 'Monadologie'. Die Monadologie ist eigentlich eine Strukturbeschreibung unser vernetzten web 2.0 Wirklichkeit, das war jedenfalls meine These..."

Wer mag, kann die Doktorarbeit hier nachlesen.

Auf und Ab eines obsessiven Pokerspielers
Erste Erfahrungen

Promotion, Erasmus und Griechisch im Selbststudium hätten huckebein zeitlich völlig einspannen können, doch er fand nebenher auch immer wieder Zeit zum Pokern.

Seine Pokerkarriere startete derweil eher zufällig. "Ich war mit ein paar Freunden beim Baden, und irgendwann sagten die, komm wir pokern heute. Das war 2006. Das lief eine Zeitlang so nebenher, und irgendwann begann ich auch, online zu pokern."

Stichworte wie Bankrollmanagement fanden bei huckebein damals noch keine Beachtung. Dann jedoch empfahl ihm ein Freund, bei PokerStrategy.com Teil der Community zu werden "und von da an ging es bei mir relativ schnell nur noch um Pokern. 😉 Ich bin in allem, was mich wirklich interessiert hat, sehr obsessiv. Bald war es halt so, dass ich ununterbrochen Poker gespielt habe, wenn ich nicht zur Arbeit gehen oder schlafen musste."

Schneller Aufstieg und tiefer Fall

Durch diese Einstellung war ein Aufstieg in den Limits beinah vorprogrammiert. Nachdem huckebein "anfangs immer auf NL25 SH rumgedonkt" hatte, versuchte er "die SSS, was aber auch nicht so recht geklappt hat", weil er sich nie an das, nun immerhin bereits bekannte, Bankrollmanagement hielt.

"Da ich aber alle Videos, Artikel und Coachings auf PokerStrategy.com mitgenommen habe, musste es irgendwann etwas werden ;). Ich bin dann sehr schnell  aufgestiegen und habe sowohl SSS bis NL 1000, BSS bis NL 400, PLO 200 bis 800 und SNG bis 109er gespielt - außerdem immer wieder Turniere.

Nach einem großen Cash wurde ich dann leider zu übermütig, habe die Anzeichen eines krassen Downswings ignoriert und mit PLO meine schöne, gute BR im fünfstelligen Bereich verdonkt." Am Ende dieses Downswings war seine Bankroll auf $300 geschrumpft.

huckebein verordnete sich eine Pokerpause und fuhr drei Wochen in den Urlaub. Danach entschloss er sich, wieder anzugreifen: "Da ich so unzufrieden mit mir war, habe ich beschlossen, nicht einzuzahlen und mich von unten wieder hochzugrinden. Anfang Oktober habe ich wieder angefangen, und meine Bankroll durch Grinden und Turniererfolge aufgestockt. Mittlerweile spiele ich wieder bis NL 400, MTT und ab und zu PLO."

 Huckebein in Gibraltar: "Ich bin hier rundherum zufrieden" - bald auch im Casino?

Der Downswing traf huckebein somit hart, war allerdings "eine
heilsame Erfahrung für mich. Mir würde das jetzt nicht mehr in der Form
passieren. Wahrscheinlich würde ich jetzt schon aufhören, wenn ich bei
$400 wäre 😉 


Aber im Ernst. Egal was passiert, jeder sollte sich ans BRM halten. Das
Schlimmste ist ja in einem Downswing nicht, dass man Geld verliert,
sondern dass man sich vom Glück und von der Welt irgendwie veräppelt
fühlt, weil es ja 'eigentlich' nicht sein darf.

Man will deshalb gegen diese Ungerechtigkeit angehen, kann oft nicht
mehr aufhören zu spielen und will Gerechtigkeit. Das ist aber der
vollkommen falsche Ansatz, weil man das Glück nicht erzwingen kann."
Denn gerade beim Erzwingen des Glücks "spielt man oft sehr, sehr schlecht und schiebt die Schuld auf das eigene Unglück. Da sollte jeder ehrlich mit sich sein."

Verbesserung der Skills - Live wie Online


huckebein spricht hier durchaus aus Erfahrung und scheint aus seinen Fehlern gelernt zu haben. An seinem Werdegang ist jedoch auffällig, dass er trotz des Downs sehr erfolgreich ist. Auch auf Varianten legt er sich nicht fest, sodass seine Pokerziele vielseitig, "wahrscheinlich sogar zu vielseitig" sind.

So möchte er in naher Zukunft sein "Spiel verbessern, um in NL weiter in den Limits aufzusteigen. Außerdem möchte ich irgendwann zu PLO zurückkehren. Meine SNG- und MTT-Skills gehören auch vertieft. Omaha H/L und Stud will ich mir selbstverständlich auch irgendwann genauer ansehen."

Darüber hinaus wird es für huckebein nicht nur beim Online-Poker bleiben. Er plant, demnächst seine Skills im Live-Poker zu testen, indem er dem Casino in Gibraltar einen Besuch abstattet. Auch "große Live-Turniere wie die WSOP würden mich natürlich sehr reizen, obwohl ich als krasser Multitabler Angst habe, mit der 'Langeweile' bei einem Turnier wie der WSOP gut umzugehen."

 
PokerStrategy als arbeitsplatz

Langeweile soll derweil auch keinesfalls bei der Ausführung seines Jobs aufkommen. Von seiner Bewerbung im November letzten Jahres bis zum ersten Arbeitstag im Februar "ging alles sehr schnell. Das Ganze war für mich wie ein Traum."

Strategieartikel und MTT-Sektion

Seitdem ist huckebein "zunächst einmal für alles zuständig, was die Strategieabteilung angeht."  Hier geht es momentan neben der Erstellung neuer Artikel und Strategien in erster Linie auch darum, "die Kommentare zu den Strategieartikeln oder in Feedbackthreads einzubinden. Wir wollen in Zukunft besser auf die Vorschläge und Fragen eingehen, die in den Kommentaren auftauchen. Dazu gehört auch, dass wir von jetzt an versuchen werden, alle Comments innerhalb von 48 Stunden zu beantworten."

Außerdem ist huckebein momentan mit der wichtigen Aufgabe betraut, "eine eigene MTT-Sektion zu planen und umzusetzen. Die Vorarbeiten laufen bereits, und ich bin mit den Fortschritten sehr zufrieden."

Arbeit von 8:45 Uhr bis 17:30 Uhr - mindestens

Ein typischer Arbeitstag beginnt für huckebein um ca. 8:45 Uhr. Zu dieser Zeit " bin ich in unserem wunderschönen Office und am Frühstücken. Dabei checke ich meine Mails, sehe mir unsere News an und sehe nach neuen Kommentaren."

Danach variieren seine Beschäftigungen und Betätigungsfelder. "Jeden Montag kümmere ich mich z.B. um unser wöchentliches Quiz. Oft spreche ich mit Autoren über zukünftige Artikel oder kläre diesbezügliche Fragen. Das betrifft derzeit hauptsächlich die neue MTT-Sektion.

In einem geheimen und passwortgeschützten Forum diskutieren meine MTT-Spezialisten (Hallo Jungs!) das Konzept und einzelne Artikel. Ich moderiere das Ganze und gebe oft genug selbst meinen Senf dazu."

huckebein sorgt also dafür, dass wir mit möglichst bestem Content in Artikelform versorgt werden. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei einer völlig neuen Sektion, von der wir uns einiges versprechen können. Doch huckebeins Arbeit ist hiermit nicht getan. So beschäftigte er sich "in den letzten Wochen mit vielen 'unsichtbaren' Dingen wie Inventur, Verbesserung von internen Kommunikationsstrukturen etc.. Von daher ist jeder Tag eine neue Überraschung, je nachdem, wer sich meldet;)." Üblicherweise geht huckebein gegen 17:30 Uhr nach Hause. Dann ist allerdings nicht zwingend Feierabend. Wenn etwas ansteht, "erledige ich dort noch dringende Dinge."

PokerStrategy.com: "Besser geht es wirklich nicht"

"PokerStrategy.com ist halt insofern einzigartig, weil wir ein
umfassendes und betreutes Angebot für alle Spieler und Spielarten
haben. Das reicht von Strategieartikeln über Videos, Coachings und
Handbewertungen. Einsteiger werden wirklich an der Hand genommen und
können mit unserem Angebot zu wirklich guten Spielern werden. Und dafür
bekommen sie am Anfang sogar noch Geld geschenkt. Besser geht es
wirklich nicht."

 huckebein in seinem Büro auf Gibraltar

Gibraltar: Perfekt zum Wohnen und Arbeiten

Dabei fühlt er sich in Gibraltar richtig wohl. "Das Wetter hier
ist so schön, dass ich am letzten Wochenende nach Deutschland geflogen
bin, um mal wieder drei Tage am Stück kaltes Regenwetter und 3° zu
genießen. 😉

Ich bin hier rundherum zufrieden. Das einzige, was mir nicht so
gefällt: ich komme nicht mehr so zum Pokern wie ich möchte, weil hier
das Leben so angenehm ist..."

Freizeitgestaltung

Obwohl huckebein selbst nicht mehr so viel pokern kann, ist er mit seiner Wahl nun hauptberuflich hier zu arbeiten, also überaus zufrieden. Grund hierfür ist sicherlich auch, dass er viele nette Leute kennenlernen konnte, mit denen er auch außerhalb des Büros gerne etwas unternimmt.

So lud er einige seiner Kollegen neulich zum Grillen ein und "letztes Wochenende haben wir z.B. ein Firmenbowling mit anschließender Party gemacht. Oft stehen auch Privatparties oder Themenabende ("Schnitzelparty" : ) ) und gemeinsame Unternehmungen an."

Sollte huckebein seine restliche freie Zeit für sich allein in Anspruch nehmen, so "lese ich ab und an auch ein paar philosophische Bücher oder altgriechische Gedichte und höre gerne Musik."

"Glaubt an Euch"

huckebein arbeitet also auch in einem Team, dass sich blendend versteht. Sicherlich wird auch die gute Stimmung dabei helfen, die Educationabteilung voranzubringen.

Wir freuen uns also auf eine neue MTT-Sektion und auf eine noch bessere Strategie-Sektion. huckebein "fallen keine abschließenden Worte ein, das klingt so endgültig..." So bleibt ihm nur zu wünschen: "Glaubt einfach an euch, wenn es nicht so gut läuft."

Links

Der erste Teil des Contentfeatures: News: Die Köpfe des Contents: OnkelHotte 
Der zweite Teil des Contentfeatures: News: Die Köpfe des Contents: karlo123
Das Aufgabengebiet von Huckebein: Strategieartikel